Der polnische Journalist Slawomir Wisniewski, beschäftigt bei der polnischen Tageszeitung Rzeczpospolita, war nach eigenem Bericht Gast in einem neuen Hotel, das auf der anderen Seite der großen Straße 400 Meter entfernt vom Absturzort liegt. Durch sein Hotelfenster habe er den Absturz der Tupolew mit eigenen Augen gesehen. »Ich sah ein Flugzeug herunterkommen, die Maschine kippte – und auf einmal hörte ich ein unglaublich lautes Aufheulen der Triebwerke, sah dann eine Feuersäule und dann nur noch ein Krachen.«
Er habe in diesem Moment nicht gewusst, dass es die Maschine des polnischen Präsidenten gewesen sei. Instinktiv habe er nach seiner Kamera gegriffen, sei über die Straße hinüber zur Absturzstelle gerannt, und habe als Allererster wenige Minuten nach dem Absturz die zertrümmerte Maschine im Wald gefilmt.
Wisniewski gilt als der einzige Augenzeuge des Absturzvorgangs.
War Wisniewski tatsächlich der einzige anwesende Gast in dem Hotel? War auch keiner der Angestellten da? Hat er sich als einziger Mensch in dem 400 Meter vom Absturzort entfernten Hotel aufgehalten?
Andere Journalisten – so der Bericht – hätten weniger »Glück« gehabt, sie warteten in der Nähe des Flughafens oder auf dem Flughafen Smolensk auf die Ankunft des polnischen Präsidenten. Das wäre eine Erklärung, warum das Hotel vielleicht leer war. Aber warum war Wisniewski dann noch dort und nicht am Flughafen? Zumal er davon ausging, dass der Präsident schon seit einer halben Stunde gelandet war?
Die Journalisten, die vom Flughafen kommend danach am Unglücksort eintrafen, können nicht mit so brisantem Material aufwarten. Ihnen wurden von Sicherheitskräften die Handys und Filmkameras sofort abgenommen.
Wisniewski wurde als Erstem am Unglücksort zwar auch alles von den russischen Geheimdienstleuten abgenommen – bis auf einen Film, den Wisniewski nun auch ins Netz stellte. Konnte er die Geheimdienstleute täuschen? Oder haben die Agenten tatsächlich einen Film übersehen? Auch ein weiterer ukrainischer Journalist, Adrij Mendierej, war zur fast gleichen Zeit an der Absturzstelle, wo er ebenfalls filmte und es fertig brachte, einen Film an den Geheimdienstmännern vorbeizuschleusen. Nach Angaben der Website Polskaweb soll dieser Journalist und Autor des zweiten Filmes nach einem Messerattentat zweier Unbekannter in einer Kiewer Klinik gestorben sein.
Was hatten die beiden Männer dort im Wald aufnehmen können, was die Welt auf keinen Fall erfahren sollte?
Wisniewski lief die 300 bis 400 Meter zu Fuß vom Hotel zur Absturzstelle. Er bestätigt den Nebel, der nach vollkommen nebelfreien Bildern vom Flughafen Smolensk in Zweifel gezogen wurde. Noch vor der Feuerwehr sei er dort gewesen, berichtet er in einem Interview auf Polskaweb.
Das, was Wisniewski und sein ukrainischer Kollege gesehen und gefilmt haben, ist unglaublich. Das rote Schachbrettmuster des Flugzeugleitwerks ragt auf, nicht weit davon ein rot-weißes Triebwerk. Einige wenige Feuerwehrmänner laufen im Hintergrund, es wird in den zerborstenen Rumpf hinein gelöscht.
Inmitten all der weit verstreuten Wrackteile in der Absturzschneise gibt es keine Leichenteile, keine menschlichen Überreste.
Nach Berichten von Reportern, die an solchen Absturzstellen waren, ist das aber ein schrecklicher und allgegenwärtiger Anblick.
Hier ist davon nichts zu sehen. Bei fast 100 Menschen an Bord ist das so gut wie ausgeschlossen. Es müssten Überreste der Passagiere zu sehen sein.
Und nach Wisniewskis Aussage und Bildmaterial gab es keine Koffer, Taschen, nirgends hatten aufgeplatzte Gepäckstücke die persönlichen Habseligkeiten über den Unfallort verteilt. Es habe eine schreckliche Stille an dem Ort geherrscht.
Die nach ihm eintreffende Feuerwehr habe keinerlei Probleme gemacht. Erst die danach eintreffen zwei bulligen Typen vom Geheimdienst haben Wisniewski unter den Achseln gepackt und weggeschleift.
Ein Blick auf die Webseite Geo-Hack zeigt genau die Absturzstelle direkt östlich vor der Landebahn des Smolensker Flughafens.

Ein weiterer auf Google Earth, wie es dort aussieht.

Flughafenfeuerwehren sind darauf getrimmt, in spätestens drei Minuten an jedem Ort des Flughafens anzukommen. Eine weitere Strecke – auch wenn es nur ein paar Hundert Meter sind – in ein unbefestigtes Waldgebiet vorzudringen, ist für die riesigen Tankwagen mit meist 20.000 bis 50.000 Litern Löschmittel an Bord nicht einfach zu bewältigen, es mag also noch einige Minuten gedauert haben, bis die überschweren Fahrzeuge am Unfallort eintrafen.
Was auf den Videoaufnahmen zu sehen ist, sind allerdings erstaunlich wenig Feuerwehrgerätschaften und Männer für einen Flugzeugabsturz. Zwei kleine Feuerwehrfahrzeuge sind im Hintergrund zu sehen, ein bis zwei Feuerwehrleute halten mit dem Schlauch auf kleine Feuer. Das war’s?
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Wo sind die Sanitäter? Wo die Rettungstransportwagen? Warum suchen hier nicht Helfer aufgeregt und hektisch nach Überlebenden?
Wusste man, daß es keine Passagiere und damit keine Überlebenden gab?
Vor diesem Hintergrund betrachtet, hätten die drei Schüsse im Wald, über die Kopp-Autor Gerhard Wisnewski berichtete, möglicherweise eine andere Bewandtnis. Damit wären vielleicht die einzigen drei Menschen an Bord des Flugzeugs beseitigt worden: die Besatzung.
Aber: Die Geheimdienstleute, die hier aufgetaucht sind, müssen sich ziemlich Zeit gelassen haben. Sie mussten nicht mit schweren Tanklöschfahrzeugen durch den Wald und den Morast, sie hätten schneller als die Feuerwehr vor Ort sein können.
Falls das alles ein Plan war: Warum kamen sie so spät?
Feststeht, dass an diesem Flugzeugabsturz einiges sehr, sehr merkwürdig ist, um es einmal vorsichtig auszudrücken.
Die Behauptung, es sei sehr neblig gewesen, wird teilweise bestritten, es scheint zwar Nebel gegeben zu haben, aber nicht in der behaupteten und gefährlichen Dichte. Es gab angeblich weder Leichen noch Sitze noch Koffer an der Absturzstelle. Es sollen Schüsse im Wald gefallen sein, Soldaten sollen die Landesignale manipuliert haben. Kurz vorher am Flughafen aufgebaute Radaranlagen sollen dann wieder entfernt worden sein, ein Riesenaufgebot an Geheimdienstlern läuft durch den Wald – und keine Rettungskräfte bei angeblich fast 100 Verunglückten …
Schon am Tag nach dem Absturz sollen Agenten des polnischen Geheimdienstes ABW Wohnungen der Absturzopfer untersucht haben. Angeblich sollte DNA der Opfer sichergestellt werden, um die Opfer zu identifizieren – die auf den Aufnahmen gar nicht zu sehen sind. Woran wollte man also etwas identifizieren? Nach dem Absturz meldete die Tageszeitung Rzeczpospolita, für die der Journalist Slawomir Wisniewski arbeitet, der Geheimdienst sei schon drei Stunden nach dem Absturz der Tupolew mit dem polnischen Präsidenten an Bord in die Wohnungen der höchsten polnischen Geheimnisträger eingebrochen, um dort Unterlagen und Laptops mitzunehmen.
Gleichzeitig steht ein Jahrhundertvertrag zwischen Polen und Rußland an. Polens Premierminister Donald Tusk und Russlands Premierminister Wladimir Putin unterzeichnen einen Liefervertrag, dem zufolge Polen von Russland Gas mit einem Wert in Höhe von 100 Milliarden Dollar bis zum Jahre 2045 geliefert bekommt.
Polen bräuchte eine solche Gaslieferung nicht, es hat selbst große Gasvorkommen.
Die Frage, welche Raketenabwehrsysteme die Amerikaner auf polnischem Boden – direkt vor der russischen Haustür – doch noch installieren könnten, ist nicht endgültig geklärt. Noch im Oktober 2009 strahlten Tusk und Biden um die Wette auf den Pressefotos, und Donald Tusk ließ wissen, dass Polen sich bereitwillig am Aufbau der amerikanischen Waffen gegen Russland auf polnischem Boden beteiligen wolle. Polens damals noch lebender Präsident Kaczynski war geradezu besorgt, als die USA vorerst das Raketenabwehrschild noch nicht installieren wollten. Kaczynski war ein großer Freund der Amerikaner und ganz und gar keiner der Russen: Die ständige militärische Präsenz der USA nach dem Zweiten Weltkrieg sei vorteilhaft für Europa gewesen und bliebe es immer noch. »Es lohnt sich, daran zu denken, wenn man sich an den 1. oder 17. September 1939 erinnert«, sagte Kaczynski noch vor Kurzem.
Am 1. September 1939 waren die Deutschen in Polen einmarschiert, am 17. September 1939 die Rote Armee.
Quellen:
http://www.n-tv.de/politik/Polen-will-mit-USA-kooperieren-article556894.html
http://toolserver.org/~geohack/geohack.php?pagename=Flugzeugabsturz_bei_Smolensk&language=de¶ms=54.825330555556_N_32.052855555556_E_region:RU-SMO_type:landmark
http://www.seite3.ch/Kaczynski+Absturz+Keine+Leichen+/437283/detail.html
http://www.seite3.ch/Was+geschah+wirklich+am+10+April+/437429/detail.html
http://polskaweb.eu/recherche-absturz-tupolew-smolensk-46736569.html
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2136623/polen-verzicht-us-raketenschild-besor gt.story