Der wirtschaftliche Abschwung und die Rekord-Arbeitslosigkeit erzeugen ein wachsendes Gefühl von Verzweiflung, im ganzen Land steigt die Kriminalität rapide.
In Houston, Philadelphia und anderen Groß- und Kleinstädten im ganzen Land sind Klimaanlagen in Kirchen buchstäblich aus ihren Halterungen herausgeschnitten worden. In den vergangenen Wochen wurden in der Stadt Sacramento über 100 Gullydeckel gestohlen. In Jackson, Montana, untersucht die Polizei immer häufiger Raubüberfälle auf Auslieferungsfahrer.
In Kalifornien werden die Diebe auch auf den Feldern immer kreativer, laut einem Artikel in der New York Times wurden unlängst Diebstähle von Weintrauben über Avocados bis hin zu Bienenkörben gemeldet. Im Central Valley, dem landwirtschaftlichen Zentrum des Bundesstaats, haben hohe Arbeitslosigkeit, Zwangsräumungen und Methamphetamin-Missbrauch zur Folge, dass sich die Kriminalität ausweitet: Nach Aussage der örtlichen Behörden verschwinden regelmäßig Dieseltreibstoff, Werkzeug und Lastwagenbatterien.
In Kalifornien kommt es in großem Stil zum Diebstahl von Kupfer. Laut New York Times wird dieses Problem, das schon seit längerer Zeit beobachtet wird, durch die rasant steigenden Kupferpreise noch verschlimmert.
Häufig schneiden die Räuber die Kupferdrähte, die zwischen einem Außenbrunnen und dem Stromkasten verlaufen, oder die Kupferdrähte von Klimaanlagen einfach ab. Diese lassen sich zu einem ganz ansehnlichen Preis verkaufen, sie zu ersetzen, kostet in der Regel ein paar Tausend Dollar.
Und Kupfer ist nicht das einzige Metall, das Diebe mitgehen lassen. Auch für Eisen gibt es gutes Geld – Geld, das man zum Bezahlen von Lebensmitteln, der Stromrechnung oder anderer notwendiger Ausgaben verwenden kann.
Auch in Texas und Florida mehren sich Diebstähle landwirtschaftlicher Güter. Die zunehmende Häufigkeit von Diebstählen auf dem Lande – und allgemein – ist ein weiterer Beweis für die verheerenden Folgen der schlechten wirtschaftlichen Lage, steigender Arbeitslosigkeit und anderer Belastungen.
Zum Beispiel durch »Obamacare«, Obamas Neuordnung der Krankenversicherung, die unserem Land Sicherheit bringen soll, in Wirklichkeit aber nur dazu führt, dass die Versicherungskosten in die Höhe schnellen und Ärzte ihren Beruf aufgeben, sodass es immer schwerer wird, eine bezahlbare Behandlung zu bekommen.
Auch Apotheken und Krankenwagendienste werden Opfer
Nach Angaben der US-Drogenbekämpfungsbehörde DEA haben bewaffnete Überfälle auf Apotheken in den letzten paar Jahren um rund 81 Prozent zugenommen. Dabei wurde vor allem das Schmerzmittel Oxycodon gestohlen. Eine einzige Tablette kann 60 bis 80 Dollar einbringen, so kann selbst eine mittlere Beute einen Profit von 30.000 bis 40.000 Dollar bedeuten.
Während die DEA die vermehrte Zahl der Raubüberfälle mit dem Anstieg des Schmerzmittelmissbrauchs in Verbindung bringt, lässt sich dieser wiederum auf den Stress durch die abstürzende Wirtschaft, aber auch auf Gesetzesänderungen zurückführen, die es für Kriminelle schwerer macht, an diese Art von Schmerzmitteln heranzukommen. In dem Maße, wie sich die wirtschaftliche Lage verschlechtert und die Verzweiflung der Süchtigen wächst, werden Raubüberfälle auf Apotheken zweifellos weiter zunehmen.
Doch das ist noch nicht alles. Einbrecher nehmen jetzt auch Sanitäter aufs Korn. Laut News 8 gab es im Norden von Texas und anderen Regionen Einbrüche in Krankenwagen, die vor der Notaufnahme geparkt waren. Buchstäblich unter der Nase der Sanitäter werden Defibrillatoren, ganze Taschen voller Medikamente, Stethoskope und Benzin gestohlen, ja sogar Sirenen und die Krankenwagen selbst.
Diese ziemlich häufig auftretenden Verbrechen werden mit Sicherheit in nächster Zukunft immer mehr an der Tagesordnung sein – dank der wirtschaftlichen Zerstörung Amerikas, die durch die von der Regierung zu verantwortenden Schwächung des Dollars noch weiter vorangetrieben wird.
Überall im Land haben die Menschen in steigendem Maße mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen, sodass einige zu verzweifelten Schritten greifen, um das Essen auf den Tisch zu bringen, während die Wirtschaft unter der Last der enormen Verschuldung und der Kreditklemme vollends zu kollabieren droht.
Mehr Verbrechen, weniger Schutz
Die Abwärtsspirale der Wirtschaft und die daraus entstehenden Verbrechen bedeuten immer mehr Arbeit für die Strafverfolgungsbehörden.
Dabei müssen viele Städte und Gemeinden aufgrund von Haushaltsproblemen auch die Ausgaben für die Polizei kürzen. Der knappe Haushalt vieler Städte zwingt die Verwaltungen zu Entlassungen und Einsparungen. Deshalb werden aufgrund sinkender Einnahmen Polizeidienststellen zusammengelegt oder deren Aufgaben der Behörde des Kreis-Sheriffs übertragen, um Kosten zu sparen.
Viele Städte, beispielsweise im Bereich San Francisco Bay, konnten früher eine attraktive Bezahlung bieten – großzügige Gehälter plus Sonderleistungen – besonders nach den Anschlägen vom 11. September. Jetzt, wo die Steuereinnahmen drastisch zurückgehen und das Verbrechen in diesen Städten um sich greift, werden angesichts des haushaltspolitischen Drucks die Budgets für die öffentliche Sicherheit, die früher praktisch unbegrenzt waren, beschnitten. Die Folge: Immer mehr Polizisten und Feuerwehrleute suchen sich anderswo einen Job.
In dem Maße, wie es für kleinere Städten teurer wird, ihre eigene Polizei und Feuerwehr aufrechtzuerhalten, wird eine solche Verlagerung und Zusammenlegung trotz der wachsenden Zahl von Raubüberfällen häufiger.
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