Tuesday, 22. May 2012
25.02.2012
 

»Klimakatastrophe«: Das Umdenken beginnt

Gerhard Wisnewski

Leser dieser Webseite wissen seit Jahren, dass es sich bei der so genannten »Klimakatastrophe« um einen ausgemachten Schwindel handelt. Ein bekannter Umweltpolitiker und Energie-Boss hat nun ein Buch geschrieben, das diese Einschätzung voll und ganz bestätigt: Die kalte Sonne von Fritz Vahrenholt zerlegt die Argumentation der Klimaforscher Stück für Stück in ihre Einzelteile und weist nach, wie bei der »Klimakatastrophe« von Anfang an getrickst, getäuscht und getarnt wurde.

Preisfrage: Stellen wir uns ein kleines Häuschen vor, das nur ein Fenster und einen Ofen hat. Wie könnte man es in diesem Haus warm werden lassen? Indem man das Fenster schließt? Richtig. Und sonst? Vielleicht, indem man den Ofen anheizt? Unsinn, sagen unsere Klimaforscher. Das ist ganz ausgeschlossen. Der Ofen hat mit der Raumtemperatur überhaupt nichts zu tun. Absurd, nicht? Und dennoch ist dies die Auffassung der modernen »Klimaforschung«, die behauptet, die angebliche Erderwärmung könne nur mit dem so genannten »menschengemachten« Treibhauseffekt zusammenhängen – aber nicht mit einer verstärkten Sonnenaktivität. Anhand des Beispiels mit dem Häuschen ist dieser Hokuspokus schnell entlarvt. Ja, er gleicht der Vorstellung, dass die Erde eine Scheibe und keine Kugel ist –  so einfach sind die Tatsachen.

 

Wobei der Einfluss der Sonne auf die Erdtemperatur ja noch viel größer ist als der eines Ofens auf die Temperatur in einem Haus. Denn während das Haus ja auch noch durch die Umgebungstemperatur erwärmt wird (also letztlich von der Sonne), stammen 99,98 Prozent der Energie auf der Erde von der Sonne. Ohne sie geht also gar nichts.

 

»Erstaunliche Zusammenhänge zwischen Sonne und Klima«

Nach vielen Jahrzehnten hat dies nun auch ein ehemaliger deutscher Umweltminister und jetziger RWE-Vorstand erkannt und ein Buch darüber geschrieben: Fritz Vahrenholt, Ex-Umweltsenator von Hamburg. Titel: Die kalte Sonne. 1984 wurde Vahrenholt Staatsrat der Hamburger Umweltbehörde, von 1991 bis 1997 war er Hamburger Umweltsenator, danach Vorstandsmitglied beziehungsweise Geschäftsführer verschiedener Energieunternehmen, zuletzt bei RWE. Sein Koautor Dr. habil. Sebastian Lüning befasst sich seit 20 Jahren mit der Rekonstruktion natürlicher Umweltveränderungen. »Warum ausgerechnet die Sonne« der Hauptklimafaktor sein soll, versucht Vahrenholt gleich in seinem ersten Kapitel zu erklären, als wäre es eine ganz exotische Idee, die Sonne mit der Temperatur auf unserem Planeten in Verbindung zu bringen. Soweit hat es die Gehirnwäsche der etablierten »Klimaforschung« schon gebracht, dass ein Wissenschaftler erst einmal wortreich begründen muss, warum er von einem großen Einfluss der Sonne auf unser Klima ausgeht.

 

Staunend berichtet Vahrenholt denn auch von »erstaunlichen Zusammenhängen zwischen Sonnenaktivität und klimatischen Veränderungen«. Bahnbrechende Erkenntnisse, sozusagen. Wie zum Beispiel diese: »Die Temperaturen auf dieser Erde tanzen schon seit Tausenden und Millionen von Jahren nach der Pfeife unseres Muttergestirns«. Wer hätte das gedacht? Andererseits: Was soll außer dem »Fenster« (also der Atmosphäre) denn sonst noch die Temperatur in unserem Häuschen beeinflussen, wenn nicht der »Ofen« beziehungsweise die Sonne? Vielleicht gibt es auch noch ein paar Nebenfaktoren, aber das dürften ja nun wohl die wichtigsten »Stellschrauben« sein. Und  – Überraschung! – genau wie unser Ofen im Häuschen, so »bollert« auch die Sonne. Da sich im Inneren unseres Zentralgestirns natürliche Prozesse abspielen, gibt es gewisse Schwankungen in der Aktivität. Und wenn diese Energiequelle, die 99,98 Prozent unserer Energie liefert, schwankt, schwankt auch die Erdtemperatur – zweite Überraschung!

 

Täuschen, tricksen, tarnen

Ironie beiseite –  das Buch ist in Wirklichkeit sehr wichtig. Erstens wegen seiner  Ehrlichkeit, wenn Vahrenholt beispielsweise schildert, wie er selbst jahrzehntelang solchen Schwindelgrafiken wie der berühmten »Hockeyschläger«-Kurve aufgesessen ist. Diese Grafik gleicht einem liegenden Hockeyschläger und soll zeigen, wie die Erdtemperatur in den letzten Jahrzehnten plötzlich scharf anstieg. In Wirklichkeit wurde bei der Herstellung der Kurve getäuscht, getrickst und geglättet. In Wirklichkeit, so Vahrenholt und Lüning, gingen wir keiner Warmphase entgegen, sondern »die Sonne wechselt derzeit in eine langanhaltende Phase schwächerer Aktivität« (daher auch der Buchtitel Die kalte Sonne). Zweitens ist es beeindruckend zu sehen, wie selbst ein Chemieprofessor, dessen täglich Brot aus Energie und chemischen Prozessen bestehen sollte, auf den ganzen Klimaschwindel hereinfallen konnte. Drittens ist es wichtig, dass mit diesem Buch ein bekannter deutscher Umweltpolitiker und Energie-Boss vor aller Öffentlichkeit umzudenken beginnt und Abschied von der Voodoo-Klimaforschung nimmt –  ein Mann, der in den Vorstandsetagen über Milliardeninvestitionen entscheidet und damit auch über unsere Strompreise. Wobei der Mann in seinem Konzern keineswegs die Aufgabe hat, für einen erhöhten Einsatz von fossilen Energieträgern zu streiten – im Gegenteil: Als Geschäftsführer von RWE Innogy ist er für erneuerbare Energien zuständig.

 

Von Schummelparametern und Unsicherheitsfaktoren

Viertens ist es wichtig, dass die beiden Autoren geduldig und Stück für Stück die Pseudo-Beweisführung der »Klimaforscher« auseinandernehmen. In den Prognosen von einer um mehrere Grad erwärmten Erde haben sie »Schummelparameter«, »gewaltige Unsicherheiten« und »subjektive Faktoren« ausgemacht. Dabei ist die Wahrheit noch viel einfacher. In Wirklichkeit ist es sogar prinzipiell unmöglich, das irdische Klima in einem Computermodell vorauszuberechnen. Und zwar deshalb, weil das irdische Klimasystem eine unendliche Menge von Daten enthält beziehungsweise »verarbeitet«: Daher müsste jedes Atom, jedes Molekül, jede Wasserpfütze und jede Wolke in den Klimamodellen »parametrisiert« werden. Weil das aber  unmöglich ist, ist Klimamodellierung prinzipiell unmöglich. Da das irdische und kosmische Klimasystem eine unendliche Menge von Daten enthält, ein Computermodell aber nur eine endliche Menge, gilt das mathematische Gesetz, wonach eine endliche Menge gegenüber einer unendlichen Menge »gegen null geht« – das heißt: zu vernachlässigen ist. Ende der Klimamodelle.

 

Wenn sich der Konsens nahe am Nonsens bewegt

Doch ganz soweit ist Vahrenholt noch nicht. Vielmehr schließt er mit der etablierten »Klimawissenschaft« einen Kompromiss. Vahrenholt und Lüning lassen den Klimaschwindlern immer noch bis zu 50 Prozent Einfluss des »anthropogenen Treibhauseffekts« auf das irdische Klima. Außerdem ficht Vahrenholt nach wie vor tapfer weiter für die »Dekarbonisierung der Energieerzeugung«, also die Senkung des CO2-Ausstoßes. Was nach wie vor barer Unsinn ist,

 

  • denn weder ist das natürlich in der Erdatmosphäre vorkommende Gas Kohlendioxid ein Schadstoff, sondern ein für die Pflanzenernährung notwendiges Gas,
  • weder ist es in den atmosphärischen Konzentrationen in irgendeiner Weise toxisch, egal ob sich diese Konzentrationen verdoppeln, verdreifachen oder verzehnfachen,
  • noch verursacht der verschwindend geringe Anteil des Menschen an dem verschwindend geringen Anteil des Kohlendioxids in der Atmosphäre (zurzeit 0,039 Prozent = 3,9 Zehntausendstel) irgendeinen nennenswerten »Treibhauseffekt«,
  • denn ein höherer CO2-Gehalt der Luft trägt zu einem stärkeren Pflanzenwachstum und damit zu einer Verbesserung der Ernten bei.

 

Aber Vahrenholt sucht trotzdem den Kompromiss und schließt mit den Klimafanatikern einen Vergleich. Und der lautet nun mal »fifty-fifty«: Der Mensch soll immer noch zu bis zu fünfzig Prozent an der so genannten Erderwärmung beteiligt sein, zu fünfzig Prozent aber die Sonne. Was der Wahrheit sicherlich näher kommt, aber eben nur ein politischer Kompromiss ist. Das Buch ist also nur ein Schritt, wenn auch ein wichtiger, auf dem Weg zum endgültigen und offiziellen Abschied vom großen Klimaschwindel. Es liefert allen Klimaskeptikern wertvolle Argumentationshilfen, um den Schwindel auch gegen hartnäckige Klima-Gutmenschen sachlich und überzeugend zu widerlegen.

 

 


 

 

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