Thursday, 29. September 2016
05.03.2016
 
 

Hinter der Fassade: Amerika, der bankrotte Hegemon

F. William Engdahl

Fantasie und Märchen können nur bis zum Eintreffen der wahren Verhältnisse oder Personen reichen. Früher oder später muss die Wahrheit ans Licht kommen. Das ist recht weitgehend der Fall, wenn man auf die tatsächliche Lage jener Nation achtet, welche die Chinesen den »Hegemon« nennen: auf die Vereinigten Staaten von Amerika, die das eigentlich schon nicht mehr sind.

 

Die offiziellen Wirtschaftsstatistiken der Regierung Obama haben seit über sechs Jahren der Welt kundgetan, dass die größte Papiergeld-Wirtschaft der Welt einen wunderbaren wirtschaftlichen Aufschwung erlebe und ihre Arbeitslosigkeit nur bei fünf Prozent liege. Jetzt, beim schwersten Einbruch der Ölpreise seit 13 Jahren, wird der letzte verbliebene Sektor der Wirtschaft, der Arbeitsplätze schuf – die Öl- und Gasindustrie – sehr rasch zu dem Dominostein, der droht, einen Berg riskanter Kredite umzuwerfen und viele Banken in Gefahr zu bringen. Nur ist die Federal Reserve dieses Mal, anders als im Jahr 2009, in einer wirklich peinlichen Lage. Und die Bundesschulden haben sich seit Beginn der Finanzkrise im Jahr 2007 auf 18 Billionen Dollar verdoppelt.

Führende US-Ökonomen, darunter der Nobelpreisträger für Wirtschaft Paul Krugman, behaupten, dass die Verschuldung in einer Wirtschaft, insbesondere der der USA als der am meisten mit Schulden beladenen Volkswirtschaft der Welt, »keine Rolle spielt«. Man lasse nur den Kreditaufnahme-Zyklus weiter wachsen und alles bleibe in Ordnung. Krugman argumentiert in seiner Kolumne bei der New York Times: »... diesen Punkt scheint fast niemand mitzubekommen, eine überschuldete Familie schuldet jemand anderem Geld, doch US-Schulden sind zum großen Teil Geld, das wir uns selbst schulden

 

 

Spielen Schulden keine Rolle?

 

Kommen Sie herunter auf den Boden, Sie ach so gescheiter Herr Professor? In Ihrer Sprache steckt ein schlauer rhetorischer Trick und Unehrlichkeit in Ihrem Argument: »Wir schulden es uns selbst.« Heißt das, dass ich und meine Gläubigerbank der gleichen glücklichen Familie angehören? Gehört »uns« die Volksbank von China, der »wir«, die amerikanischen Steuerzahler, dank unserer Regierung in Washington Billionen Dollar schulden, oder der japanischen Zentralbank?

 

Wollen Sie mir weismachen, dass es keine Rolle spielt, wenn ich mir so viele Kreditkartenschulden zu 25 Prozent Jahreszins auflade, um meine monatlichen Lebenshaltungskosten zu bezahlen, wie Millionen von Amerikanern es zu tun gezwungen sind? Spielt es keine Rolle, wenn ich 100 000 Dollar von meiner Bank leihe, um eine College-Ausbildung zu finanzieren, damit ich einen Arbeitsplatz bekomme, den es in den USA gar nicht mehr gibt, weil so viele Unternehmen die Jobs nach Asien ausgelagert haben?

 

Spielt es keine Rolle, wenn ich Hypothekenschulden auf ein Haus gepackt habe, das ich 2006, auf dem Höhepunkt der Blase zweitrangiger Immobilien-Hypotheken, gekauft habe? Spielt es keine Rolle, dass ich das Darlehen bekam, weil ich meine Bank vor Ort über meine Fähigkeit belogen habe, die riesige Hypothek abzahlen zu können? Spielt es deshalb keine Rolle, weil die Bank sich so lange keine Sorgen gemacht hat, weil sie das Risiko der wertlosen Hypotheken andererseits an Goldman Sachs oder eine andere Wall-Street-Bank weiterverkaufen konnte, die dann meine hochriskanten Hypotheken mit Hunderten anderer Hypotheken im ganzen Land »gebündelt« und daraus das gemacht hat, was die Banker »Collateralized Mortgage Obligations« (besicherte Hypotheken-Darlehen, CMOs) nennen?

 

Die Schulden-Implosion von 2007

 

Im Sommer 2007 begann die auf über vier Billionen Dollar angewachsene Schuldenpyramide hypothekenbesicherter Wertpapiere im Bereich der US-Immobilien zu implodieren. Jene Implosion löste den größten Einbruch des Kreditgefüges in der Weltgeschichte aus. Es war ein Zusammenbruch, der die Volkswirtschaften der USA und der Europäischen Union in den schlechtesten Zustand seit der Gründung des Dollar-Systems von Bretton Woods im Jahr 1944 versetzt hat.

 

Am 29. Juli 2007 kündigten der Chef der deutschen Bankenaufsicht, BaFin, und der Bundesminister der Finanzen, Peer Steinbrück, auf einer Pressekonferenz an, dass der deutsche Staat zusammen mit führenden privaten und öffentlichen Banken eine Notfall-Rettung für Deutschlands IKB, die Deutsche Industriekreditbank, organisieren werde. Die IKB war ursprünglich 1924 gegründet worden, um die Zahlung der deutschen industriellen Kriegs-Entschädigungen nach dem Dawes-Plan abzuwickeln.

 

Jene Krise von 2007 markiert in der Geschichte der IKB das zweite Mal, dass sie eine historische Rolle im Zusammenhang mit den unvernünftigen amerikanischen Bankenpraktiken gespielt hat. Die IKB war vom Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, überzeugt worden, neue, exotische, hochverzinsliche Wertpapiere zu kaufen, die von New Yorker Banken herausgegeben worden waren und als zweitrangig-hypothekenbesicherte Wertpapiere bekannt wurden. Zweitrangig, also mit hohem Risiko behaftet. Ackermann gab offen zu, dass er um das Problem der IKB wusste, weil seine eigene Deutsche Bank die hochriskanten US-Anleihen bei dem naiven und inkompetenten Management der IKB abgeladen hatte. Dieses Ereignis, der Zusammenbruch der IKB, löste einen globalen Finanz-Tsunami aus, der die Weltwirtschaft bis in die Gegenwart belastet.

 

Was ist Kredit oder Geld?

 

Letztlich ist Geld eine Frage des »Vertrauens«, vor allem in einer Welt, in der Geld nur noch eine reine Papier-Ware, sogenanntes Fiat-Geld, ist, weil es nicht an Gold, Silber oder andere materielle Werte wie Land gebunden ist. Das Vertrauen beruht in diesem Fall schlussendlich auf dem »vollen Vertrauen in die und auf den Kredit der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika«. Und dieses Vertrauen wurde letztlich immer durch militärische und politische Macht gedeckt – die Gesetzgeber und die Regierenden, die Präsidenten, Parlamentarier und Richter kaufen oder lenken können.


Heute, in den ersten Monaten des Jahres 2016, stecken die USA schon beinahe neun Jahre lang in dem Vorgang der Schulden-Implosion, ohne dass ein Ende in Sicht wäre. Die Federal Reserve (Fed), das privat geführte Aufsichtsorgan in der Hand der großen Wall-Street-Banken, hat am 15. Dezember 2015 ganz vorsichtig den wichtigsten US-Bankzins von null um lediglich 0,25 Prozentpunkte angehoben. Sie tat das nach einem monatelangen Katz-und-Maus-Spiel mit den Finanzmärkten, um eine Rückkehr zum »Normal-Zustand« anzudeuten. Einen Monat später ließ dieselbe Fed erkennen, dass sie sich verrechnet habe. Heute gerät die US-Finanzwirtschaft in eine neue Abwärtsspirale, die von Schulden angeführt wird.

 

Die Ramsch-Anleihen-Krise um das US-Öl

 

Den aktuellen Einsturz der US-Schuldenpyramide schieben Energieunternehmen auf unmögliche Marktbedingungen, weil die Öl- und Gaspreise den niedrigsten Stand seit 13 Jahren erreicht haben. Eine Erholung ist dabei nicht in Sicht. Am 25. Februar berichtete Bloomberg, dass der Öl-Bankrott in den USA bereits zwei seiner größten Opfer vorzeigen kann. Die Firmen Energy XXI Ltd. und SandRidge Energy Inc., Öl- und Gas-Förderer mit Schulden von zusammengenommen 7,6 Mrd. Dollar, konnten die Zinsen für ihre Anleihen nicht aufbringen.

 

Wenn wir auf Paul Krugman hören, ist das belanglos, weil »wir die Anleihen uns selbst schulden«.

 

Den Firmen bleibt bis Mitte des nächsten Monats Zeit, um entweder die Zinsen zu zahlen oder mit den Gläubigern einen Vergleich auszuhandeln oder vor einem Zahlungsverzug zu stehen, der sie in Konkurs bringen könnte.

 

Die US-Schieferöl-Unternehmen waren in den vergangenen sieben Jahren zu den neuen »Rettern« der Wall-Street-Banken geworden, nämlich bei ihrer verzweifelten Suche nach neuen Gewinnmöglichkeiten im Rahmen einer zusammenbrechenden Wirtschaft. Sie warfen der boomenden US-Schieferölindustrie das Geld buchstäblich hinterher.

 

Ein großer Teil der Darlehen, welche die Schieferölunternehmen aufgenommen hatten, war das, was man an der Wall Street »Ramsch-Anleihen« nennt. Der Begriff ist ein Hinweis auf die Tatsache, dass die Inhaber von Ramsch-Anleihen dann, wenn das kreditnehmende Unternehmen, sagen wir SandRidge Energy, in Konkurs geht, genau das in Händen haben werden, nämlich Ramsch, Ausschuss.

 

Der Anstieg der Ölförderung in den USA seit 2009 um fast vier Millionen Barrel pro Tag geht überwiegend auf das unkonventionelle und aufwendige Schieferöl-»Fracking« zurück. Er wurde bis jetzt durch die Bereitschaft der Wall-Street-Banker aufrechterhalten, den notleidenden Unternehmen neue Kredite in der Hoffnung auf ein wider alle Erwartung erneutes Anziehen der Ölpreise zu gewähren.

 

Seit Juni 2014 sind die Ölpreise in den USA von 103 Dollar pro Barrel auf heute rund 30 Dollar zurückgegangen. Die meisten Schieferölunternehmen benötigen einen Preis von mindestens 60 pro Barrel, um die Kosten zu decken. Jetzt nähert sich rasch der Tag der Abrechnung, weil die Wall-Street-Banken, allen voran JPMorgan Chase, entschieden haben, die Kredite zu kappen, um nicht – wie die Redensart lautet – weiterhin gutes Geld dem schlechten hinterher zu werfen.

 

Seit dem Abkommen zwischen dem törichten US-Außenminister John Kerry und König Abdullah von Saudi-Arabien im September 2014, wonach die Welt mit billigem saudi-arabischem Öl geflutet und dadurch für den von US-Sanktionen belasteten russischen Rubel eine Krise erzeugt werden sollte, waren die am härtesten von der sich abzeichnenden Krise Betroffenen die Unternehmen der US-Öl- und Gas-Industrie, vor allem im unkonventionellen und aufwendigen Bereich Schiefer-Öl und -Gas. Sie haben Hunderte Ölfelder verkauft, schätzungsweise 250 000 Arbeitsplätze abgebaut und Milliarden Dollar bei Investitionen und Dividenden gestrichen.

 

Da in den kommenden Wochen immer mehr Unternehmen im Bereich Schieferenergie in Konkurs gehen werden, wird es jahrzehntelang keine neuen Kredite für die unkonventionelle Ölförderung mehr geben. Oil Price.com, ein Rundbrief für den Ölhandel, stellt fest: »JPMorgan war die erste Bank, die schließlich defensiv wurde und bereit ist, ernsthaft Neubewertungen ihrer Öl-Kredite vorzunehmen und damit nicht bis zur üblichen Kreditüberprüfung im April zu warten. Die Banken bekommen schließlich die Risiken der uneingeschränkten Kreditvergabe an die Schieferindustrie zu spüren. ... Die US-Schieferindustrie verändert sich für immer. Für sie wird es in dieser Art kein ›freies Geld‹ mehr geben

 

Der Zusammenbruch des US-Marktes für Ramsch-Anleihen im Energiesektor breitet sich wie Krebsmetastasen im gesamten Ramsch-Anleihen-Markt der USA aus, der Kreditnehmer wie Toys »R« Us bis zu High-Tech-Informationstechnik-Unternehmen umfasst. US-Unternehmen tragen laut Standard & Poor's an Ramsch-Anleihen von insgesamt 1,32 Billionen Dollar mit Fälligkeit zwischen jetzt und 2020. Von diesen werden solche im Wert von 92,3 Mrd. Dollar noch im laufenden Jahr fällig; dem folgen 160,9 Mrd. Dollar im Jahr 2017 und 272,5 Mrd. Dollar im Jahr 2018. Das berichtete das Wall Street Journal am 21. Februar.

 

Verbraucher-Schulden ...

Ein weiterer Indikator für den wahren Zustand der durch Schulden aufgeblähten US-Wirtschaft ist die Tatsache, dass das größte Einzelhandelsunternehmen der Welt, Wal-Mart, soeben angekündigt hat, es werde 154 seiner riesigen Läden schließen, die von Nahrungsmitteln über Spielzeug bis hin zu Gartengeräten alles verkaufen. In den vergangenen zwei Jahren wurden Hunderte von Amerikas riesigen Einkaufszentren aufgegeben, als Handelsketten wie J. C. Penney, Kmart, Radio Shack und Sears Tausende ihrer Filialen geschlossen haben.

 

Der Hauptgrund war die hohe Verschuldung amerikanischer Verbraucher. Eine neuere Studie hat gezeigt, dass der durchschnittliche amerikanische Haushalt im Jahr 2015 Schulden im Wert von 129 579 Dollar hatte, davon waren 15 355 Dollar Kreditkarten-Schulden mit hohen Zinsen. Nur weil die Fed eine Nullzinspolitik betreibt, heißt das nicht, dass Chase oder andere Visa-Karten-Banken keine Zinsen berechnen. Sie verlangen in Abhängigkeit der jeweiligen Kredit-Vergangenheit nach wie vor zwischen 13 und 25 Prozent.

 

Insgesamt beläuft sich die Verschuldung der Verbraucher bis heute auf atemberaubende 11,91 Billionen Dollar. Das sind fast 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die Situation ist noch schlimmer, als die nackte Statistik besagt. Die amerikanischen Haushalte wurden zunehmend genötigt, Schulden aufzunehmen, weil der Anstieg der Lebenshaltungskosten in den letzten zwölf Jahren den Einkommenszuwachs übertroffen hat.

 

Das mittlere Haushaltseinkommen ist seit 2003 um 26 Prozent gestiegen. Doch das haben die Belastungen der Haushalte deutlich übertroffen. Im gleichen Zeitraum sind die Gesundheitskosten um 51 Prozent und die Lebensmittel- und Getränkepreise um 37 Prozent gestiegen. Der durchschnittliche US-Haushalt bezahlt pro Jahr insgesamt 6658 Dollar an Zinsen für die Wohnung, das Auto und an Kreditkarten-Schulden.

 

Das sind neun Prozent des durchschnittlichen Haushaltseinkommens von 75 591 Dollar. Dieser Betrag wird allein für Zinsen ausgegeben, nicht für neue Schuhe für die Kinder, oder um mit der Familie im Restaurant essen zu gehen. Das ist der eigentliche Grund, weshalb die Fed mit ihrer Zinserhöhung in Richtung »normal« gewaltig in Verlegenheit gerät. Die Erhöhung würde die nahezu zwölf Billionen Dollar große Schuldenpyramide der Verbraucher zusammen mit den Unternehmensanleihen in die Luft sprengen.

 

»Studenten-Schulden«

 

Zusammen mit dem Verschwinden von Arbeitsplätzen im Öl- und Gas-Sektor gehen Unternehmen pleite und werden Haushalte von Schulden erdrückt.

 

Daneben nimmt die tatsächliche Arbeitslosigkeit, nicht die frei erfundenen fünf Prozent, die das US-Arbeitsministerium angibt, sondern die eher 23 Prozent aus John Williams »Shadow Government Statistics« (Statistik der Schattenregierung) – eine weitere Ursache der Verschuldung – alarmierende Dimensionen an.

 

Einen neuen Faktor, der vor 25 Jahren fast vernachlässigbar war, bilden die Schulden der Studenten. Heute müssen die Studenten Geld aufnehmen, um das College zu finanzieren. Zurzeit beläuft sich der Gesamtbetrag der ausstehenden Studenten-Darlehen in den USA auf 1,2 Billionen Dollar. Nur die Hypothekenschulden auf Wohnungen stellen einen höheren Betrag dar.

 

Etwa 40 Millionen Amerikaner tragen noch an Studenten-Darlehen und etwa 70 Prozent der Studenten mit Bachelor-Abschluss haben verschuldet ihr Examen abgelegt. Die Studienabgänger des Jahres 2015 verließen das College durchschnittlich mit 35 051 Dollar Schulden, noch bevor sie ihr erstes Gehalt bezogen haben, um die Schulden abzuzahlen. Eines von vier Studenten-Darlehen ist entweder in Zahlungsverzug oder geplatzt.

 

Sollen wir immer noch glauben, dass solche Schulden keine Rolle spielen, weil »wir sie uns selbst schuldig sind«, Herr Professor Krugman? Mit solchen Professoren, die behaupten, Ökonomie zu lehren, ist es kein Wunder, dass die amerikanische Hegemonie in Konkurs gerät. Schulden sind ein strategischer Faktor für die Existenz einer jeden Volkswirtschaft. Sie waren schon in der Vergangenheit der Faktor, der Nationen ruiniert hat, auch die Vereinigten Staaten.

 

 

 


»Mit ihrer Politik öffnen die USA dem Dritten Weltkrieg Tür und Tor!«

Aus Sicht der USA sind die Länder Europas und viele andere auch nicht mehr als Vasallen Washingtons. Und jede Bestrebung, eine Politik der eigenen Souveränität zu betreiben, wird als Bedrohung des imperialen Machtanspruchs gesehen und entsprechend bestraft. Verfolgt Europa eine an seinen Interessen orientierte Außenpolitik? Nein, dies ist Europa verboten. Und während der amerikanische Handel mit Russland trotz der Sanktionen blüht und wächst, müssen die Europäer Exporteinbußen in Milliardenhöhe hinnehmen.

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