Saturday, 25. June 2016
05.03.2015
 
 

Abgetriebene Kinder als Quelle für Organ-Transplantationen

Ethan A. Huff

Kinder, die im Mutterleib ermordet werden – der »politisch korrekte« Ausdruck dafür lautet »Abtreibung« –, werden jetzt als mögliche Quelle für Organtransplantationen untersucht. Forscher der Duke University im US-Bundesstaat North Carolina, die in Redwood City, Kalifornien, eine eigene Biotech-Firma gegründet haben, implantieren bereits Organe abgetriebener Kinder in Tiere und lassen sie auf die volle Größe wachsen, damit sie in der Schulmedizin verwendet werden können.

 

Die umstrittene Forschung umfasst die Entnahme lebenswichtiger Organe wie die Nieren abgetriebener Kinder, die dann Tieren, beispielsweise Ratten, eingepflanzt werden. Die Tiere dienen als Apparate, in denen die Organe auf die volle Größe wachsen. Nachdem die noch viel zu kleinen Organe einige Monate lang über künstlich hergestellte Blutgefäße versorgt werden, deren Blutdruck und -fluss sorgfältig überwacht wird, werden sie entnommen, sobald sie die vorher bestimmte Größe und das gewünschte Volumen erreicht haben.

 

»Langfristig besteht unser Ziel darin, menschliche Organe in Tieren zu züchten, um den Mangel an Spenderorganen auszugleichen«, erklärte Eugene Gu, Medizinstudent an der Duke University und Gründer und Chef der Biotech-Firma Ganugen, Inc., die in diesem jüngsten Beispiel abartiger Quasi-Wissenschaft Pionierarbeit leistet.

 

Tiere sollen zu Maschinen werden, die synthetische menschliche Organe produzieren

 

Eine Studie über das Verfahren, die in der Zeitschrift American Journal of Transplantation erscheinen soll, zeigt, dass es möglich ist, im Körper von Tieren lebende Organe zu kultivieren. Ob diese synthetisch hergeleiteten Organe dann vom Körper der Empfänger angenommen werden, lässt sich noch nicht sagen, aber die Forscher sind optimistisch, dass ihr Konzept das Ziel erreichen kann.

 

Von Stem Express, einer kalifornischen Firma, die Forscher mit verschiedenem Gewebe beliefert, das toten Babys und Erwachsenen entnommen wurde, erhielten Gu und sein Team Nieren von menschlichen Föten, die sie dann Ratten einpflanzten. Die Ratten waren so gezüchtet worden, dass sie kein Immunsystem besaßen, denn sonst hätte ihr Körper die fremden Organe wahrscheinlich abgestoßen.

 

Um den Blutdruck ähnlich zu regeln wie im menschlichen Körper, brachte das Team um die Blutgefäße der Ratten herum winzige Fäden an, die drei- bis viermal dünner waren als ein Menschenhaar. Dadurch wurde ein Ausbluten der Organe vermieden, denn der durchschnittliche Blutdruck von Ratten ist circa dreimal so hoch wie der menschlicher Babys.

 

Außerdem setzten die Forscher den Ratten spezielle Regulatoren für den arteriellen Blutfluss ein, durch die das Blut genauso strömte wie in einem Baby. Nach ungefähr einem Monat ersetzte das Team bei einigen Tieren die eigenen Nieren durch die von abgetriebenen Föten und beobachteten, wie lange sie überlebten.

 

Die Ratten, die die transplantierten Nieren erhalten hatten, überlebten im Durchschnitt drei Monate, eine sogar zehn. Hingegen überlebten die Ratten, die das Transplantat nicht erhalten hatten, also die Kontrollgruppe, nur wenige Tage. »Diese Technik lässt sich nicht nur auf die Nieren anwenden, sondern auf jedes andere mit Blut versorgte Organ des Körpers«, betonte Gu.

 

Wird eine wahnsinnige Wissenschaft die Implantationstechnik irgendwann dazu verwenden, menschlich-tierische Hybride zu entwickeln?

 

Schon bei früheren Forschungsprojekten war versucht worden, unreifes menschliches Nierengewebe im Bauch von Mäusen wachsen zu lassen, aber bei dieser jüngsten Studie wurden erstmals ganze Organe erfolgreich in Tiere verpflanzt.

 

Wenn sich das Verfahren in größerem Maßstab als erfolgreich erweist, gibt es einen Vorgeschmack auf eine Zukunft, in der abgetriebene Kinder zur Handelsware von Konzernen werden, die mit der Entwicklung künstlicher Organe Geld verdienen.

 

Auf die Spitze getrieben könnte es mit dem Verfahren eines Tages auch möglich sein, hybride Tier-Menschen mit einem unnatürlichen Mix aus menschlichen und tierischen Körperteilen zu züchten – was immer in die Pläne zukünftiger wissenschaftlicher Unternehmungen passt. In dieser bizarren Abart wissenschaftlichen Strebens scheint es keine ethische oder moralische Grenze zu geben.

 

 

Quellen:

 

livescience.com

cbsnews.com

medicaldaily.com

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (26) zu diesem Artikel

06.03.2015 | 12:08

peppa-oma

Der Mensch hat schon immer zum Schaden über dem Menschen geherrscht.


06.03.2015 | 11:10

Helmut Josef Weber

Hallo Konrad Kugler,

ein im 3. Monat abgetriebenes Zwillingspärchen passt in eine Streichholzschachtel.

Viele Grüße
H. J. Weber


06.03.2015 | 10:38

Leo

Nicht alles Machbare ist auch gut, dies haben wir genügend erfahren. Der Mensch braucht von der Steinzeit bis Industriezeitalter, .wenn es schnell geht,10 000 Jahre. Ich glaube unzählige hohe Kulturen der Menschheit haben sich schon oft fast ausgerottet, auf Grund ihrer von der Natur abgewandten Techniken. Zum anderen besteht der Mensch zum größten Teil aus Wasser. Wasser ist der größte bekannte Informationsspeicher. Wasser kann die kleinsten Nuancen an Infomation behalten und...

Nicht alles Machbare ist auch gut, dies haben wir genügend erfahren. Der Mensch braucht von der Steinzeit bis Industriezeitalter, .wenn es schnell geht,10 000 Jahre. Ich glaube unzählige hohe Kulturen der Menschheit haben sich schon oft fast ausgerottet, auf Grund ihrer von der Natur abgewandten Techniken. Zum anderen besteht der Mensch zum größten Teil aus Wasser. Wasser ist der größte bekannte Informationsspeicher. Wasser kann die kleinsten Nuancen an Infomation behalten und weitergeben. Wie sähe es denn aus, rattenähnliches Verhalten in Zukunft vorgeführt zu bekommen? Nein Danke, glaube es gibt hinreichend andere Möglichkeiten, wie sich genügsam an verfaulendem Abfall zu ernähren, einer Ratte gleich..


05.03.2015 | 22:40

Dieter

Es gibt unterschiedliche Angaben, ab wann eine Seele den Körper betritt und sich mit ihm auseinandersetzt. Ein sterbeprozess wir immer dann unterbrochen, wenn der Körper künstlich am Leben gehalten wird. Wenn der Körper nicht fertig sterben kann, lebt er logischeweise. Und eine Seele verlässt nicht so einfach einen lebenden Körper. Organe, die nicht von Dir oder sagen wir von deiner Blaupause stammen, sind genauso Fremdkörper, die abgestoßen werden wollen, nur sind sie jetzt halt...

Es gibt unterschiedliche Angaben, ab wann eine Seele den Körper betritt und sich mit ihm auseinandersetzt. Ein sterbeprozess wir immer dann unterbrochen, wenn der Körper künstlich am Leben gehalten wird. Wenn der Körper nicht fertig sterben kann, lebt er logischeweise. Und eine Seele verlässt nicht so einfach einen lebenden Körper. Organe, die nicht von Dir oder sagen wir von deiner Blaupause stammen, sind genauso Fremdkörper, die abgestoßen werden wollen, nur sind sie jetzt halt auch als Seelenanteil in dir. Also ich möchte keine anderen Seelenanteile fremder Menschen in mir haben. Anderst ist es bei der Sexualität. Dort werden auch Körpersäfte (Zellen) ausgetauscht und somit auch Seelenanteile. Dies ist auch der wahre Grund, warum viele Religionen und Naturvölker darauf achten, dass die Frau eine Jungfrau ist. Im Schnitt dauert es 2 Jahre bis sich diese Seelen - Anteile wieder gelöst haben. Also Vorsicht mit Fremdkörpern in beiden Körpern.


05.03.2015 | 21:58

tsunami

Eine Umfrage zu Pegida: Wie stehen sie zu den Pegida/Legida-Kundgebungen? http://www.kybeline.com


05.03.2015 | 21:58

Scharfrichter

@ Manfred Friedmann

"Das scheint sogar bei euch noch auf so ´ne art schmerzgrenze zu stoßen- bleibt nur die frage fuer wie lange noch, bis ihr dann selbst auch das stillschweigend tolerieren werdet."

Nanu, wer ist denn "euch," und für wen halten Sie sich? Welch AUSERWÄHLTER Wortwahl Sie sich bedienen. Leider absolut nicht beeindruckend, dafür aber wie immer offensichtlich.

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