Sonntag, 4. Dezember 2016
05.04.2015
 
 

Wissenschaftliche Fachzeitschrift feuert Ex-Monsanto-Redakteur

F. William Engdahl

Richard Goodman wurde aus der Redaktion des Journal of Food and Chemical Toxicology gefeuert. Ähnlich unverhofft verlor der frühere Chefredakteur A. Wallace Hayes seinen Arbeitsplatz. Offenbar hat sich der Eigentümer der einst respektierten Fachzeitschrift, die niederländische Elsevier-Gruppe, zu diesem extremen Schritt entschlossen, um die offene wissenschaftliche Korruption bei der Zeitschrift zu beenden, die ihrem Ansehen schweren Schaden zugefügt hat. Hinter der Entlassung steht eine ungemein wichtige Story.

 

Richard Goodman kam Ende 2013 auf den neu geschaffenen Posten eines Mitherausgebers von Food and Chemical Toxicology, einer Zeitschrift, die von Experten begutachtete (»peer-review«) wissenschaftliche Studien über die schädliche Wirkung von Nahrungsmitteln oder Chemikalien auf Mensch und Tier veröffentlicht. Goodmans früherer Arbeitgeber war der umstrittene Biotech-Konzern Monsanto, bei dem er von 1997 bis 2004 als Programm-Manager die Allergenität von Genpflanzen bewertete.

Später war er als Berater für Monsanto und andere Gentechnikunternehmen tätig. Außerdem unterhielt er enge Verbindungen zu der Washingtoner GVO-Lobby-Organisation The International Life Sciences Institute (ILSI). Kurzum: Er war in der Frage von GVO alles andere als neutral.

 

Und genau deshalb wollte A. Wallace Hayes bei der Zeitschrift Food and Chemical Toxicology eine neue Position für Goodman schaffen. Er sollte Aufsätze über Gesundheits- und Sicherheitsprobleme von GVO beaufsichtigen. Es verwundert nicht, dass Goodman als erstes einen von Experten begutachteten Aufsatz von Professor Séralini und seinen Mitarbeitern aus Frankreich zurückziehen ließ. Der Titel des Aufsatzes war: »Langfristige Toxizität eines Roundup-Herbizids und einer Roundup-toleranten gentechnisch veränderten Maissorte«.

 

Séralinis Gruppe hatte gegen Monsanto und das gesamte Gentechnik-Agrobusiness einen echten Sprengsatz gezündet. Sein Aufsatz berichtete über die erste jemals durchgeführte kontrollierte Studie der Toxizität einer Fütterung mit Monsantos Genmais NK603, der wie von Monsanto gefordert mit dem toxischen Unkrautvernichtungsmittel Roundup besprüht worden war. Roundup ist heute der weltweit meistverkaufte Unkrautkiller.

 

Séralinis Zweijahresstudie zeigte, dass die mit dem Monsanto-Mais gefütterten Ratten schwere Krankheiten entwickelten, darunter eine Schädigung von Leber, Nieren und Hirnanhangdrüse, vor allem aber frühen Tod und die Entwicklung großer Tumoren bei den Weibchen.

 

Im Rahmen der Studie wurden auch Versuche mit winzigen Mengen von Monsantos Roundup durchgeführt – dem Herbizid, gegen das NK603 gentechnisch immun gemacht wurde. Es wurde dem Trinkwasser der Versuchstiere zugegeben.

 

Der Skandal um die zurückgezogene Séralini-Studie zielt auf den Kern der wissenschaftlichen Integrität und zeigt die offene Korruption der Wissenschaft durch Monsanto und andere Agrobusiness-Konzerne.

 

In seinem Brief an Séralini, der erst ein Jahr nach der Annahme der Studie zur Veröffentlichung und wenige Wochen nach Goodmans Einstellung als Bewerter von GVO-Forschungsberichten verfasst wurde, erklärte Chefredakteur Wallace Hayes, er greife zu dem ungewöhnlichen Schritt, den Aufsatz zurückzuziehen, ausschließlich aufgrund der »nicht eindeutigen« Natur der Ergebnisse über Tumoren und Sterblichkeit, angesichts der relativ geringen Zahl der verwendeten Ratten und der Wahl des Rattenstamms, der laut Hayes von Natur aus »eine hohe Inzidenz von Tumoren« aufweise.

 

Hayes ignoriert die Richtlinien für das Zurückziehen von Studien

 

Es gibt feste Regeln, nach denen entschieden wird, solche Artikel zurückzuziehen. Sie werden vom Committee on Publication Ethics (COPE) festgelegt, dem Food and Chemical Toxicology als Mitglied angehört. Laut diesen COPE-Richtlinien darf eine Zeitschrift einen Aufsatz nur zurückziehen bei

  • Vorliegen von Beweisen, dass die Ergebnisse aufgrund von Fehlverhalten (d.h. Datenfälschung) oder eines aufrichtigen Irrtums nicht verlässlich sind;

  • Plagiat oder redundanter Veröffentlichung;

  • unethischer Forschung.

Keines dieser Kriterien war bei Séralinis Aufsatz erfüllt, was Hayes auch einräumte. In dem Brief, in dem er Professor Séralini über seine Entscheidung informierte, gab Hayes zu, dass eine Prüfung von Séralinis Rohdaten keine »Beweise für Betrug oder absichtliche Falschdarstellung der Daten« und nichts »Falsches« über die Daten ergeben hatte.

 

Wie Hayes erklärte, wurde der Aufsatz ausschließlich wegen der »nicht eindeutigen« Natur der Ergebnisse über Tumoren und Mortalität zurückgezogen, angesichts der relativ niedrigen Zahl der verwendeten Ratten und der Wahl des Rattenstamms, der laut Hayes von Natur aus eine »hohe Inzidenz von Tumoren« aufweise.

 

Hayes Erklärung, die Zurücknahme erfolge aufgrund von »mangelnder Eindeutigkeit« von Séralinis Ergebnissen, lässt außer Acht, dass die meisten wissenschaftlichen Studien nicht vollständig eindeutig sind und weitere Studien provozieren. Genau das ist ja das Wesen der Wissenschaft. Seine Entscheidung, Séralinis Studie zurückzuziehen, erfolgte nicht auf Grundlage neuer Daten, sondern aufgrund einer geheimen, nicht transparenten Bewertung durch ungenannte Personen.

 

Dass der Ex-Monsanto-Mann Goodman und sein Boss, Chefredakteur Hayes, gleichzeitig gefeuert wurden, zeigt, wie sehr ihre Missachtung der Standards wissenschaftlicher Publikation dem Ruf der Zeitschrift geschadet hat. In einer Antwort, die die Zeitschrift veröffentlichen musste, beschuldigte Séralini Hayes des Doppelstandards.

 

Wie er betonte, habe Monsanto in einem Aufsatz, der 2004 in derselben Zeitschrift FCT veröffentlicht und nie zurückgezogen wurde, behauptet, die Maissorte NK603 habe sich bei einer Studie als sicher erwiesen, die lediglich mit zehn Sprague-Dawley-Ratten über nur drei Monate durchgeführt worden war. Séralini fragte Hayes: »Wird bei der Bewertung ein Doppelstandard angelegt? Nur Studien, die auf negative Wirkungen von GVO verweisen, werden rigoros auf die angewandte experimentelle und statistische Methodik untersucht, während solche, die GVO für sicher erklären, anstandslos akzeptiert werden.«

 

Für das GVO-Agrobusinesskartell war es überlebenswichtig, die Séralini-Studie aus dem Weg zu räumen, ähnlich wie Stalins Todesgulags Dissidenten »auslöschten«, die zu »Unpersonen« wurden, die nie existiert hatten. Hayes und Monsantos alter Freund Goodman löschten ein Experiment, das bewiesen hatte, dass sich die langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen von GVO nur in einer Langzeitstudie zeigen. Dieser kriminelle Akt muss jetzt so schnell wie möglich rückgängig gemacht werden, damit die öffentliche Debatte über die realen Gefahren von GVO und dem zugehörigen Unkrautkiller Roundup ernsthaft beginnen kann.

 

Wird FCT den Aufsatz neu veröffentlichen?

 

Jetzt ist die Frage: Wird José Domingo, der neue Chefredakteur der Zeitschrift Food and Chemical Toxicology, der in der Vergangenheit Aufsätze veröffentlicht hat, wonach die Sicherheit von Gen-Nutzpflanzen nicht sicher erwiesen ist, Séralinis Aufsatz erneut veröffentlichen und zur Entschuldigung anführen, dass Richard Goodman, der Ex-Monsanto-Angestellte, Mitherausgeber für Biotechnologie wurde, unmittelbar bevor Séralinis Aufsatz zurückgezogen wurde?

 

 

 

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Leser-Kommentare (14) zu diesem Artikel

08.04.2015 | 09:20

Dany

Hat jemand von euch den Bericht vom 31.3. auf arte "Tote Tiere, kranke Menschen" gesehen? Da ging es um "Roundup", dieses hoch giftige Spritzmittel. Es wurde darüber berichtet, dass speziell in Argentinien, wo am meisten gentechnisch verändertes Soja angebaut wird, die Missbildungen von Neugeborenen in den letzten 20 Jahren extrem zugenommen hat. Krebserkrankungen treten auch sehr verstärkt auf. Die Bilder waren der Horror. Neugeborene mit nicht ausgebildetem...

Hat jemand von euch den Bericht vom 31.3. auf arte "Tote Tiere, kranke Menschen" gesehen? Da ging es um "Roundup", dieses hoch giftige Spritzmittel. Es wurde darüber berichtet, dass speziell in Argentinien, wo am meisten gentechnisch verändertes Soja angebaut wird, die Missbildungen von Neugeborenen in den letzten 20 Jahren extrem zugenommen hat. Krebserkrankungen treten auch sehr verstärkt auf. Die Bilder waren der Horror. Neugeborene mit nicht ausgebildetem Unterleib, geistige Behinderungen, viele Fehlgeburten usw. Es wird dort nämlich schon mal der Boden, auf dem das Soja dann angebaut werden soll mit Roundup besprüht, dann noch mal während des Wachstums, damit auch ja kein kleines Unkraut wachsen kann. Es fliegen kleine Flugzeuge über diese Felder, in denen "Piloten" sitzen, die das Gift ohne Schutzanzüge , Masken und Handschuhe in den Laderaum verfrachten und ständig damit in Berührug kommen. Ein Mann ist nach ein paar Jahren so stark erkrankt, dass er extrem abgenommen hat und sich selbst nicht mehr versorgen kann, und von seiner Mutter wie ein kleines Kind behandelt werden muss. Laut seines Arztes ist er hochgradig vergiftet. Er ist erst Mitte 40. Dieses Sch.....Soja kommt auch zu uns und wird dem Viehfutter beigefügt. Bei diversen Bauern passiert das Gleiche mit den Kühen und Schweinen, wie in Argentinien mit den Menschen, Es kommen Ferkelchen zur Welt, die schlimme Verwachsungen haben wie, offene Schädel, keine Nase (die sie aber brauchen , um an der Muttersau zu trinken, weil sie ohne Nase nur durch die Schnauze atmen können und so halt nicht trinken können und dann verenden bzw. getötet werden ). Kälber kommen auch mit Behinderungen zur Welt und müssen eingeschläfert werden. Die Kühe selbst haben auch diverse Krankheiten, magern ab und sterben. So hat z. B. ein Bauer in einem Jahr 600 Kühe verloren. In dem Futter war eben auch gentechnisch verändertes Soja, was mit Roudup besprüht wurde. Die Pflanzen bilden Resistenzen und müssen dadurch mit noch viel mehr Gift behandelt werden, was alles irgendwann mal irgendwie auf unseren Tellern landet. Wenn TTIP kommt, und damit der Gentechnik Tür und Tor geöffnet wird, ist die "Kacke am Dampfen". Leider wird "Roundup" in den Gartenmärkten ohne Probleme verkauft. Man muss ja auch jedes kleinste (Un)-Kraut vernichten . Es hat keiner mehr die Lust , das mit der Hacke zu machen oder mit der Hand auszuzupfen. Sicher kommt es auf die Größe des Gartens an, aber es gibt genügend Alternativen zu solch hochgiftigen Mitteln. Man muss seinen Garten ja auch nicht steril halten. Die Vögel und das Kleingetier freuen sich.


06.04.2015 | 11:41

Basil Geoffrey

Shamael - ich weiß nicht, welche Praxis Sie meinen. Die Praxis, die ich kenne, zeigt, daß gentechnisch veränderte Pflanzen durchaus Vorteile haben, denn man kann zum Beispiel das Nährtstoffprofil anpassen (z.B. Golden Rice) oder Pflanzen an andere klimatische Bedingungen anpassen.


06.04.2015 | 08:13

Tomentella

Es sollte doch allen klar sein, dass die wissenschaftliche Forschung immer recht hat. Sie erklären uns dauernd, wie die Welt entstanden ist. Dadurch erlauben sie sich über Gott zu stellen, morallos, rücksichtslos, geldgierig, machtbesessen im Namen des Fortschritts.


06.04.2015 | 00:46

Shamael

@ 007JB, sie wollten wohl sagen, "Genau jene Kräfte, die Ausschwitz fabriziert haben." ------------------------------------------ @ Basil Geoffrey, die Praxis hat erwiesen dass GVO weder ertragreicher sind, noch bringen sie irgendeinen Fortschritt für die Ernährungsprobleme die die Welt angeblich haben sollte. Solange wir Tonnen von Obst und Gemüse mit dem Bagger platt walzen, kann ja von Nahrungsmangel kaum Rede sein. Das einzige was GVO un bringt ist eine Patentierung...

@ 007JB, sie wollten wohl sagen, "Genau jene Kräfte, die Ausschwitz fabriziert haben." ------------------------------------------ @ Basil Geoffrey, die Praxis hat erwiesen dass GVO weder ertragreicher sind, noch bringen sie irgendeinen Fortschritt für die Ernährungsprobleme die die Welt angeblich haben sollte. Solange wir Tonnen von Obst und Gemüse mit dem Bagger platt walzen, kann ja von Nahrungsmangel kaum Rede sein. Das einzige was GVO un bringt ist eine Patentierung von Saatgut welches nicht mehr wiederverwendet werden darf wenn die Pflanze es natürlich reproduziert. Der nächste Schritt wird dann Killercrops sein die keine Samen produzieren. Danach braucht man nur alle noch bestehenden natürlichen Pflanzen zu zerstören und man ist Herr über die Nahrung, wie Kissinger diesen Zustand zu nennen pflegte. Es besteht kein Zweifel daran dass Konzerne alles privatisieren wollen und zur Handelsware machen, das bestätigt die Position von Nestlé welche Wasser in Flaschen verkauft und wo der CEO meint dass es kein Grund gebe den Menschen ein Recht auf Wasser zu gewähren, Wasser sei eine Handelsware. Nun ist es eben so dass alles was man kaufen und verkaufen kann zur Handelsware wird, und Menschen am Ende überhaupt keine Rechte mehr haben werden ausser das Recht zu kaufen. Wo soll das enden? 3/4 der Menszchheit hungert un einige wenige wollen das Wenige was ihnen noch bleibt verdrecken, versauen und sie für sauberes, inwiefern es sauber bezahlen lassen. Wir sind heute noch unter Jenen die sich eine Flasche Wasser kaufen können, nur, wenn das so weiter geht, wie lange noch? Es wird Zeit dass man diesen Machenschaften, von welchen man uns weissmachen will das sie der Ernährung der Welt dienen, beendet. Sie dienen nur der Versklavung dieser und der Zerstörung der unnötigen Esser, wie Rockefeller sie nennt. Und zu diesen werden wir auch dann gehören wenn wir uns das gesunde und gute and Ernährung nicht mehr leisten können, was schon sehr bald sein wird. TTIP wird uns bereits näher daran bringen, viel näher als viele es annehmen.


05.04.2015 | 21:57

Basil Geoffrey

Silke - das ist eine ganz andere Frage, und ich stimme Ihnen zu: man sollte jedem die Möglichkeit geben, selbst eine Entscheidung zu treffen und entsprechend zu deklarieren. Aber: anderseits sollte sich auch jeder darüber informieren, wie Pflanzenzucht wirklich funktioniert, denn viele der "klassischen" Züchtungen wurden auf recht radikale Weise (Radioaktivität, Mutagene etc) erzeugt und gezielter Gentransfer ist wahrscheinlich sicherer. Man sollte auch unterscheiden...

Silke - das ist eine ganz andere Frage, und ich stimme Ihnen zu: man sollte jedem die Möglichkeit geben, selbst eine Entscheidung zu treffen und entsprechend zu deklarieren. Aber: anderseits sollte sich auch jeder darüber informieren, wie Pflanzenzucht wirklich funktioniert, denn viele der "klassischen" Züchtungen wurden auf recht radikale Weise (Radioaktivität, Mutagene etc) erzeugt und gezielter Gentransfer ist wahrscheinlich sicherer. Man sollte auch unterscheiden zwischen dem Geschäftsgebaren verschiedener Firmen, die GVO vertreiben, und der Technik selbst. Nur: Studien wie die von Seralini richtigen eigentlich mehr Schaden an als Nutzen, denn letztendlich diskreditieren sie die Gentechnikgegner.


05.04.2015 | 17:39

Silke

@ Geoffrey: Mit welchem Recht jubelt man Menschen eigentlich die GVO unter, wenn diese nicht erwünscht sind? Wer GVO essen will kann es ja tun, dafür müssten die Sachen gekennzeichnet sein. Hier wehren sich alle Verantwortlichen aber mit aller Kraft. Warum wohl? Angst dass der Mist in den Regalen bleibt? Was Studien zum Thema GVO sagen, ist mir und diversen anderen Leuten so egal wie ein Insektenfurz. Also noch einmal: Wer gibt Mansanto das Recht die Leute zum Konsum zu zwingen?...

@ Geoffrey: Mit welchem Recht jubelt man Menschen eigentlich die GVO unter, wenn diese nicht erwünscht sind? Wer GVO essen will kann es ja tun, dafür müssten die Sachen gekennzeichnet sein. Hier wehren sich alle Verantwortlichen aber mit aller Kraft. Warum wohl? Angst dass der Mist in den Regalen bleibt? Was Studien zum Thema GVO sagen, ist mir und diversen anderen Leuten so egal wie ein Insektenfurz. Also noch einmal: Wer gibt Mansanto das Recht die Leute zum Konsum zu zwingen? Wer jetzt noch vom Rechtsstaat träumt ...

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