Freitag, 9. Dezember 2016
09.11.2015
 
 

US-Oligarchie verbannt die Wissenschaft

Ethan A. Huff

Welchen immensen Einfluss Konzerne und Sonderinteressen auf die Politik ausüben, zeigte sich kürzlich, als der US-Milliardär Harold Hamm, Chef von Continental Resources, in arroganter Manier von der University of Oklahoma (UO) verlangte, bestimmte Wissenschaftler zu entlassen. Ihm hatte die Wahrheit nicht gefallen, die die Forscher über das hydraulische Frakturieren, kurz »Fracking«, ans Licht brachten.

 

Die Forscher, die Hamm erledigt sehen möchte, haben sich nichts zuschulden kommen lassen, was ihre Entlassung rechtfertigen würde. Sie hatten lediglich wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt. Danach trägt das Erdgas-Fracking zum in letzter Zeit beobachteten Anstieg von Erdbeben in Oklahoma und anderen normalerweise seismisch inaktiven Regionen bei.

 

Diese Wahrheit an den Tag zu bringen, gefährdet Hamms auf zweifelhafte Weise erworbenes Vermögen, daher sein armseliger Aufruf, sie von der Universität zu verbannen. Eine E-Mail, die Bloomberg vorliegt, zeigt, dass Hamm, der die University of Oklahoma mit großzügigen Spenden unterstützt, sich selbst für einen »sehr aufgeschlossenen« Menschen hält, der nicht »einschüchternd« ist.

 

»Ich versuche nicht, jemanden herumzuschubsen«, erklärte er in offenkundiger Überschätzung seiner Bedeutung, als er forderte, zuverlässige Wissenschaftler zu entlassen, nur weil sie zuverlässige Wissenschaft betreiben.

 

»Mr. Hamm ist über die Erdbeben-Berichte so sehr empört, dass er am liebsten einzelne Mitarbeiter [des Oklahoma Geological Survey] entlassen sehen möchte«, schrieb Larry Grillot, Dekan des Mewbourne College of Earth and Energy der Universität, am 16. Juli 2014 in einer E-Mail an seine Kollegen.

 

Hamm will anscheinend die Lage »bereinigen«, indem er sich selbst zum Leiter einer neuen Findungskommission ernennt, die einen neuen Direktor für den Geological Survey beruft. Mit anderen Worten: Hamm, dessen Auftreten und dessen Forderungen auf lächerliche Weise dem Verhalten von Jabba dem Hutten aus George Lucas‘ Filmreihe Star Wars ähnelt, will offenbar ein Propagandainstrument, das so tut, als sei Fracking völlig sicher und ertragreich.

 

Es ist genau dasselbe wie bei der Impf-, Pharma-, Krebs-, Lebensmittel-, Gefängnis- und sonstigen Industrie, die alles tut, ihre eigenen Produkte der Prüfung durch die Öffentlichkeit zu entziehen.

 

Konzern-Oligarchie beherrscht die Schilderung aller wichtigen Fragen, greift zu Einschüchterung und Drohungen

 

Wie Sie sich vielleicht erinnern, focht Dr. Mehmet Oz kürzlich mit dem Medizinkartell seinen eigenen Streit aus, nachdem er enthüllt hatte, dass Monsantos Unkrautkiller Roundup (Glyphosat) Krebs verursacht. Einige verärgerte Schulmediziner forderten, Dr. Oz solle von der chirurgischen Abteilung der Columbia University entlassen werden, weil er seinen Zuschauern die Wahrheit präsentiert hatte.

 

Auch eine in Kanada geplante Podiumsdiskussion über Impfstoffe wurde abgesagt, nachdem Impffanatiker forderten, der Vermieter des Veranstaltungsraums solle die Diskussion untersagen. Das Johnson GEO Center gab dieser Forderung nach, die Veranstaltung muss neu angesetzt werden.

 

Ähnliches passierte, als Dr. Sherri Tenpenny ihre Teilnahme an einer Podiumsdiskussion über Impfstoffe zusagte, die in Australien stattfinden sollte. Die Impfstoff-Verfechter drohten buchstäblich damit, den Veranstaltungsort in die Luft zu jagen, also musste auch diese Veranstaltung abgesagt werden.

 

Anscheinend ist heute fast jede wichtige Industrie von einigen wenigen lautstarken Stimmen dominiert, die die Darstellung des Establishments puschen. Und sie haben die Debatten durch Einschüchterung und Drohungen unter Kontrolle und legen damit genau die Art von Konzern-Diktatur an den Tag, vor der wir uns schützen sollten, wie uns die amerikanischen Gründungsväter ermahnten.

 

»Eine multivariate Analyse deutet darauf hin, dass wirtschaftliche Eliten und organisierte Gruppen, die Unternehmensinteressen vertreten, erheblichen unabhängigen Einfluss auf die US-Regierungspolitik nehmen, während der durchschnittliche Bürger und Interessengruppen an der Basis keinen oder nur sehr geringen Einfluss haben«, heißt es in einer kürzlich veröffentlichten Studie zum Thema »Testing Theories of American Politics: Elites, Interest Groups, and Average Citizens«.

 

»Was empirische Beweise für Interessengruppen angeht, so ist es etablierte Tatsache, dass organisierte Gruppen regelmäßig Lobbyarbeit betreiben und sich mit Regierungsbeamten treffen, dass sie die Drehtüren zwischen staatlicher und privater Anstellung durchschreiten, dass sie eigennützige Informationen an Beamte geben, Gesetze entwerfen und sehr viel Geld für Wahlkampagnen aufwenden.«

 

 

Quellen:

zerohedge.com

bloomberg.com

naturalnews.com

cbc.ca

naturalnews.com

libertyblitzkrieg.com

 

 

 

 

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