Während asiatische Zentralbanken und IWF ihre Goldbestände aufstocken, sorgt sich der Haushaltsausschuss des Bundestags um die im Ausland verwahrten deutschen Goldreserven. Existieren große Teile davon nur noch auf dem Papier? Ein Bericht des Bundesrechnungshofs wurde zur Geheimsache erklärt. Die Parlamentarier bekommen nur eine entschärfte Variante – und selbst das nur auf ausdrückliche Anforderung.
Angeschlagen, abgestraft, abgewählt: die vermeintliche Euro-Rettung frisst ihre Retter. Europas Bürger rebellieren. Spätestens seit den Wahlen in Griechenland und Frankreich werden die Wähler überall zunehmend rebellisch.
Wie ein Schlag mit einem nassen Lappen ins Gesicht wurde Bundeskanzlerin Angela Merkel von der Nachricht getroffen, dass die Briten den Auftrag für den Druck der neuen griechischen Drachme bekommen könnten.
Als ich kürzlich einen Wandschrank aufräumte und eine Schachtel alter Magazine durchgegangen bin, fand ich eine Ausgabe der Zeitschrift Marxist Review vom April 2002. Auf dem Titelbild war ein Banner mit dem Titel »Die Besetzung von Ramallah«. Ich öffnete das Heft und las: »Die Palästinenser gehen gestärkt aus der dreitägigen Besetzung von Ramallah hervor, Vor-Ort-Bericht«. Die Verwendung des Ausdrucks »Besetzung« (»occupation«) erschien alles andere als zufällig. Gestern war die »Besetzung von Ramallah«, heute haben wir die »Besetzung der Wallstreet« (»Occupy Wall Street«) und morgen schon werden wir überall Besetzungen sehen.
Thilo Sarrazin hat ein neues Aufreger-Buch geschrieben: Europa braucht den Euro nicht. Schon vor dessen Veröffentlichung schlugen die Wellen hoch: Empörte Proteste unserer Politiker-Gutmenschen, die entsetzt auf die Einladung Sarrazins in die gestrige ARD-Sendung »Günther Jauch« reagiert hatten. Denn Sarrazin bringt Vergleiche aus dem Dritten Reich in die Debatte ein, und das geht ja bekanntlich »gar nicht«. Am gestrigen Abend trafen sich dennoch der Bilderberger und wahrscheinliche SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und der Euro-Skeptiker Thilo Sarrazin in der ersten Reihe des öffentlich-rechtlichen Fernsehens zum Live-Duell. Eine Sternstunde.
Rund zwei Drittel aller Ärzte können sich vorstellen, aus Deutschland auszuwandern. Immer mehr beschäftigen sich jetzt mit dem Gedanken, lieber im Ausland zu arbeiten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Ärztenetzwerk Hippokranet.
Bislang wurden Schweine und Geflügel vorwiegend mit Fischmehl gemästet. Nun gibt es eine unappetitliche Futterproduktion, über die kaum berichtet wird.
Beim Lesen der folgenden Zeilen bekam ich selbst Mitleid mit mir: »Das ist bitter: Wer Anfang des Jahres Silber gekauft hat, konnte sich zwischenzeitlich bereits über einen Wertzuwachs von rund 30 Prozent freuen. Doch nun sind alle Gewinne aufgezehrt… Besonders bitter ist es nicht zuletzt für Thorsten Schulte alias den Silberjungen. Er landete im Jahre 2010 einen riesigen Erfolg mit seinem Buch Silber – das bessere Gold. Darin rät er Anlegern, sich mit Investments in dem weißen Metall gegen das drohende ›Platzen der Anleihenblase‹ und gegen weltweite Inflationsrisiken abzusichern.« Den Link zu dem Artikel der Tageszeitung Die Welt vom 18. Mai 2012 finden Sie hier.
Haben Sie schon einmal den Satz gehört »Du kannst etwas verändern?« Wie Sie jetzt lesen werden, hat ein einzelner Mensch genau das unter Beweis gestellt. Vor mehr als 30 Jahren hatte ein Teenager namens Jadav »Molai« Payeng die Idee, eine öde Sandbank in eine blühende Oase zu verwandeln. Mit dieser Vision begann er, auf eben dieser Sandbank in der Nähe seines Geburtsorts im indischen Bundesstaat Assam, Bäume zu säen. Kurze Zeit später zog Payeng in die Gegend, um seinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen, aus unfruchtbarem Land einen Wald zu schaffen.