Tuesday, 27. September 2016
27.01.2016
 
 

Indonesien, China, Gold und ISIS

F. William Engdahl

Auf den ersten Blick ist das hier ein seltsamer Titel für einen Artikel. Was haben Indonesien, China, Gold und der Islamische Staat oder ISIS miteinander zu tun? Das könnte etwas klarer werden, wenn wir uns die Außenwirtschaftspolitik der indonesischen Regierung von Präsident Joko Widodo näher ansehen.

 

Am 14. Januar übernahm eine indonesische Terrorgruppe, die mit ISIS in Syrien verbunden ist, die Verantwortung für eine Reihe von Selbstmord- und Terroranschlägen in Jakarta. Dabei starben zwei Zivilisten, und die Polizei tötete schließlich fünf Terroristen. Die Angreifer gingen offenbar nicht sehr professionell vor. Beim ersten Anschlag drang ein Selbstmordattentäter in ein Starbucks-Café ein, zündete seine Bombe und vernichtete nur sich selbst und vielleicht ein paar tausend Kalorien an Starbucks-Muffins und Tassen Caffè Latte. Diese Terroranschläge waren seit 2009 die ersten in Indonesien.

Wenn wir uns nun die grundlegende Tatsache vornehmen, dass alle wichtigen internationalen terroristischen Organisationen mindestens einen oder mehrere staatliche Sponsoren haben müssen, um bestehen zu können, und dass das Blut der Gräueltaten des ISIS an den Händen der CIA, der türkischen Regierung von Recep Erdogan, des saudischen Königs Salman und seines Sohnes Prinz Salman klebt, wobei einige Tropfen davon sich bis zu den Händen von Israels Netanjahu zurückführen lassen, müssen wir uns fragen: Was machte eigentlich nach fast sieben Jahren Ruhe Indonesien plötzlich zum Ziel von Terroristen?

 

China und Jokowi

Joko »Jokowi« Widodo, Indonesiens Präsident, der im Oktober 2014 wegen seines Auftretens als neues, sauberes Gesicht in der traditionell korrupten indonesischen Politik gewählt wurde, ist bisher einen uneinheitlichen Kurs gefahren. Anscheinend hat er versucht, mit allen Freundschaft zu halten, zumindest in den auswärtigen Beziehungen.

 

Um Washington zu gefallen, stimmte er dem Handelsschwindel der katastrophalen Trans-Pazifik Partnerschaft zu. Er unterstützte Obamas Agenda der betrügerischen globalen Klimaerwärmung. Doch hat er auch sehr konkrete Schritte unternommen, um die Beziehungen zu China zu verbessern. Und an diesem Punkt wird es interessant.

 

Seit dem von der CIA unterstützten Militärputsch Ende der 1960er-Jahre hat Indonesien ein zwiespältiges Verhältnis zu Peking. Die CIA unterstützte 1967 einen Militärputsch, um den nationalistischen Führer der Revolution, welche die niederländische Kolonialregierung beseitigt hatte, Sukarno, zu stürzen und General Suharto an die Macht zu bringen.

 

Dessen Armee begann sogleich ein massenhaftes Massaker an Hunderttausenden von prochinesischen Kommunisten. Das von den USA gestützte Putschregime Suhartos kappte die diplomatischen Beziehungen zu Peking. Dieser Zustand dauerte bis 1990. Der Putsch Suhartos hatte auch viel mit der Kontrolle über das indonesische Öl zu tun und band das Land fest in die asiatische Einflusssphäre Amerikas ein.

 

Heute befasst sich Indonesien unter dem populistischen Jokowi, wie er genannt wird, mit der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes. Das bedeutet im heutigen Asien zwangsläufig, mit China zusammenzuarbeiten. Und genau das ist es, was Jokowi auch tut.

 

Die Finanzierung großer Infrastrukturprojekte

 

Im letzten Jahrzehnt hat der Handel Indonesiens mit China zunehmend an Bedeutung gewonnen. Im November 2014 unternahm der neu gewählte Präsident Joko Widodo seinen ersten offiziellen Staatsbesuch in Übersee. Er ging nach China, wo er sich mit Präsident Xi Jinping und Premierminister Li Keqiang traf. Dann, im April 2015, sprachen Präsident Xi Jinping und Jokowi in Bandung anlässlich der Gedenkfeier zum 60. Jahrestag der Asien-Afrika-Konferenz miteinander.

 

Um 2010 hatte China die USA als Indonesiens zweitgrößten Exportmarkt nach Japan überholt. China wurde auch zu Indonesiens wichtigster Importquelle. Jetzt hat sich Indonesien unter Jokowi vor Kurzem wegen der Finanzierung seiner größeren innenpolitischen Infrastrukturprojekte, mit denen die wichtigsten Inseln des Landes miteinander verbunden werden sollen, an China gewandt.

 

Im Oktober letzten Jahres machte Jokowis Regierung bekannt, dass sie beschlossen habe, Chinas überarbeitetes Angebot zum Bau einer längeren Hochgeschwindigkeitsstrecke anzunehmen, um Jakarta mit der drittgrößten Stadt Indonesiens, Bandung, zu verbinden. China schlug die Bewerbung seines japanischen Rivalen um das Projekt, das schätzungsweise fünf bis sechs Milliarden Dollar kosten wird, aus dem Rennen. Die Bahn soll bis zum Jahr 2018 fertig sein.

 

Die Eisenbahnverbindung Jakarta–Bandung ist Teil von Präsident Xis wirtschaftlicher Diversifizierungsstrategie, die sich auf Hightechunternehmen konzentriert, um Exportmärkte für China zu schaffen und auch die erforderliche Infrastruktur zu entwickeln, die Chinas »Ein-Gürtel-eine-Straße-Initiative« in Asien und Eurasien entspricht.

 

Gute Beziehungen zu Indonesien sind für China auch bei der Entwicklung engerer Bande mit den ASEAN-Staaten Südostasiens wichtig, unter denen Washington sich bei dem Versuch, Spannungen wegen Chinas Präsenz auf den Inseln des Südchinesischen Meeres zu schüren, hart ins Zeug legt.

 

Die Regierung Jokowis erkennt in China ganz klar den wesentlichen Partner, der ihr hilft, einen umfassenden Plan für Infrastrukturinvestitionen erfolgreich umzusetzen. Japan ist de facto bankrott.

 

Die Regierung in Jakarta muss in den kommenden fünf Jahren schätzungsweise 740 Milliarden Dollar in Infrastrukturentwicklungsprojekte investieren, um die anvisierten sieben Prozent jährliches Wirtschaftswachstum zu erreichen. Die Regierung erwartet in diesem Jahr 5,8 Prozent Wachstum; das liegt unter dem geplanten Ziel von 6,3 Prozent.

 

Jokowi hat bei Xi Jinping auch um die stärkere Beteiligung chinesischer Staatsunternehmen an der Entwicklung der Infrastruktur Indonesiens nachgesucht. Er schlug ferner vor, Indonesien eine größere Rolle bei der von China geleiteten Asiatischen Infrastruktur Investment Bank (AIIB) einzuräumen.

 

Die goldenen Hügel der Papuas

 

Die Jokowi-Regierung benötigt chinesische Finanzierung, und zwar in großem Umfang, um ihre wichtigen Infrastrukturziele zu erreichen. Und jetzt wird es interessant. Um die für den Infrastrukturausbau aufgenommenen Kredite von China abzusichern, schaut sich die Regierung Jokowi ein Projekt hoch oben in den Bergen der Papuas genauer an. Dort, im Inneren Indonesiens, liegt die weltweit größte Goldmine. Sie besitzt zufällig auch die größten Kupferreserven der Welt.

 

Das lässt sich gut zur Besicherung des geschätzten 85-Milliarden-Dollar-Kredits verwenden, den man von China braucht, um den Infrastrukturausbau voranzubringen. Das einzige Problem ist, dass das Gold von einem amerikanischen multinationalen Unternehmen und nicht von Indonesien kontrolliert wird.

 

Die Papua-Goldmine, Grasberg genannt, befindet sich etwa 4260 Meter hoch im Sudiman-Gebirge, im indonesischen Teil der Insel Neuguinea. Es handelt sich nicht nur um die weltweit größte Goldmine, sondern auch um die profitabelste der Welt. Seit 1989 wird das Bergwerk von einem Unternehmen namens Freeport McMoRan mit Sitz zurzeit in Phoenix, Arizona, betrieben, das beste Beziehungen unterhält.

 

Das Goldbergwerk Grasberg der Firma Freeport McMoRan ist weltweit die größte und profitabelste Goldmine.

 

Im Aufsichtsrat der Firma Freeport McMoRan saßen in der Vergangenheit die Rockefellers, Whitneys, Stillmans, Goodrichs und Lovetts. Freeport gehört zu den einflussreichsten globalen US-Konzernen. Es erlangte die Kontrolle über die Schürfrechte am Grasberg auf die für solche riesigen US-multinationalen Bergbauunternehmen übliche Weise, nämlich mit Betrug und Bestechung auf Teufel komm raus.

 

Eine Untersuchung der New York Times von 2005 brachte Unterlagen ans Licht, die zeigten, dass Freeport zwischen 1998 und 2004 an Generäle, Oberste, Majore und Hauptleute des indonesischen Militärs und der Polizei – sowie für militärische Einheiten – fast 20 Millionen Dollar ausgegeben hat, um die »Sicherheit« der riesigen Grasberg-Mine zu gewährleisten. Militär und Polizei wurden eingesetzt, um Proteste und Ausschreitungen der Einheimischen und Arbeiter niederzuschlagen, die sich gegen die unkontrollierte Umweltvergiftung durch das Bergwerk Grasberg wehrten.

 

Gleich zu Beginn, um die Schürfrechte zu bekommen, hatte der Freeport-Vorsitzende James R. Moffett Berichten zufolge den indonesischen Präsidenten Suharto mit Bestechungsgeldern reich gemacht. Freeport wurde zu einer der größten Einnahmequellen der Regierung.

 

Freeport hält am Grasberg einen Rekord an Brutalität. Am 17. Oktober 2011 stoppte das Unternehmen während eines Streiks den Betrieb im Papua-Gebiet. Das führte zu einer Verschlechterung der Sicherheitslage und verstärkte die Forderungen der Papuas nach Unabhängigkeit. 70 Prozent der Arbeiter am Grasberg schlossen sich dem Streik an, forderten höhere Löhne, errichteten Straßenblockaden, lieferten sich mit der Polizei Zusammenstöße und unterbrachen die Pipeline an mehreren Stellen.

 

Nun hat sich die neue Jokowi-Regierung intensiv die Bedingungen des Pachtvertrags für den Grasberg mit Freeport McMoRan angesehen, Verträge mit einer Laufzeit bis 2021. Die Regierung verlangt von Freeport einen Anteil von bis zu 20 Prozent, das Doppelte der bisherigen zehn Prozent, der schließlich bis zum Jahr 2019 auf 30 Prozent ansteigen soll.

 

Außerdem fordert sie mehr Einnahmen aus den Bergwerkserlösen und verlangt von dem Bergbauunternehmen die Einhaltung ihrer neuen Bergbaugesetze, welche zusätzlich zur größeren Regierungsbeteiligung die Konzessionsgebiete für Bergwerke einschränken. Das Unternehmen bewertet die Besitzrechte am Grasberg auf insgesamt 16,2 Milliarden Dollar. Das ist, gelinde gesagt, ein Witz. Das Unternehmen gibt in einer anderen Eingabe an, dass es in die Immobilie im Wert von nur 16,2 Milliarden Dollar Ende 2017 18 Milliarden Dollar investieren will, um den Grasberg-Komplex vom Tagebau auf den Untertagebau umzustellen. Investiert man 18Milliarden Dollar in einen Besitz, der nur 16,2 Milliarden erbringen soll?

 

Nach indonesischen Quellen rechnen geologische Schätzungen damit, dass der Grasberg möglicherweise insgesamt 16 000 Tonnen Gold enthält. Das entspräche nur in dieser einzigen Mine allein schon der Hälfte aller offiziellen Goldbestände der Zentralbanken der Welt. Beim heutigen Goldpreis von 1107 Dollar je Feinunze würde sich das in einen Goldbestand im Wert von rund 516 Milliarden oder von über einer halben Billion Dollar niederschlagen. Das ist ein Betrag, für den es sich – wie manche sagen würden – zu töten lohnt.

 

Das ist nun alles kaum ein Beweis dafür, dass Freeport McMoRan herging und einige »ISIS«-Selbstmordattentäter angeheuert hat, um in der indonesischen Hauptstadt Jakarta zur Warnung Chaos und Tod anzurichten. Trotzdem ist bemerkenswert, dass am selben Tag, an dem Freeport seinen Vorschlag für eine Erneuerung des Pachtvertrags für das Bergwerk Grasberg vorlegte, in Jakarta die Bomben hochgingen.

 

Meiner bescheidenen Meinung nach würde ich an Jokowis Stelle nach einem Zusammenhang zwischen Grasberg und den Bombenanschlägen in Jakarta suchen. Oder noch besser. Ich würde einen anderen Grund finden, um den Pachtvertrag mit Freeport bis zum Jahr 2021 aufgrund der massiven Bestechungen, der illegalen Umweltzerstörung sowie anderen bereits bekannten und nachgewiesenen Gründen nicht zu erneuern.

 

Diese 16 000 Tonnen Gold würden einen Löwenanteil zur Besicherung des geplanten indonesischen Infrastrukturausbaus abgeben.

 

Und, indem China schnell zum weltweiten Goldhandelszentrum aufsteigt, könnten gute wirtschaftliche Beziehungen zwischen Peking und Jakarta eine goldene Zukunft haben.

 

 

 

 


 

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