Saturday, 30. July 2016
26.12.2015
 
 

Was die politische Linke nicht mag, wird als »Hass« angeprangert

J. D. Heyes

Seit Jahren arbeitet die politische Linke erfolgreich mit ein und derselben Masche: Hat man keine Lust mehr, die großen aktuellen Themen zu diskutieren – Themen, die eigentlich nur deshalb »kontrovers« sind, weil die Linke es so sieht –, erstickt man die Debatten im Keim, indem man Abweichler und Andersdenkende diffamiert und mit Namen belegt, die weder schmeichelhaft sind noch zutreffend.

 

Sie sind dagegen, dass Schwule und Lesben heiraten dürfen? Dann sind Sie voller Hass und ein Eiferer. Daran ändert auch nichts, dass Sie Ihre Meinung mit religiösen Überzeugungen begründen. (Aber nicht einmal hier sind die Liberalen konsequent, denn Muslime, die Homosexualität vehement ablehnen – von der Homo-Ehe ganz zu schweigen –, werden nicht in diese Schubladen gesteckt.)

 

Sie haben ein Problem damit, wenn Farbige soziale Vorteile bekommen? Wenn Minderheiten bevorzugt oder überproportional begünstigt werden bei Zulassungen für Studienplätze oder bei Arbeitsplätzen? Sie sind voller Hass und ein Rassist.

 

Sie halten nichts von großen staatlichen Sozialprogrammen? Sie sind voller Hass und ein Extremist. Sie sind gegen die »Black Lives Matter«-Bewegung und »Sicherheitszonen« auf dem Hochschulcampus?

 

Sie sind voller Hass, ein Rassist, ein Fanatiker und ein Extremist noch dazu. Sie lehnen offene Grenzen ab? Hass! Fanatismus! Unsensibler Klotz!

 

Hass, Hass, Hass

 

Und so weiter. Aber das Standardlabel, mit dem die Linke jeden belegt, der eine eigene Meinung hat oder sich gegen ihren Marxismus sperrt, ist »voller Hass«. Die Linke hat den Begriff waffenfähig gemacht und setzt ihn ein, wann immer sie die Opposition mundtot machen will.

 

MSNBC-Moderator Chris Matthews lieferte ein Musterbeispiel für diesen links-marxistischen Angriffsstil. Bei einer Sendung im Februar 2014 ging er auf Ted Cruz los. Der texanische Senator und Präsidentschaftskandidat ist bekannt für seine konservative Grundhaltung und dafür, dass er, komme, was da wolle, zu seinen Ansichten steht.

 

Matthews ließ sich über einen Auftritt von Cruz in der Radiosendung von Mark Levin aus, einem Verfassungsrechtler, der unter Reagan für die Regierung gearbeitet hat. Cruz sei ein »Fanatiker«, so Matthews. Und Levin? Dreimal dürfen Sie raten. Genau, Levin ist »voller Hass«.

 

Matthews: »Ich sage Ihnen: Das ist keine Nuance. Hier geht es nicht darum, ein klein wenig nach rechts zu rücken … und er erzählt das in der Show von Mark Levin. Na ja, das ist ja auch so ein Hasserfüllter, aber er ist da in dieser Sendung und zieht über das her, wovon er doch Mitglied ist, wie er sagt. Ich glaube, er hat Anwandlungen von Joe McCarthy! Ich glaube, ihm geht es darum, jeden um sich herum als irgendeine Art Verräter zu brandmarken.«

 

Im Dezember 2013 schrieb die politisch links ausgerichtete Nachrichtenwebsite Daily Beast, Menschen, die Präsident Obama hassen, seien irgendwie schlimmer als Menschen, die Präsident George W. Bush hassen (dem Obama die Schuld an allem gab, was in seiner ersten Amtszeit schieflief). Warum das so sei? Wegen – wer hätte es gedacht – Rassismus!

 

»Manchmal lässt sich natürlich auch die Linke über die Kultur aus. Dann wird Bush als Schimpanse beschimpft, als Idiot und als Cowboy. Dann werden die liberalen Klischees über Texaner hervorgeholt, über Menschen aus dem Süden im Allgemeinen, über die sich gegenseitig auf den Rücken klopfenden Ölleute und so weiter (und der Schimpanse hatte schlicht mit gewissen Gesichtszügen zu tun). Das war natürlich nicht nett, aber wissen Sie was? Das wurde getan, um über ihn zu lachen.«

 

Bei Obama dagegen »wird das Thema Rasse immer noch oben drüber gegossen wie Schokoladensirup«.

 

Typische Vorgehensweise

 

Und:

 

»Für die politische Linke war Bush peinlich, jemand, der stets Gefahr lief, sich wie ein Trottel aufzuführen. Jemand, den man bei einer Staatsvisite in Europa um sein Urteil zu einem Kandinsky bitten würde, woraufhin er erklären würde, das sehe ja aus wie die Reste des gestrigen Frühstücks. Für die politische Rechte dagegen ist Obama eine Bedrohung. Sie sind unterschiedlich – und ja, Letzteres ist schlimmer als Ersteres, denn es führt zu einem intensiveren Hass.«

 

Mir fällt kein republikanischer Präsident ein, den die Linke stärker gehasst hat als Bush, aber wenn die Linke für sich das Recht in Anspruch nimmt, die Parameter der Debatten allein definieren zu können, dann landet man nun einmal bei diesem verzerrten Blick auf die Geschichte.

 

Und dann haben wir noch diese Schlagzeile vom Economist. Sie ist typisch für alle Obama-Kritiker (denn wissen Sie, Obama ist der erste Präsident, den man nie kritisieren sollte). »Obamacare-Hasser geben ihren Hass nicht auf.« Natürlich wird in dem Artikel die immens kostspielige und bürokratisch überfrachtete Übernahme des Gesundheitswesens durch den Staat gelobt.

 

Hasser. Für die linken Schreiberlinge und die Marxisten sind Kritiker immer hasserfüllt … niemals »Kritiker« oder vernünftige Widersacher. So ticken sie nun einmal.

 

 

 

 

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