Tuesday, 24. May 2016
22.03.2016
 
 

Dunja Hayali oder: Ein Felgaufschwung für die Karriere als politische Aktivistin

Heinz-Wilhelm Bertram

AfD-Chefin Frauke Petry und Dunja Hayali liegen sich in den Haaren. Petry wirft der Morgenmagazin-Moderatorin vor, sie sei »mehr politische Aktivistin« als Journalistin. Recht hat sie. Nur die stichhaltige Begründung ließ sie vermissen. Sie soll hiermit nachgeholt werden.

 

Frauke Petry (40), Vorsitzende der AfD, hatte natürlich recht, als sie Dunja Hayali (41) vorwarf, mehr eine »politische Aktivistin« als Journalistin zu sein. Sie hätte dies nur stichhaltiger begründen sollen als lediglich mit dem Hinweis auf Hayalis Engagement für die Vereine »Gesicht zeigen!« und »Respekt! Kein Platz für Rassismus«.

Dass das ZDF und der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) Hayali beherzt zur Seite sprangen, darf getrost als eine Art Sippenhilfe verstanden werden. Mehr nicht.

 

Die »politische Aktivistin« Hayali reduziert sich in ihrer öffentlichen Rolle keineswegs auf ihr bloßes Mitwirken in zwei Vereinen, die kein Mensch kennt. Ausnahme sind wehrlose Schüler, die von Hayali mit Antirassismus-Geboten malträtiert werden, anstatt ihnen währenddessen die Gelegenheit zu geben, Goethes Osterspaziergang auswendig zu lernen.

 

Dunja Hayalis Kerngeschäft als »politische Aktivistin« läuft in Wirklichkeit im ARD/ZDF-Morgenmagazin (Moma). Hier ist sie die heimliche Galionsfigur des großen »Flüchtlings«-Imports. Heimlich deshalb, weil sie ihre Botschaft, Deutschland brauche noch viel mehr »Flüchtlinge«, raffiniert versteckt. Bis zur Penetranz betreibt sie voller Kalkül Mitleid heischend Smartwerbung für immer weitere Großlieferungen von kräftigen alleinreisenden Asyl- und Geldforderern.

 

Das Telesymbolgesicht der großen Invasion

 

Das ewige Kameralächeln, der in lustige Form gezwungene Mecki mit einem Kilo Haargel pro Sendung, die kräftig orientalisch betonten Brauen: Das ist das wahrhaftige Telesymbolgesicht pro großer Invasion. In diesem Antlitz, in dieser Sprache spiegelt sich bei genauem Hinsehen der Befehl an das Volk, dem großen Tross aus Afrabia Tür und Tor zu öffnen.

 

Der Befehl entstammt der Berliner Kanzlerkommandantur, pflanzt sich fort über die Ergebenen-Etagen des Parteienkartells, findet Eingang in die proporz-, also parteienbesetzten Gremien der zwangsfinanzierten Staatssender, bahnt sich den Weg über die Redaktionskonferenz und endet vor der Kamera. Da lächelt sie auch schon, die Dunja Hayali. Schau in ihr Gesicht und sag »Ja!«: Du bist einer von uns. Schau in ihr Gesicht und sag »Nein!«: Du bist ein Rassist!

 

Dunja Hayali ist die in Datteln bei Dortmund aufgewachsene Tochter irakischer Christen aus Mossul. Das überrascht; bei so viel selbstloser Hingabe für die Ausbreitungsansprüche des Halbmondes war eher die islamische Konfession zu erwarten.

 

Nach dem Abitur studierte sie an der Sporthochschule Köln. Vom Turnen zur Vorturnerin für den großen »Flüchtlings«-Strom – eine Bilderbuchkarriere. Die Kölner Professoren für Felgaufschwünge scheinen eine hohe Kompetenz im professionellen Journalismus zu haben. Oder beließen sie es etwa bei einem journalistischen Notfallkurs?

 

Pro »Flüchtlinge«, lesbisch, tätowiert – das Traummodel des Mainstreams

 

Einerlei; wichtig in diesem Zusammenhang ist der Hintergrund – wir schreiben das Ende der 90er-Jahre –, dass zu jener Zeit die öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Rundfunkanstalten ihre Stellenausschreibungen für Journalisten gerne mit dem Zusatz enden ließen: »Bewerber/innen mit Migrationshintergrund bevorzugt«. Hayali landete beim Radio und Fernsehen der Deutschen Welle. 2007 wechselte sie zum ZDF.

 

Ohne Zweifel, Dunja Hayali ist gefragt. Menschen, die in der als politisch korrekt definierten neuen Welt aus dem Migrationsuntergrund bis in die Beletage der Staatsfunkerei hochstolpern, sind so etwas wie die Topmodels des Laufstegs.

 

Kommt, wie im Falle Hayali, noch das Bekenntnis hinzu, lesbisch zu sein, und ist, welch ein Traum, gar noch der halbe Rücken zutätowiert, so sollte ein halbwegs gelungener Felgaufschwung für die ganz große Karriere ausreichen.

 

Das dachte sich wohl auch die Redaktion des Verbandsorgans Der Journalist vom Deutschen Journalisten-Verband (DJV). Und bat Dunja Hayali zum Interview. Es erschien in der Oktober-Ausgabe 2015.

 

Wie sich die »Flüchtlings«-Krise »anfühlt«, wie man sie »spürt«

 

»Ist das so? Nehmen Sie das so wahr?«, antwortet sie pampig auf die Eingangsfrage, woher die Emotionalität von Journalisten beim Thema Flüchtlingskrise komme. Ja, Frau Hayali, das ist so. Das nimmt der gebührenberaubte Fernsehzuschauer »so wahr«. Weil Sie vor der Kamera jedes Mal mit Schnappatmung unter die Decke gehen, sobald Ihr interviewter Gast anderer Meinung in der »Flüchtlings«-Frage ist als Sie. In Abrede stellen – eine Hayali-Spezialität.

 

Auch die zweite Frage kontert sie: Ob die Interviewerin denn schon einmal in Budapest gewesen sei und erlebt habe, »wie sich eine humanitäre Katastrophe anfühlt?«.

 

Ja, Frau Hayali, wir wissen, wie sich das »anfühlt«, wenn Sie in Ihre affektive Welt entfliehen, um die »Menschen zu spüren«, wie Sie sagen. Wir wissen auch, Frau Hayali, wie das ist, wenn einem alteingesessenen Volk ungefragt ein neues, ein fremdes, ein islamisches vor die Nase gesetzt wird, das Bandenkriege in nie gekanntem Ausmaß in dieses Land getragen hat, das mit nicht für möglich gehaltenen Quoten die Gefängniszellen für sich beansprucht, das sich die gesamte Umwandlung in ein gänzlich neues Land zu seinen Gunsten vom alteingesessenen Volk auch noch bezahlen lassen will. Wir wissen, wie sich das anfühlt, wenn Menschen mit Migrationsuntergrund vor der Kamera in emotionaler Volltrunkenheit den fordernden Ankömmlingen niedrige Steigbügeldienste anbieten. Wir wissen, wie sich das »anfühlt«. Wir »spüren« das.

 

Sie folgt dem Grundgesetz nach Merkelschem Rechtsbruch

 

»Ich habe mich dazu entschlossen, Menschen zu helfen«, sagt Dunja Hayali weiter. »Im Grunde folge ich damit nur dem Gedanken des Grundgesetzes.« Aha, das Grundgesetz. Die von der Berliner Kommandantur eigenmächtig ausgerufene Überfremdung setzt unter anderem den Artikel 16a Absatz 2 außer Kraft, der das Grundrecht auf Asyl wesentlich einschränkt. Bitte folgen Sie diesem Gedanken des Grundgesetzes, Frau Hayali!

 

Sie schreiben außerdem auf Ihrer Facebook-Seite: »Die Vorgänge in Köln, Hamburg, Stuttgart sind kein Auswuchs einer speziellen Kultur.« Da sind wir aber alle beruhigt. Sie beziehen sich mit dieser Feststellung sicher auf die uralte abendländische Tradition, dass alljährlich zu Silvester Tausende von Deutschen, Franzosen und Italienern ihre Frauen in Massen ausrauben, misshandeln und vergewaltigen. Wie wäre es mit einem entsprechenden Buch? Bedenken Sie, dass Sie an die Gesellschaft appellieren: »Wir dürfen den Sinn für die Realität nicht verlieren.«

 

Eine gute Reise nach Mekka!

 

In Ihrem Interview äußern Sie zum guten Schluss den unvorstellbar grauenhaften Wunsch, dass »die, die schon lange hier leben, (…) vorbereitet und mitgenommen werden« müssten. Sie meinen sicher, auf die Reise ins Mekka Deutschland.

 

Liebe politische Aktivistin Dunja Hayali, Mekka ist doch am schönsten, wo Mekka ist. Nehmen Sie uns nicht mit. Lassen Sie uns hier zurück mit unserem Vorhaben, dringend notwendige Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten zu leisten. Es wäre hinderlich, wenn uns die, die nicht mitmachen wollen, vor den Füßen rumstehen.

 

 

 

 

 

 

 

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