Freitag, 26. Mai 2017
23.04.2016
 
 

Linke Journalisten, Traumwandler in der unwirklichen Wirklichkeit

Heinz-Wilhelm Bertram

Der Vorwurf »Lügenpresse« hat die Mainstreammedien schwer getroffen. So schwer, dass sie jetzt sogar eine eigene Website unter dem Domainnamen »Lügenpresse« eröffnet haben. Vorerst 21 Journalisten versuchen auf diesem Sammelort, dem für sie anmaßenden Begriff zu entgegnen. KOPP Online erwidert ausgewählten Kollegen.

Uwe Vetterick, Chefredakteur Sächsische Zeitung, Dresden: »Das Wort Lügenpresse verhindert jedes vernünftige Gespräch.«

Sie vermeiden es, die Gründe für den Anwurf »Lügenpresse« zu hinterfragen. Als Zeitung der SPD-Medienholding haben Sie stets die von der größten Hetzerpartei gegen Pegida vorgegebene Hasslinie als begleitendes Hardliner-Organ verfolgt. Sie haben die Regierungsdoktrin, nämlich ungefragt kulturfremde Massen in grenzenloser Anzahl mit kaum absehbaren Kosten und Folgen ins Land strömen zu lassen, rückhaltlos unterstützt.

 

Damit haben Sie dazu beigetragen, der Katastrophennacht von Köln den Weg zu bereiten. Sie haben die Kölner Exzesse billigend in Kauf genommen, was bedingtem Vorsatz gleichkommt. Sie haben den staatlichen Vertuschungsbefehl an die Presseorgane der Polizei mitgetragen.

 

Bastian Brandau, Deutschlandradio Sachsen: »Mir sagt niemand, was ich zu berichten habe.«

Sie gehören zum tiefroten Staatsfunk Deutschlandradio, der von jedem Pegidianer und jedem konservativen Menschen schlechthin Zwangsgebühren eintreibt, um eben diese Menschen zu prügeln. Berichten Sie bitte über genau diesen Sachverhalt. Sie glauben nicht, wie schnell Ihnen Herr Dr. Steul sagt, was Sie zu berichten haben. Wenn Sie es noch dürfen.

Alexander Böhm, freier Journalist, Leipzig: »Egal, was wir sagen, wir sind immer die Lügenpresse.«

Lieber Kollege, steter Tropfen höhlt den Stein. Selbst der Granit des einstmals 5000 Meter hohen Bayerischen Waldes ist inzwischen auf gut 1000 Meter zusammengebröselt. Weitermachen!

 

Pegida hat die »Banditen« durchschaut


Tobias Wolf, Sächsische Zeitung, Dresden: »Wir schreiben, was ist!«

Ja, was ist denn? Der linke Medienmainstream, dem Ihr SPD-Blatt angehört, fungiert als Propagandaabteilung des Kanzleramts und des Parteienkartells. Die emanzipatorische Bürgerbewegung Pegida hat durchschaut, dass Sie und Mittäter in unzähligen Periodika unwirkliche Wirklichkeiten abbilden. Dass Sie Märchen erzählen, meist orientalische.

 

Ein Märchen, ein deutsches, ist das des Flughafens BER, dessen Fertigstellung bis zum Ende der Menschheitsgeschichte dauert. Die Vorgabe des BER-Propagandachefs wird durch die angeschlossenen Weiterleiterbetriebe (Staatsfunk, ergebene Verlagshäuser) gewaschen, weichgespült und als Erfolgsprojekt verkauft. Die Camorra braucht dazu keine kompatiblen Medien. Die hat ihre Baustellen im Griff. Genau das haben Pegidianer und AfD-Wähler erkannt: Für sie sind die, die sie mit Merkels & Gabriels Weichspülmarketing veräppeln, Banditen. Hier formt sich eine mittlerweile unüberbrückbare Kluft aus: Auf der einen Seite stehen Journalisten, die glauben, ganz toll zu sein, auf der anderen die, die diese ganz Tollen für Banditen halten. Der linke Journalismus, der sich heute so eifrig als politische »Mitte« darstellt, hat ein doppeltes Problem: das einer falschen Selbsteinschätzung und das einer entlarvenden Fremdeinschätzung.

 

Wer sich über linke Gewalt informieren will, muss auf legida.eu gehen

 

Jan Emendörfer, Chefredakteur Leipziger Volkszeitung (LVZ): »Unsere Journalisten wurden angegriffen.«

Die Leipziger Volkszeitung war bis 1989 das Organ der SED-Bezirksleitung Leipzig und gehört heute zur SPD-Medienholding. Wenn dem, wie Emendörfer behauptet, so war: Was ergaben die polizeilichen Ermittlungsakten dazu? Welche Strafanzeigen, Verletzungen, Entschädigungs- oder Invaliditätsansprüche liegen vor? Oder werden harmlose Rempler womöglich dazu genutzt, um Legida gezielt zu diskreditieren?

 

Denn: Warum unterschlägt oder marginalisiert die LVZ dutzende tätliche Übergriffe gewalttätiger Gegendemonstranten gegenüber Legida-Teilnehmern? Hierbei wurden vor allem Rentner teils schwer verletzt, Autos demoliert oder abgefackelt, zigfach Buttersäureattentate verübt. Die Marginalisierung schwerer linker Straftaten im tiefroten Leipzig ist ein Markenzeichen der tiefroten LVZ, die die Linie ausbleibender Verfolgung und Bestrafung linker Straftäter durch Polizei und Justiz unkritisch mitträgt. Wer über die unzähligen durchgängig ungestraften schweren Gewalttaten linker Terrorkommandos in Leipzig informiert werden will, wird ausschließlich auf der Seite legida.eu bedient. Die LVZ – eine Zeitung der unwirklichen Wirklichkeit.

 

Die »Verschwörungstheorie« ist für den Müllhaufen linker Irrtümer

 

Peter Stawowy (43) berät als »Medienexperte« Verlage und Institutionen: »Lügenpresse ist eine ganz große Verschwörungstheorie.«

Was es mit dem Begriff »Verschwörungstheorie« auf sich hat, der aus der linken Ecke kommt, weiß keiner besser als der Kopp-Verlag. Viele seiner einst als abschätzig diskreditierten »Verschwörungstheorien« sind heute längst zur – schlimmen – Realität geworden. So wurde das Buch Massenmigration als Waffe von Kelly M. Greenhill von der SPD und linken Journalisten massiv angegriffen, und es wurde gefordert, den Kopp-Verlag vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen, weil es sich schließlich um »Verschwörungstheorien« handele.

 

Inzwischen nannte die Daily Mail den »Flüchtlings«-Strom nach Europa eine »Massenvernichtungswaffe«. Ähnlich der Spiegel (»Flüchtlinge als Waffe«). Und die Süddeutsche Zeitung schrieb im März 2016, Migration werde als Waffe benutzt.

 

Lieber Herr »Medienexperte« Stawowy, kehren Sie Ihrer unwirklichen Wirklichkeit den Rücken und lassen Sie Ihre »ganz große Verschwörungstheorie« auf dem gigantischen Müllhaufen linker Irrtümer zurück. Landen Sie am besten in Dresden. Pegida hilft!

 

Die Erfahrung, nicht geliebt zu werden, stürzt linke Journalisten in Weltschmerz

 

Ulrich Wolf, Reporter der Sächsischen Zeitung, »Spezialist für Hintergründe«: »Meine Toleranzgrenze ist gegen null gesunken.«

In diesem Fall empfiehlt der Apotheker Magnesium und Lebertran. Auch autogenes Schweißen in der Toskana kann er nur befürworten.

Ine Dippmann, MDR-Korrespondentin und Vorsitzende des Deutschen Journalisten Verbandes (DJV) Sachsen: »Gewalt ist ein absolutes No-Go.«

Da gibt es jetzt ganz viel Arbeit! Auf dem Programm, liebe Frau Dippmann, stehen für Sie folgende Aufgaben: Lektüre des Buchs Antifa heißt Gewalt vom Autorenkollektiv Totalitarismus – Gespräche in Berlin mit allen Parteichefs plus Manuela Schwesig mit dem Ziel der sofortigen Einstellung von Antifa-Fördermitteln – Verbotsantrag für die Antifa als parteiengesteuerte Schlägermiliz beim Innenminister einreichen – Betreuende chronologische Berichterstattung – Publikationen aller von der Antifa bisher begangener Straftaten in Leipzig.

 

Fazit: Linke Journalisten haben ein riesiges Problem mit der Wirklichkeit. Sie finden sich sooo toll in ihrer propagandistischen Ergebenheit, den endlosen Strom der »Flüchtlinge« publizistisch einwinken zu dürfen. Die Rufe »Lügenpresse« lösten in ihnen tiefen Weltschmerz aus. Sie müssen nun erfahren, dass ihre Entscheidung für den Journalistenberuf nicht an die Garantie gekoppelt war, geliebt zu werden. Besonders schlimm für sie ist, dass die »Lügenpresse«-Rufer sogar mit der Familie kommen und auch noch ganz normale Jacken und Schuhe tragen. Und keine Wehrmachtsmützen und keine Springerstiefel.

 

 

 

 

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»Lügenpresse: Ein Muss für kritische Leser«

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Die Gefallsüchtigen

Lügenmedien: Verdichten, verkürzen und verfälschen

»Der Ex-ZDF-Mann Wolfgang Herles hat mit Die Gefallsüchtigen ein Sachbuch über Lügenmedien verfasst, welches in den Medien für Unruhe sorgt. Denn Herles bestätigt darin, was viele Bürger ahnten, aber bislang noch nicht so recht belegen konnten. Wenn ein bekannter ZDF-Mann das ZDF einen >Gesinnungssender< nennt, dann ist ihm Aufmerksamkeit gewiss. Wolfgang Herles, ein vor rund einem Vierteljahrhundert wegen politischer Unkorrektheit als Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios geschasster Journalist, ist nicht nur für die öffentlich-rechtlichen Medien zu einem Ärgernis geworden.

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