Monday, 29. August 2016
28.01.2011
 
 

Gentechnisch veränderte, Erdöl abbauende Bakterien erzeugen gefährliche Mutationen im Golf von Mexiko

Jonathan Benson

Selbst der einfallsreichste Science-Fiction-Film wird noch von der Entwicklung übertroffen, die sich derzeit im Golf von Mexiko, aber auch weltweit abspielt. Gentechnisch veränderte Bakterien, die Erdöl abbauen können, wurden als Teil der Bemühungen, die verheerenden Folgen der Erdölkatastrophe zu mildern, im Golf von Mexiko eingesetzt. Als Folge treten jetzt Berichten zufolge verschiedene mutierte Varianten anderer Bakterien sowie zunehmend stärkere Schädigungen bei Menschen und der Umwelt auf.

Bereits im August vergangenen Jahres berichtete NaturalNews über den Vorschlag von Wissenschaftlern der Universität Tel Aviv, natürlich vorkommende, zum Erdölabbau fähige Bakterien zur Reinigung der Golfregion einzusetzen. Aber nach neuesten Berichten wussten die beiden Wissenschaftler und BP von der Existenz einer »Super«-Bakterie, die das Erdöl doppelt so schnell als andere abbauen konnte und im Golf ausgesetzt wurde.

Der Leiter der BP-Arbeitsgruppe zur Wiederherstellung der Golfküste, Mike Utsler, erklärte gegenüber BBC, es gebe »eine neue mikrobiologische Form, die diese (Erdöl-)Schwaden angreift und als Nahrungsquelle benutzt«. Nur kurz nach dieser Aussage unterbrach ein anderer BP-Vertreter das Gespräch und beendete es abrupt.

Dr. J. Craig Venter, Gründer des Biotech-Unternehmens Synthetic Genomics Inc., räumte vor dem Ausschuss für Energie und Handel des amerikanischen Repräsentantenhauses ein, solche synthetischen Bakterien »entstehen immer wieder durch chemische Synthese und werden zu ganzen Chromosomen und Organismen zusammengesetzt«. Diese Technologie, fuhr er fort, »kann größere Veränderungen herbeiführen, was die Gestaltungs- und Einsatzmöglichkeiten von Organismen angeht«.

Auf den ersten Blick erzeugt das in der Theorie vielleicht einen positiven Eindruck, aber diese gentechnisch veränderte Bakterie vermehrt sich jetzt im ganzen Golf von Mexiko und löst Mutationen des Erbgutes natürlicher Mikroben aus, die sich dann im Laufe der Zeit über alle Weltmeere verbreiten könnten. Nimmt man jetzt noch die Wechselwirkung mit Chemikalien wie Corexit und anderen giftigen Stoffen hinzu, die über der Wasseroberfläche des Golfes versprüht wurden, brauen sich hier gefährliche und unabsehbare Folgewirkungen mit möglichen schweren Schädigungen für Mensch, Tier und Umwelt zusammen.

»Man kann das mit einem schweren Bakterienansturm vergleichen«, erklärte eine Krankenschwester, die mit Dr. Riki Ott, einer Meeresbiologin und Expertin für die Auswirkungen von Erdöl auf Zooplankton, zusammenarbeitet. »[Öl abbauende Bakterien produzieren Biofilme, die dann sehr schnell von anderen gramnegativen Bakterien besiedelt werden – einschließlich solcher, die Menschen infizieren können …] Und das könnte auch die Ursache dafür sein, dass wir mit einer ganzen Bandbreite von Symptomen bei unterschiedlichen Patienten konfrontiert sind. Bei einigen kommt es zu Atemwegsbeschwerden, andere weisen Haut- oder Magen-Darm-Probleme auf. Ich denke, das liegt an der Verschiedenartigkeit der Bakterien (die die Biofilme besiedeln).«

 

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Quellen zu diesem Artikel unter: http://worldvisionportal.org/wordpress/index.php/2011/01/the-perfect-genetic-storm/

 

NaturalNews

 

 


 

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