Tuesday, 24. May 2016
20.08.2014
 
 

Sieben Methoden, wie GVO Menschheit und Erde zerstören

Jonathan Benson

Was auch immer Sie persönlich über gentechnisch veränderte Organismen (GVO) denken, in der wissenschaftlichen Literatur ist belegt, dass diese relativ neuen biologischen Kreaturen Chaos über unsere Umwelt und Gesundheit bringen.

 

Hier sind sieben konkrete Beispiele, warum das so ist:

 

1. GMO führen zur Entwicklung von Superschädlingen und Superunkräutern. Die massiven ökologischen Veränderungen durch GVO und die mit ihnen verwendeten Chemikalien sind nicht zu leugnen. Farmer in ganz Nordamerika melden das Auftauchen von »Superunkräutern« und »Superschädlingen«, die sich als direkte Folge der angewendeten Biotechnik ausbreiten.

Von den 13 wichtigen Schädlingen, die 2011 im Rahmen einer Studie, die in der Zeitschrift Environmental Sciences Europe veröffentlicht wurde, erwiesen sich fünf als vollkommen immun gegen die Gifte, die gentechnisch in Bt-Mais und Bt-Baumwolle eingeschleust wurden. Jetzt melden brasilianische Bauern, Gen-Mais sei nicht mehr resistent gegen Schädlinge.

 

2. GVO töten unsere Bestäuber. GVO-Befürworter behaupten oft, ohne Biotechnologie werde die Welt verhungern. Aber Unkrautvernichter und andere Chemikalien, die auf GVO ausgebracht werden, töten Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber, die für die Produktion von einem Drittel der Nahrungspflanzen der Welt unverzichtbar sind.

 

Laut den neuesten vorliegenden Zahlen sterben Honigbienen, die ungefähr 80 Prozent der Bestäubungsarbeit leisten, mit einer Rate von jährlich 30 Prozent. Neonicotinoide und andere Pestizide hinterlassen auf den Pflanzen Rückstände, die dann von den Bestäubern aufgenommen werden. Die Stoffe schädigen die Organe und führen schließlich zum Tod der Bienen. Der deutsche Professor Hans-Hinrich Kaatz betonte gegenüber SPIEGEL ONLINE, die zusammen mit gentechnisch veränderten Pflanzen verwendeten Chemikalien führten offenbar zu Veränderungen in den Gedärmen der Bienen, sodass sie anfällig für Parasiten und Infektionen würden.

 

3. GVO verschaffen Konzernen die Kontrolle über das Leben. Bei natürlichen Samen können Landwirte jedes Jahr einen Teil ihrer Ernte für die neue Aussaat zurückhalten und sich auf diese Weise selbst mit Saatgut versorgen. Gen-Saatgut hingegen muss jedes Jahr neu gekauft werden. Damit geht die Kontrolle über Nahrung und Leben in die Hände einiger weniger transnationaler Konzerne über, die ein Oligopol besitzen, hohe Preise verlangen und Landwirte in Abhängigkeit halten können.

 

4. GVO kreuzen sich mit natürlichen Feldfrüchten. Wenn GVO in abgeschlossenen landwirtschaftlichen Blasen existieren könnten, ließe sich die Gefahr für die Menschheit vielleicht eindämmen. Aber da sie unter freiem Himmel zusammen mit natürlichen und organischen Pflanzen wachsen, die bestäubt werden müssen, ist es fast sicher, dass sie andere kontaminieren, bis irgendwann die gesamte Nahrungsversorgung der Welt kontaminiert wird.

 

5. Der zufällige Anbau von GVO ist ein Verbrechen. So unglaublich es auch klingen mag, Biotech-Konzerne wie Monsanto haben tatsächlich konventionell arbeitende Landwirte verklagt, deren Pflanzen infolge Gendrifts geschädigt waren. Denn GVO sind geschütztes intellektuelles Eigentum, das heißt, sie dürfen ohne Erlaubnis und Zahlung nicht angebaut werden.

 

6. GVO stürzen Bauern in die Verschuldung. Landwirte lassen sich in der Regel durch leere Versprechungen über höhere Ernten und geringere Ernteausfälle zum Anbau von GVO verleiten. Erfüllen sich diese Versprechungen dann aber nicht, sitzen sie auf Schulden, die sie vor allem in Entwicklungsländern oftmals in den Bankrott treiben. Das ist mit verantwortlich dafür, dass in Indien jeden Monat ungefähr 1.000 Bauern Selbstmord begehen.

 

7. GVO zerstören die Artenvielfalt, die Lebenskraft auf unserem Planeten. Die Lebensfähigkeit unseres Planeten hängt ab vom pflanzlichen Leben der Artenvielfalt, des Überflusses und Gleichgewichts im Rahmen eines Ökosystems. GVO sind das Gegenteil, sie stellen ein System nicht nachhaltiger Monokultur dar, das zu Bodenerosion, Mineralstoffverlust und letztendlich zum Tod führen wird.

 

 

Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

 

Listverse.com

ScienceDaily.com

Reuters.com

Time.com

Spiegel.de

GMO-Journal.com

DailyMail.co.uk

 

 

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Leser-Kommentare (1) zu diesem Artikel

21.08.2014 | 23:43

Mette Kramer

Was hat die allmachtswahnsinnige Spitze eines solchen Chemie-Konzerns eigentlich von totaler Zerstörung der Erde?? Glauben diese „Köpfe“ dass sie im „Glashaus“ sitzen und sich selbst sowie ihre Villen und sonstigen Grundstücke vor ihrer eigenen Chemie schützen können um zu „überleben“?? Wenn nichts und niemand mehr existiert und nur noch vergiftete Wüsten mit ebenso vergifteten „Wasserquellen“ rundum bestehen was ist dann hier „Sieg“ oder „Erfolg“ oder „Gewinn“ oder“...

Was hat die allmachtswahnsinnige Spitze eines solchen Chemie-Konzerns eigentlich von totaler Zerstörung der Erde?? Glauben diese „Köpfe“ dass sie im „Glashaus“ sitzen und sich selbst sowie ihre Villen und sonstigen Grundstücke vor ihrer eigenen Chemie schützen können um zu „überleben“?? Wenn nichts und niemand mehr existiert und nur noch vergiftete Wüsten mit ebenso vergifteten „Wasserquellen“ rundum bestehen was ist dann hier „Sieg“ oder „Erfolg“ oder „Gewinn“ oder“ Rentabilität“ zu nennen?? Der Mensch will wohl anstelle von GOTT Schöpfer einer von ihm statt der Natur erzeugten Kunstwelt sein und vergisst gar zu gerne dass er selbst ein Produkt dieser Schöpfung ist. Als solches kann er sie in Teilen erkennen und begreifen lernen jedoch nicht durch eine absurde Kunstwelt ohne jegliches Leben ersetzen. „Denn sie wollen sein wie Gott“ Die ersten Erfahrungen mit den „Superwildkräutern“ und wohl bald auch „Superinsekten“ zeigen doch zudem wie absurd solch ein „Schöpfungsversuch“ ist. Die ganze Branche ist total überflüssig und stellt sich als Gegner allen Lebens selbst in Frage. Ihrer Spitze ist wohl nie bewusst geworden dass sie als Förderer und Beschleuniger ungeheurer Todesursachen den SINN DES LEBENS nicht begreifen. Sie können wohl nicht hinterfragen WAS HABEN ANDERE DAVON DASS ES MICH GIBT<ß – also auch nicht danach entscheiden. Wie klein ist der Mensch im Verhältnis zum großen Schöpfer!! Dieser wird wohl (hoffentlich) keine solche wahnsinnige Zerstörung seiner großen Werke zulassen

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