Wednesday, 29. June 2016
19.03.2014
 
 

Ukrainischer Soldat auf der Krim getötet: Möglicherweise Tat unter »falscher Flagge«, um einen Krieg vom Zaun zu brechen

Kurt Nimmo

Die internationalen Establishment-Medien heizen gegenwärtig mit der Verbreitung der Meldung, ein ukrainischer Soldat sei nach dem Referendum über die Abspaltung der Krim von der Ukraine auf der Krim erschossen worden, die Stimmung weiter an. Die Tageszeitung USA Today und andere Propagandakartelle deuten damit an, Gewalt werde die unausweichliche Folge des Ergebnisses der Abstimmung und der Entscheidung der Krim sein, sich von der Ukraine abzuspalten und wieder Russland anzuschließen, nachdem in Kiew derzeit eine Putsch-Regierung die Macht übernommen hat, die im Februar den demokratisch gewählten Präsidenten gewaltsam gestürzt hatte.

In diesem Zusammenhang überrascht es nicht, dass sich die Medien in ihrer Berichterstattung vor allem auf den amtierenden Ministerpräsidenten und früheren Zentralbanker Arsenij Jazenjuk berufen. »Der Konflikt ist dabei, sich von einem politischen in einen militärischen Konflikt zu verwandeln«, erklärte Jazenjuk im ukrainischen Verteidigungsministerium, die Schuld daran trügen

die russischen Soldaten. »Heute haben russische Soldaten damit begonnen, auf ukrainische Soldaten zu schießen. Dies ist ein Kriegsverbrechen, das niemals verjähren wird«, fuhr er fort.

 

»Jats«, wie der Regierungschef auch von seinen »Paten« und Unterstützern im amerikanischen Außenministerium genannt wird, sagte weiter, ukrainische Soldaten seien als Reaktion auf die Schießereien nunmehr ermächtigt, Schusswaffen auf der Krim einzusetzen.

 

USA Today berief sich in seiner Berichterstattung auf Informationen, die auf der Internetseite der Nachrichtenagentur Ukrainian News veröffentlicht worden waren. Demnach seien russische Soldaten für den Angriff verantwortlich. Diese unbegründete Behauptung wurde pflichtgemäß von den Medien in den Vereinigten Staaten aufgegriffen und verbreitet.

In einem Artikel, der auf der Internetseite der britischen BBC veröffentlicht wurde, hieß es demgegenüber, die betreffenden bewaffneten Männer seien bisher nicht identifiziert und ihr Anführer sei von russischen Soldaten in Gewahrsam genommen worden:

»Ein Augenzeuge erklärte gegenüber BBC, die Bewaffneten seien in zwei Fahrzeugen ohne Kennzeichen angefahren gekommen, hätten den Stützpunkt in Simferopol gestürmt und dabei automatische Waffen abgefeuert.

Die ukrainische Regierung erklärte, ein Nachwuchsoffizier, der seinen Dienst in einem Park innerhalb des Stützpunktes versehen hätte, sei getötet und ein weiterer Offizier verletzt worden. Ein dritter Soldat habe Verletzungen an Bein und Kopf erlitten, nachdem er mit Eisenstangen geschlagen worden sei, hieß es weiter. Die Regierung sagte zudem, der Kommandeur der Einheit sei von Personen, die russische Uniformen trugen, gefangen genommen worden.

Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Wladislaw Selesnew, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, der Angriff sei von ›unbekannten Kräften in voller Bewaffnung und mit Gesichtsmasken‹ verübt worden.«

Die britische Tageszeitung The Independent zitierte offizielle Vertreter der Krim mit den Worten, zuerst seien Schüsse von »faschistischen Heckenschützen« von einem nahe gelegenen Wohngebäude aus abgefeuert worden. Auch RussiaToday berichtete, dass Scharfschützen an dem tödlichen Angriff beteiligt gewesen seien.

 

 

Die Stellungnahme des Übergangs-Regierungschefs Jazenjuk, der Konflikt sei dabei, von einem politischen in einen militärischen Konflikt umzuschlagen, deutet darauf hin, dass jetzt damit begonnen wurde, die nächste Phase der inszenierten und manipulierten Krise einzuleiten.

Senator John McCain aus Arizona hat bereits dargelegt, was seiner Ansicht nach nun geschehen müsse. Sollten sich gewalttätige Zwischenfälle auf der Krim und im Osten der Ukraine häufen und verschärfen, möglicherweise auch als Folge weiterer »Operationen unter falscher Flagge« ähnlich der, über die hier berichtet wird, würden die USA eingreifen, um die Junta in Kiew mit »moderater militärischer Hilfe« zu unterstützen, die aus »einigen kleineren Waffen und entsprechender Munition sowie deutlicher nichttödlicher Unterstützung wie etwa Schutzausrüstungen, Ersatzteile, Treibstoffe, und die Weitergabe nachrichtendienstlicher Informationen« bestehen könnte, wie McCain schrieb.

 

Zusätzlich sollten die USA »die ukrainische Regierung zusammen mit der NATO und anderen Partnern bei der Entwicklung und Ausstattung eines langfristigen Hilfsprogramms zur Stärkung der Reform des ukrainischen Militärs unterstützen«. Die NATO müsse »insbesondere in Mittel- sowie Osteuropa und den baltischen Ländern ihre Truppenpräsenz, die Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen sowie ihre Manöver ausweiten«.

 

Weiter erklärte McCain, die NATO solle die Situation dazu nutzen, »sich auf eine schnellstmögliche Ausweitung des Bündnisses, insbesondere auf Länder wie Georgien und Montenegro, vorzubereiten«. Auf diese Weise würde die NATO direkt an die russische Grenze heranrücken und eine politische und vielleicht sogar eine militärische Reaktion seitens der russischen Supermacht, die über Wasserstoffbomben verfügt, provozieren.

 

 

 

 


 

 

 

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