Freitag, 23. Juni 2017
02.04.2016
 
 

Robert De Niro und Autismus – ein Trauerspiel an Einschüchterung

F. William Engdahl

Robert De Niro ist ein großartiger Schauspieler, einer, der in seinem Beruf über Jahrzehnte zahlreiche Auszeichnungen bekommen hat. Kürzlich spielte er in einem Drama mit, das Millionen von Menschen auf tragische Weise zu einem Leben in der besonderen Welt des Autismus verurteilt. Was sich aus dieser Beteiligung entwickelt hat, ist tragisch. Nicht allein auch deshalb, weil sein eigener Sohn Autist ist.

 

Am 25. März druckte die New York Times einen Artikel mit dem Titel »Robert De Niro Defends Screening of Anti-Vaccine Film at Tribeca Festival« (Robert De Niro verteidigt die Vorführung eines Films gegen Impfstoff auf dem Tribeca-Filmfestival). Es handelte sich für De Niro und seine Frau um eine zutiefst persönliche Entscheidung. De Niro war Mitbegründer des Tribeca-Filmfestivals. Er verteidigte die umstrittene Entscheidung des Festivals, den Dokumentarfilm gegen Impfstoff Vaxxed: Von der Vertuschung bis zur Katastrophe zu zeigen.

De Niro erklärte: »Grace und ich haben ein Kind mit Autismus und wir glauben, dass es wichtig ist, alle Probleme im Umfeld der Verursachung von Autismus offen zu prüfen und zu diskutieren. Das ist für mich und meine Familie eine sehr persönliche Angelegenheit und ich will, dass darüber eine Diskussion stattfindet. Deshalb wollen wir den Film Vaxxed zeigen. Ich billige den Film persönlich nicht, ich bin auch kein Gegner von Impfungen. Ich biete damit nur eine Gelegenheit zur Diskussion über das Thema.«

 

Hintergrund

 

Das waren eine klare Aussage und eine mutige Tat. De Niro traf nicht nur die Entscheidung für die Premiere des Films Vaxxed auf seinem Filmfestival, sondern hatte auch vor, den Film und seinen Regisseur Andrew Wakefield persönlich vorzustellen. Vor der Entscheidung kontaktierte De Niro den US-Kongressabgeordneten Bill Posey.

 

Dieser Kongressabgeordnete hatte unmittelbar und ausführlich mit dem Hinweisgeber William Thompson von den Centers for Disease Control and Prevention (Zentren für Krankheits-Überwachung und Prävention, CDC) gesprochen.

 

2014 hatte Thompson Posey und anderen gesagt, dass die CDC, an denen er als Wissenschaftler beschäftigt war, Dokumente besessen hätten, wonach CDC-Beamte absichtlich Testergebnisse unterdrückt hätten, die auf Verbindungen zwischen dem verbreiteten MMR-Impfstoff – gegen Masern, Mumps und Röteln (Keuchhusten) – und Autismus bei Kindern hindeuten.

 

Nach einer einstündigen Unterredung mit Posey über das, was dieser von Thompson über die Vertuschung der CDC bezüglich Autismus erfahren hatte, fällte De Niro persönlich seine Entscheidung, den Wakefield-Film zu zeigen.

 

48 Stunden später brach in den anerkannten Medien ein Feuersturm mit Angriffen auf die Entscheidung De Niros los und führte dazu, dass dieser die Filmvorführung zurücknahm.

 

2015 teilte der Hinweisgeber bei den CDC, William Thompson, in einer offensichtlichen Gewissensentscheidung dem US-Kongressabgeordneten Posey mit, dass er als leitender Wissenschaftler bei den CDC und seine Kollegen, die eine Studie über den Zusammenhang zwischen Impfungen und dem Auftreten von Autismus bei kleinen schwarzen Jungen durchgeführt hatten, »ein Treffen anberaumt hatten, um die Dokumente im Zusammenhang mit der Studie zu vernichten. Die noch verbliebenen vier Koautoren trafen sich und brachten eine große Mülltonne in den Besprechungsraum mit. Wir gingen alle Papier-Dokumente durch und überprüften diejenigen, von denen wir dachten, wir sollten sie ausmustern, und warfen sie dann in die große Mülltonne. Die ... Koautoren ... brachten eine große Mülltonne in den Besprechungsraum ... [und warfen die Dokumente] ... in eine riesige Mülltonne, so der Leitende Wissenschaftler bei den CDC, Dr. William Thompson«.

 

Ein eingeschüchterter US-Kongress lehnte es sogar ab, auch nur Anhörungen über Thompsons Anklagen abzuhalten, Anklagen, die die globale Impfstoffindustrie hätten zu Fall bringen können, wenn ehrlich damit umgegangen worden wäre. Die Pharmaindustrie zahlt enorme finanzielle Zuwendungen an Kongress-Bewerber für wichtige Ausschüsse.

 

Autismus-Epidemie und Zunahme nach Impfungen

 

Sobald De Niro die Premiere des Films Vaxxed auf seinem Filmfestival angekündigt hatte, brach ein wilder Sturm von Angriffen in den Hauptmedien der USA von der New York Times bis hin zum Fernsehsender CNN los. Sie richteten sich alle gegen Dr. Andrew Wakefield, den Regisseur des Films Vaxxed, einen britischen Staatsbürger. Dieser war selbst Arzt und Wissenschaftler gewesen.

 

Er wurde wegen der Veröffentlichung einer Studie im Jahr 1998 in der angesehenen wissenschaftlichen Zeitschrift Lancet gekreuzigt, seiner medizinischen Zulassung in Großbritannien beraubt und als wissenschaftlicher Betrüger angegriffen. Die Studie handelte über mögliche Verbindungen zwischen MMR-Impfungen und einem alarmierenden Anstieg von Autismus bei Kindern. Erst 2010, nach zwölf Jahren unerbittlichen Drucks, vieler Angriffe auf Wakefield und nach Behauptungen über seine fehlerhafte Methodik, hat Lancet schließlich den Artikel zurückgezogen.

 

Ich habe Andrew Wakefield persönlich getroffen und ausführlich mit ihm gesprochen. Ich habe Respekt für seine Weigerung, sich vom pharmazeutischen Impfstoff-Kartell einschüchtern zu lassen. Ich habe auch zahlreiche Kinder in Kliniken und Rehabilitationszentren besucht, die durch Impfungen Missbildungen erlitten hatten, verkrüppelt oder geistig abgestumpft worden waren. Ihre Geschichten werden von der medizinischen Industrie, einem Billionen-Dollar-Kartell mit Verbindung zu unzähligen Medizinern, Wissenschaftlern, Pharmaherstellern, zum den CDC und zur WHO vertuscht.

 

Was keines der politisch korrekten Mainstream-Medien im Rahmen der De-Niro-Wakefield-Debatte zu berichten wagte, sind die alarmierenden Tatsachen der epidemischen Ausbreitung des Autismus in den letzten zwei Jahrzehnten in den USA. Die Verbreitungsrate von Autismus stieg zwischen 2008 und 2010 auf fast 30 Prozent an. Die Fälle von Autismus bei Kindern haben sich nach einer neuen Studie des US-Zentrums für Krankheits-Überwachung und -Prävention seit 2000 mehr als verdoppelt. Die Krankheit befällt eines unter 68 Kindern im Alter von acht Jahren. Das ist ein Anstieg von zuvor einem unter 88 Kindern in nur zwei Jahren. Vor dreißig Jahren war Autismus in den USA so gut wie unbekannt.

 

Als Leo Kanner 1943 den Autismus zum ersten Mal beschrieben hatte, glaubte man, er trete bei vier bis fünf von je 10 000 Kindern auf, heute tut er es bei einem unter 68!

 

Der Artikel erörtert des Weiteren viele Auslöser mit einem potentziellen Bezug zu Impfstoffen, darunter auch die zunehmende Anzahl von in kurzen zeitlichen Abständen verabreichten Impfungen.

 

Die preisgekrönte Journalistin Sharyl Attkisson beim Sender CBS interviewte Ratajczak über deren Ergebnisse. »Was ich veröffentlicht habe, konzentriert sich stark auf Überempfindlichkeit«, sagte Ratajczak Attkisson in dem Interview, »wenn das körpereigene Immunsystem aus dem Gleichgewicht gebracht worden ist«.

 

Kein Geringerer als der Wissenschaftler Dr. James R. Shannon, der frühere Direktor des National Institute of Health (des Nationalen Gesundheitsinstituts) erklärte: »Der einzig sichere Impfstoff ist einer, der nie verwendet wird.« Robert De Niro ist ein großartiger Schauspieler. Er versäumte eine Gelegenheit, den Menschen weit mehr zu geben.

 

 

 

 

 

 

 

 

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