Saturday, 28. May 2016
03.02.2016
 
 

Epizentrum des Zika-Ausbruchs ist dort, wo 2015 genetisch veränderte Mücken freigelassen wurden

Jennifer Lea Reynolds

Der Zika-Virus ist der jüngste Virus, der verständlicherweise bei vielen Menschen Angst und Besorgnis hervorruft, weil er bekannterweise Geburtsschäden und neurologische Probleme auslöst. Was vor Kurzem als ein vorwiegend auf Brasilien beschränktes Problem galt, erreicht nun offenbar Ausmaße einer Pandemie. In Brasilien waren seit Oktober 2015 4000 Babys mit der Schädelfehlbildung Mikroenzephalie (d.h. mit einem deutlich zu kleinen Kopf) geboren worden.

 

Und der Virus hat nun auch die USA erreicht. »Wir haben einen Fall im US-Bundesstaat Massachusetts, wo eine Person infiziert ist, die in eine Region gereist war, von der wir wissen, dass dort der Zika-Virus übertragen wird«, erklärte Dr. Larry Madoff, Leiter der Abteilung für Epidemiologie und Immunisierung im Gesundheitsministerium. Man geht davon aus, dass sich der Mann aus Boston in Massachusetts von der Infektion erholen wird, die durch Stechmücken und in manchen Fällen auch durch sexuelle Aktivitäten übertragen wird.

 

Derzeit kommt es zu zahlreichen Dringlichkeitssitzungen von Experten etwa der Weltgesundheitsorganisation (WHO), um das Ausmaß der Krise und deren Ursachen zu erfassen. Dazu müssen sie vielleicht nicht so weit zurückgehen, denn in Brasilien wurden 2015, also nur wenige Monate vor den ersten Geburten von Babys mit Schädel- und Gehirnfehlbildungen in dieser Region, genetisch veränderte Stechmücken freigelassen.

 

Nur Monate nach der Freilassung genetisch veränderter Stechmücken wurden tausende Babys mit Fehlbildungen in Brasilien geboren


Im vorliegenden Falle errichtete das Unternehmen Oxitec, das sich selbst als »Pionier bei der Eindämmung von Insekten, die Krankheiten verbreiten und Nutzpflanzen schädigen« bezeichnet, im Juli 2012 eine »Mückenfarm« für gentechnisch veränderte Mücken in Brasilien. Man wollte damit das Dengue-Fieber zurückdrängen, das ebenso wie der Zika-Virus auch von der Gelbfiebermücke Aedes aegypti übertragen wird. 2015 wurden die gentechnisch veränderten Stechmücken dann sozusagen ausgewildert.

 

Im Juli gleichen Jahres erklärte das Unternehmen, die Freilassung sei ein voller Erfolg gewesen, da es gelungen sei, diese Stechmückenart, die für die Verbreitung des Dengue-Fiebers, des Chikungunyafiebers und des Zika-Virus verantwortlich sei, einzudämmen. Aber schon im Oktober tauchten dann bei vielen Menschen in der Region, in der die Mücken freigelassen worden waren, mit erschreckend schnell wachsender Zahl Krankheiten auf, die im Zusammenhang mit dem Zika-Virus stehen.

 

Man gewinnt den Eindruck, als habe der Mensch – wieder einmal – durch seinen Eingriff in die Natur etwas geschaffen, das sich möglicherweise zu einer weltweiten Pandemie entwickeln könnte.

 

Betrachtet man die Aufeinanderfolge der Ereignisse, drängt sich dieser Schluss auf. Der Zika-Virus wurde erstmals 1947 isoliert, und seitdem waren nur vereinzelte Fälle gemeldet worden. Im Laufe der Jahre kamen immer wieder weitere Fälle hinzu, aber die Situation lässt sich in keiner Weise mit der heutigen Krise vergleichen. Um es noch einmal klarzustellen: Seit Oktober 2015 wurden in Brasilien 4000 Babys mit Schädel- und Gehirnfehlbildungen geboren – in dem gleichen Jahr, in dem die genetisch veränderten Mücken in genau der Region ausgewildert wurden, in dem sich heute diese Probleme häufen.

 

Zufall? Nach unserer Auffassung nicht.

 

Trotz zahlreicher gesundheitlicher Probleme begrüßen immer noch viele Menschen eine gentechnisch veränderte Welt


Immer wieder treten gesundheitlich nachteilige Auswirkungen auf, weil die Menschen es sich zur Gewohnheit gemacht haben, massiv in ihre Umwelt einzugreifen. Überall stößt man auf diese Eingriffe, von der »chemischen Gewalt«, die etwa Monsanto einsetzt, und eine schlechte Landwirtschaft, bis hin zu Impfungen und Impfstoffen sowie der Freilassung genetisch veränderter Stechmücken. Menschen erkranken durch die schädlichen Dinge, die sie einatmen, essen, und deren täglicher Einwirkung sie sich kaum entziehen können.

 

Leider werden in einem Artikel im MIT Technology Review unter der Überschrift »Wie man den Zika-Virus aufhalten kann« ausgerechnet die »Vorteile« der Gentechnik gelobt. Der Verfasser, Michael Reilly, vertritt dort die Auffassung, derartige Methoden könnten vermutlich dazu beitragen, den Virus einzudämmen. »Wenn sich die Situation weiter verschärft, könnten sich verschiedene [bio-]technische Ansätze als vielversprechend erweisen. Genetisch veränderte Mücken könnten auch einen Beitrag leisten.

 

Erfolgreiche Tests auf den Cayman Islands und Brasilien haben gezeigt, dass die Freilassung [genetisch] veränderter männlicher Mücken zum Zusammenbruch einer lokalen Population führen kann. Aber diese Tests, die vom britischen Unternehmen Oxitec durchgeführt wurden, bewegen sich gegenwärtig noch in der Größenordnung einiger Stadtviertel. Um dieses Verfahren in ganz Brasilien anzuwenden, wären große logistische Anstrengungen erforderlich, um die genetisch veränderten Insekten zu züchten und zu verteilen.«

 

Na klar. Das hört sich gut an: Setzen wir noch weitere unnatürliche Dinge in die Welt und konzentrieren wir uns dabei auf eine Region, die schon jetzt mit sehr ernsten Gesundheitsproblemen zu kämpfen hat, die vermutlich überhaupt erst durch genetische Manipulationen ausgelöst wurden.

 

Wirklich eine absurde und ignorante Welt.

 

Viele Technologien und zahlreiche Erfindungen haben der Erde wunderbaren Nutzen gebracht. Gentechnisch veränderte Lebensmittel und genetisch manipulierte Tiere gehören sicherlich nicht dazu.

 

 

 

 

 

 

 


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