Wednesday, 29. June 2016
17.10.2014
 
 

Obama sagt: Ebola holt man sich nicht im Bus – die CDC sagt: Meiden Sie öffentliche Verkehrsmittel

Ethan A. Huff

Wer noch darauf hofft, von der Regierung in Washington Hinweise zu erhalten, wie er sich angesichts der Gefahr einer Ebola-Infektion verhalten soll, wird aus den vielen widersprüchlichen Informationen wohl kaum schlau werden. Am Donnerstag sagte Barack Obama den Menschen in Westafrika, es sei unmöglich, sich bei einer Fahrt im Bus mit Ebola anzustecken – und widersprach damit dem Rat der US-Gesundheits- und Seuchenschutzbehörde CDC, im Interesse der eigenen Sicherheit »öffentliche Verkehrsmittel zu meiden«.

 

In einer kürzlich veröffentlichten Video-Botschaft erklärte Obama unumwunden, man könne sich nicht »durch zufälligen Kontakt, wie beispielsweise dadurch, dass man im Bus neben jemandem sitzt« mit Ebola anstecken. Dem ließ er die oft wiederholte Behauptung folgen, Ebola könne erst übertragen werden, wenn sich die Symptome der Krankheit »zu zeigen beginnen«, eine subjektive und äußerst ungenaue Schwelle, die im Sinne der allgemeinen Gesundheit alles andere als hilfreich ist.

 

Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, wiederholte Obama die unbewiesene, aber populäre Theorie der Regierung, Ebola könne nicht durch die Luft übertragen werden; eine Aussage, die viele Virologen und Experten für falsch halten. Inzwischen meldet die Weltgesundheitsorganisation WHO bereits, dass Menschen in Liberia, die per Taxi unterwegs sind – was dem Reisen per Bus ähnlich ist – Ebola aktiv verbreiten und sich damit anstecken.

 

»Die häufigste Art der Ansteckung mit Ebola besteht im Berühren von Körperflüssigkeiten wie Schweiß, Speichel oder Blut eines Erkrankten oder eines an der Krankheit Gestorbenen, oder es geschieht durch einen kontaminierten Gegenstand, beispielsweise eine Nadel«, mutmaßte Obama.

 

Praktisch zur selben Zeit riet die CDC Helfern und anderen Personen, die in Ebola-Länder reisen, öffentliche Transportmittel zu meiden. Reisende, die Fieber oder andere mögliche Anzeichen für Ebola bei sich bemerken, sollten den Kontakt mit anderen Menschen vermeiden und umgehend einen Arzt aufsuchen. »Fahren Sie nirgendwo hin, es sei denn, in eine Arztpraxis oder zum Krankenhaus«, warnt die CDC.

 

Was gilt nun? Ist es sicher, per Bus oder mit anderen Transportmitteln zu reisen, oder ist es riskant?

  • Wenn Sie auf Obama hören, brauchen Sie sich absolut keine Sorgen zu machen – reisen sie ruhig, es passiert Ihnen nichts!
  • Hören Sie hingegen auf die CDC, so sollten Sie öffentliche Transportmittel wohl meiden – Ebola könnte sich über Obamas Diktat hinwegsetzen und sich über einen kontaminierten Sitz verbreiten.
  • Entscheiden Sie sich hingegen, auf die WHO zu hören, dann haben Sie vielleicht schon Ebola, wenn Sie sich in Liberia oder Sierra Leone ein Taxi genommen haben.

 

CDC bei Widersprüchen über die Risiken von Ebola ertappt, gibt zu, dass Ebola aus der Entfernung von einem Meter übertragen werden kann

 

Interessanterweise widerspricht sich die CDC in der Frage der Ebola-Übertragung inzwischen selbst. Direktor Tom Frieden sagt, es sei nicht nötig, Reisen aus Westafrika zu unterbinden oder die südliche Grenze der USA zu schließen, da Ebola nur durch »direkten Kontakt« übertragen werde. Darüber hinaus hat Frieden öffentlich erklärt, er sei »zuversichtlich«, es werde in den USA nicht zu einem Ebola-Ausbruch kommen.

 

Doch auf der eigenen Website räumt die CDC ein, bei »engem Kontakt« mit Infizierten bestehe »ein gewisses Risiko«, Ebola ausgesetzt zu werden. Nach Angaben der Behörde kann enger Kontakt bedeuten, »sich längere Zeit im Umkreis von einem Meter mit einem an Ebolafieber Erkrankten aufzuhalten«.

 

Das zeigt natürlich, dass Frieden die Amerikaner ganz offen über das wahre Risiko einer Ebola-Übertragung belügt, genauso wie Obama, der weiterhin den nicht fundierten Unsinn verbreitet, bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel bestehe kein Risiko.

 

Und den eigenen veröffentlichten Zahlen der CDC zufolge ist es keine gute Idee, sich längere Zeit in engem Kontakt mit potenziellen Opfern aufzuhalten – aber werden ausreichend viele Amerikaner diese Lügen durchschauen, und sich selbst schützen, bevor es zu einem vollen Ausbruch auf amerikanischem Boden kommt?

 

 

 

 

 

Quellen:

 

CNSnews.com

NaturalNews.com

Independent.co.uk

NaturalNews.com

Newsmax.com

NaturalNews.com

Leser-Kommentare (6) zu diesem Artikel

19.10.2014 | 18:13

so-ist-es

Wie recht er doch hat, der Herr Ebola, ääh Obama. Das Zeugs erhält man nur aus militärischen Geheimlaboren der USA.


18.10.2014 | 07:54

Münchhausen

Ebola ist eine inszenierte Seuche wie schon alle ihre Vorgängerinnen und damit ein kurzfristig erfolgreiches Geschäftsmodell.


17.10.2014 | 10:28

Deutsche Mark

Allein der Name und die Behandlung seitens der Medien ist so grotesk, daß man öfters mal lachen sollte. Angst ist die größte Seuche. Hygiene und kulltureller Umschwung werden diese lt. Schweizer Virologen nicht hochinfektiöse Krankheit stoppen. Im Übrigen glaube ich nicht, daß Gott es so beenden würde. So viele Wichser, aber so viel mehr Gutes in der Welt!


17.10.2014 | 09:37

Roger

ich finde es sehr interessant, dass bei dem letzten Bilderbergertreffen (ich glaub, es war Mai 2014) auffallend viele Gesundheitsminister und Vertreter der Pharmaindurstrie, sowie Zivilschutzbehörden, Katastrophenschutz usw. anwesend waren... Ich dachte mir noch, was hecken die wieder für eine Sauerei aus... Natürlich alles reiner Zufall...


17.10.2014 | 08:42

Willi

@Nordsee-Marie Es gibt noch andere Seuchen, vor denen man sich wenigstens mit gebunkerten Lebensmitteln schützen sollte. Z. B. Raubtierkapitalismus der "Märkte, Politikdarsteller, Bankster usw., eben diesem einen Prozent, genannt Elite. Man weiß nie, wann sie die Bombe hochgehen lassen.


17.10.2014 | 08:28

Nordsee-Marie

So so.... Ebola holt man sich nicht im Bus . Der transatlantische Friedens-Nobel-Preisträger muß es ja wissen. Ich bunker vorsichtshalber schon mal ein paar Lebensmittel. Sollte die Seuche näher rücken, bin ich unter Garantie nicht im Bus zu finden

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