Saturday, 30. July 2016
07.06.2011
 
 

Wissenschaftler machen sich für die Einführung von RFID-Chips in Nahrungsmitteln stark

Ethan A. Huff

Er überwacht ihre Kalorienaufnahme, zeigt, woher ihr Essen stammt, und warnt Sie vielleicht sogar, wenn die Lebensmittel in ihrem Kühlschrank zu verderben beginnen – so lauten die verlockenden Versprechungen der Entwickler eines neuen Systems, bei dem essbare Radiofrequenz-Identifikations-Chips (RFID) direkt in Lebensmittel eingebracht werden sollen. Nach den Erwartungen ihrer Erfinder wird diese Technologie die Essgewohnheiten der Menschen zum Besseren verändern – doch kritische Denker durchschauen, was hier gespielt wird: Es ist nichts als eine weitere Methode, das Verhalten der Menschen zu überwachen.

Das von Hannes Harms am Royal College of Art in London entwickelte System »NutriSmart« beruht auf der Idee, direkt im Essen enthaltene RFID-Oblaten könnten helfen, die Nahrungsmittelkette besser zu überwachen und darüber hinaus den Einkauf im Supermarkt weiter zu automatisieren. Auch der Essensvorgang selbst könnte dadurch vereinfacht werden, dass den Lebensmitteln Daten einprogrammiert werden, sodass sich die Menschen keine Gedanken mehr darüber machen müssen, was sie eigentlich tun.

Durch diese Technologie wird das Denken sowohl beim Essen als auch beim Umgang mit Lebensmitteln praktisch ausgeschaltet, denn man braucht ein Lebensmittel, in dem ein RFID-Chip enthalten ist, nur vor eine besonderes RFID-Lesegerät zu halten, und erfährt alles Wesentliche über die entsprechende Ware, einschließlich der Information, wie viel man davon essen sollte. RFID-Backöfen und Mikrowellengeräte nehmen einem auch die Mühe ab, sich Gedanken über die Kochzeit eines RFID-Lebensmittels zu machen – wird es in ein RFID-Mikrowellengerät, einen Backofen oder einen Toaster gestellt, dann weiß das Gerät sofort, wie lange es kochen, braten oder backen muss.

So interessant und neu dies auch klingen mag, tatsächlich ist eine solche Technologie beängstigend, sofern man sie logisch zu Ende denkt. NaturalNews hat schon in der Vergangenheit davor gewarnt, dass wild gewordene Wissenschaftler bereits essbare RFID-Etiketten für die Verwendung in Medikamenten entwickelt haben. Natürlich können und werden diese Etiketten mit größter Wahrscheinlichkeit auch dazu eingesetzt, die Therapietreue des Patienten zu überwachen und die Behörden zu alarmieren, wenn ein Patient sich weigert, bestimmte Pillen wie vorgeschrieben einzunehmen.

Wenn nun eine solche Technologie auch bei Lebensmitteln Einzug hält, dann kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass hier finstere Mächte versuchen, sich auf diese Weise auch die Kontrolle über die Lebensmittelversorgung zu verschaffen und zu überwachen, was die Menschen essen. Mit anderen Worten: Sollten die Behörden eines Tages beschließen, dass Vitamine und Mineralstoffe verboten sind – was gegenwärtig in Europa bereits geschieht, dann ist es nur plausibel, dass sich die verbotene Einnahme solcher Nährstoffe mithilfe der RFID-Technologie überwachen lässt und die entsprechenden Daten unmittelbar an die zuständigen Vollzugsbehörden gemeldet werden.

Dieses 1984-artige Szenario ist wohl mehr als reine Science-Fiction – es entfaltet sich tagtäglich, Schritt für Schritt, vor unseren Augen. Das NutriSmart-System ist nur ein weiterer Beweis dafür, dass die Mächtigen alle Bereiche unseres Lebens lückenlos bis ins Kleinste kontrollieren wollen, von den Medikamenten, die wir einnehmen, bis zum Essen, das wir zu uns nehmen.

 

Quellen u. a.:

http://www.physorg.com/news/2011-05-nutrismart-rfids-food.html

 

 


 

 

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