Mikrochips bei Tieren erzeugen möglicherweise Krebs
Ethan A. Huff
Viele Tierärzte fordern sie und in den meisten Tierheimen sind sie Pflicht: Mikrochips zur Kennzeichnung, die etwa Katzen oder Hunden in den Nacken verpflanzt werden. Sie sollen bei der Identifizierung entlaufener Tiere helfen oder enthalten Informationen über den Züchter und Halter, die Abstammung oder medizinische Daten. Aber sind sie auch ungefährlich?
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In einem noch laufenden Gerichtsverfahren gegen den Hersteller der »HomeAgain«-Mikrochips Merck & Co. behauptet die Klägerseite »Nein«, weil die Chips bei Haustieren Krebs auslösen könnten.
Auf der Internetseite www.ChipMeNot.org, die die Öffentlichkeit für das Leiden, das den Tieren durch die Mikrochips zugefügt wird, sensibilisieren will, wird berichtet, in dem Verfahren gegen die Mikrochips »HomeAgain« von Merck werde behauptet, die Mikrochips riefen bei Haustieren gefährliche Krebserkrankungen hervor. Die Katze des Klägers sei nach der Implantierung eines Chips an Krebs erkrankt. Zudem lägen auch andere Berichte über Krebserkrankungen nach dem Einsetzen von Chips vor.
»Wir haben eine alarmierende Zahl von Krebserkrankungen ermittelt, die durch Mikrochips hervorgerufen wurden. Nach meiner Überzeugung wird dieses Gerichtsverfahren nur die Spitze des Eisbergs sein«, erklärte die Verbraucherschutzanwältin Dr. Katherine Albrecht, die sich intensiv mit Nebenwirkungen der implantieren Mikrochips auseinandergesetzt hat. »Merck und die Organisationen, die sich für die Chipmarkierung einsetzen, sollten dieses Verfahren sehr ernst nehmen und damit beginnen, die Haustierhalter vor den Krebsrisiken durch ihre Chips zu warnen.«
Nach Angaben der amerikanischen Behörde FDA, die für die Lebensmittelüberwachung und Arzneimittelzulassung zuständig ist, bergen implantierbare Mikrochips das Risiko »schädlicher Nebenwirkungen auf das Gewebe«. Nach Daten der britischen Kleintier-Veterinär-Vereinigung können »Schwellungen«, »Infektionen«, »Abszesse« und »Tumore« die Folge sein.
Albrecht legte im Juni auf einer Konferenz des Institute of Electrical and Electronical Engineers (IEEE), des renommierten weltweiten Berufsverbandes der Elektro- und Informatik-Ingenieure mit Sitz in New York, eine Untersuchung zu diesem Thema mit dem Titel Durch Mikrochips hervorgerufener Krebs bei Labor-Nagetieren und -hunden: Ein Überblick über die Literatur zwischen 1999 und 2006 vor. Dort dokumentierte sie die steigende Zahl durch Mikrochips geschädigter Tiere. Derzeit gibt es noch kein umfangreiches Datenmaterial, aber Albrechts Verbraucherschutzorganisation CASPIAN bemüht sich, diese Lücke zu schließen und die entsprechenden Informationen dann der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Wenn Sie mehr über die Gefahren durch implantierbare Mikrochips für Tiere wissen wollen, finden Sie weitere Informationen unter http://www.chipmenot.org.
(NaturalNews)
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