Donnerstag, 8. Dezember 2016
20.10.2014
 
 

Historiker sagt: Regierung setzte Pocken als biologische Waffe gegen Indianer ein

J. D. Heyes

Ein Rechtsanwalt und Historiker, der sich, wie er selbst sagt, seit zehn Jahren mit einer »Detektivgeschichte« beschäftigt, glaubt zwingende Beweise dafür gefunden zu haben, dass die Pocken im 19. Jahrhundert in Nordamerika absichtlich verbreitet wurden, um einen Stamm amerikanischer Ureinwohner auszulöschen.

 

Wie die Wochenzeitung Coast Mountain News (CMN) berichtet, sagt der Historiker Tom Swanky, Einwohner der Stadt Quesnel in der kanadischen Provinz British Columbia – der in einem Krankenhaus in dem Ort geboren wurde, in dem 1864 fünf der sechs Häuptlinge der Tsilhqot‘in-Ureinwohner gehängt wurden − dies schließe er aus der Lektüre der Verteidigungsschrift, die die Häuptlinge während des Gerichtsverfahrens präsentiert hatten.

»Ihnen wurde ein Rechtsbeistand gewährt; als Hauptgrund für ihre kriegerischen Aktionen nannten sie die Verbreitung der Pocken«, erzählte er in der CMN. »Die betrachteten sie als absichtliche Aggression und Krieg gegen ihr Volk.«

Die CMN berichtet weiter:

»Aufgrund der vorgetragenen Beweise glaubt Swanky, dass die Pocken damals tatsächlich von der Kolonialregierung als biologische Waffe gegen die Ureinwohner eingesetzt wurden, als die Regierung versuchte, Land in Gebieten zu übernehmen, in denen sie mit großem Widerstand rechnete. Diese Story stimmt mit vielen Erzählungen alter Ureinwohner überein, die seit Langem überzeugt sind, die Einführung der Pocken sei eine bewusste Maßnahme gewesen, um ihr Volk auszulöschen.«

2012 veröffentlichte Swanky sein Buch The True Story of Canada’s »War« of Extermination on the Pacific [Die wahre Geschichte von Kanadas Vernichtungs-»Krieg« am Pazifik], in dem er die Ergebnisse seiner zehnjährigen Forschungsarbeit präsentiert. Zusammen mit seinem Sohn Shawn arbeitet der inzwischen 60-jährige Jurist und Historiker zurzeit an einem Dokumentarfilm über die Pockenepidemie; der Titel des Films lautet The Great Darkening [Zu Deutsch etwa: Die große Verdunklung].

 

Eine Stadt ist der Schlüssel zu Swankys Schlussfolgerungen

 

Berichte und Theorien, wonach die Pocken im 18. und 19. Jahrhundert von den Regierungen in Nordamerika absichtlich als Mittel der biologischen Kriegsführung gegen die indigene Bevölkerung verbreitet wurden, werden allgemein akzeptiert; doch laut Caitlin Thompson von CMN glauben die meisten Historiker nicht, dass es »in dem Umfang, wie Swanky schreibt, geschah«.

 

Tatsächlich behauptet Swanky, die Verbreitung der Krankheit gehe über die allgemein akzeptierte Theorie hinaus, die Krankheit sei durch die Verteilung verseuchter Laken verbreitet worden. Im Zentrum des Skandals steht laut Swanky eine Stadt namens Bella Coola. Thompson schreibt:

»Die strategisch günstige Lage von Bella Coola machte die Stadt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts attraktiv für Investitionen und Entwicklung, und genau deshalb, so glaubt Swanky, wurden die Pocken in das Bella-Coola-Tal geholt.«

»In den 1860er-Jahren hoffte man auf den Bau einer Eisenbahn nach Bella Coola , damit Waren von dort zur Küste hinunter transportiert werden konnten«, erklärte Swanky gegenüber CMN.

»Neben der Kolonialregierung gab es noch zahlreiche Privatinvestoren, die das gern gesehen hätten; sie betrachteten die Ureinwohner als Haupthindernis, sich das benötigte Land anzueignen.«

Wie der Historiker und Rechtsanwalt sagt, griffen die Pocken in Bella Coola sehr schnell um sich – zu schnell für einen natürlichen Ausbruch. Also müsse die Krankheit absichtlich eingeführt und verbreitet worden sein.

»Es gab drei Wege, über die die Pocken absichtlich verbreitet wurden«, erklärte Swanky. »Zum einen durch verseuchte Decken. Zweitens durch absichtlichen direkten Kontakt mit einem infizierten Menschen und drittens über ein falsches Impfprogramm.«

 

Historisch ist die Wahrheit über diese Form biologischer Kriegsführung nicht geklärt

 

Swanky verweist auf ein Merkblatt der Weltgesundheitsorganisation, laut dem es normalerweise Monate dauert, bis sich die Krankheit unter einer bestimmten Bevölkerung verbreitet.

»Laut WHO breitet sich eine Pocken-Epidemie vergleichsweise langsam aus, das Intervall zwischen den einzelnen Generationen beträgt zwei bis drei Wochen«, sagte Swanky. »Schauen Sie sich im Vergleich dazu an, was in Bella Coola passierte. Nichts war langsam. Schon nach drei Wochen waren die meisten tot. Daran kann unmöglich etwas zufällig gewesen sein.«

Ward Churchill, der umstrittene politische Aktivist und frühere Professor an der University of Colorado, behauptet, im 19. Jahrhundert habe die US-Armee mit Pocken infizierte Decken an Stämme nordamerikanischer Ureinwohner verteilt; seine Aussagen sind umstritten, viele behaupten, er habe Tatsachen verdreht und Dinge erfunden, um zu seinen Schlussfolgerungen zu gelangen.

 

Tatsächlich betonen Historiker, wenn es tatsächlich zu einer solchen Verbreitung gekommen wäre, dann wäre sie von der britischen Armee begangen worden.

 

 

 

 

 

 

Quellen:

 

CoastMountainNews.com

umich.edu

NYTimes.com

 

 

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Leser-Kommentare (25) zu diesem Artikel

21.10.2014 | 09:01

Paschasius

Das mit Pocken und anderen Krankheiten war schon bekannt. Wie die Engländer in Ihren Kolonien gewütet haben kann man in den Afrika Büchern von Edgar Wallace lesen. Dort hat auch der Massenmörder Churchill seine Sporen verdient und seine Konzentrationslager erfunden!


21.10.2014 | 00:40

abraham silberschmied

Der Blutpfad der "US-Herrschaft" ist über all zu sehen: Indianer Land grapping, Neger Sklaven, Braune Kampf, Rote Revolution, Grüne Moslem Enduring Fight und die GRÜNE Botanik Kampf zur Beherrschung der Nahungsmittel und Medizin (mit starker orientierung der Talmud Lobby / israelitischen Semiten). Deshalb ist es nicht von der Hand zu weisen, dass im US-Labor in West-Afrika der EBOLA Virus im Großfeldversuch getestet wurde, um eine heimtückische BiO.Waffe nicht zur zu...

Der Blutpfad der "US-Herrschaft" ist über all zu sehen: Indianer Land grapping, Neger Sklaven, Braune Kampf, Rote Revolution, Grüne Moslem Enduring Fight und die GRÜNE Botanik Kampf zur Beherrschung der Nahungsmittel und Medizin (mit starker orientierung der Talmud Lobby / israelitischen Semiten). Deshalb ist es nicht von der Hand zu weisen, dass im US-Labor in West-Afrika der EBOLA Virus im Großfeldversuch getestet wurde, um eine heimtückische BiO.Waffe nicht zur zu entwickeln sondern zu TESTEN. Anscheinend lief der Großversuch aus dem Ruder.


21.10.2014 | 00:08

Prof. Dr. Wilhelm Medenbach

Absolut kalter Kaffee, schon seit vielen jahren bekannt!


20.10.2014 | 21:07

Basil Geoffrey

geneigter Leser, die von mir gebrachten Beispiele sind deutlich weniger als 1000 Jahre alt. Die Belagerung von Kafa war vor 700 Jahren, der 100-jährige Krieg ein wenig später. In beiden Fällen geschah das durchaus mit dem Wissen, was man anrichtet - die Folgen der Pest waren bekannt. Im Falle von Kafa waren es übrigens die Tartaren, die die Pestleichen mit Katapulten in die Stadt befördert haben - es gibt dazu relativ ausgiebige zeitgenössische Berichte - und im Endergebnis kam...

geneigter Leser, die von mir gebrachten Beispiele sind deutlich weniger als 1000 Jahre alt. Die Belagerung von Kafa war vor 700 Jahren, der 100-jährige Krieg ein wenig später. In beiden Fällen geschah das durchaus mit dem Wissen, was man anrichtet - die Folgen der Pest waren bekannt. Im Falle von Kafa waren es übrigens die Tartaren, die die Pestleichen mit Katapulten in die Stadt befördert haben - es gibt dazu relativ ausgiebige zeitgenössische Berichte - und im Endergebnis kam die Pest nach Europa. Ich kann zwar nicht ganz nachvollziehen, wie man auf ein solches Weltbild stolz sein kann - aber es scheint auf jeden Fall zu einer verblendeten Sicht der Geschichte zu führen.


20.10.2014 | 20:57

susanna

@Ulrich Ja, ich hab mittlerweilen auch Angst. Das einzige, was mir noch Mut macht, ist mein Gottvertrauen. Ich glaub schon daran, dass wir es uns ausgesucht haben, in dieser Zeit zu leben. Ich wollte dich gerade darauf hinweisen, dass Tibor Zelikovics Anfang November einen Vortrag und ein Seminar in München abhält, woran ich sehr sicher teilgenommen hätte. Leider wurden beide Veranstaltungen abgesagt - aus gesundheitlichen Gründen. Sehr, sehr schade! Also mir macht dieser Mann...

@Ulrich Ja, ich hab mittlerweilen auch Angst. Das einzige, was mir noch Mut macht, ist mein Gottvertrauen. Ich glaub schon daran, dass wir es uns ausgesucht haben, in dieser Zeit zu leben. Ich wollte dich gerade darauf hinweisen, dass Tibor Zelikovics Anfang November einen Vortrag und ein Seminar in München abhält, woran ich sehr sicher teilgenommen hätte. Leider wurden beide Veranstaltungen abgesagt - aus gesundheitlichen Gründen. Sehr, sehr schade! Also mir macht dieser Mann trotz allem Mut und es beruhigt mich, ihm zuzuhören. Ich hätte ihm auch einige Fragen stellen wollen. Und was mir besonders gut gefallen hat: Er verlangt 10,-€ Eintritt für den Vortrag und für das Seminar hätte er nur um einen freiwilligen Energieausgleich gebeten. Falls es für dich in Frage käme, bei Efodon e.V. kannst du immer wieder mal nachschaun, ob die beiden Veranstaltungen wieder auf dem Programm stehen. Kopf hoch und alles Gute! Gruß Susanna


20.10.2014 | 20:22

geneigter Leser

Also das mit dem Weltbild hefte ich mir voll Stolz ans Revers. Auch wenn´s schon ein bißchen abgegriffen ist. >>>Und ich denke mal, daß es ein gewaltiger Unterschied ist, ob ich in medizinischer Unwissenheit vor 2000 Jahren Tierkadaver in eine belagerte Stadt schieße oder ob ich mit vollem Bewußtsein ein unwwissendes Volk tödlichen Viren aussetze mit dem Ziel sie definitiv auszurotten! Ich weiß für Leute mit einem "semitischen" Weltbild ist da kein Unterschied....

Also das mit dem Weltbild hefte ich mir voll Stolz ans Revers. Auch wenn´s schon ein bißchen abgegriffen ist. >>>Und ich denke mal, daß es ein gewaltiger Unterschied ist, ob ich in medizinischer Unwissenheit vor 2000 Jahren Tierkadaver in eine belagerte Stadt schieße oder ob ich mit vollem Bewußtsein ein unwwissendes Volk tödlichen Viren aussetze mit dem Ziel sie definitiv auszurotten! Ich weiß für Leute mit einem "semitischen" Weltbild ist da kein Unterschied. Hauptsache die Gojim sind weg. Nicht wahr?

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