Wednesday, 29. June 2016
06.06.2014
 
 

Schwächling Obama: »Wo sind die Kniebeugen, Mr. President?«

Gerhard Wisnewski

Da spaziert der angeblich »mächtigste Mann der Welt« in den Fitnessraum seines Warschauer Hotels, stemmt ein paar Hanteln und wird prompt dabei gefilmt. Ruckzuck wird das Ergebnis ins Internet gestellt und zum YouTube-Hit. Na so ein Zufall – oder vielleicht nicht? Wohl kaum. Denn jeder Schritt des US-Präsidenten wird sorgfältig inszeniert. Die Frage ist deshalb: Warum wurde der Präsident bei seinen linkischen Fitness-Übungen gezeigt? Welche Botschaft liegt in diesem Video? Ganz einfach: Der US-Präsident wird demontiert. Alle Welt darf nun sehen: Obama ist ein Schwächling.

»Barack Obama heimlich im Kraftraum gefilmt«, meldete begeistert der Propagandasender N24: »Ein Video von Barack Obama ist bei YouTube aufgetaucht. Es zeigt den US-Präsidenten beim Hanteltraining im Fitnessraum eines Warschauers Hotels. Ein Gast machte die heimlichen Aufnahmen.« Ein nettes PR-Märchen: Stellen wir uns also vor, der US-Präsident, der sich auch im Ausland nur in seiner gepanzerten Speziallimousine bewegt, spaziert einfach so in den Fitnessraum eines Hotels und stemmt die Hanteln.

 

Plötzlich greift jemand in die Tasche und zieht etwas heraus. Bevor der Sportsfreund irgendetwas erklären könnte, läge er normalerweise bereits gefesselt am Boden. Das Video wäre schon zu Ende, bevor es überhaupt gedreht worden wäre. Und nun soll irgendein Gast den US-Präsidenten am 4. Juni 2014 »heimlich« beim Fitnesstraining in seinem Warschauer Hotel gefilmt haben? Und Obama hat das direkt auf ihn gerichtete Handy auch nicht gesehen?

 

Come on, würde der Ami sagen. Doch, doch, versicherten N24 und viele weitere Qualitätsmedien: »US-Präsident Barack Obama ist bei Fitness-Übungen im Kraftraum eines Warschauer Hotels heimlich gefilmt worden. Das knapp anderthalbminütige Video tauchte am Mittwoch im Internet auf und wurde zu einem Online-Hit.«

 

Der Secret Service sei nicht eingeschritten, weil die Besucher vor dem Betreten des Fitnessstudios ja mit einem Metalldetektor gecheckt worden seien. Aber normalerweise würden die Personenschützer trotzdem sofort jeden anspringen, der irgendeinen Gegenstand hebt und auf den Präsidenten richtet. Denn schließlich könnte bei dem Metall-Check ja irgendetwas übersehen worden sein. Oder es könnte sich um eine nichtmetallische Waffe handeln.

 

Hanteln oder besonders seltene Tiere?

 

In Wirklichkeit wurde das Smartphone zuvor also sehr wahrscheinlich in Augenschein genommen und den Aufnahmen damit der höchste Segen erteilt. Nur: warum? Denn irgendwie macht der Mann keine gute Figur. Besonders oft scheint er noch nicht in einem Fitnessstudio gewesen zu sein: Erst starrt er ewig lange auf das Hantelregal, als würde es sich nicht um Sportgeräte, sondern um besonders seltene Tiere handeln.

 

Anschließend sucht er geraume Zeit nach den Gewichtsangaben auf den Hanteln – was regelmäßige Studiobesucher kaum tun würden, weil sie das Gewicht an der Größe abschätzen können. Schließlich greift er sich zwar ein paar veritable Gewichte, doch als er auf der Hantelbank sitzt, reißt er erst einmal den Mund auf und gähnt wie ein kleines Kind – nämlich ohne Hand vor dem Mund. Ein merkwürdiges Verhalten für die angeblich mächtigste Respektsperson der Welt.

 

Über das Stemmen von Hanteln gibt es verschiedene Philosophien. Doch das, was Obama in dem veröffentlichten Video macht, hat mit Krafttraining nichts zu tun: Erst hält er die Hanteln mit durchgedrückten Armen über den Kopf, anschließend lässt er sie etwa 20 Zentimeter tiefer sinken und drückt die Arme dann wieder nach oben durch. Dass ihn das besonders anstrengen würde, kann man nicht erkennen – und das kann auch gar nicht sein.

 

Denn aufgrund der geringen Amplitude von vielleicht 20 Zentimetern, der zwischendurch durchgedrückten Arme und der hohen Geschwindigkeit werden die Muskeln nicht sonderlich belastet. Zwar gibt es Theorien, dass auch schnelles Hantelstemmen effektiv sein kann. Aber so oder so käme man dabei nun mal ordentlich ins Schwitzen. Doch damit scheint Obama selber nicht zu rechnen – denn während der ganzen Zeit trägt er eine dicke Fleece-Jacke. Und das ist gleich doppelt seltsam. Denn normalerweise sollte man auch schon vor dem Hanteltraining warm sein, sonst droht allerlei Ungemach, wie zum Beispiel Zerrungen. Hat er sich vor dem Hanteltraining also nicht einmal aufgewärmt?

 

»Ein bisschen Arme, ein bisschen Beine...«

 

Was durchaus zu dem wenig überzeugenden Auftritt passen würde: »Das Training ist ein wenig durcheinander – ein bisschen Arme, ein bisschen Beine, ein bisschen Schultern – und seine Form könnte auch etwas Training gebrauchen«, mäkelte die Promi-Website tmz.com: »Aber hey, solange er noch Commander-in-Chief der größten Armee der Welt ist ... wen kümmert's, wie viel er drücken kann?« Nun, wie wir wissen sind Bilder nun mal alles. Und das wissen natürlich auch die Berater des Präsidenten.

 

Denn nicht umsonst ist man bei jedem Auftritt von Obama eigentlich peinlich auf die positive Wirkung bedacht. Mit Symbolik kann man dabei auch umgehen. Zum Beispiel zeigte sich Obama in Polen vor Kampfjets und versprach NATO-Verbündeten militärischen Beistand. Schließlich war er ja eigentlich da, um gegenüber Putin den starken Mann zu markieren. Und nun hampelt er wie ein Mädchen in einem Fitnessstudio herum? Mit dem Segen seiner Berater und seines Sicherheitspersonals? Wie passt das denn zusammen?

 

Von »Workout« keine Rede

 

Auch von einem »Workout«, wie manche Medien schrieben, kann überhaupt keine Rede sein. Und von einem »MUCKIbama«, wie die Bild-Website titelte, schon gar nicht. Denn irgendwelche »Muckis« sieht man gar nicht. Anders als bei seinem Counterpart Putin, der bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit seinen nackten Oberkörper zeigt. Demgegenüber bleibt Obama damenhaft hochgeschlossen und greift sich ein paar Gymnastik-Gewichte, um leicht gebückt etwas mit den Flügeln zu flattern.

 

Dabei käme es, um die Muskeln zu trainieren, auch bei dieser Übung eigentlich auf Langsamkeit an. Gerade für die USA, wo die Schwächlings-Debatte über Obama schon seit Jahren grassiert, ist die Botschaft des Videos vernichtend: Obama ist ein Schwächling. »An Barack Obamas Workout stimmt nichts«, schrieb der in den USA sehr bekannte Boulevard-Blog gawker.com. Obamas schlimmste Trainingssünden laut Gawker:

  • Lange Hosen? Geht gar nicht: »Trainieren Sie in Shorts«, empfiehlt gawker.com, »dann hätten Sie auch Platz, um die Beine zu bewegen« (siehe auch »Ausfallschritt«).

  • Zu wenig tiefe Ausfallschritte: »Ich will Ihre Knie den Boden berühren sehen«, befiehlt Gawker: »Berühren. Den Boden.«

  • Hanteln im Sitzen über den Kopf drücken: »Dies sollte man im Stehen tun. Niemals sitzen, wenn Sie auch stehen können. Sie demonstrieren auch eine zu geringe Amplitude beim Pressen. Am tiefsten Punkt will ich Ihren Arm in einem 90-Grad-Winkel zum Körper sehen.«

  • Seitliches Hantelheben mit leichten Gewichten: »Lieber schwere Hanteln [seitlich] über den Kopf heben – das ist ein schnellerer und effektiverer Weg, um die Schultern zu stärken und den Oberkörper aufzubauen.«

  • Das Tragen von Kopfhörern: geht gar nicht. »Echte ›bad boys‹ trainieren in der Stille«, meint Gawker. Wieder andere meinen zwar, dass Musik sehr wohl motivierend wirken kann. Aber beim Krafttraining würde sich Obama zweifellos in seinen lose baumelnden Kopfhörerkabeln verfangen. Schließlich ist er nicht beim Joggen. Hat der Mann überhaupt schon einmal wirklich in einem Fitnessstudio trainiert – und nicht nur für die Kamera?

  • »In der gesamten Gestaltung des Trainings fehlt es auffällig an schweren Grundübungen«, so Gawker: »Nun mal ernsthaft, Barack Obama. Sie sind ein viel beschäftigter Mann. Wenn Sie eine Chance haben, ins Fitnessstudio zu gehen, muss es sich auch lohnen. Sie haben keine Zeit zu verlieren. Sie müssen jede Minute möglichst effektiv gestalten. Der einzige Weg, dies zu tun, ist, sich auf schweres Stemmen zu konzentrieren, Sir! Und doch sehen wir ein ganzes Video von Ihnen ohne eine einzige Langhantel-Presse, Kreuzheben oder Kniebeugen, Sir! WO SIND DIE Kniebeugen, Barack Obama? Wo sind die Kniebeugen, MR. PRESIDENT?«

 

Wird Obama demontiert?

 

Kurz und gut hat es den Anschein, als solle der US-Präsident vor den Augen der Welt demontiert werden. Ein weiteres Indiz dafür waren die TV-Aufnahmen von seiner Kraftmeier-Rede vor NATO-Staatschefs in Polen. Anlässlich des 25. Jahrestages der Wahlen in Polen traf man sich am 4. Juni 2014 in feierlicher Kulisse. Hier haute Obama ordentlich auf den Putz und versicherte die illustre Runde der uneingeschränkten Solidarität der USA.

 

Das Problem waren nur die beiden deutlich sichtbaren Teleprompter, die überhaupt nicht zu der festlichen Runde vor dem Warschauer Königsschloss passten. Während die unauffälligen Spiegel in Totalen normalerweise untergehen und in nahen Frontalausschnitten ohnehin nicht gezeigt werden, wurde der Ausschnitt diesmal so gewählt, dass die Geräte den Präsidenten quasi einrahmten. Vielen Zuschauern dürfte so zum ersten Mal bewusst geworden sein, dass der Präsident jedes Wort vom Teleprompter abliest. Zu Obamas Kraftmeier-Rede war das ein merkwürdiger Kontrast. So viel kann man wohl jetzt schon sicher sagen: nämlich, dass diese neue Darstellung des US-Präsidenten kein Zufall ist.

 

 

Teleprompter sorgfältig ins Bild gesetzt: Obama in Warschau

 

 

 

 


 

 

 


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