Friday, 29. July 2016
03.02.2015
 
 

Lügen im Weltraum: Landeten die Sonden Curiosity und Opportunity nie auf dem Mars?

Gerhard Wisnewski

Gibt es auf dem Mars Walrösser, Lemminge und Flechten? Dumme Frage − natürlich nicht! Denn schließlich sind das ja irdische Lebensformen. Glaubt man den Aufnahmen der beiden Mars-Sonden Curiosity und Opportunity, dann gibt es diese Lebensformen aber auch auf dem Mars. Es sei denn, die Geräte landeten gar nicht dort, sondern drehen ihre Runden in Wirklichkeit auf Mutter Erde. Eine bekannte amerikanische Website hat jetzt eine Bestandsaufnahme der »Mars-Fauna« und »Flora« mit Original-NASA-Aufnahmen vom Mars veröffentlicht. Oder sollte man sagen: vom »Mars«? Gerhard Wisnewski hat das Dokument gelesen.

 

»Haben Sie sich nicht auch schon mal gefragt, ob der Mars Rover ›Curiosity‹ wirklich auf dem Mars herumfährt?«, hieß es schon vor zweieinhalb Jahren hier auf dieser Seite: »Öde Wüstenlandschaften gibt’s schließlich auch auf der Erde. Und zwar viel billiger. 2,5 Milliarden Dollar einsacken, um anschließend einen ›Mars Rover‹ in einer leeren Wüstengegend herumfahren zu lassen, wäre ja auch eine allzu zarte Versuchung.«

 

Schon damals gab es einen konkreten Anfangsverdacht: Ein seltsames Teilchen, das der Rover Curiosity auf der »Marsoberfläche« entdeckt hatte und das aussah, wie ein Insektenflügel oder ein Stück transparentes Plastik. Curiosity war angeblich am 6. August 2012 auf dem Nachbarplaneten der Erde gelandet.

 

Ein nie da gewesener Schauplatz

 

Mit Kleinkram muss man sich inzwischen jedoch nicht mehr abgeben. Die Website Richplanet TV hat jetzt auf 55 Seiten die wichtigsten Anomalien vom Mars veröffentlicht (Richard D. Hall: A Hypothesis: The Opportunity and Curiosity Mars Rovers are Situated on Earth; mit Douglas Gibson; November 2014). Der ehemalige Rolls-Royce-Ingenieur Richard D. Hall stellt in dem Dokument die Hypothese auf, dass »sich die Mars-Rover nicht auf der Oberfläche des Mars befinden, sondern die Erde niemals verlassen haben«.

Nun − wundern würde es einen nicht. Schließlich fälschte die NASA schon die Bilder von den angeblich bemannten Mondlandungen. Warum sollte sie echte Sonden zum Mars schicken, wenn sie den Milliardenetat auch für eine billige Inszenierung bekommen könnte? 2,5 Milliarden Dollar (im Fall von Curiosity) für eine Art Modellauto und ein paar Aufnahmen in einer Wüstenlandschaft wären schließlich ein gutes Geschäft.

 

Nachsehen kann auf dem Mars ohnehin niemand. Der Weltraum ist nun mal ein »Schauplatz«, wie es ihn in der Geschichte der Menschheit noch nie gegeben hat. In der Regel besitzt er überhaupt keinen »Ort«, und wenn − wie auf dem Mond oder Mars − kann niemand dort hingelangen, um die vollmundigen Behauptungen zu überprüfen.

 

So gesehen könnte es von der NASA als reinste Verschwendung angesehen werden, all die schönen Milliarden wirklich im Mondstaub oder Marssand zu versenken. Warum nicht lieber ein paar Modelle bauen und irgendwo in der Wüste oder in einer Studiohalle aufstellen?

 

Unwahrscheinliche Ausreden

 

Genau danach sieht es nicht nur beim Mond aus, sondern auch beim Mars. Naheliegt das alleine schon deshalb, weil Marsreisen noch viel schwieriger sind als Mondfahrten. Der Mars ist 600-mal weiter von der Erde entfernt als der Mond, und eine Reise dorthin dauert acht Monate. Aufgrund der Entfernung kann man die Landung von der Erde aus kaum beeinflussen, da Messdaten und Steuersignale hin und zurück sechs Minuten unterwegs wären.

 

Schaut man sich die Geschichte der unbemannten Mars-Unternehmen an, stellt man fest, dass der größte Teil davon tatsächlich schiefging, bevor überhaupt so etwas wie eine »Erkundung« stattfinden konnte. Von den 44 Mars-Missionen seit 1964, rechnet Hall vor, verließen elf nicht einmal den Erdorbit, fünf fielen bereits auf dem Weg zum Roten Planeten aus, vier flogen vorbei, sieben verunglückten oder versagten auf der Oberfläche.

 

»Eine sehr niedrige Erfolgsquote«, findet Hall und hält fest, »dass einige Begründungen für das Versagen höchst unwahrscheinlich klingen, wie beispielsweise ›die Verwechslung von Maßeinheiten‹« (Mars Climate Orbiter). Lediglich elf Missionen hätten einen Orbit erreicht, und sechs Sonden seien auf dem Planeten gelandet. Jedenfalls angeblich.

 

Abermilliarden verheizt

 

Mit anderen Worten wurden schon nach offiziellen Angaben Abermilliarden für Marsmissionen verheizt, die nie an ihrem Ziel ankamen beziehungsweise ihre Arbeit dort nicht aufnehmen konnten. Die Bilanz ist verheerend, aber alle Welt hält das für normal, weil es eben so schwierig ist, überhaupt zum Mars zu kommen. Unter dem Strich kann man jedoch behaupten, dass die NASA weder Mars-Flug noch -Landung auf eine Weise beherrscht, die die Investition von Steuergeldern rechtfertigen würde.

 

Aber auch bei den angeblich erfolgreichen Missionen weiß kein Mensch, ob diese wirklich im Orbit des Mars oder auf seiner Oberfläche ankamen. Die Zweifel beginnen schon bei der Bauart der angeblichen Mars-Vehikel. Seltsam sind bereits die kleinen Räder an den dünnen Spinnenbeinchen. Wenn sich Mars- und Erdoberfläche schon so ähnlich sind: Warum hat man hier nicht auf das bewährte »Geländewagen-Design« mit großen Rädern und großer Bodenfreiheit zurückgegriffen, das auch kleine Steine und Löcher »wegstecken« kann? Und wie schafft es beispielsweise der Rover Opportunity, mit 140 Watt Solarzellenleistung und mit Akkus, wie sie auch in Laptops verbaut werden, seit zehn Jahren auf dem bis zu minus 73 Grad kalten Roten Planeten durchzuhalten (Durchschnittstemperatur minus 55 Grad)? Wo doch jeder weiß, dass Akkus bereits bei knackigen Wintertemperaturen auf der Erde schlapp machen können?

 

Tatsächlich soll das Gefährt nur 100 Watt Leistung benötigen – so viel wie eine helle Glühbirne. Damit sollen nicht weniger als 39 Motoren betrieben werden (wenn auch nicht alle gleichzeitig): für die Kameras, den Roboterarm, den Gesteinsbohrer und für den Lenkmechanismus. Von den Fahrmotoren für das (auf dem Mars) etwa 70 Kilogramm schwere Vehikel ganz zu schweigen. »Ich habe das nicht im Detail durchgerechnet«, schreibt Ex-Ingenieur Hall, »aber es ist schwer zu glauben, dass Lithium-Ionen-Batterien, die von kleinen Solarflächen geladen werden, zehn Jahre lang die Energie für all diese Geräte erzeugen.« Zumal auf den »Mars-Fotos« zu sehen ist, dass die Solarflächen auch noch schnell zustauben. Wer sie von Zeit zu Zeit sauber macht, ist einstweilen unklar.

 

Das Hall-Papier enthält viele weitere hochinteressante Punkte, zum Beispiel die vor Inkompetenz strotzende NASA-Pressekonferenz nach der Landung, die fragwürdigen Testmethoden für die Vehikel sowie die verdächtigen Farbveränderungen auf den Fotos, wobei aus einem ganz normalen Erdenbild mit blauem Himmel ein »Mars-Bild« mit roter Erde und rotem Himmel zu werden schien.

 

Lemminge auf dem Mars?

 

Am spannendsten sind jedoch die Original-NASA-Aufnahmen der beiden Rover Curiosity und Opportunity. Da wäre zum Beispiel Curiosity Rover Image PIA16204, aufgenommen im sogenannten »Felsennest« am 28. September 2012 − laut NASA ein »Flecken aus Flugsand und Staub am Abhang einer Ansammlung aus dunklen Felsen«.

 

»Diese Ansicht ist ein Mosaik aus Bildern von der rechten Mast-Kamera (Mastcam), aufgenommen während des 52. Marstages oder Sol der Mission (28. September 2012), vier Sole bevor der Rover am Felsennest eintraf.« Klingt richtig »außerirdisch« − finden Sie nicht? Wie aus einem Science Fiction Roman. Und vielleicht ist es das ja auch, denn wenn man genau hinsieht, gibt es dort Dinge, die es eigentlich gar nicht geben dürfte.

 

Am äußersten linken Rand am oberen Ende des unteren Drittels des Bildes scheint sich ein kleines Tier zwischen die Felsen zu quetschen. Man kann Kopf, Auge und Pfoten erkennen:

Ein Lemming auf dem »Mars« … und auf der Erde

 

Es sieht aus wie ein langgestreckter Hamster, eine Wühlmaus, oder noch genauer: eine Unterart der Wühlmäuse, der Lemming. Noch genauer gesagt, sieht das mutmaßliche Tier aus wie ein arktischer Lemming mit einem einfarbigen Fell und einem hellen Klecks im Nacken.

 

Ein Tier, das hauptsächlich in arktischen Tundren wie in Alaska oder in Sibirien vorkommt, also in kargen kalten Landschaften, wie sie von der NASA als sogenannte »Analog-Landschaften« für Marssimulationen genutzt werden, da sie mit der Marsoberfläche eine gewisse Ähnlichkeit haben sollen (erst recht, wenn man sie auf Bildern etwas rot einfärbt.

 

Dann wirkt das Ganze tatsächlich erstaunlich fremdartig und entrückt). Aufgrund der eintönigen Farbe der Aufnahme und seiner winzigen Größe auf dem Bild könnte das mutmaßliche Tier übersehen worden sein − auch von der NASA-Bildredaktion.

 

Vermutlich wurde die ursprüngliche Farbe der Landschaft mit etwas »Marsrouge« aufgefrischt, sodass auch die mutmaßliche Wühlmaus im rötlichen Einerlei verschwand. Wenn man das Rot aus dem Bild herausregelt, taucht sie nämlich wieder auf:

Ein Lemming auf dem Mars?

 

Während ein Restrisiko besteht, dass man hier etwas hineininterpretiert, ist das bei anderen Bildern schon unwahrscheinlicher. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Wal-Wirbelsäule? Original zu sehen auf einem anderen NASA-Foto vom »Mars«. Hier die Ausschnittvergrößerung:

»Wirbelsäule« vom Mars und vom irdischen Wal

 

Oder wie wäre es mit dem Unterschenkelknochen eines Aliens, den manche erkannt zu haben meinen? In Wirklichkeit sieht der Knochen jedoch nach einem ganz irdischen Walross-Unterschenkelknochen aus. Beides, Rückgrat und Walross-Knochen, sind auf Curiosity-Fotos zu sehen.

Walross-Knochen auf dem »Mars« und im Museum

 

Und das sind nicht etwa Einzelfälle. Ein gewisser Charles W. Shults III. hat sogar ein ganzes Buch über Fossilien auf dem Mars geschrieben: A Fossil Hunter's Guide to Mars (»Fossilienführer für den Mars«). »Fünf Jahre Forschung, Daten von Viking, Pathfinder, MER [Mars Exploration Rover] und Phoenix, und nun befinden sich die Resultate hier in einem einzigen elektronischen Buch mit 400 Seiten mit anregenden Erkenntnissen und Illustrationen«, heißt es in der Buchbeschreibung.

 

Fraglich ist nur, warum Shults die Funde als Hinterlassenschaften einer Evolution auf dem Mars interpretiert, obwohl es eine viel naheliegendere Erklärung gibt. Denn die »Mars Analog Sites« (Mars-Analoglandschaften) der NASA befinden sich nun mal ausgerechnet in Gegenden, in denen die beschriebene Fauna vorkommt oder vorkam, nämlich in der arktischen Tundra von Devon Island, der größten unbewohnten Insel der Welt, oder auf Spitzbergen ...

 

Wenn Sie es einrichten können, schauen Sie sich unbedingt die NASA-Pressekonferenz zur Landung von Curiosity an:

 

 

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (112) zu diesem Artikel

21.04.2015 | 11:02

Kurt Rassmus

18.03.2015 | 10:38 Hans Ja, Herr Wi... ähm Smith, ist schon lustig, wenn unter der "Backe" eine anstatt Haare eines Hamsters eine abgeplatzte Steinkerbe zu sehen ist. Ich habe mir gestern die Monderverschwörungs DVD von Wisnewski angesehen und kam aus dem Lachen nicht mehr raus. Das einfachste Argument, diesen ganzen Schwachsinn zu entlarven, war und ist die Existenz der Spiegel auf dem Mond, mit dem seit damals jeden Tag in einem Observatorium die Entfernung zum Mond...

18.03.2015 | 10:38 Hans Ja, Herr Wi... ähm Smith, ist schon lustig, wenn unter der "Backe" eine anstatt Haare eines Hamsters eine abgeplatzte Steinkerbe zu sehen ist. Ich habe mir gestern die Monderverschwörungs DVD von Wisnewski angesehen und kam aus dem Lachen nicht mehr raus. Das einfachste Argument, diesen ganzen Schwachsinn zu entlarven, war und ist die Existenz der Spiegel auf dem Mond, mit dem seit damals jeden Tag in einem Observatorium die Entfernung zum Mond per Laser gemessen wird. Wer hat die Spiegel denn dort raufgebracht und installiert? Der Hamster (LOL)? ---------------------------------------------------------------------------------------------- Jaja, die Spiegel und wir messen mit einem Laser obwohl klar ist, dass sich Licht krümmt und damit keine zuverlässige Messung möglich ist. Allein auf einem Kilometer hat ein guter Laser bereits eine Abweichnung von 6-9cm und dann soll das über mehrere tausend Kilometer klappen? Nie im leben!


18.03.2015 | 10:38

Hans

Ja, Herr Wi... ähm Smith, ist schon lustig, wenn unter der "Backe" eine anstatt Haare eines Hamsters eine abgeplatzte Steinkerbe zu sehen ist. Ich habe mir gestern die Monderverschwörungs DVD von Wisnewski angesehen und kam aus dem Lachen nicht mehr raus. Das einfachste Argument, diesen ganzen Schwachsinn zu entlarven, war und ist die Existenz der Spiegel auf dem Mond, mit dem seit damals jeden Tag in einem Observatorium die Entfernung zum Mond per Laser gemessen wird....

Ja, Herr Wi... ähm Smith, ist schon lustig, wenn unter der "Backe" eine anstatt Haare eines Hamsters eine abgeplatzte Steinkerbe zu sehen ist. Ich habe mir gestern die Monderverschwörungs DVD von Wisnewski angesehen und kam aus dem Lachen nicht mehr raus. Das einfachste Argument, diesen ganzen Schwachsinn zu entlarven, war und ist die Existenz der Spiegel auf dem Mond, mit dem seit damals jeden Tag in einem Observatorium die Entfernung zum Mond per Laser gemessen wird. Wer hat die Spiegel denn dort raufgebracht und installiert? Der Hamster (LOL)?


10.03.2015 | 15:52

Winston Smith

Hallo Hans
Ich hab´s wirklich versucht, das mit dem "auf den Felsen konzentrieren".
Näher ran, weiter weg, blinzeln, einige Minuten Pause, und wieder hinschauen, hab´ mich quergelegt, Licht aus, Licht an, etwas am Bild vorbeigesehen, Farbveränderungen, mir eingeredet, dass es gar keine Mäuse gibt, und vieles mehr.
Nichts hat geklappt!
Haben Sie als Profi da noch einen Tipp?
Ich bin am Verzweifeln!


09.03.2015 | 00:40

walter gäfke

ich bin´s nochmal: ich finde es schade, Herr Wisnewski, dass Sie Ihre schriftliche Eloquenz nicht für seriöse Reportagen einsetzen. Ihre Rezension ´die Apokalypse hinter den Sonntagsreden´ (betr. Kirsten Heisigs Buch), hat mich beeindruckt. Sie haben das unerträgliche Chaos in jenen 3,4 Absätzen wunderbar ausgedrückt. Ich wünschte mir Ihre metaphorische Intuition.Doch vermutlich ist Seriosität nicht Ihr Bestreben und Sie operieren in einer Spähre, die mir...

ich bin´s nochmal: ich finde es schade, Herr Wisnewski, dass Sie Ihre schriftliche Eloquenz nicht für seriöse Reportagen einsetzen. Ihre Rezension ´die Apokalypse hinter den Sonntagsreden´ (betr. Kirsten Heisigs Buch), hat mich beeindruckt. Sie haben das unerträgliche Chaos in jenen 3,4 Absätzen wunderbar ausgedrückt. Ich wünschte mir Ihre metaphorische Intuition.
Doch vermutlich ist Seriosität nicht Ihr Bestreben und Sie operieren in einer Spähre, die mir unbekannt ist.

Auf die Gefahr hin, dass ich Sie zu ernst nehme: woher haben Sie denn Ihr Lemminge Foto? Den Fels jedenfalls hätten Sie zumindest ins NASA Original kopieren sollen. Die Toleranz Ihrer Klientele für Pfusch kennt offensichtlich keine Grenzen - Nein, Scherz beiseite. Worüber reden Sie eigentlich? Wussten Sie nichts von Marslemmingen? Sie ernähren sich von kleinen, grünen Steinbeissern. Erich von Däniken weiss Näheres.
Gruss aus Bremen, w. gäfke


07.03.2015 | 15:03

Hans

Pfoten sind auf dem Bild nicht zu erkennen, und wenn man sich innerlich von einem Tier löst und auf einen Felsen konzentriert, dann sieht man ihn auch ... den Felsen.


18.02.2015 | 22:29

Mike

Der Autor ist seit Jahren für seine eigenwilligen Bilderinterpretationen bekannt, ob 9/11 oder Mond, er lernt einfach nicht dazu.

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