Thursday, 25. August 2016
03.12.2011
 
 

Ich wurde von MF Global besch… – Wer besch… Sie?

Gerald Celente

Die Auswirkungen des Bankrotts des weltweit agierenden Investmentunternehmens MF Global [aus New York am 31. Oktober, das auch stark an Wetten auf europäische Staatsanleihen beteiligt war] reichen sehr viel weiter als derzeit eingestanden wird. Es geht hier eben nicht um einen isolierten Einzelfall von Managementversagen, das zu verheerenden und nicht zu reparierenden Folgen für die Options- und Warentermingeschäfte führte. Der Zusammenbruch von MF Global – immerhin der achtgrößte Firmenbankrott der amerikanischen Geschichte – ist Vorbote von noch viel Schlimmerem.

Dabei darf man sich nicht vom Höhenflug des Aktienmarkts (am Montag) irreführen lassen, der sich auf die Hoffnung gründete, dass Europa einer Lösung seiner Schuldenkrise näher gerückt ist und die guten Verkaufserlöse am Wochenende nach dem Erntedankfeiertag [in den USA traditionell der

Beginn des Weihnachtsgeschäfts] darauf hindeuten, dass eine Rezession vermieden werden konnte.

Die europäische Schuldenkrise ist eine langfristige Krisenentwicklung, für die es keine raschen Lösungen gibt. Und die guten Verkaufszahlen sind nur ein kurzfristiges Strohfeuer einer Konsumorgie, die von den Medienkonzernen geschürt wurde. Je besser ihnen das gelingt und je mehr die Verbraucher ausgeben, desto mehr Werbung können sie an die Unternehmen verkaufen.

Die Kernschmelze von MF Global ist für ein weltweites Wirtschaftssystem, das am Rande des Zusammenbruchs steht, symptomatisch. Kein Sektor des Finanzwesens wird ungeschoren davonkommen: Banken und Brokerunternehmen, Hedgefonds, Versicherungen, Aktien und Aktienmärkte sind alle extrem  gefährdet.

Wissen Sie genau, wo Ihr Geld investiert wurde? Werden Sie es überhaupt wiederbekommen? Sind Sie [auf den schlimmsten Fall] vorbereitet?

Wenn man alle Beweise zusammenfügt, zeigt sich, wie korrupt, bankrott und verlogen die Finanz- und politische Elite ist, die Amerika regiert, und das ganze Ausmaß der Komplizenschaft der Medien bei der Vertuschung der Untaten und Verbrechen ihrer Herren und Meister tritt offen zutage.

Der Zusammenbruch von MF Global ist ein drastisches Beispiel für das Versagen der CME-Gruppe [eine der weltweit größten Optionsbörsen, die 2007 aus der Fusion der Chicagoer Terminbörse CBOT und der Börse Chicago Mercantile Exchange entstand], zu der MF Global gehörte, ihrer Verpflichtung zu Sorgfaltspflicht-Prüfungen (Due-Diligence-Prüfungen) ihrer Mitgliedsfirmen nachzukommen. Darüber hinaus enthüllt er die fast inzestuöse Beziehung zwischen Regierungsbehörden wie der amerikanischen Aufsichtsbehörde für die Futures- und Optionsmärkte (CTFC) einerseits und den Unternehmen, die sie eigentlich beaufsichtigen sollten, andererseits – in diesem Fall die CME und ihre Mitgliedsfirmen wie MF Global.

Die Reaktion der Regierung auf den Konkurs legt die Korruption des amerikanischen Justizwesens offen, das einerseits jedes noch so kleine Rechtsvergehen der Normalbevölkerung ahndet, gegenüber den reichen, einflussreichen und gut vernetzten Schichten aber gerne beide Augen zudrückt – die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen. Wie in allen autoritären oder kommunistischen Systemen genießen die »Parteimitglieder«, die Angehörigen der Nomenklatura, Privilegien … man verzichtet untereinander auf Strafverfolgung.

Dies gilt beispielsweise für Jon Corzine, den Vorstandschef von MF Global, der für den Bankrott des Unternehmens verantwortlich ist. Der frühere  Senator (2001 bis 2006) und spätere Gouverneur des US-Bundesstaates New Jersey (von 2006 bis 2010) sowie stellvertretende Vorstandschef von Goldman Sachs, gegen den nichts unternommen wurde. Obwohl die Behörden den Verbleib von einer Milliarde Dollar aus Separatfonds von Kunden nicht ermitteln konnten, luden die Strafverfolgungsbehörden, die Staatsanwälte oder das FBI Corzine nicht einmal zu einer Befragung vor, von Ermittlungen gegen ihn war schon überhaupt nicht die Rede.

Angesichts der sonstigen Haltung der Medien, die sich genüsslich am Kitzel, an Gerüchten, Skandalen und skandalumwitterten Personen weiden – und immer wieder bereitwillig gegen Menschen Anschuldigungen erheben, ihnen den Prozess machen und sie verurteilen, bevor man diesen überhaupt eine Straftat vorgeworfen oder sie angeklagt hat – stimmt es verwunderlich, dass die Medien auf einmal Corzines »Privatsphäre« respektierten, als seine engen Verbindungen zum Weißen Haus bekannt wurden, und keine Vorwürfe gegen ihn erhoben wurden. Vor seinem Haus lagerten keine Übertragungswagen oder Kamerateams, und keine Reportermeute verfolgte ihn, um ihm die doch naheliegende Frage zu stellen, wo denn das ganze Geld geblieben sei.

Immer mehr kommt zutage, dass MF Global in den letzten Tagen vor dem Konkursantrag die Konten seiner Kunden plünderte. Die fehlende Trennung von Kundenkonten und Unternehmenskonten verstößt gegen amerikanisches Recht. Und sollte sich MF Global damit verteidigen, es sei versehentlich zu einer Vermischung der Fonds gekommen, wäre dies keine zureichende Entschuldigung. Der Leiter der CTFC-Vollzugsabteilung David Meister erklärte, seine Behörde werde auch tätig, ohne dass ein Vorsatz nachgewiesen werden müsse. »Sie können sicher sein, dass die Kommission die gesetzlichen Vorschriften zu Separatfonds sehr ernst nimmt«, erklärte er.

Aber offensichtlich so »sehr ernst« nun auch wieder nicht. Corzine, der über exzellente Verbindungen zum Weißen Haus und den führenden New Yorker Anwaltskanzleien verfügt, blieb bisher das [aus dem Umgang mit Strauss-Kahn bekannte] übliche erniedrigende, medienwirksame Vorführen eines  Tatverdächtigen vor den Medien und bisher auch ein Verfahren erspart. Die einzige Unbequemlichkeit, die Corzine zugemutet wurde, betrifft seine Aussage vor dem Kongress am 15. Dezember, also mehr als sechs Wochen nach dem Bankrott. Bis dahin hat er genug Zeit, sich auf sein Auskunftsverweigerungsrecht zu berufen und eine Stellungnahme mit der Begründung zu verweigern, dass er sich damit selbst belasten würde.

 

Wie ich von MF Global besch... wurde und warum dies für Sie wichtig ist

Seit 1978 handele ich mit und kaufe Gold. Ich bin kein »Spekulant«. Ich kaufe Goldmünzen und -barren als Terminkontrakte. Meine geschäftliche Beziehung zu MF Global entwickelte sich folgendermaßen: Ich schloss mit dem renommierten Unternehmen Lind-Waldstock (das später von MF Global übernommen wurde) einen Vertrag über Goldterminkontrakte, wobei die Lieferung des Goldes auf Dezember 2011 festgelegt wurde. Zu einem solchen Goldterminkontrakt gehört auch eine beträchtliche »Mindesteinschusspflicht«, wobei es sich in der Regel um ein Depot handelt (vergleichbar dem sogenannten Layaway-Verfahren, bei dem man anders als bei einem Ratenkauf die Ware oder Dienstleistung nicht sofort bekommt und dann in Raten abbezahlt, sondern die gesamte Summe sozusagen auf einem »Kundenkonto« anspart). Seit dem Kauf des Kontrakts zahlte ich immer mehr Geld in mein Depot ein, so dass sich beim festgelegten Liefertermin im Dezember so viel Geld in meinem Depot befinden würde, dass ich den Kauf tätigen könnte.

Innerhalb weniger Tage nach dem Konkursantrag von MF Global wurde ich von meinem Broker telefonisch darüber informiert, dass die Gelder aus meinem Depot genommen und der Obhut des Konkursverwalters anvertraut worden seien. Mit der Abwicklung meiner Goldtermingeschäfte sei nun eine andere Brokerfirma betraut worden. Da sich nun kein Geld mehr in meinem Depot befinde, so sagte er weiter, sei ich nun mit einer Nachschussforderung konfrontiert, um meine noch offenen Gold-Positionen auszugleichen. Da ich erhebliche Befürchtungen hinsichtlich der Redlichkeit der Terminbörse (CME Group) selbst hegte und massive Zweifel daran hatte, dass das Unternehmen seiner vollmundig eingegangenen Verpflichtung, »jede Transaktion zu garantieren, die auf unseren Märkten vollzogen wird« (sehen Sie hierzu die »Garantieerklärung« der CME-Gruppe), nachkommen würde, weigerte ich mich, noch mehr Geld zuzuschießen, so dass es dann einige meiner offenen Positionen zum aktuellen Marktpreis ausbuchte.

Nach der Übernahme meines Terminkontrakts ließ sich einigen Erklärungen meines neuen Börsenmaklers, dem mein ursprünglicher Kontrakt zugeteilt worden war, entnehmen, ich hätte Gold zu einem Preis von 1.767 Dollar pro Feinunze gekauft… dieser Preis galt an dem Tag, als der Kontrakt von MF Global an das neue Brokerunternehmen abgetreten worden war. Aber das stimmte nicht. Frühere Dokumente beweisen, dass ich meine Dezember-Goldterminkontrakte zu einem Preis von 1.443 Dollar pro Unze und nicht etwa 1.767 Dollar pro Unze abgeschlossen hatte. Aber nach dem Motto »Wir regeln das so, wie wir es für richtig halten, also halt deine Klappe und verhalte dich ruhig« wurde mir verkündet, ich hätte die 1.767 Dollar pro Feinunze zu bezahlen.

Mit anderen Worten: Ich bin besch… worden, und ich war bei weitem nicht der einzige. Andere, die den Bankrott vorhergesehen hatten, schlossen rechtzeitig ihre Konten. Aber statt ihnen ihre zustehenden Gelder per Überweisung zukommen zu lassen, schickte MF Global ihnen per Post Schecks, die platzten. Und diejenigen, die ihre Lieferung bereits früher erhalten, sich aber entschieden hatten, das Gold oder Silber an einem Verwahrungsort, der von MF Global zur Verfügung gestellt wurde, zu lagern, mussten mitansehen, wie ihre Vermögenswerte vom Konkursverwalter eingesackt wurden.

Ich möchte eines klarstellen: Wenn man Gold kauft, um es sich tatsächlich liefern zu lassen, handelt es sich nicht um Spekulation! Und es ist leider eine Illusion zu glauben, dass man selbst vor den grundsätzlich  kriminellen Machenschaften verschont bliebe, von denen praktisch alle Bereiche des Finanzsektors durchdrungen sind. MF Global, Lehman, Merrill Lynch, Washington Mutual, IndyMac Bank, Bear Stearns, Northern Rock, Countrywide, Dexia, Anglo Irish, Wachovia, Goldman Sachs, Citigroup, Bank of America, Wells Fargo, Morgan Stanley, Fidelity, Schwab, Vanguard … niemand weiß wirklich genau, was hinter den verschlossenen Türen dieser Unternehmen vor sich geht.

Welches betrügerische Unternehmen, welche Bank, welches Brokerunternehmen, welche Sparkasse oder Finanzinstitution wird als nächstes untergehen? Und wenn das geschieht, welche Sicherheit gibt es dann für den einzelnen, dass man nicht ausgeraubt und zum Opfer gemacht wird? Natürlich sind Spareinlagen und Girokonten im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der Bank bis zu einer Höhe von 250.000 Dollar durch die Bundeseinlagenversicherung FDIC abgesichert. Aber wie lange wird es dauern, bis man sein Geld wiederbekommt, wenn die Banken erst einmal beginnen, wie Dominosteine umzufallen? Natürlich sind Aktiendepots durch die SPIC (Securities Investor Protection Corporation) teilweise für den Fall abgesichert, dass der Wertpapierhändler in Konkurs geht. Aber besteht nicht die Gefahr, dass man längst gestorben ist, bevor der Rechtsstreit abgeschlossen ist?

 

Der große Betrug steht uns noch bevor

Am 16. November stürzte die Regierung Berlusconi in Italien, und die Anleihezinsen in Italien, der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone, stiegen auf ein unerträgliches Niveau. Davor bestimmten die noch immer anhaltende griechische Staatsschuldenkrise und der Sturz des Ministerpräsidenten Papandreou die Diskussion. In der vergangenen Woche wandte sich Ungarn mit der Bitte um Unterstützung an den IWF, nach dem es noch vor 18 Monaten erklärt hatte, ein solcher Schritt würde niemals notwendig. In Spanien wurde vor kurzem ein neuer Ministerpräsident gewählt, in dessen Wahlkampf ein massives Sparprogramm im Mittelpunkt stand. Aber für die Anleihemärkte änderte seine Wahl nichts. Die Zinsen für spanische Staatsanleihen steigen weiterhin und erreichten inzwischen ihren höchsten Stand seit Beginn der europäischen Schuldenkrise.

Auch Deutschland als die politisch und wirtschaftlich stabilste Kraft der Eurozone, das in der anhaltenden Eurokrise bisher als »Hort der Stabilität« galt, ist unter Druck geraten. Am vergangenen Mittwoch wurden nur zwei Drittel der sonst so nachgefragten deutschen Staatsanleihen auf einer Auktion verkauft, was man später als »verheerendes Zeichen« wertete. Andere sind sogar der Ansicht, der Verlauf dieser Auktion sei »als Misstrauensvotum gegen die gesamte Eurozone zu verstehen … Es ist zu einem Stimmungsumschwung gekommen«.

Am Donnerstag bekamen dann Ungarn und Portugal diesen »Stimmungsumschwung« zu spüren:

 

Ungarische Anleihen von Moody’s nach IWF-Gesuch auf Ramschstatus herabgestuft

»Ungarns Kreditwürdigkeit wurde nach [zum ersten Mal in] 15 Jahren von Moody’s Investors Service herabgestuft, nachdem die Regierung sich hilfesuchend an den Internationalen Währungsfonds gewandt hatte, um das Vertrauen in das am höchsten verschuldete osteuropäische EU-Mitgliedsland wieder zu erhöhen, berichtete Elliott Gotkine in der Bloomberg-Sendung Countdown mit Owen Thomas.« (Bloomberg, 25. November)

 

Fitch stuft Portugals Kreditwürdigkeit auf Ramschstatus herab

»Am Donnerstag stufte die Ratingagentur Fitch die Bonität der portugiesischen Staatsanleihen von BBB-minus auf BB-plus und damit praktisch auf den Status von ›Ramschanleihen‹ herab. Diese Einstufung geht zudem von einer negativen Erwartung aus, was eine weitere Herabstufung in Zukunft als möglich erscheinen lässt. In einer Presseerklärung von Fitch heißt es dazu: ›Die hohen Haushaltsungleichgewichte, die hohe Verschuldung in allen Bereichen und eine ungünstige makroökonomische Prognose haben dazu geführt, dass das staatliche Kreditprofil nicht länger mit dem Investment-Grade-Rating übereinstimmte.‹«

In den USA wurde das Scheitern des optimistisch als »Super-Komitee« bezeichneten, überparteilich besetzten Ausschusses für den Abwärtssog auf den Finanzmärkten der ganzen Welt verantwortlich gemacht. Dieses »Super-Komitee« des amerikanischen Kongresses sollte hinsichtlich der Haushaltskürzungen, mit denen das immer weiter steigende amerikanische Haushaltsdefizit zurückgefahren werden soll, eine von beiden Parteien getragene Absprache erzielen.

MF Global, die europäische Staatsschuldenkrise, das schier unlösbare Problem des amerikanischen Haushaltsdefizits sowie die ganzen anderen Finanzprobleme, die derzeit die Erde heimsuchen, stehen alle miteinander in Beziehung und verstärken sich gegenseitig.

 

Wollen Sie eine Brücke in Brooklyn kaufen?

Die große Lüge, mit der die Politiker hausieren gehen und die von den Medien nachgeplappert wird, besagt, dass hochkarätig besetzte Expertengruppen, deren gemeinsamer Sachverstand alles in den Schatten stellt, sich derzeit die Köpfe zerbrächen, um Lösungen für die sich zuspitzende Krise zu finden.

Kein Wort davon ist wahr! Die gleichen Personen, die dafür sorgten, dass Bestimmungen gelockert und Schutzvorkehrungen aufgehoben wurden, während gleichzeitig Gesetze verabschiedet und eine Politik gefördert wurde, die für das Entstehen der weltweiten Finanzkrise ursächlich mitverantwortlich ist, versuchen nun, den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen, nachdem sie ihn zuvor hineingefahren haben. Deutschland prahlt mit seinem Küchenkabinett der »Wirtschaftsweisen«. Die Italiener und Griechen feiern ihre Technokraten. Und die USA versammeln einfach ein Dutzend republikanischer und demokratischer Funktionäre, geben dem Ganzen eine neue Verpackung und verkaufen es der Öffentlichkeit dann als »Super-Komitee«.

Selbst die unter uns mit geringerer Geisteskraft wissen genau, dass diese Krise nicht mit diesen Personen oder den von ihnen vorgeschlagenen Maßnahmen gelöst werden kann.

In wenigen Wochen werden wir eine Zusammenfassung unserer Wichtigsten Trends für 2012 veröffentlichen. Unter anderem. warnen wir, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit Anfang des neuen Jahres in irgendeiner Form »Wirtschafts-Notstandsgesetze« verhängt werden, um einen Ansturm auf die Banken zu verhindern und die Wertpapiermärkte vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Warum wir nicht glauben, dass diese Maßnahme schon früher ergriffen wird? Die Regierungen werden abwarten wollen, bis die Verbraucher ihre Weihnachtseinkäufe erledigt haben.

 

Was ich gelernt habe

Der Bankrott von MF Global ist nur ein Beispiel dafür, wie selbst sachkundige und vorsichtige Menschen, die Maßnahmen zum Schutz ihrer Anlagen treffen, durch die Räuberbanden der Wall Street ausgeplündert werden können. Nach den erheblichen Verlusten durch den MF-Global-Skandal ist es für mich sehr viel schwieriger geworden, überhaupt noch zu irgendeiner Finanzinstitution Vertrauen zu haben.

Das Trend Research Institute darf keine Anlageberatung vornehmen oder Empfehlungen zur Vorbereitung auf den kommenden »Winter der wirtschaftlichen Unzufriedenheit« aussprechen. Aber wie ich bereits des Öfteren erklärt habe, verfolge ich die Strategie, nur Gelder in Höhe der betrieblichen Ausgaben auf den Konten zu lassen und nur in Gold und Silber zu investieren. Darüber hinaus – und das ist ausdrücklich meine persönliche Ansicht – halte ich es für völlig sinnlos, mein hartverdientes Geld anderen zu überlassen und praktisch keine Zinserträge für Einlagen zu erhalten, während ich gleichzeitig riskiere, von meinem Geld nichts wiederzusehen.

 

 


 

 

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