Freitag, 24. März 2017
13.05.2008
 
 

Pentagon-Papiere bestätigen massive Medien-Manipulation der US-Regierung

F. William Engdahl

Etwa 8000 Seiten geheimer US-Regierungsdokumente über das »Military Analyst Program« (MAP) des Pentagons sind nach einem entsprechenden Antrag jetzt freigegeben und auf der Internetseite des Pentagons veröffentlicht worden. Im Vorfeld hatte bereits die »New York Times« einen Sensationsbericht des Journalisten David Barstow darüber veröffentlicht. Die Papiere zeigen, auf welch schockierende Weise das Pentagon bewusst Medienberichte manipuliert hat und noch manipuliert – und das nicht nur über den Irakkrieg, sondern auch über Afghanistan und andere Bereiche von strategischer Bedeutung. Die Dokumente belegen das Ausmaß, in dem die Regierung Bush-Cheney illegale und manipulative Techniken unterstützt hat, um die öffentliche Meinung zu manipulieren. George Orwell würde vor Neid erblassen.

Das Military Analyst Program (MAP) wurde 2002 ins Leben gerufen, um die öffentliche Meinung zugunsten des Irakkriegs zu beeinflussen. Anfang 2002 begann »die detaillierte Planung für eine mögliche Invasion des Irak«, und die damalige Abteilungsleiterin für Öffentlichkeitsarbeit im Pentagon, Victoria Clarke, initiierte ein Programm zur Rekrutierung »einflussreicher Schlüsselleute«, um eine argwöhnische amerikanische Öffentlichkeit auf den Krieg einzustimmen, so Barstow von der New York Times. Clarke und ihr langjähriger Assistent Brent Krueger rekrutierten über 75 pensionierte Offiziere, die in Nachrichtensendungen des Fernsehens und im Radio als Militäranalysten auftraten oder Meinungsbeiträge und Kolumnen für Zeitungen schrieben. Das Pentagon bezeichnete die Militäranalysten als »Nachrichtenverstärker« oder »Stellvertreter« und veranstaltete wöchentliche Treffen mit ihnen ab, die auch heute noch abgehalten werden.

 

Die PR-Chefin von Hill & Knowlton, Victoria Clarke, initiierte 2002 eine noch immer bestehende Propaganda-Operation des Pentagon.

 

Praktisch begann das MAP mit den Vorbereitungen zum Irakkrieg. Das Ziel bestand darin, ideologische und militärische Gefolgschaftstreue auszunutzen. Die Medienrekruten des Pentagon hatten handfeste finanzielle Interessen zur Beförderung des Krieges und des Wachstums der Rüstungsindustrie – sie alle hatten Verbindungen zu verteidigungsrelevanten Industrieunternehmen und Militärlieferanten, die an der Kriegspolitik beteiligt waren, die sie in Fernsehen, Rundfunk und den Zeitungen kommentieren sollten.

Die geschäftlichen Beziehungen wurden den Zuschauern nie mitgeteilt. Laut Barstow »vertreten diese Männer und ein paar Dutzend andere Militäranalysten über 150 Zulieferer der US-Rüstungsindustrie, sei es als Lobbyisten, hochranginge Vorstandsmitglieder oder Berater«. Zu diesen 150 Unternehmen zählen alle großen Rüstungsunternehmen und eine große Zahl kleinerer Betriebe, allesamt Lieferanten, die sich um Rüstungsaufträge für den Anti-Terrorkrieg der Regierung in Milliardenhöhe beworben haben.

 

Das Trojanische Medienpferd

Die Bush-Regierung hat ihre Kontrolle über Zugangs- und Informationswege ausgenutzt, um die Analysten zu einer Art Trojanischem Medienpferd zu machen; diese Journalistengruppe sollte in den großen TV- und Radiostationen vor allem die Berichterstattung über den internationalen Terrorismus formulieren. Kenneth Allard, ehemals Militäranalyst beim Fernsehsender NBC und Lehrer für Informationskriegsführung an der National Defense University, bezeichnete diese Kampagne als »kohärente, aktive Politik«. Als sich die Lage im Irak verschlechterte, erkannte Allard eine wachsende Lücke zwischen dem, was die Analysten in privaten Hintergrundgesprächen erfuhren und dem, was spätere Nachforschungen und Bücher enthüllten. Die Analysten erhielten keine Fakten, sondern lediglich Pentagon-Propaganda und Desinformation. Allard nannte das Propaganda-Programm des Pentagon »gedopte Psyops« – das Kürzel »Psyops« steht im Pentagon-Jargon für Psychologische Operationen und ist der Begriff für die Propaganda-Techniken der Militärs und Geheimdienste, mit denen die Gefühle und das Verhalten ausgesuchter Personenkreise beeinflusst werden sollen.

 

Werbetechniken von Madison Avenue verkaufen den Krieg

Initiiert wurde das MAD-Programm bereits 2002 von Victoria Clarke, der Abteilungsleiterin für Öffentlichkeitsarbeit im Pentagon. Clarke war im Mai 2001 von Verteidigungsminister Donald Rumsfeld von der CIA-»freundlichen« Werbeagentur Hill & Knowlton abgeworben worden. Robert Keith Gray, der 30 Jahre lang die Firma Hill & Knowlton in Washington vertreten hat, brüstete sich damit, wichtige Entscheidungen persönlich mit CIA-Direktor William Casey geprüft zu haben. Ob diese enge Beziehung noch immer besteht, ist nicht bekannt. Die Karriere von Victoria Clarke würde diese Vermutung allerdings nahelegen.

Hill & Knowlton und Robert Gray waren in den BCCI-Skandal, die »Oktober-Überraschung«, den Drogen- und Sexskandal mit Pagen des Weißen Hauses und in die »Iran-Contra-Affäre« verwickelt.

 

R.K. Gray, der ehemalige Vertreter des Werbebüros Hill & Knowlton in Washington, brüstet sich mit engen Verbindungen zur CIA.

 

Während ihrer Tätigkeit für die Firma Hill & Knowlton leitete Clarke deren Washingtoner Büro, das 1990 im ersten Golfkrieg die getürkte »Nayirah-Affäre« inszeniert hatte: Hill & Knowlton war von der kuwaitischen Regierung für die (positive) öffentliche Darstellung des Krieges mit dem Irak angeheuert worden; in diesem Zusammenhang benutzte Hill & Knowlton die Tochter des kuwaitischen Botschafters in Washington, die sich als Krankenschwester ausgab und vor laufenden Kameras bei einer Anhörung im US-Kongress erklärte, sie könne persönlich bezeugen, dass irakische Soldaten in kuwaitische Krankenhäuser eingedrungen seien und mutwillig Säuglinge umgebracht hätten.

Clarke stellte die 15-jährige »Nayirah« dem Menschenrechtsausschuss des Repräsentantenhauses als einfache kuwaitische Bürgerin vor, die über Informationen aus erster Hand über Gräueltaten der irakischen Armee verfügte. Unter Tränen sagte das Mädchen: »Ich habe gesehen, wie die irakischen Soldaten mit Gewehren in das Krankenhaus kamen …, die Säuglinge aus den Brutkästen nahmen, die Brutkästen mitnahmen und die Kinder auf dem kalten Boden liegen ließen, wo sie starben.« Ihren Familiennamen hat Nayirah gegenüber der Presse und dem Kongress allerdings verschwiegen. Wie sich später herausstellte, war sie die Tochter von Scheich Saud Nasir al-Sabah, dem damaligen kuwaitischen Botschafter in den USA. Die Medien-Veröffentlichungen über ihre Aussage lenkten die Stimmung in den USA in Richtung Krieg gegen die »barbarischen« Iraker.

Vor ihrer Zeit im Pentagon war Clarke u.a. Pressesprecherin für Senator John McCain und den Stab der Präsidenten Ronald Reagan und George H.W. Bush. Clarke erklärte öffentlich, sie betrachte es als ihre Aufgabe beim Pentagon, eine – wie sie es nannte – »Informationsdominanz« zu schaffen. Sie behauptete, die öffentliche Meinung werde am stärksten beeinflusst von »Stimmen, die als zuverlässig und völlig unabhängig betrachtet werden«.

Bereits Wochen vor dem 11. September 2001 hatte Clarke im Pentagon ein System aufgebaut, mit dessen Hilfe »Schlüsselleute mit Einfluss« rekrutiert wurden – aus allen Bereichen, die bei entsprechender Betreuung die entsprechende Unterstützung für Rumsfelds Ziele gewinnen würden.

Clarke entwickelte unter anderem das Pentagon-Programm, im Irakkrieg über 500 Journalisten in die amerikanischen Streitkräfte »einzubetten«; dieses Programm sicherte den US-Militärs eine wohlwollende Berichterstattung über den Irakkrieg.

 

Persilschein für Folter in Guantánamo

Ein ausgewähltes Team von MAP-Analysten des Pentagon, die bei den wichtigsten Fernsehsendern unter Vertrag waren, wurde mit der »Air Force II«, der Maschine des US-Vizepräsidenten Cheney, nach Kuba geflogen, um bei einer »unabhängigen« Inspektion des US-Gefangenenlagers Guantánamo in Kuba gefilmt zu werden. Auf diesem US-Militärstützpunkt sind seit 2002 mehrere hundert angeblicher Al-Kaida-Terrorverdächtiger ohne formelle Anklage inhaftiert und gefoltert worden, eine dreiste Verletzung der Genfer Konvention und anderer Konventionen über die Behandlung von Gefangenen. Die pensionierten Militärs und jetzigen Journalisten lieferten anschließend einen begeisterten Bericht über die angeblich hervorragenden, menschenwürdigen Bedingungen in dem Gefängnis.

Beamte des Pentagon informierten die 10 Analysten über die von ihnen erwarteten Hauptaussagen – wie viel Geld ausgegeben worden war, um das Gefangenenlager zu verbessern, welchen Beleidigungen die Wachen ausgesetzt waren, welche umfassenden Rechte den Gefangenen zugestanden wurden – und wollten damit das schlechte öffentliche Image von Guantánamo als Zentrum menschenunwürdiger Behandlungen widerlegen. Die Analysten traten im Fernsehen und Radio auf, verunglimpften Amnesty International, kritisierten die Aufrufe, Guantánamo sofort zu schließen und behaupteten, alle Insassen würden menschenwürdig behandelt.

 

Das MAP-Propagandateam des Pentagon beschönigte die Foltervorwürfe in Guantánamo.

 

Aus den Pentagon-Dokumenten geht hervor, dass Analysten in den Genuss von privaten Briefings durch führende Militärs, darunter Beamte mit erheblichem Einfluss auf Verträge und Haushaltsfragen, kamen. Man veranstaltete mit ihnen Reisen in den Irak und teilte ihnen geheime Informationen mit. Sie erhielten Briefings von Beamten des Weißen Hauses sowie des Außen- und des Justizministeriums; sogar auch von US-Vizepräsident Cheney persönlich. Als Gegenleistung beteten die MAP-Mitglieder die Propaganda der Bush-Regierung auch dann herunter, wenn sie den Verdacht hatten, dass die Informationen falsch oder übertrieben waren. Einige dieser Analysten gaben später zu, ihre Zweifel nicht geäußert zu haben, weil sie Angst davor hatten, nicht mehr dazuzugehören.

Es überrascht nicht, dass das Pentagon die Beziehungen zu derartigen Militäranalysten verteidigt und behauptet, man hätte ihnen nur »faktische Informationen« über den Krieg gegeben. »Das Ganze ist lediglich ein ernsthafter Versuch, das amerikanische Volk zu informieren«, erklärte Bryan Whitman, ein Sprecher des Pentagon.

Die New York Times gewann eine Klage gegen das Verteidigungsministerium zur Herausgabe der 8000 Seiten von E-Mail-Nachrichten, Niederschriften und Akten über die jahrelangen privaten Briefings, Reisen in den Irak und nach Guantánamo und ausführlichen Gesprächen im Pentagon. Die Dokumente bestätigen eine inzestuöse Beziehung, wo die Grenzen zwischen Regierung und Journalismus verschwinden.

 

»Nachrichtenverstärker«

Die internen Pentagon-Dokumente beziehen sich wiederholt auf die Militäranalysten als »Nachrichtenverstärker« oder »Stellvertreter«, die Millionen Amerikanern zuverlässig die »Themen und Botschaften« der US-Regierung »in Form ihrer eigenen Meinung« vermitteln.

In Wahrheit sind die Analysten bezahlte Netzwerk-Berater, die pro Auftritt zwischen 500 und 1000 $ erhalten. Die Akten zeigen, dass die Bush-Regierung die Analysten als eine »schnelle Eingreiftruppe« der Medien angestellt hatte, um all das, was als kritische Berichterstattung empfunden wurde, sofort entkräften zu können. Als in Zeitungsberichten enthüllt wurde, dass Soldaten ums Leben kamen, weil sie nicht mit Schutzwesten ausgerüstet waren, schrieb ein hoher Beamter des Pentagon an seine Kollegen: »Ich glaube, dass unsere – gut bewaffneten – Analysten auf diesem Feld zurückschlagen können.« Ein anderer beispielhafter Fall ist John C. Garrett, ein pensionierter Oberst der Marines und Analyst des Nachrichtensenders Fox TV & Radio, der auch für die Firma Patton Boggs als Lobbyist auftritt. Patton Boggs hilt Rüstungsfirmen, Aufträge vom Pentagon zu bekommen, darunter auch im Irak.

Anfang 2002 waren die detaillierten Planungen für eine mögliche Invasion des Irak bereits angelaufen. Vielen Amerikanern, so zeigten Umfragen, war nicht wohl dabei, über ein Land herzufallen, das keine klaren Verbindungen zu den Angriffen des 11. September 2001 aufwies. Beamte des Pentagons und des Weißen Hauses waren der Meinung, die Militäranalysten können die entscheidende Rolle dabei spielen, diesen Widerstand zu überwinden.

In den Monaten nach dem 11. September 2001 beeilte sich jeder Fernsehsender, eine Starmannschaft pensionierter Militärbeamter an sich zu binden. Clarke und ihr Stab erkannten die neue Chance sofort. Für Clarkes Team waren die Militäranalysten die besten »Schlüsselpersonen mit Einfluss« – sie waren verlässlich und zumeist hochdekorierte Kriegshelden, die alle ein Massenpublikum erreichten.

Wie aus den jetzt freigegebenen Dokumenten hervor geht hervor, merkten die Analysten sehr bald, dass sie oft mehr Sendezeit erhielten, als andere Reporter der Nachrichtensender – und die Analysten erklärten nicht nur einfach die technischen Möglichkeiten der Apache-Hubschrauber. Sie gaben vor, wie die Zuschauer die Ereignisse interpretieren sollten. Wichtiger noch: die Analysten waren zwar in den Medien, aber sie waren nicht die Medien. Sie waren Militärs, viele von ihnen im Einklang mit dem neokonservativen Beraterstab der Regierung, und viele von ihnen wichtige Persönlichkeiten in Militärunternehmen.

Einer der Assistenten von Clarke, Don Meyer, erklärte, 2002 sei die strategische Entscheidung gefallen, den Analysten die Hauptarbeit an dem öffentlichen Plädoyer für einen Krieg zu geben. Journalisten kamen erst an zweiter Stelle. »Wir wollten uns nicht auf sie [die Journalisten] als Hauptkanal für unsere Informationen verlassen«, so Meyer.

Die Tätigkeit im regulären Pressebüro des Pentagons wurde strikt von der Arbeit der Analysten getrennt. Um die Analysten kümmerte sich eine kleine Gruppe politischer Bevollmächtigter, die sie auch »massierte«. Der wichtigste Mann dabei war Clarkes langjähriger Assistent Brent Krueger. In der Bush-Ära waren amerikanische Bundesbehörden dabei ertappt worden, dass sie Journalisten für positive Artikel über die Regierung bezahlten. Sie verschickten z.B. viele hundert gefälschte Berichte mit schmeichelhaften Berichten über die Leistungen der Regierung. Außerdem hat das Pentagon verdeckte Zahlungen an irakische Zeitungen für die Veröffentlichung von Koalitionspropaganda geleistet.

 

Zustimmung vom Weißen Haus

Wie Interviews ergeben haben, achtete das Weiße Haus von Anfang an sorgfältig darauf, welche Analysten das Pentagon ausgewählt hatte; man verlangte Listen der möglichen Rekruten und machte selbst Vorschläge. Clarkes Team schrieb Berichte über den Hintergrund der Analysten, ihre Geschäftsbeziehungen und ihre Haltung zum Krieg. »Rumsfeld hat letztendlich alle Teilnehmer ausgewählt«, sagte Krueger.

Das Pentagon rekrutierte über 75 pensionierte Militärs. Die größte Gruppe war für Rupert Murdochs kriegsfreundlichen Sender Fox News tätig – Murdoch ist Financier der Neokonservativen. Viele gingen auch zu NBC und CNN und anderen Sendern mit 24-Stunden-Nachrichtenkanälen, oder zu CBS und ABC-TV.

Zwei der bekanntesten Analysten von NBC, Barry R. McCaffrey und Wayne A. Downing, saßen im Beirat des Komitees für die Befreiung des Irak, eine Gruppe, die 2002 mit Ermunterung des Weißen Hauses gegründet worden war, um für den Sturz Saddam Husseins zu werben. Beide saßen auch im Vorstand großer Rüstungsfirmen, die für das Pentagon arbeiteten. Viele teilten die Ansicht von Bushs Nationalem Sicherheitsteam, pessimistische Kriegsberichterstattung habe den »Siegeswillen« der Nation in Vietnam gebrochen; jetzt war man entschlossen, das bei diesem Krieg nicht mehr zuzulassen.

Das Programm wurde auch auf Bereiche außerhalb des Irakkrieges ausgedehnt; außerdem nutzten andere Abteilungen der Bush-Regierung die Analysten ebenfalls. Aus den Pentagon-Akten geht hervor, dass Alberto Gonzales, der damalige Justizminister, sich mit den Analysten getroffen hat, kurz nachdem durchgesickert war, dass die US-Regierung Terrorverdächtige ohne richterliche Anordnung abhören ließ. Als David H. Petraeus im Januar 2007 zum kommandierenden General im Irak ernannt wurde, war eine seiner ersten Amtshandlungen ein Treffen mit den Analysten.

Am 25. April 2008 erklärte Pentagon-Sprecher Robert Hastings, dass »die Briefings und alles andere Zusammenwirken mit den Militäranalysten bis zum Abschluss einer internen Untersuchung ausgesetzt sind«. Hastings konnte allerdings nicht sagen, wie lange diese Untersuchung voraussichtlich dauern werde. Der Pentagon-Sprecher Bryan Whitman sagte gegenüber Reuters, die Aussetzung sei »vorübergehend«, und »er glaube nicht, das Programm habe gegen irgendwelche Gesetze verstoßen«. Die 8000 Seiten Dokumente kann man auf der folgenden offiziellen Internetseite des Pentagon einsehen: http://www.dod.mil/pubs/foi/milanalysts/

Höchst besorgniserregend ist das allgemeine Schweigen der Medien über den Enthüllungsbericht der New York Times. Die großen Fernsehsender, die an dem Programm beteiligt waren, weigern sich, darüber zu berichten. Die drei großen Fernsehsender – ABC, CBS und NBC – haben den Bericht überhaupt nicht erwähnt. Es hat in den Mainstream-Medien praktisch überhaupt keine Anschlussberichterstattung der New-York-Times-Enthüllungen gegeben. Unabhängige Medien gehören in den USA zu den Arten, die vom raschen Aussterben bedroht sind.

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