Sunday, 25. September 2016
08.03.2016
 
 

Washingtons Außenpolitik ist Mord

Dr. Paul Craig Roberts

Das Abschlachten von Menschen hat in Washington seit Langem Tradition. So vernichteten beispielsweise Sherman und Sheridan, Kriegsverbrecher des Bürgerkriegs, die Prärie-Indianer. So wurden beispielsweise Atombomben auf Japans Zivilbevölkerung abgeworfen. Aber von gelegentlichen Massakern ist Washington jetzt auf Vollzeit-Massaker umgestiegen. Seit dem Clinton-Regime ist das Abschlachten von Zivilisten typisch für die Vereinigten Staaten von Amerika geworden.

 

Auf Washingtons Kappe gehen die Zerstörung von Jugoslawien und Serbien, von Afghanistan, dem Irak, Libyen, Somalia und Teilen Syriens. Washington hat ermöglicht, dass Saudi-Arabien den Jemen angreift, dass die Ukraine ihre ehemaligen russischen Provinzen angreift und dass Israel Palästina und das palästinensische Volk zerstört.

Amerika hat eine Schneise der Verwüstung durch den Nahen Osten und Nordafrika geschlagen.

 

Ermöglicht wurde dies durch die Europäer, die Washingtons Verbrechen diplomatisch und militärisch deckten.

 

Heute müssen die Europäer die Konsequenzen ihres Handelns ertragen, denn Millionen Flüchtlinge, das Resultat von Washingtons Kriegen, überrennen Europa.

 

Die deutschen Frauen, die von Flüchtlingen vergewaltigt werden, können sich bei ihrer Kanzlerin bedanken. Sie, eine Marionette Washingtons, hat das Blutbad ermöglicht, vor dem die Menschen nun nach Europa fliehen.

 

In dem Artikel, auf den ich hier verlinke, verweist Mattea Kramer darauf, dass Washingtons Verbrechensliste noch länger ist und den Massenmord an Zivilisten durch Drohnen und Raketen bei Angriffen auf Hochzeiten, Beerdigungen, Fußballspielen von Kindern sowie Krankenhäuser und Privathäuser umfasst.

 

Tausende unschuldiger Zivilisten wurden ermordet. Aber das ist nur ein »Kollateralschaden«. Darüber wird arrogant hinweggegangen.

 

Nichts zeigt besser, dass es dem amerikanischen Staat und der amerikanischen Bevölkerung, die all dies zulässt, an moralischer Integrität und moralischem Gewissen fehlt.

 

Sollte es Protestrufe der Vasallen Washingtons in Europa, Kanada, Australien und Japan geben, dann sind sie zu leise, als dass man sie in den USA vernehmen könnte.

 

Kramer weist darauf hin, dass Amerikas Präsidentschaftskandidaten im Wahlkampf damit konkurrieren, wer die schlimmsten Kriegsverbrechen begehen wird.

 

Ein führender Kandidat spricht sich für Folter aus, obwohl diese laut amerikanischem und internationalem Recht verboten ist. Der Kandidat behauptet, dass »Folter funktioniert« – als ob das eine Rechtfertigung sei und obwohl die Experten wissen, dass sie eben nicht funktioniert.

 

Hinzu kommt, dass die meisten Personen, die im »Krieg gegen den Terror« gefoltert wurden, sich als unschuldig erwiesen haben. Selbst wenn sie bereit waren, wahrheitsgemäß zu antworten – sie wussten schlichtweg die Antworten auf die Fragen nicht.

 

Alexander Solschenizyn erzählte, dass sowjetische Dissidenten, die damit rechneten, von der sowjetischen Geheimpolizei verhaftet und gefoltert zu werden, Namen auf Grabsteinen auswendig lernten, damit sie den Polizisten, wenn diese wieder nach »Komplizen« fragten, irgendwelche Namen geben konnten. So konnten Folteropfer die Forderungen erfüllen, ohne Unschuldige zu gefährden.

 

Dass Washington hauptsächlich mit Invasionen, Bombardierungen und Killer-Drohnen gegen Terroristen vorgeht, ist hirnlos und zeigt, dass es der Regierung völlig an Verstand fehlt und sie sich einzig aufs Töten konzentriert. Selbst einem Narren ist doch klar, dass Gewalt Terroristen gebiert. Washington verfügt nicht einmal über den Verstand eines Narren.

 

Die USA richten amerikanische Staatsbürger hin, ohne dass ihnen vorher ein ordentlicher Prozess gemacht wurde. Das ist gemäß der amerikanischen Verfassung strengstens verboten!

 

Washington handelt nicht nur anderen gegenüber gesetzlos, sondern inzwischen auch gegenüber dem amerikanischen Volk selbst.

 

Das lässt nur eine Schlussfolgerung zu: Unter Clinton, George W. Bush und Obama hat sich die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika in eine völlig außer Kontrolle geratene und gesetzlose kriminelle Organisation verwandelt.

 

Sie ist eine Gefahr für die gesamte Welt und auch ihr eigenes Volk.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Wer profitiert vom Krieg gegen den Terror?

Amerika hat sich seit dem 11.9.2001 an einen permanenten Kriegszustand gewöhnt. Nur ein kleiner Teil der Gesellschaft - darunter viele arme Jugendliche vom Land, die zur Armee gehen - kämpft und stirbt, während eine fest etablierte nationale Sicherheitselite zwischen hohen Posten in Staatsapparat, Auftragsfirmen, Denkfabriken und Fernsehstudios rotiert.

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