Sunday, 25. September 2016
05.02.2016
 
 

Monsanto und die Tabakakte: Akademisch-industrielle Verschwörung zur Manipulation der öffentlichen Meinung

Dave Murphy

Was geschieht, wenn ein privatwirtschaftliches Unternehmen, das seit langer Zeit einige der giftigsten Substanzen weltweit und nun auch unsere Nahrungsmittel herstellt, sich öffentlichem Druck durch eine landesweite Bürgerbewegung ausgesetzt sieht, damit es seine Produkte endlich entsprechend der grundlegenden Prinzipien von Demokratie und Transparenz kennzeichnet?

 

Wenn es sich bei dem besagten Unternehmen um Monsanto handelt, greift man dort zum Nachschlagewerk der großen Tabakkonzerne und brütet einen geheimen Plan aus. Dieser sieht vor, Universitätswissenschaftler anzuheuern, damit diese die potenziell schädlichen Auswirkungen der vom Unternehmen produzierten gentechnisch veränderten Organismen (GVO) verharmlosen.

 

Das soll geschehen, indem Untersuchungen mit negativen Ergebnissen noch einmal »überarbeitet« und Gegner in den Medien systematisch diskreditiert werden. Das Ziel: Gewählte Volksvertreter und die amerikanische Öffentlichkeit sollen über die Unbedenklichkeit von GVOs und die sie begleitenden hochgiftigen Pestizide in die Irre geführt werden.

 

Hier ein kleiner geschichtlicher Rückblick in die 1940er-Jahre: Damals verbreiteten die Tabakkonzerne Anzeigen, in denen Ärzte behaupteten, Zigaretten zu rauchen sei völlig unbedenklich. 1946 schaltete die RJ Reynolds Tobacco Company eine heute berüchtigte Anzeigenkampagne mit der Überschrift »Mehr Ärzte rauchen Camels als irgendeine andere Zigarette«, wobei man sich mit dieser Empfehlung auf eine »Umfrage« unter mehr als 113 597 Ärzten aus allen medizinischen Fachgebieten stützte.

 

In Wirklichkeit hatten Mitarbeiter der vom Unternehmen beauftragten Werbeagentur Ärzte auf Fachkonferenzen und in ihren Büros angesprochen und diese manipulierten Umfrageergebnisse dann dazu benutzt, um eine ganze Generation von Rauchern zu täuschen.

 

Heute bedienen sich Monsanto und die Biotechindustrie der gleichen Taktik. Diesmal verstecken sie sich allerdings hinter der Fassade von Wissenschaftlern öffentlicher Universitäten. Sie heuern größere PR-Agenturen an, um GVOs und dem hochgiftigen Unkrautvernichter Glyphosat, Hauptbestandteil des Herbizids Roundup, ein besseres Image zu verleihen.

 

So boten sich einige Wissenschaftler an, auf Twitter oder im Hörsaal vor Studenten Roundup zu trinken, um dessen Unbedenklichkeit zu beweisen und die Tatsache zu vertuschen, dass es für Mensch und Umwelt schädlich ist.

 

In der vergangenen Woche veröffentlichte die New York Times ein aufsehenerregendes Exposé dazu, wie Monsanto und die Biotechindustrie angeblich unabhängige, an Universitäten tätige Wissenschaftler anwarben, um mit Mitteln der Täuschung Abgeordnete in Pennsylvania zu beeinflussen, auf Wählerinitiativen in Oregon und Colorado einzuwirken und Aufsätze über die Risiken hoher Pestizideinsätze auf der Hawaii-Insel Kauai zu verfassen.

 

Der investigative Journalist Eric Lipton von der New York Times berichtete dort Folgendes: Als »die öffentliche Debatte in den USA über die Kennzeichnungspflicht von GVOs in den letzten drei Jahren immer mehr hochkochte, veränderte Monsanto seine Lobby- und PR-Strategie und konzentrierte sich auf eine kleine, auserlesene Gruppe von Befürwortern: Wissenschaftler, die man aufgrund ihrer vermeintlichen Unparteilichkeit und ihrer fachlichen Autorität, die mit der geachteten Position eines Professors verbunden wird, einbezog«.

 

Warum könnte Monsanto dies tun wollen? Weil unabhängige Wissenschaftler von öffentlichen Universitäten einen sogenannten »Heiligenschein-Effekt« auslösen.

 

Und genau darauf haben führende Lobbyisten Monsantos in zahlreichen, vor Kurzem veröffentlichten E-Mails an entsprechende Wissenschaftler wiederholt hingewiesen.

 

 

 

 


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