Monday, 27. June 2016
11.12.2015
 
 

Live-Mord vor der Kamera: Die Wahrheit über einen aufsehenerregenden Amoklauf

Gerhard Wisnewski

Aufgrund mysteriöser Ereignisse wird Gerhard Wisnewskis Jahrbuch über die Kriminalfälle des Jahres ungeklärt unheimlich unfassbar in diesen Tagen voraussichtlich zum letzten Mal erscheinen. Auch sein Klassiker verheimlicht vertuscht vergessen, der im Januar 2016 herauskommen soll, ist in akuter Gefahr. Steht in diesen Büchern etwas, was Sie nicht lesen sollen? Mehr darüber in Kürze auf KOPP Online. Lesen Sie hier erst einmal einen gekürzten Auszug aus ungeklärt unheimlich unfassbar 2016, und sichern Sie sich Ihr Exemplar, solange es noch geht. Hier ist sie also: Die Wahrheit über einen aufsehenerregenden Live-Mord vor der Kamera, der vielleicht gar keiner war ...

 

Es ist schlimm: Die Waffennarren, Killer und Amokläufer schrecken vor nichts mehr zurück. Nun, am 26. August 2015, haben sie auch noch live, vor laufender Kamera, getötet, und zwar eine Journalistin und einen Kameramann. Die bisherigen Massaker aus der Konserve, wie etwa der Amoklauf an der Columbine High School 1999, der Amoklauf von Robert Steinhäuser am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt 2002 oder auch das Aurora-Massaker im US-Bundesstaat Colorado 2012, haben nichts »gebracht«.

 

Irgendwie können solche Massaker das Publikum immer weniger schocken. Ja, so schlimm das ist: Als Medienereignis beginnt sich der Amoklauf bereits abzunützen. Er verliert langsam seine politische Wirkung. Vor allem die amerikanischen Waffengesetze wurden, wenn überhaupt, nur unwesentlich verschärft. Der Zweite Zusatzartikel zur US-Verfassung (Second Amendment), in dem »das Recht des Volkes« auf Waffenbesitz festgeschrieben ist, steht nach wie vor wie in Stein gemeißelt.

 

Am 26. August 2015 machte nun ein weiterer Amokschütze von sich reden. Diesmal erschoss der Täter zwei Reporter des Senders WDBJ7 live vor der Kamera. Morgens um viertel vor sieben führte WDBJ7-Reporterin Alison Parker auf der Veranda eines Hotels in Virginia gerade ein Gespräch mit der Geschäftsführerin der örtlichen Handelskammer, Vicki Gardner, als plötzlich Schüsse krachten, die Parker und ihren Kameramann Adam Ward töteten. Die Interviewpartnerin Gardner wurde verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert ‒ so jedenfalls die offizielle Version.

 

Ein angeblich enttäuschter Mitarbeiter erschoss am 26. August 2015 zwei Reporter des US-TV-Senders WDBJ7

 

Ein seltsamer Racheakt

 

Freundlicherweise hatte der Attentäter seinen Angriff gefilmt, sodass man gleich über zwei Perspektiven verfügte: Die Aufnahmen der WDBJ7-Kamera und die Aufnahmen des Täters selbst. Auf dem Film sieht man aus der subjektiven Perspektive, wie er sich auf der Holzveranda der Dreiergruppe aus Reporterin, Kameramann und Interviewpartnerin nähert. Er selbst muss dabei weithin sichtbar gewesen sein, denn außer ihm und dem Kamerateam ist weit und breit niemand zu sehen. Obwohl es sich angeblich um einen Racheakt für die früher bei dem Sender erlittene Behandlung handelt (siehe unten), spricht der Mann kein Wort.

 

Er beschimpft niemanden und klagt niemanden an. Wenige Meter von der Gruppe entfernt bleibt er stehen und schwenkt ein wenig mit seiner Kamera oder seinem Handy hin und her, wobei niemand seine Anwesenheit zur Kenntnis nimmt ‒ auch dann nicht, als der Amokschütze seine Pistole aus geringer Entfernung ganz offen direkt auf Alison Parkers Brust richtet. Doch statt zu schießen zieht sich der Angreifer wieder etwas zurück, ohne dass sich irgendjemand um diese bizarre Unterbrechung kümmern würde. Die Drei sprechen und filmen weiter, als seien sie nicht soeben von einem Mann aus nächster Nähe mit der Waffe bedroht worden.

 

Aus nächster Nähe richtet der Amokschütze die Waffe auf die Reporterin aber niemand reagiert.

 

Schnell wie eine Gazelle

 

Der Schütze selbst tritt etwas zurück, um exakt 17 Sekunden später wieder auf die Gruppe zuzugehen und auf die Reporterin Parker zu schießen. Der erste Schuss zielt seitlich auf Parkers Oberbauchbereich, der zweite seitlich auf ihre Brust, beim dritten sprintet sie bereits wie eine Gazelle davon, sodass die Kugel vermutlich in ihrem Rücken einschlägt. Bei der Waffe handelt es sich um eine Glock 19, Kaliber neun Millimeter.

 

Die äußerst zierliche Alison Parker zeigt auf der Aufnahme aber weder eine physikalische noch eine physiologische, sprich: durch die Beschädigung ihrer Organe hervorgerufene, Wirkung. Beim ersten Knall blickt sie nur erschrocken zur Seite, nimmt dann eine Schutzhaltung ein, um anschließend davonzurennen.

 

Zwar nehmen manche Menschen eine Schussverletzung erst nach vielen Sekunden oder sogar Minuten wahr (je nach Kaliber und Trefferbereich), aber dieses zierliche Persönchen steckt die drei bis vier Treffer aus einer 9-mm-Pistole in den Oberkörper doch erstaunlich gut weg. »In dem Video ist klar zu sehen, dass die Reporterin keine Kugel traf«, meinten Kritiker: »Sie reagierte nicht physisch. Sie zuckte nicht zusammen, fiel nicht zurück, beugte sich nicht vorneüber oder griff nach der Wunde, was jeder tun würde. Es gab kein Blut, keine Risse, kein Loch oder kein Anzeichen, dass sie überhaupt von einer Kugel getroffen wurde.« Trotz schlechter Auflösung hätte ein solcher Treffer auf dem Video sicher einige Pixel ausgemacht und hätte daher erkennbar sein müssen ‒ wenn auch nicht im Detail. Auch auf dem Holzboden unter ihr ist nicht der kleinste Blutfleck zu sehen.

 

Ein Farbiger in dunkler Kleidung

 

Ob und wie Parker starb, nachdem sie aus dem Bild gelaufen war, wurde nicht auf Video festgehalten. Die Angaben über die Ergebnisse der Autopsie blieben ebenfalls auffällig unscharf und verwaschen. So wurde nicht einmal mitgeteilt, von wie vielen Schüssen Parker und ihr Kameramann Ward genau getroffen worden sein sollen. Die Todesursachen blieben auffällig allgemein: Laut Daily Mail starb Parker an Schüssen in Brust und in Kopf, Ward an Schüssen in den Kopf und in den Torso ‒ was ziemlich genau ein und dasselbe ist (online, 28.8.2015). Auch den Kameramann Ward sieht man auf keinem der beiden Videos (dem des Attentäters und seinem eigenen) sterben oder auch nur zu Boden fallen. Fest steht nur, dass seine Kamera herunterfiel, wobei sie einen Moment lang den Schützen zeigte: einen dunklen beziehungsweise farbigen Mann in dunkler Kleidung.

 

Journalisten oder Krisendarsteller?

 

Wer war der Mann überhaupt? Als die Kamera des getroffenen Reporters zu Boden fällt, gerät der Schütze kurz ins Blickfeld. Demnach hatte er Ähnlichkeit mit einem früheren Angestellten von WDBJ7-TV, einem gewissen Vester Lee Flanagan II, 41 Jahre alt, auch unter dem Pseudonym Bryce Williams bekannt, also unter einem »Künstlernamen«. Bei seinen Fernsehjobs soll er sich durch seine Wutausbrüche und Beleidigungen einen Ruf als »Troublemaker« erworben haben. Auch mit Parker und dem Kameramann Ward habe er Ärger gehabt. Wegen seines unberechenbaren Verhaltens sei er schließlich am 1. Februar 2013 entlassen worden ‒ also zweieinhalb Jahre vor dem Anschlag. Bevor er Journalist wurde, verdiente sich Williams sein Geld als Statist, Darsteller und Model.

 

Aber auch seine Kollegen Parker und Ward, die hier das Interview führten, waren als Darsteller tätig: »Fotografien von den Social Media Accounts der ermordeten Reporter Alison Parker und Adam Ward, die am 26. August von der Daily Mail veröffentlicht wurden, zeigen, dass die beiden großen Spaß daran hatten, sich in Arbeit und Freizeit zu verkleiden«, heißt es in dem kritischen Nachrichtenblog Memory Hole (»Gedächtnisloch« ‒ nach dem Roman 1984 von George Orwell, 30.8.2015).

 

Die Daily Mail veröffentlichte sogar ein früheres Facebook-Foto, das Parker und Ward mit künstlichen Verletzungen zeigte. Parker hatte darauf ein »blaues Auge«, Ward ein verletztes und blutiges Bein. Bildunterschrift: »Die Reporterin und der Kameramann teilten dieses Foto, das sie mit aufgeschminkten Verletzungen für einen Nachrichtenbeitrag zeigt« (online, 26.8.2015). Woraus nicht nur hervorgeht, dass sie häufiger mal den Verletzten spielten, sondern dass solche Aufnahmen offenbar auch in Nachrichtensendungen verwendet wurden.

 

Ein unauflöslicher Widerspruch

 

War das alles also nur ein Schauspiel, oder warum hatten alle den Attentäter und sein Schießeisen selbst dann noch ignoriert, als er es ihnen quasi direkt unter die Nase hielt? Nun ‒ zwei der Opfer konnte man ja nicht mehr fragen. Die Reporterin Parker und ihr Kameramann Ward waren tot ‒ jedenfalls offiziell. Blieb also noch das einzige überlebende Opfer, nämlich die erwähnte Vicki Gardner, die als Geschäftsführerin der örtlichen Handelskammer bezeichnet wurde. Die Waffe des Attentäters befand sich im Abstand von etwa zwei bis drei Metern sekundenlang seitlich in ihrem Blickfeld, etwa 45 Grad links von ihrer Blickachse. Also unübersehbar.

 

Laut Associated Press behauptete sie aber, vom Licht der Kamera so geblendet worden zu sein, dass sie den Amokschützen nicht wahrgenommen habe (in: The Guardian, online, 29.8.2015). Aber dummerweise war die Kamera zu diesem Zeitpunkt gar nicht auf sie gerichtet. Das Filmlicht konnte Gardner in diesem Moment also gar nicht geblendet haben. Und das ist ein zentraler und unauflöslicher Widerspruch. Es sieht ganz danach aus, als hätte Gardner gelogen und als sei dies nicht der wirkliche Grund gewesen, warum sie den Schützen und seine mehr als deutlich erkennbare Waffe ignoriert hatte.

 

Der wirkliche Grund dürfte in dem misslungenen Timing gelegen haben: Als der Schütze seine Waffe auf Parker richtete, filmte der Kameramann gerade in eine ganz andere Richtung. Williams schoss erst, als die Kamera wieder auf Parker zeigte. Zwar hätte das auch ein an Öffentlichkeit interessierter »echter« Attentäter getan. Allerdings wäre dieser nicht von den Opfern ignoriert worden. So brach die ganze Logik des Geschehens zusammen.

 

Kopfschuss am Steuer?

 

Wie so häufig in letzter Zeit geriet die Fahndung nach dem mutmaßlichen Attentäter zur öffentlichen Hetzjagd. So tauschte er seinen Ford Mustang am Roanoke Regionalflughafen zunächst gegen einen Leihwagen ein. Ein Nummernschild-Lesegerät habe den Wagen schließlich auf der Interstate 66 entdeckt, woraufhin sich ein Streifenwagen an sein Hinterrad geheftet habe, berichtete hinterher die Polizei. Nachdem Williams trotz Aufforderung nicht gestoppt habe, sei er plötzlich von der Fahrbahn abgekommen und seitlich im Grünstreifen liegengeblieben. Als sich die Beamten näherten, hätten sie ihn mit einem Kopfschuss am Steuer vorgefunden und ihn ins Krankenhaus gebracht, wo er zwei Stunden später verstorben sei (Daily Mail, online, 26.8.2015).

 

Neue Lebensaufgabe: schärfere Waffengesetze

 

Der Mörder war also mal wieder der Tote: Gerichtsverfahren, Beweisaufnahme, Verteidigung ‒ all das musste es nun gar nicht geben. Oder war wirklich alles nur gestellt? Als sich nämlich Journalisten aus dem Verfolgertross dem liegengebliebenen Fluchtwagen näherten, wurden sie von der Polizei eingeschüchtert: »Die Polizisten nahmen unsere Kamera und drohten damit, auch unseren Wagen zu beschlagnahmen …«, sagte die BBC-Journalistin Tara McKelvey. Die Beamten gaben vor, die Kamera als Beweismittel zu benötigen: »Ein Polizeibeamter sagte den beiden, ihre Kamera ›könne ein Beweismittel sein und werde beschlagnahmt‹, sagte McKelvey, die für die BBC normalerweise aus dem Weißen Haus berichtet«, schrieb die New York Daily News (online, 26.8.2015).

 

Laut ihrem Kollegen Franz Strasser waren die Beamten schließlich aber doch nicht an der Kamera interessiert, sondern nur daran, die Bilder zu löschen: Ein Beamter »sah zu, wie ich meine Bilder löschte, und ließ mich dann gehen«, schilderte Strasser den Vorfall. Nach Lage der Dinge war das also keine Beweissicherung, sondern Beweismittelvernichtung.

 

Mit dem neuerlichen Amoklauf vom 26. August 2015 war das Propagandageschütz geladen. Jetzt musste man es nur noch zünden ‒ und zwar in Richtung schärferer Waffengesetze. Die Eltern der Opfer gaben prompt perfekte Interviews und setzten sich durchweg für schärfere Waffengesetze ein. Noch am Tag des Attentats stellte sich Parkers Vater Andy den Kameras. Ein Kind zu verlieren ist zwar das Schlimmste, was Eltern passieren kann. Aber nur wenige Stunden nachdem seine Tochter ermordet worden war, gab Andy Parker tränenfreie Live-Interviews und sprach von einer »neuen Lebensaufgabe« - nämlich von der Verschärfung der Waffengesetze ...

 

 

 

Weitere Themen in ungeklärt unheimlich unfassbar 2016:

  • Der Absturz von Germanwings Flug 9525

  • Die geheimnisvolle Geschichte der vermissten Familie Schulze

  • Die angebliche Verbrennug des jordanischen Piloten Muath al-Kasasbeh

  • Der mysteriöse Tod der Whitney Houston-Tochter Bobbi Kristina Brown

  • und viele andere mehr ...

 

 

 

 

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