Dienstag, 27. Juni 2017
18.06.2012
 
 

Science Fiction wird Wirklichkeit: Ärzte entwickeln Test für 3.500 »Genschäden« bei Ungeborenen

Ethan A. Huff

Der bekannte Science-Fiction-Film Gattaca aus dem Jahr 1997 zeigt eine Welt der Zukunft, in der genmanipulierte Menschen mit bestimmten erwünschten und überlegenen genetischen Merkmalen den auf natürliche Weise geborenen Menschen vorgezogen werden. Letztere gelten als minderwertig. Jetzt, nur 15 Jahre, nachdem der Film in die Kinos kam, wird dieses Szenario Wirklichkeit: Die moderne Wissenschaft hat eine neue Methode entwickelt, ungeborene Kinder auf circa 3.500 so genannte Gen-»Defekte« zu untersuchen.

Wie der britische Telegraph berichtet, hat ein Forscherteam der University of Washington in Seattle

eine Methode entwickelt, den genetischen Code ungeborener Kinder mithilfe einer Blutprobe der Mutter und eines Speichelabstrichs des Vaters zu untersuchen. Anhand der winzigen Mengen freier DNS in den Proben können die Wissenschaftler praktisch den gesamten genetischen Code des Ungeborenen entziffern und ablesen, welche genetischen Merkmale es bei seiner Geburt aufweisen wird.

 

Einige Kinder werden ganz natürlich mit »De-novo«-Mutationen geboren, von denen man annimmt, dass sie mit genetischen Defekten wie dem Downsyndrom oder Mukoviszidose zusammenhängen. Diese Mutationen werden in der Regel nicht von den Eltern auf die Kinder übertragen, sondern auf andere Weise erworben, darunter möglicherweise Impfungen oder Kontakt mit Umwelttoxinen.

 

Bei 39 von 44 getesteten Fällen konnten die britischen Forscher vor der Geburt exakt auf De-novo-Mutationen hinweisen, die nach der Geburt bei den Babys auftreten würden. Wenn die neue Technik zukünftig allen Eltern zur Verfügung steht, droht das gespenstische Szenario aus dem Film Gattaca mehr und mehr zu einer Realität zu werden, in der nur die ungeborenen Kinder mit »überlegenem« Erbgut überleben und heranwachsen dürfen.

 

»Diese Arbeit eröffnet uns die Möglichkeit, mit einer einzigen nicht-invasiven Untersuchung das gesamte Genom des Föten auf mehr als 3.000 monogenetische Störungen zu durchsuchen« wird der Wissenschaftler Dr. Jay Shendure in der Zeitung zitiert. Sein gesamtes Team fügt jedoch hinzu: »Diese Informationen in pränatale Entscheidungsprozesse einzubeziehen, wirft schwerwiegende ethische Fragen auf, die sowohl unter Wissenschaftlern als auch in der Öffentlichkeit sorgfältig bedacht werden müssen.«

 

 

Genetisches Screening wird zu mehr Abtreibungen, mehr Eugenik und einer Kultur genetischer Klassenunterschiede führen

 

Wenn die Wissenschaft anfängt, auf der Grundlage subjektiver Vorstellungen darüber, welche genetischen Merkmale erwünscht sind und welche nicht, in das menschliche Leben selbst einzugreifen, dann wird die Büchse der Pandora geöffnet – der nächste Schritt sind dann mit Sicherheit Methoden der Bevölkerungskontrolle. Eltern, die sich ein »perfektes« Kind wünschen, werden beispielsweise ein Kind mit genetischen »Fehlern« viel eher abtreiben, und das mehrmals, bis sie das Kind bekommen, das sie sich wünschen.

 

In dem Maße, wie eine staatliche Gesundheitsfürsorge Wirklichkeit wird, werden staatlich kontrollierte Ärzte vielleicht schon bald den Eltern sagen, sie dürften kein unvollkommenes Kind auf die Welt setzen, denn die Behandlung eines Kindes mit einer genetischen Erkrankung koste den Staat zu viel Geld. Mit anderen Worten, Zwangsabtreibungen könnten die Regel werden, wenn genetische Untersuchungen wie die, die jetzt in England entwickelt wurde, erst einmal auf breiter Front durchgeführt werden.

 

Und schließlich wird die Zucht genetisch »überlegener« Kinder mit höchster Wahrscheinlichkeit zu einer genetisch überlegenen Klasse von Menschen führen, die auf andere mit minderwertigen genetischen Merkmalen hinabschauen. Das ist genau, was im Film Gattaca gezeigt wurde: »Minderwertigen« Menschen mit natürlichen Unzulänglichkeiten wurden Jobs verweigert, sie wurden als Bürger zweiter Klasse behandelt.

 

Es wäre weit besser, wenn Forscher nach Wegen suchten, wie verhindert werden kann, dass Tausende von nicht getesteten chemischen Substanzen in die Nahrungskette gelangen können oder wie toxische Fluoride aus dem Trinkwasser entfernt werden können, und sie sollten dafür sorgen, dass kleinen Kindern keine genverändernden Impfstoffe verabreicht werden.

 

Solche Eingriffe haben sich als direkt verantwortlich für das Auftreten von genetischen Defekten beim Menschen erwiesen, und dabei sind es nur einige der vielen Ursachen von De-novo-Mutationen. Würde man ungeborene Kinder nicht giftigen Chemikalien wie Bisphenol A, Herbiziden wie Glyphosat (Roundup), gentechnisch veränderten Organismen (GVO) und chemischen Zusätzen in Impfstoffen wie Thimerosal (Quecksilber) und Aluminium aussetzen, so würden viele von ihnen gar nicht erst Gendefekte entwickeln.

 

Neuere Untersuchungen haben den Beweis erbracht, dass genetische Schäden durch Chemikalien durch den Prozess der so genannten Epigenetik von einer Generation an die nächste weitergegeben werden können, und zwar auch dann, wenn die nachfolgenden Generationen diesen Chemikalien nicht ausgesetzt sind. Das bedeutet, dass menschengemachte Giftstoffe wie die, mit denen Äcker besprüht werden, die verarbeiteten Lebensmitteln zugesetzt werden, die in die Wasserversorgung gelangen und in Möbeln und anderen Verbrauchsgegenständen enthalten sind, eine echte Geißel der Menschheit sind.

 

Aber die Wissenschaft ignoriert lieber das Offensichtliche und entwickelt stattdessen Techniken, die es dem System erlauben, genetisch »Unerwünschte« nach der Empfängnis auszusortieren. Was Hitler und andere geistesgestörte Tyrannen der Vergangenheit mit Gewalt zu erreichen versuchten, das wird jetzt auf genetischem Wege möglich – deklariert als »wissenschaftlicher Fortschritt«.

 

Quelle für diesen Beitrag war unter anderem:

The Telegraph

 

 


 

 

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