Achten Sie auf giftige Inhaltsstoffe im Sonnenschutzmittel
David Gutierrez
Die Mehrzahl der Sonnenschutzmittel ist giftig, warnen Umweltschutzgruppen. »Achten Sie darauf, ob das Sonnenschutzmittel Oxybenzone enthält«, erklärte Jane Houlihan von der Umweltschutzorganisation Environmental Working Group (EWG). Forschungen deuten darauf hin, dass Oxybenzone wahrscheinlich krebserregend wirken und zugleich über die Haut in den Körper aufgenommen werden.
Auch bei Sonnenschutzmitteln in Sprayform oder als Puder gibt es Bedenken. »Wenn Sie ein Sonnenschutzmittel als Spray auftragen oder in Puderform anwenden, können Sie dabei kleinste Partikel einatmen, und das birgt möglicherweise Risiken«, fuhr Houlihan fort. Auch wenn man beim Auftragen den Atem anhalten könnte, sei es sicherer, auf diese Anwendungsformen ganz zu verzichten.
Ein Siegel der Stiftung Hautkrebs (SCF) bedeute nicht, dass ein Sonnenschutzmittel unbedenklich sei, heißt es bei der EWG, da die Stiftung jedes Sonnenschutzmittel mit einem Siegel versehen, dessen Lichtschutzfaktor höher als 15 liegt, oder deren Hersteller 10.000 Dollar spendet.
EWG empfiehlt die Anwendung von Sonnenschutzmitteln, die Titandioxid oder Zinkoxid enthalten, von denen man annimmt, dass sie unbedenklicher als neuere Chemikalien sind. Allerdings warnt die Umweltschutzorganisation »Freunde der Erde« (FotE), die Mehrheit der Sonnenschutzmittel enthalte Nanopartikel – kleinste Teilchen, die 100.000 Mal kleiner als die Dicke eines Haares sind. Partikel dieser Größe verhalten sich grundsätzlich anders als in ihrer normalen Vorkommensweise auf Makroebene, sodass unbedenkliche Metalle im Nanobereich bedenkliche Folgen haben können.
Die Ergebnisse legen nahe, dass Sonnenschutzmittel mit Nanopartikeln tatsächlich gefährlich sind. Die Organisation »Freunde der Erde« verweist in diesem Zusammenhang auf Untersuchungen, nach denen Zinkoxide Dickdarm- und Stammhirnzellen töten und durch die Haut in das Körperinnere eindringen können, sodass man sie dann im Blut und Urin nachweisen kann. Die Umweltschutzorganisation führt auch andere Studien an, die Titandioxid im Nanobereich mit genetischen Veränderungen, der Alzheimer-Erkrankung, Autismus und Epilepsie in Zusammenhang bringen. Es wurde sogar schon beobachtet, dass Nanopartikel die Plazentaschranke bei trächtigen Säugetieren durchdringen können. »Diese Nanopartikel werden ohne angemessene Kennzeichnung oder verlässliche Informationen zu ihrer Unbedenklichkeit zugesetzt, sodass die Öffentlichkeit keine Möglichkeit hat, eine informierte Kaufentscheidung zu treffen«, erklärte Ian Illuminato von »Freunde der Erde«.
Interesse an mehr Hintergrundinformationen?
Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!
Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information. Jede Ausgabe ist gründlich recherchiert, im Klartext geschrieben und setzt Maßstäbe für einen kritischen Informationsdienst, der nur unter ausgewählten Lesern zirkuliert und nur im Abonnement zu beziehen ist.
In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen:
- Auf Kosten der Steuerzahler: Viagra für EU-Abgeordnete
- Erdbeben-Folge: Ersatzteile werden knapp
- Bremen: Vordere Listenplätze gegen Bezahlung
- Alzheimer: Zuverlässiges Verfahren zur Früherkennung?

Das alles und viele weitere Kurzberichte im neuen KOPP Exklusiv, fordern Sie noch heute Ihr Probeabonnement an!
Copyright © 2011 by NaturalNews
Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.