Sunday, 29. May 2016
05.01.2016
 
 

Wie die Diakonie Flüchtlinge in ihren »Beratungszentren auf der Fluchtroute« berät

Heinz-Wilhelm Bertram

Der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie, wünscht sich »Beratungszentren auf den Fluchtrouten«. Sie sollen den »Flüchtlingen« helfen, ihr Land der Wahl innerhalb der EU zu finden. Kopp Online stellt sich schon mal vor, wie solch ein Beratungsgespräch ausfallen könnte.

 

Ulrich Lilie ist Präsident der Diakonie Deutschland. Es ist ganz klar, dass man in solch einer Position – der evangelische Wohlfahrtsverband beschäftigt 435 000 fest angestellte und 700 000 ehrenamtliche Mitarbeiter – einen Menschen an seiner Seite hat, der sich »Persönlicher Referent« nennt. Einer muss schließlich die Aktentasche tragen.

Um ganz sicher zu gehen, dass auch alles andere flutscht, kommt noch eine »Vorstandsassistentin« hinzu. Außerdem unterstützen so genannte Stabstellen den Chef mit dem floralen Familiennamen. Für seine hauptsächliche Aufgabe, die Diakonie nach außen zu vertreten, arbeitet ihm also eine ganze Mannschaft tüchtig zu.

 

Aus diesem Kreis muss Lilie eine fantastische Idee erhalten haben, wenn sie ihm nicht höchstselbst gekommen ist. In den letzten Dezembertagen gab er nämlich einige Ratschläge, wie wir endlich zu perfekten Flüchtlingshelfern werden können. Unter »wir« ist die »Zivilgesellschaft« zu verstehen, ein Sammelbegriff, der in der Regel dann eingesetzt wird, wenn die, die ihn über die Lippen bringen, entweder besonderen Gehorsam von uns erwarten oder besonders viel Geld von uns haben wollen.

 

Ulrich Lilie trug also vor, was er sich von waschechten Flüchtlingshelfern wünscht. Er sprach mit einem Wortlaut, dass man meinen musste, er habe einen »Ratgeber fürs Ankommen« geschrieben. Auf Ulrich Lilies Wunschzettel steht, dass wir doch mal zu unserem Flüchtlingsnachbarn gehen und ihn einfach mal fragen sollen, »ob er ein bisschen Zucker hat oder ob er am nächsten Tag mal unseren Hund ausführen kann«. Wenn wir dies tun würden, so führte Lilie weiter aus, »dann sind die Flüchtlinge tatsächlich in Deutschland angekommen«. Denn bei der »Willkommenskultur« möchte es der Diakonie-Präsident nicht belassen; er wünsche sich eine »Ankommenskultur«.

 

Wir Deutschen müssen uns jetzt integrieren

 

Lilie erwartet also unser tatkräftiges Mitwirken am Integrationsprozess derer, von denen wir wissen, dass sie sich mehrheitlich auch nach Jahrzehnten kaum integriert haben. 80 Prozent der Millionen Menschen, die Merkel und ihre verschworenen Einwinker dem Volk vor die Haustüre alias Nase setzen, ohne es befragt zu haben, sind Muslime. Frei nach Lilie ist es also ab sofort unsere Aufgabe, den nahezu zu 100 Prozent illegal eingewanderten assimilierungsunwilligen Asylforderern nicht nur unser Geld für deren Wohnung und Lebenshaltungskosten herauszurücken, sondern sie auch noch aktiv zu integrieren. Lilie meint also, es liege ganz allein an uns, wie wir mit den uns aufs Auge gedrückten Invasoren zurechtkämen – und nicht bei den Invasoren selbst. Anders gesagt: Lilie hält den Zeitpunkt, dass wir Deutschstämmigen uns zu integrieren haben, für gekommen.

 

Bei seinem Vortrag am Institut für Internationale Kommunikation in Düsseldorf ging er aber noch weiter. Der Präsident der Diakonie Deutschland wünscht sich »Beratungszentren auf den Fluchtrouten«. »Nur so«, schreibt dazu der Evangelische Pressedienst (epd), also der hauseigene Propagandaapparat der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), »könnten Flüchtlinge verbindliche Entscheidungen treffen, in welches EU-Land sie gehen«.

 

Solche »Beratungszentren« können meiner Meinung nach nicht informativ und integrativ genug sein. Die Tiefe des Gesprächs ist gewiss von entscheidender Bedeutung. Es kommen deshalb nur wirklich gebildete Berater mit hoher empathischer Kompetenz in frage. Ein Beratungsgespräch, wie es sich die Diakonie Deutschland und sicher auch die SPD-nahe Arbeiterwohlfahrt (AWO) wünschen, könnte in etwa so ablaufen:

 

Die Wohlfahrtsorganisationen suchen in Afrabien gezielt nach Analphabeten

 

»Lieber Ali, es gibt ein Land, in dem dir die gebratenen Tauben geradewegs in den Mund fliegen. Die Politiker in diesem Land definieren sich über anhaltenden Rechtsbruch – ganz zu deinen Gunsten. Sie setzen das Dublin2-Abkommen aus und pfeifen auf ihr Grundgesetz, konkret Artikel 16a Abs. 2. Sie sind schier verrückt danach, viele Millionen illegal einwandernder Menschen zu beherbergen. Menschen wie dich. Die Kosten? Sei unbesorgt, alles zahlen die Einheimischen. Die Politiker haben sie dazu gedrillt. An dir bleibt kein müder Cent hängen.

 

Es gibt in diesem Land die beste Asyl-Industrie der Welt. Ihre Wohlfahrtsorganisationen haben in Armutsländern wie in deinem so genannte Vorort-Teams sitzen, die ganz gezielt nach Fluchtwilligen suchen, die weder lesen noch schreiben können. Weil die Asyl-Industrie nur diesen so genannten Analphabeten das komplette Rundum-Sorglos-Paket verabreichen kann. Dazu musst du wissen, dass die Wohlfahrtsorganisationen mit diesen Rundum-Sorglos-Paketen das mit Abstand meiste Geld verdienen (Udo Ulfkotte, Die Asyl-Industrie, Rottenburg 2015, S. 41). Je weniger du weißt und kannst, desto mehr bist du für die Präsidenten der Wohlfahrtsorganisationen, für die Bildungsinstitute und – vor allem – für die Politiker wert.

 

Diebstahl ist das geringste Problem

 

Du sagst, du bist ein rettungsloser Dieb, klaust gern und viel. Das ist das geringste Problem. Die großen Lebensmittelketten in diesem Land haben jetzt Schadensgrenzen im drei-, ja vierstelligen Euro-Bereich festgelegt, bis zu denen sie täglich Diebstähle hinnehmen, ohne Anzeige zu erstatten. Im Übrigen kannst du in einem Land namens Rumänien, gar nicht weit entfernt, Akademien für Verbrechensschulung besuchen. Du glaubst es nicht? Keine Angst, die gibt es wirklich (ebd., S. 156ff)!

 

Der Verfasser dieses Berichts wird im übrigen in aller Regel dein bester Freund werden. Du musst dich nur regelmäßig bei ihm beschweren, dass du dich ständig diskriminiert fühlst. Außerdem hast du in diesem Land nahezu jeden Richter auf deiner Seite.

 

Weil du ein Bereicherer bist, wird der Richter im Zweifelsfall ein tolles Belobigungsurteil verkünden. Es stellt dir einen gut bezahlten Job in einer Wohlfahrtsorganisation in Aussicht, wenn nicht sogar eine großartige Auszeichnung durch das deutsche Staatsoberhaupt.

 

Den Flugschein gibt es nur für Flüchtlinge, nicht für deutsche Arbeitslose

 

Jetzt weißt du also: Das Land, in dem du alles bist, die Einheimischen aber nichts als gehorsame Zahldiener deines paradiesischen Lebens, heißt Deutschland. Du möchtest ein aktuelles Beispiel für eine große Karriere eines Flüchtlings in Deutschland hören? Nun, da ist Karim, der bei der Verteidigungsministerin von Deutschland untergekommen ist. Er macht jetzt sogar schon seinen Flugschein.

 

Ja glaubst du, auch nur ein einziger von den vielen Millionen deutschen Arbeitslosen hätte schon einen Flugschein gemacht? Haha, nicht einer, Ali! Du siehst, in Deutschland lernst du nicht nur Fahrrad fahren, sondern auch Fliegen. Solche Highlights sehen die Politiker nur für euch Refugees vor.

 

Geh nun mit Allah, Ali. Und wenn dich in Deutschland jemand fragt, wer dich beraten hat, so antworte ganz wahrheitsgemäß, du warst beim Beratungszentrum auf der Fluchtroute der Diakonie Deutschland, der Organisation von Herrn Präsident Ulrich Lilie. Vote für ihn, das stärkt seine Stellung, dann holt er noch mehr Flüchtlinge!«

 

 

 

 

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