Thursday, 28. July 2016
03.01.2016
 
 

Der Klimawandel ist der Grund für die Schießerei in San Bernardino?

J. D. Heyes

Im Sommer veröffentlichte das Pentagon eine Liste mit den aktuell größten Bedrohungen für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten. Ganz vorne mit dabei – der Klimawandel.

 

»Der globale Klimawandel wird auf absehbare Zeit weitreichende Auswirkungen auf die Interessen der der USA in Sachen nationale Sicherheit haben, denn er wird bestehende Probleme – wie Armut, soziale Spannungen, Verschlechterung der Umwelt, ineffektive Führung und schwache politische Institutionen -, die in einer Reihe von Ländern die innere Stabilität bedrohen, noch weiter verstärken«, heißt es in dem Bericht, den der US-Senat in Auftrag gegeben hatte.

 

Der Klimawandel stelle eine »dringliche und zunehmende Bedrohung unserer nationalen Sicherheit« dar, so der Bericht. Der Klimawandel sei schuld an »der Zunahme von Naturkatastrophen«, mit denen sich das amerikanische Militär verstärkt werde auseinandersetzen müssen.

 

Unfug von höchster Stelle

 

Kein ernstzunehmender Militärexperte glaubt das. Und wie die Washington Times schreibt, wird diese Einschätzung auch nicht von harten Fakten untermauert:

»Der in dem Bericht enthaltene Verweis auf eine »Zunahme von Naturkatastrophen« wird nicht durch mehrere Studien unterfüttert. In dem jüngsten Bericht der Vereinten Nationen zur globalen Erwärmung heißt es, die Beweislage sei nicht ausreichend, um von einer erhöhten Sturm-, Flut- oder Dürreaktivität zu sprechen. Ein Klimazentrum in Colorado studierte Wetterdaten aus mehreren Jahrzehnten und erklärte dann, man sehe keine Zunahme von Tornados, Wirbelstürmen oder anderen Naturkatastrophen.«

Inzwischen weiß jeder, dass Präsident Obama »Mister Klimawandel« ist, der – zu Unrecht – bei einer Rede zur Lage der Nation behauptete: »14 der 15 wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen entfielen auf die ersten 15 Jahre dieses Jahrhunderts.« Tatsächlich haben die Temperaturen seit fast 19 Jahren überhaupt nicht zugenommen.

 

Aber nicht nur Pentagon und Obama haben jegliches Maß verloren, was diesen Klimaschwindel angeht – auch im Präsidentschaftswahlkampf wird der Quatsch weiter verbreitet.

 

Der »unabhängige« Senator Bernie Sanders, der für die Demokraten antreten will, hat doch tatsächlich behauptet, der Terrorismus sei auf den Klimawandel zurückzuführen. Selbst als man ihm Gelegenheit gab, den Unfug zu korrigieren, beharrte er auf seiner Meinung. Wie schreibt The Hill in seiner Online-Ausgabe:

»Senator Bernie Sanders (unabhängig, Vermont) bekräftigte seine Behauptung, der Klimawandel werde Terrorismus nach sich ziehen, weil er von Dürre, Überflutungen und anderen Naturkatastrophen in Mitleidenschaft gezogene Regionen destabilisiere.«

Das bedeutet also, die Dschihadisten in San Bernadino, die gerade 14 Amerikaner ermordet haben, taten das nicht, weil sie den Westen hassen oder weil sie Krieg führen gegen unsere Kultur und Ideologie. Nein, nicht doch. Sie haben das getan wegen des Klimawandels!

 

»Der Grund dafür liegt auf der Hand: Wenn infolge des Klimawandels Dürren, Überflutungen und extremes Wetter zunehmen, bedeutet das, dass weltweit Menschen um begrenzte natürliche Ressourcen kämpfen werden«, sagte Sanders im November in der CBS-Fernsehsendung Face the Nation.


Auch Paris

 

»Gibt es nicht ausreichend Wasser, gibt es nicht ausreichend Ackerland, dann werden Migranten um das Land kämpfen, das ihr Überleben sichern kann. Das wird zu internationalen Konflikten führen«, so Sanders weiter.

 

Aber »internationale Konflikte« sind ja nun einmal nicht dasselbe wie »Terrorismus«. Letzteres ist eine gewaltsame Form politischen Handelns. Und was das Klima angeht – die Regionen der Erde, in denen Terrorismus und gewaltsamer Dschihad geschürt werden, sind seit Menschengedenken heiß, trocken und größtenteils unbewohnbar.

 

Einem echten Gläubigen wie Sanders aber ist so etwas egal. Der selbsternannte demokratische Sozialist bezeichnete auch die Anschläge von Paris – bei denen 130 Menschen von Dschihadisten getötet wurden, die vom IS finanziert wurden – als ein frühes Beispiel für den gewaltsamen Extremismus, den der Klimawandel mit sich bringt.

 

»Was beispielsweise in Syrien passiert, ist, dass die Menschen, wenn sie bei Dürre das Land nicht mehr bewirtschaften können, in die Städte ziehen«, so Sanders. »Wenn die Menschen in die Städte ziehen und keine Arbeit haben, wird die Lage deutlich instabiler. Es gibt deutlich mehr Arbeitslosigkeit und die Menschen werden der Propaganda unterzogen, mit der Al-Kaida und IS gerade arbeiten.«

 

Sanders weiter: »Wo es Unzufriedenheit gibt, wo es Instabilität gibt, dort erwachsen Probleme und es besteht kein Zweifel daran, dass der Klimawandel zu etwas führen wird.«

 

Mit dieser absurden Behauptung sorgte Sanders erstmals bei der ersten Debatte der demokratischen Präsidentschaftskandidaten für Erstaunen. Die Plattform nutzte er auch gleich, um zu behaupten, der Klimawandel sei die größte Bedrohung der nationalen Sicherheit, der die USA gegenüberstehen.

 

 

 

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