Saturday, 28. May 2016
05.06.2011
 
 

EHEC: Epidemie der Kunstfehler

Hans U. P. Tolzin

Escherichia coli (E. coli) sind harmlose und darüber hinaus sehr nützliche Darmbakterien, mit denen wir in Symbiose leben. Sie verhindern die Ansiedlung schädlicher Bakterien, produzieren zum Beispiel lebenswichtige Enzyme, Vitamin K und stimulieren das Immunsystem und werden im Rahmen der Probiotik bzw. EM (Effektiven Mikroorganismen) sogar zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Doch jetzt ist das Bakterium plötzlich Ursache für das sogenannte Hämorrhagische Urämische Syndrom (HUS) und macht in Form mehrerer Todesfälle Karriere. Der fast unglaubliche Ratschlag der Gesundheitsbehörden: Meiden Sie rohes Gemüse. Das hält der Autor dieses Artikels, der freie Medizinjournalist Hans U. P. Tolzin, Herausgeber der Zeitschrift impf-report und Autor von Die Tetanus-Lüge, für völligen Blödsinn. Er rät statt dessen: »Essen Sie mehr rohes Gemüse – aber Sie sollten den Erzeuger kennen!«

Nützliche Helferlein und die Folgen von Antibiotika

Sie nützen Mensch und Tier und leben mit uns in Symbiose. Außerhalb des Darmes, zum Beispiel wenn sie über den Stallmist auf die Felder gelangen, können die Bakterien bedingt überleben. In der Lebensmittelindustrie wird der Nachweis von Coli-Bakterien als Hinweis für eine fäkale Verunreinigung angesehen. Sterben die Bakterien ab, werden bestimmte giftige Substanzen – sogenannte Shiga-Toxine – frei, die nach Ansicht der Experten zuvor Teil des Bakteriums waren und nun unter anderem zu Blutmangel, blutigem Stuhl und Nierenversagen führen können. Dies ist jedoch nur möglich, wenn der Darm derart aus dem Gleichgewicht gebracht wurde, dass das E. coli nicht mehr überleben kann. Die wichtigsten Ursachen dürften hier falsche Ernährung und Medikamentennebenwirkungen sein. Insbesondere Antibiotika stellen ein großes Risiko dar. Sie können speziell auch E. coli schädigen oder abtöten und damit das Problem verschärfen oder überhaupt erst hervorrufen. Deshalb ist auch aus schulmedizinischer Sicht eine Antibiotika-Behandlung im Rahmen einer EHEC-Infektion ein schwerer – und unter Umständen tödlicher – Kunstfehler.

 

Über Kunstfehler spricht man nicht

Aus dem Umfeld des städtischen Krankenhauses in Kiel, in dem kürzlich eine Frau nach einer EHEC-Infektion verstarb, wurde mir zugetragen, dass diese Frau höchstwahrscheinlich mit Antibiotika behandelt worden war. Dies würde den rätselhaften Todesfall erklären und darüber hinaus wahrscheinlich auch die meisten anderen Todesfälle: In schönster Regelmäßigkeit wird bei Todesfällen im Zusammenhang mit Infektionskrankheiten vermieden, einen möglichen Zusammenhang mit zuvor verabreichten Medikamenten (und ihren Nebenwirkungen) herzustellen oder auch nur in Erwägung zu ziehen. Zum einen müsste das verantwortliche ärztliche Personal dann einräumen, ihnen anvertrauten Patienten Schaden zugefügt zu haben, zum anderen steht ja der Ruf der betroffenen Klinik auf dem Spiel. Und da alle Mediziner letztlich im gleichen Boot sitzen, spricht man einfach nicht über solche unangenehmen Themen, die dadurch eben nur durch Zufall in die öffentliche Diskussion gelangen.

 

Untypisches Alter

Jährlich werden seit Beginn der Meldepflicht in Deutschland durchschnittlich etwa 1.000 EHEC-Fälle gemeldet. Bei den meisten Erkrankten handelt es sich um Kleinkinder unter vier Jahren. Der gegenwärtige Ausbruch bezieht sich jedoch hauptsächlich auf Erwachsene. Spätestens an diesem Punkt bin ich stutzig geworden. Ich habe eine ganze Reihe von sogenannten Epidemien und Pandemien analysiert und sehe Parallelen zum Beispiel zur sogenannten Schweinegrippe: In Mexiko, wo die Schein-Pandemie begann, waren den Behörden zufolge hauptsächlich junge Erwachsene erkrankt. Das Gleiche gilt auch für den angeblichen Schweinegrippe-Ausbruch von 1976 und die Spanische Grippe von 1918, beides in den USA. In den beiden letzteren Fällen waren vor allem Kasernen betroffen, in denen kurz zuvor Massenimpfungen stattgefunden hatten. Für einen solchen Zusammenhang habe ich bezüglich Mexiko keine Bestätigung gefunden. Allerdings teilte mir ein mexikanischer Arzt damals per E-Mail mit, dass unter der arbeitenden Bevölkerung aus Angst vor Arbeitsplatzverlust Antibiotika-Missbrauch weit verbreitet sei …

 

Ein EHEC macht noch lange keine Krankheit

Aus Sicht der Schulmedizin gibt es – ähnlich wie beim Influenzavirus – zahlreiche Untertypen von E. coli, von denen einige eben die gefährlichen Shiga-Toxine bilden können. EHEC ist die Abkürzung für »Enterohämorrhagische E. coli«, was so viel bedeutet wie »Darmblutungen auslösende E. coli«. Doch laut einem Merkblatt für Ärzte, das vom Robert-Koch-Institut (RKI), der Bundesseuchenbehörde, herausgegeben wird, führt nicht jede EHEC-Infektion automatisch zur Freisetzung der Toxine. Selbst der Nachweis der Toxine muss nicht bedeuten, dass der Patient Symptome zeigt, wie in den Beschreibungen der Labortests nachzulesen ist. Hier müssen also noch weitere – den RKI-Mitarbeitern offensichtlich unbekannte – Faktoren eine Rolle spielen. Eine eindeutige Zuordnung der Toxine zu bestimmten Unterarten des Bakteriums war bisher nicht möglich. Letztlich basieren die behaupteten Zusammenhänge zwischen Bakterium, Toxinen und der Krankheits-Symptomatik mehr auf Hypothesen und Vermutungen, als auf echtem Verständnis der biochemischen Vorgänge.

 

Willkürliche Diagnose

Laut RKI-Merkblatt gibt es keine verbindlichen Empfehlungen für Untersuchungsverfahren zur Erfassung von EHEC. Das ist auch nicht möglich, denn bisher ist das Bakterium von seinem Oberflächenaufbau her für die bestehenden Testsysteme nicht wirklich greifbar: Ständig werden neue Proteine (Eiweiße) und Genbausteine entdeckt, die mit den Bakterien in Verbindung zu stehen scheinen. Dies lässt zwei mögliche Interpretationen zu:

 

1. Es gibt gar kein »typisches« EHEC-Bakterium, vielmehr ist keines wie das andere bzw. es passt sich an die jeweiligen Umstände perfekt an.

Oder:

2. Das Bakterium mutiert ständig und unvorhersehbar.

 

Ich persönliche neige aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen zur ersten Variante, die Mikrobiologen werden jedoch sicherlich – ähnlich wie beim Influenzavirus – zunehmend von Mutationen sprechen. Die Eichung der Labortests ist eine Frage, die seit Anfang der 1980er-Jahre von sogenannten »AIDS-Dissidenten« aufgeworfen wird. Und tatsächlich scheint da mangels verbindlicher internationaler Standards jeder Hersteller von Antikörper- und PCR-Gentests sein eigenes Süppchen zu kochen. So ist in den Laboranleitungen dieser Tests regelmäßig nachzulesen, dass ein positives Testergebnis nicht für die Diagnose einer Infektion mit einem bestimmten Erreger ausreicht. Wie meine bisherigen Recherchen zu diesem Thema ergaben, werden diese Tests nicht etwa anhand von hochaufgereinigten spezifischen Erregern geeicht, sondern anhand von Proben, die einer Patientengruppe mit einer bestimmten Diagnose entnommen wurden und die eine Vielzahl von unterschiedlichen Partikeln enthalten. Kann man in diesen Proben mehr oder weniger regelmäßig bestimmte Moleküle nachweisen, die in Gesunden nicht zu finden sind, interpretieren das die Mikrobiologen regelmäßig als Hinweis auf spezifische Erreger. Doch das Vorhandensein dieser Eiweißmoleküle oder DNS-Abschnitte kann ebensogut als Teil des Symptoms interpretiert werden und sagt rein gar nichts über die Ursache der Krankheit aus.

Schwere Darmerkrankungen können – nach offizieller Lesart – nicht nur von EHEC-Bakterien, sondern zum Beispiel auch von Rota- oder Noroviren ausgelöst werden. Die Diagnose ist oft eine reine Frage der Reihenfolge der Untersuchungen, und diese Reihenfolge hängt vom Ausgangsverdacht des Arztes ab. Dessen Ausgangsverdacht wiederum wird stark davon beeinflusst, welche Epidemien gerade durch die Medien geistern. Im Grunde müsste grundsätzlich nach JEDEM in Frage kommenden Erreger – und darüber hinaus nach anderen Ursachen – gesucht werden, denn die Anwesenheit eines bestimmten Erregers heißt auch aus schulmedizinischer Sicht noch lange nicht, dass er auch das Problem verursacht.

 

Intellektuelle Inzucht und Tunnelblick

Was ist nun die wahre Ursache der erfassten EHEC-Fälle, wenn es das Bakterium mit großer Wahrscheinlichkeit nicht ist? Wir wissen es nicht, denn die Ärzte wissen es auch nicht. Sie können es auch nicht wissen, wenn sie zum Beispiel Medikamenten-Nebenwirkungen in den meisten Fällen gar nicht berücksichtigen und die Diagnosestellung sofort als beendet ansehen, sobald ein Labortest auf einen beliebigen Erreger positiv anschlägt. Auch ob es einen Gesamtzusammenhang zwischen den einzelnen erfassten Erkrankungen und Todesfällen gibt, wissen wir nicht, solange wir nicht wissen, ob sich die Gesamtzahl der schweren Brechdurchfälle – unabhängig von der Diagnose – in Norddeutschland erhöht hat. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es sich um eine reine Modediagnose handelt. Brechdurchfälle aufgrund vergammelter Lebensmittel treten regelmäßig auf, und schulmedizinische Falschbehandlungen sind ebenfalls an der Tagesordnung.

Laut RKI hatten die Erkrankten überdurchschnittlich viel rohes Gemüse zu sich genommen. Das kann etwas bedeuten, muss es aber nicht. Wenn es etwas bedeutet, wäre unter anderem zu prüfen, ob die Kühlketten eingehalten wurden oder das Gemüse vergammelt war, wie hoch die Pestizidbelastung war, oder ob es sich vielleicht um gentechnisch verunreinigte Ware handelt. Schließlich wird E. coli vorzugsweise in der Gentechnik eingesetzt, was auch den Nachweis bestimmter genetischer Merkmale des Bakteriums in gentechnisch veränderten Lebensmitteln erklären könnte. Aber wie steht es zum Beispiel mit der Wasserqualität in Hamburg und den norddeutschen Bundesländern und sonstigen Umweltgiften, die auf den Magen schlagen?

Das alles gilt es bei einer ordentlichen und ganzheitlichen Ursachensuche zu berücksichtigen. Doch das RKI, die untergeordneten Gesundheitsbehörden und mikrobiologischen Institute handeln nicht ganzheitlich. Im Gegenteil, die Mikrobiologen, insbesondere die Virologen, haben hier das Sagen und stürzen sich schon seit Generationen mit wachsendem Eifer auf jeden Ausbruch, während zum Beispiel die Umweltmediziner, die angesichts wachsender industrieller Belastungen an Bedeutung gewinnen müssten, zunehmend in Nischenbereiche verdrängt werden.

 

Marxistische Mikrobiologie?

Die Welt ist aus Sicht der Mikrobiologen ein einziges großes Schlachtfeld, in der Bakterien und Viren mit höheren Lebewesen seit Tausenden Jahren um die Vorherrschaft ringen. Der Kampf, und nicht die Symbiose, bestimmt ihrer Ansicht nach das biologische Überleben, und der Stärkere wird schließlich diesen Krieg gewinnen. Diese Philosophie der Mikrobiologen erinnert mich an den Marxismus, der das Prinzip des Kampfes zwischen sozialen Schichten zum Prinzip erhob – und aus gutem Grund scheiterte.

 

Ergebnis einer Verschwörung?

Bisher bin ich nur bei der sogenannten Schweinegrippe-Pandemie der Ansicht, dass dem ganzen Geschehen ein Drehbuch vorlag. Das war ein zu perfektes Timing, um noch Zufall zu sein. Während die WHO leise, still und heimlich die Kriterien für die Ausrufung einer Pandemie änderte, damit die Verträge für die Pandemie-Impfstoffe zwischen den Herstellern und den Regierungen in Kraft treten konnten, tat die US-Seuchenbehörde CDC alles Menschenmögliche, um an der mexikanischen Grenze eine Situation zu schaffen, die zwangsläufig zur Ausrufung einer Pandemie führen musste.

Etwa anders verhielt es sich mit bei der sogenannten Blauzungenkrankheit: Hier wurden in Deutschland im Sommer 2007 neue Testkits zur Bestimmung eines bestimmten Virustyps  eingeführt, was die Zahl der offiziell erfassten Infektionen (mit oder ohne Symptome!) schlagartig nach oben schnellen ließ! Auch SARS war eher ein Zufall, den sich ein findiger WHO-Beamter zunutze machte, um China endlich dazu zu zwingen, WHO-Teams in die Provinz Guangdong einreisen zu lassen.

 

Wer profitiert?

Sollte bei EHEC wirklich jemand bewusst nachgeholfen haben, müssen wir uns, um ihn zu identifizieren, zunächst fragen, wer von der gegenwärtigen EHEC-Hysterie profitiert. Da sind die beteiligten Ärzte zu nennen, deren Karriere sicherlich nicht unter der gesteigerten öffentlichen Aufmerksamkeit und der Möglichkeit, zu publizieren, leiden wird.

Da sind zudem die Hersteller von Labortests, die sich in einem rapide wachsenden Markt bewegen, allen voran der niederländische Global Player Qiagen, der in nur fünf Jahren seinen Umsatz auf jährlich eine Milliarde US-Dollar verdoppeln konnte. Allein von den HPV-Tests zum Nachweis des angeblichen Erregers des Gebärmutterhalskrebs hat Qiagen bisher 75 Millionen Testkits verkauft.

In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass am deutschen EHEC-Referenzzentrum an der Uni Münster derzeit ein neuer Gen-Schnelltest entwickelt wird. Den verantwortlichen Wissenschaftlern winken Ruhm, Publikationen, Patente und Lizenzgebühren, sollte sich der Test auf dem Markt durchsetzen.

Und dann gibt es noch den Pharmakonzern Alexion, der ein Medikament zur Behandlung von HUS anbietet, das ursprünglich für ein ganz anderes Einsatzgebiet entwickelt worden war. Die Tagesdosis kostet zwischen 5.000 und 6.000 Euro, die Langzeitbehandlung laut dem inzwischen kaltgestellten Arzneimittelwächters Sawicki jährlich etwa 450.000 Euro. Bei etwa 1.000 EHEC-Fällen wären das allein für SOLIRIS, so der Name des Medikaments, jährlich bis zu einer halben Milliarde Euro, die von den Krankenkassen zusätzlich aufgewendet werden müssten.

Da ist es schon etwas eigenartig, dass nur wenige Tage vor Veröffentlichung einer Studie über dieses Medikament, an der auch Mediziner aus Heidelberg beteiligt waren, in Deutschland eine Häufung der EHEC-Fälle gemeldet wird – und Hamburger Ärzten nichts Besseres einfällt, als SOLIRIS auszuprobieren.

SOLIRIS, gentechnisch hergestellt, wurde von der europäischen Zulassungsbehörde EMEA vor Jahren zugelassen, obwohl es kaum getestet ist. Alexion stellt nun den Hamburger Medizinern, die SOLIRIS bei ihren HUS-Patienten testen, dieses kostenlos zur Verfügung: So billig bekommen sie vermutlich nie wieder menschliche Versuchskaninchen für ihr experimentelles Medikament.

Alexion ist vielleicht der größte Nutznießer der Schein-Epidemie, denn Impfstoffe gibt es bisher keine.

 

Viele profitieren – auf Kosten der Patienten

Alternative Therapien, wie zum Beispiel hochdosierte Vitamininfusionen, die bei verschiedensten Infektionskrankheiten wahre Wunder wirken können, kommen für »etablierte« EHEC-Ärzte offensichtlich nicht infrage, denn sie sichern nicht ihre Arbeitsplätze und fördern nicht ihre Karriere. Deshalb werden sie auch gar nicht erst getestet, was auch meine vorläufige Recherche in der  medizinischen Datenbank PubMed bestätigte.

 

Prognose

Durch den neuen Schnelltest der Uni Münster wird demnächst noch mehr getestet werden, als vorher – und zwangsläufig wird es auch mehr EHEC-positive Testergebnisse geben. Folge: Die Zahl der erfassten EHEC-Fälle könnte bis Ende des Jahres in Deutschland auf mindestens 20.000 und die der Todesfälle auf mindestens 500 steigen. Gleichzeitig könnte die Uni Münster ihr Know-how um die Zusammensetzung der Bakterienhülle dafür verwenden, einen Prototypen eines neuen EHEC-Impfstoffs herzustellen, der auf EHEC-Hüllenbruchstücke basiert. Die infrage kommenden Impfstoffhersteller mit Produktionsstandort in Deutschland, zum Beispiel Novartis und GlaxoSmithKline (GSK) könnten sich grundsätzlich bereit erklären, den Impfstoff herzustellen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit würden sie dann jedoch Abnahmegarantien von der Bundesregierung und eine Übernahme der Vorlaufkosten verlangen. Die Krankenkassen werden verpflichtet, die Kosten für die Impfung zu übernehmen, sagen wir für etwa 0,5 bis eine Milliarde Euro jährlich. Die Unwirksamkeit des Impfstoffs wird jedoch nach drei bis fünf Jahren offensichtlich, weshalb eine Nachimpfung als notwendig erklärt wird. Nach weiteren drei bis fünf Jahren zeigt sich auch dessen Nutzlosigkeit. Die Hersteller und von ihnen abhängige Experten verkünden sodann, dass dies nicht am Impfstoff, sondern an den ständigen Mutationen des Bakteriums liege. Man müsse also in Zukunft jährlich mit einem angepassten Impfstoff nachimpfen, ähnlich wie bei der Influenza-Impfung. Für die Hersteller wird die Impfung zu einem weiteren Dauergeschäft, die Aktionäre der Konzerne freuen sich – und unser finanziell sowieso schon marodes Gesundheitssystem wird noch ein bisschen schneller in die Knie gehen.

 

Mein Tipp: Essen Sie mehr rohes Gemüse!

Was uns Menschen – und unsere Darmbakterien – gesund erhält, sind frische und möglichst naturbelassene Lebensmittel. Essen Sie so viel rohes Obst und Gemüse wie möglich. Doch natürlich ist nicht alles, was roh ist, automatisch auch unbedenklich. Am sichersten gehen Sie, wenn Sie auf dem Wochenmarkt zum Beispiel beim Biobauern Ihres Vertrauens kaufen.

Und vor allem: Lassen Sie sich von Ärzten, Gesundheitsbehörden und sogenannten Experten kein X für ein U vormachen.

__________

Literatur:

  • Merkblatt des RKI für Ärzte zu EHEC, Stand Januar 2008
  • Merkblatt des Gesundheitsministeriums NRW, Stand 23. Mai 2011
  • RKI, EpiBull Nr. 21/2011 vom 30. Mai 2011
  • Dissertationen der Universität Münster
  • Schriftwechsel des Autors mit Testkit-Herstellern
  • impf-report Nr. 12/13, »Das Rätsel der Spanischen Grippe«
  • impf-report Nr. 36/37, »Das SARS-Phantom«
  • impf-report Nr. 52/52, »Die Seuchen-Erfinder«
  • impf-report Nr. 58–60, »40 Gründe gegen die Pandemie-Impfung«

 

 


 

 

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