Wednesday, 24. August 2016
26.03.2012
 
 

Obama-Behörde:Verwendung fetaler Zellen bei Pepsi ist »normale Geschäftstätigkeit«

Ethan A. Huff

Die Regierung Obama hat dem Unternehmen PepsiCo die Genehmigung erteilt, weiter die Dienste eines Herstellers für Geschmacksstoffe in Anspruch zu nehmen, der Zellgewebe von abgetriebenen Föten verwendet. Wie die Webseite LifeSiteNews.com berichtet, hat Obamas Börsenaufsichtsbehörde Security and Exchange Commission (SEC) entschieden, die Zusammenarbeit zwischen PepsiCo und der Firma Senomyx aus San Diego in Kalifornien, die unter Verwendung von menschlichem embryonalen Nierengewebe Geschmacksverstärker für Pepsi herstellt, sei eine »ganz normale Geschäftstätigkeit«.

Die Frage kam erstmals 2011 auf, als die gemeinnützige Gruppe Children of God for Life (CGL) die Zusammenarbeit zwischen Pepsi und Senomyx erstmals öffentlich anprangerte. Dies hatte zu einem öffentlichen Aufschrei geführt und einen weltweiten Boykott gegen Pepsi-Produkte ausgelöst.

Dabei wurde deutlich, dass Pepsi andere Verfahren zur Herstellung von Aromastoffen zur Verfügung gestanden hätten, die auch bei der Konkurrenz angewendet werden. Doch die Entscheidung war zugunsten der weiteren Verwendung von abgetriebenen fetalen ZellenSenomyx spricht irreführend von »isolierten menschlichen Geschmacksrezeptoren« – gefallen.

 

Einige Monate später unterzeichneten Pepsi-Aktionäre eine Petition, in der sie das Unternehmen zu einer Unternehmenspolitik aufforderten, »die die Menschenrechte achtet und ethische Standards wahrt, wobei weder in eigenen noch in gemeinschaftlichen Forschungs- und Entwicklungs-Aufgaben die sterblichen Überreste abgetriebener Menschen verwendet werden.« Doch die Regierung Obama hat diesen 36 Seiten starken Antrag abgelehnt und stattdessen entschieden, die Verwendung abgetriebener Babys zur Aromatisierung seiner Getränkeprodukte bei Pepsi sei normales Geschäft und gebe keinen Anlass zur Besorgnis.

 

»Hier geht es nicht darum, welche Art von Bleistiften PepsiCo benutzen will – hier geht es um die Verwendung der sterblichen Überreste eines abgetriebenen Kindes zu Zwecken des Profits«, kommentierte Debi Vinnedge, die Vorsitzende der CGL, die Entscheidung der SEC. »Die Verwendung menschlicher embryonaler Nierenzellen (HEK-293) zur Herstellung von Geschmacksverstärkern ist weit entfernt von einer normalen Produktion.«

 

Der Klarheit halber sei betont, dass das fetale Gewebe, das zur Herstellung von Pepsis Aromastoffen verwendet wird, Berichten zufolge nicht in dem Endprodukt landet, das an die Verbraucher verkauft wird. Es dient vielmehr dazu, zu untersuchen, wie die menschlichen Geschmacksrezeptoren auf diese chemischen Aromastoffe reagieren. Doch die Tatsache, dass Pepsi sie überhaupt verwendet, wenn es geeignete nicht-menschliche Alternativen gibt, stellt die Missachtung des Unternehmens für ethische und moralische Belange in dieser Frage unter Beweis.

 

Schon im Januar hat Senator Ralph Shortey aus Oklahoma in seinem Heimatstaat einen Gesetzentwurf vorgelegt, um die Produktion von Geschmacksstoffen aus fetalen Zellen zu verbieten. Wird dieses Gesetz verabschiedet, so wird gleichzeitig der Verkauf sämtlicher Produkte untersagt, die aus menschlichem fetalem Gewebe gewonnene Geschmacksstoffe enthalten. Und dazu zählen nicht nur Produkte von Pepsi, sondern auch von Kraft und Nestlé.

 

Quelle für diesen Beitrag:

 

 


 

 

Interesse an mehr Hintergrundinformationen?

 

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!

 

Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information. Jede Ausgabe ist gründlich recherchiert, im Klartext geschrieben und setzt Maßstäbe für einen kritischen Informationsdienst, der nur unter ausgewählten Lesern zirkuliert und nur im Abonnement zu beziehen ist.

 

In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen:

  • Wie die Policen-Mafia arglose Versicherungskunden betrügt
  • Müllhalden-Marketing: Immer mehr neue Produkte haben eingebaute Fehler
  • Aufmüpfige Bürger: Nach dem Schlagstock kommen die Mikrowellenwaffen
  • Die Stunde der Wahrheit schlägt in der Klimaforschung

 

 

Das alles und viele weitere Kurzberichte im neuen KOPP Exklusiv, fordern Sie noch heute Ihr Probeabonnement an!

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Blick in die Welt: Krebs aus Pepsi und Coca-Cola und Kardinäle als Geldwäscher

Udo Ulfkotte

Coke und Pepsi enthielten bislang Substanzen, die in den USA jetzt als krebserregend eingestuft sind. Der Vatikan steht nun auf der Liste der Geldwäscher, ein Deutscher ist einer der letzten Damastschmiede und in Ägypten frisst die Revolution gerade ihre Kinder.  mehr …

Menschenversuche mithilfe von Lebensmitteln

Edgar Gärtner

Beim Einkauf von Lebensmitteln finden wir in den Regalen eine Fülle angeblich gesunder Produkte. Sie sind viel teurer als traditionelle Lebensmittel. Häufig bewirken sie das Gegenteil von dem, was wir uns erhoffen. Wir sind Versuchsobjekte.  mehr …

Keine Gen-Lebensmittel in Monsanto-Kantine

Redaktion

Das Bemühen um ein Verbot gentechnisch veränderter Lebensmittel findet neue Mitstreiter – ausgerechnet unter Angestellten von Monsanto, dem Unternehmen, das in vorderster Reihe für die Einführung von Gen-Pflanzen kämpft.  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Raumenergie – eine kontroverse Diskussion

Claus W. Turtur

Alle wissen, dass die Menschen eine neue saubere Energie brauchen. Einige wenige wissen, dass es bereits eine solche Energieform gibt. Sie heißt Raumenergie, auch Vakuumenergie, Freie Energie, Nullpunkts­energie, im Englischen auch zero-point-energy (ZPE). Doch die Forschung verhält sich merkwürdig: Obwohl bereits funktionierende  mehr …

Sie möchten attraktiver aussehen? Essen Sie mehr Obst und Gemüse!

J. D. Heyes

Wenn Sie sich je gefragt haben, ob es einen echten Jungbrunnen oder ein tief verborgenes Geheimnis gibt, um sich Ihr gutes Aussehen zu bewahren, dann brauchen Sie sich nur daran zu erinnern, wie oft Sie das Obst und Gemüse verschmäht haben, die Ihre Mutter Ihnen immer vorsetzte, als Sie noch jung waren.  mehr …

Aufmüpfige Bürger: Nach dem Schlagstock kommen die Mikrowellenwaffen

Andreas von Rétyi

Amerikanische Militärs haben eine neue Waffe entwickelt, die nicht nur in den USA gegen Aufständische eingesetzt werden soll. Es ist ein energiereicher Mikrowellensender. Angeblich ist er gesundheitlich unbedenklich, bewirkt nur extreme Hitze. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus.  mehr …

Menschenversuche mithilfe von Lebensmitteln

Edgar Gärtner

Beim Einkauf von Lebensmitteln finden wir in den Regalen eine Fülle angeblich gesunder Produkte. Sie sind viel teurer als traditionelle Lebensmittel. Häufig bewirken sie das Gegenteil von dem, was wir uns erhoffen. Wir sind Versuchsobjekte.  mehr …

Der Winterspeck muss weg! Mit Bitterstoffen kein Problem

Eva Herman

Deutschland hat einen neuen Bundespräsidenten. Wieder einmal. Und ich habe drei Kilo abgenommen. Auch wieder einmal. Beides sind schöne Meldungen zum beginnenden Frühling. Wie die bundesrepublikanischen Medien es schafften, den missliebigen Christian Wulff trotz »treuer« Begleitung der Kanzlerin aus dem Sattel zu werfen, das haben wir alle  mehr …
Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

Werbung

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.