Monday, 27. June 2016
22.02.2016
 
 

Verheimlicht – Vertuscht – Vergessen

Janne Jörg Kipp

Der Jahrbuch-Klassiker Verheimlicht – Vertuscht – Vergessen erscheint 2016 erstmals im Kopp Verlag. Der bisherige Verleger, der Verlag Droemer Knaur, hatte die Ausgabe kurz vor dem Druck des jährlichen Bestsellers gestoppt. Schon kurz nach Erscheinen stürmte das Jahrbuch indes erneut die Bestsellerlisten. Dessen Popularität zeigte sich auch bei einer Veranstaltung von »Kopp Aktuell« am vergangenen Freitag, dem 19. Februar 2016, in der Gerhard Wisnewski das Buch im Rahmen einer offenen Diskussionsrunde mehr als 300 Zuhörern vorstellte. Eine Buchbesprechung und ein Rückblick auf die Veranstaltung:

 

Das »andere Jahrbuch« mit dem Anspruch, das zu veröffentlichen, »was 2015 nicht in der Zeitung stand«, fasst auf 368 Seiten ein aufregendes Jahr zusammen. Mit Fakten, Zusammenhängen und Überlegungen, die so ganz gewiss nicht in den Zeitungen standen. Der Autor hält Wort. So erinnert er daran, dass Insider schon zwei Wochen vor der AirAsia-Katastrophe vom 28. Dezember 2014 möglicherweise Bescheid über den bevorstehenden Unfall wussten, und zitiert eine interessante Warnung aus dem chinesischen sozialen Netzwerk Weibo. Hätten Sie es gewusst?

 

Ebenfalls im Januar des vergangenen Jahres ereigneten sich die Ereignisse um Charlie Hebdo in Paris. Sie erinnern sich? Viele Fragen scheinen noch immer ungeklärt. Gerhard Wisnewski stellt sie. Denn es ist nichts klar.

 

Warum etwa konnten die Attentäter den Anschlag verüben, »obwohl sie längst auf dem Radarschirm der Behörden waren«? Oder »warum ein führender Ermittler noch in der Nacht nach dem Anschlag Selbstmord beging«? Vor allem geht Wisnewski der Frage nach: »Cui bono?« ‒ wem also nutzt es? Und er entwirft einen klaren Blick auf unser Nachbarland Frankreich sowie die geostrategischen Bezüge dieses Attentats. Es lohnt sich, dem Fall mit Wisnewski noch einmal hinterherzuspüren …

 

Und schon am 25. Januar 2015(!) lässt sich nachweisen, dass die kommende Flüchtlingspolitik so geplant war. So zitiert Wisnewski den sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich: »Wir müssen Ausländer ins Land holen. Gerade der Osten braucht mehr Zuwanderung.« Gerhard Wisnewski zeichnet die sehr interessante Geschichte und deren Begründung nach. Schon der Januar brachte gewaltigen Zündstoff. Wisnewski macht daraus ein zeitgeschichtliches Dokument.

 

Doch der Januar sollte nur den interessanten Auftakt zu einem wilden Jahr bilden, das in vielen der sogenannten Leitmedien anders dargestellt oder gewichtet wurde, als dies in diesem alternativen Jahrbuch geschieht. Erinnern wir uns zurück, beispielsweise an den Absturz des Germanwings-Fluges 4U9525. Gerhard Wisnewski ruft uns in Erinnerung, dass dieser Absturz geheimnisvoll war. Schon in wenigen Stunden hatten die großen Medien ihre Erklärungen parat.

 

Der Autor zweifelt und geht den Angaben auf den Grund. So erfahren wir von regelmäßigen Atemgeräuschen im Cockpit, die auf seltsame Weise gedeutet werden. Von einem Staatsanwalt, der »noch bessere Ohren (hat), als die Polizei erlaubt« und haarscharf unterscheiden kann, ob jemand bewusstlos ist oder bei Bewusstsein. Der per Mitschnitt sogar ermitteln will, ob und in welche Richtung der vorgebliche Täter einen Drehknopf betätigt. Je tiefer der Autor in die Materie eindringt und uns die Zusammenhänge beschreibt, desto rätselhafter wird dieser Kriminalfall. Allerdings passt er, wie Wisnewski ausleuchtet, bestens in die politische Landschaft. Frankreichs Regierung hätte wenig Besseres passieren können.

 

Und so beschäftigt sich Gerhard Wisnewski mit vielen seltsamen, wichtigen, aber verzerrt dargestellten Vorgängen aus dem vergangenen Jahr. Cui bono? – fragt man sich beispielsweise auch, wenn er die Berichte zum möglichen Bargeldverbot vom 31. März(!) zitiert.

 

Oder wenn Wisnewski aus den Vorgängen im April 2015 berichtet und schreibt: »Ohne Amis kein IS«. Oder wenn er vom Treffen der Bilderberger im Sommer 2015 berichtet, von Schulden als Waffe gegen das eigene Volk, von der sogenannten Migrationswaffe oder anlässlich eines Besuches von Barack Obama in Kuba und die geheimnisvolle Geschichte um Fidel Castro aufbereitet.

 

Einen wesentlichen Teil des Jahrbuchs nehmen dann selbstverständlich die Ereignisse vom September ein, in dem es zum berühmten Rechtsbruch durch Kanzlerin Merkel kam. Sie gab, wie Wisnewski an anderer Stelle betont, die Staatsgrenzen auf. Der Autor beschäftigt sich eingehend mit allen Vorgängen hinter den Kulissen und listet Fakt für Fakt auf, wie es tatsächlich zu Bränden von Flüchtlingsunterkünften kam oder wie sich die Demonstrationen in der Flüchtlingsfrage wirklich zusammensetzen.

 

Auch in dieser Frage leuchtet Wisnewski die Ecken aus und fragt dort, wo die Leitmedien nicht mehr weitergehen. Warum auch immer. Fakten über Fakten wie zu zahlreichen anderen Vorgängen im brisanten Jahr 2015, die dieses Jahrbuch nahezu unersetzlich werden lassen. Viele tausend Leser haben sich bereits die Ausgabe aus dem neuen Verlag gesichert. Es lohnt sich.

 

Mehr als 300 Teilnehmer bei Wisnewski-Veranstaltung

 

So war es nicht mehr überraschend, dass auch eine kurzfristig angekündigte Veranstaltung mit Gerhard Wisnewski als Hauptgast sowie Markus Gärtner als Moderator zum vollen Erfolg wurde. Mehr als 300 Teilnehmer, viele davon bereits Leser Wisnewskis, trafen sich zu einer interessanten Fragerunde mit dem Erfolgsautor. Nachdem Markus Gärtner Wisnewski zu dessen Werdegang und Theorien befragt hatte, konnte das Publikum sich an der Diskussion beteiligen.

 

Die Freunde des Hauses ließen kein Thema aus. Viele Fragen richteten sich auf die Motive und die Zukunft des Flüchtlingsthemas. Wisnewski ließ erkennen, dass nicht »die Flüchtlinge«, sondern vielmehr die Flüchtlingspolitik das eigentliche Thema sei. Hier erneuerte und belegte er seine Theorie von der Migrationswaffe, mit der die Staatsgrenzen mutwillig aufgelöst würden.

 

Die muntere Diskussion drehte sich ebenso um Charlie Hebdo, um Kanzlerin Merkel und deren Beweggründe, um die Mächtigen dieser Welt, um Chemtrails bis hin zur Lagerung des deutschen Goldes in den USA.

 

Ein sehr kurzweiliger Abend von 19 Uhr bis nahezu 23 Uhr, zu dessen Ende sich der Erfolgsautor die Zeit nahm, sein Buch noch selbst zu signieren. »Gerne wieder«, erzählten zahlreiche Teilnehmer beim abschließenden gemeinsamen Snack und Gespräch im Foyer der Veranstaltungshalle.

 

Die Veranstalter, die Mitarbeiter des Kopp Verlages sowie der Gast dieser Auftaktveranstaltung, Gerhard Wisnewski, versprachen eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe. Schon bald. Politik, persönliche Fragen und gemeinsame Gespräche hautnah – das Konzept hat sich bewährt. Vielen Dank an Gerhard Wisnewski.

 

 

 

 

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