Tuesday, 27. September 2016
08.03.2016
 
 

Opioide von Big Pharma sorgen für Verstopfung

L. J. Devon

Eines kann die Pharmazie wirklich sehr gut, das muss man ihr lassen: Sie ist herausragend darin, völlig neue Gesundheitsprobleme zu erschaffen. Nehmen wir beispielsweise die Opioide, die Big Pharma – die großen Pharmakonzerne – als Schmerzmittel vertreibt.

 

 

Mittlerweile stellen Forscher fest, dass diese weitverbreitete Klasse von Medikamenten zu schwerer Verstopfung führt, die Risse im Anus und Magenkrämpfe auslösen kann. 95 Prozent aller Patienten, die Big Pharmas Opioide regelmäßig einnehmen, leiden an einer sogenannten opioidinduzierten Obstipation.

 

Die Australian Pain Society meldet: »Eine der häufigsten unerwünschten Nebenwirkungen einer chronischen Opioidtherapie ist Verstopfung. Bis zu 95 Prozent der Patienten, die ein Opioid erhalten, klagen über Verstopfung als Nebenwirkung, und zwar schon recht bald nach Einnahme der ersten Dosis.«

 

Opiate unterdrücken eine der wichtigsten Körperfunktionen


»Verstopfung, pah!«, könnte man meinen, aber derartige Nebenwirkungen sind kein Klacks. Eine zentrale Körperfunktion wird durch diese Schmerzmedikamente lahmgelegt, so dass der Körper gezwungen ist, seine eigenen Abfälle zu konsumieren.

 

Wie das American College of Gastroenterology mitteilt: »Verstopfung kann Menschen schwächen, die chronisch Analgetika [Schmerzmittel] benötigen … Opioidinduzierte Obstipation betraf durchschnittlich 41 Prozent der Patienten, die über einen Zeitraum von bis zu acht Wochen ein orales Opioid einnahmen.«

 

Opioide verursachen Verstopfung, indem sie sich an spezielle Rezeptoren im Verdauungstrakt und im zentralen Nervensystem ankoppeln, so das American College of Gastroenterology weiter. Durch direkte und indirekte anticholinergische Mechanismen sorge das für eine reduzierte Darmaktivität. Diese Medikamente zerstören die natürliche Intelligenz des Körpers und blockieren die Botschaften, die dem Körper mitteilen, wann es Zeit ist, den Darm zu entleeren.

 

Stellen die Eingeweide ihre Arbeit ein, kommt es im Dickdarm zu einem Rückstau der Exkremente. Diese zerfallen und verunreinigen das Blut. Allein schon dieser Nebeneffekt kann ausreichen, um einem Menschen langfristige Schmerzen zu bescheren.

 

Opioide helfen Menschen nicht dabei, ihre Schmerzen in den Griff zu kommen – langfristig sorgen sie vielmehr dafür, dass eine sehr wichtige Körperfunktion abschaltet, dass das Verdauungssystem keinen Stuhlgang mehr einleitet und dass verrottende Exkremente den Darm verkleben. Das ist eine perfekte Grundlage für Krankheiten und chronische Entzündungen.

 

Sind Schmerzmittel das Risiko also wirklich wert, wenn sie Schmerzen und Blutungen im Analbereich auslösen können, Magenschmerzen, Aufgeblähtsein, Harninkontinenz, Kotstauung, Risse im Anus und in sehr schweren Fällen Darmverschluss und Darmrisse?

 

Die Schmerzen durch Big Pharmas Opiate sind langfristig größer


Die Australian Pain Society schreibt: »Einige Patienten würden eher chronische Schmerzen ertragen wollen, als an der schweren Verstopfung zu leiden, die als Folge einer langfristigen Opioidtherapie entstehen kann. Einer Studie zufolge setzte ein geschätztes Drittel der Patienten mit der Einnahme von Opioiden aus, verringerte die Dosis oder setzte das Mittel ganz ab, um einen normalen Stuhlgang zu erleichtern …« In einigen Fällen tat sich der Körper auch nach dem Absetzen des Mittels damit schwer, zum normalen Stuhlgang zurückzukehren, so die Society.

 

Anticholinergisch wirkende Medikamente blockieren den Neurotransmitter Acetylcholin. Sie verhindern, dass Acetylcholin sich an die entsprechenden Rezeptoren im Gehirn koppelt. Die Folge: eine Verlangsamung der kognitiven Prozesse. Es wird also die Gehirnfunktion beeinflusst.

 

Das Fachmagazin Practical Pain Management schreibt, dass die Opioide von Big Pharma endlich auf all ihre schwächenden Folgen hin untersucht werden. Zwar seien die Medikamente seit mehreren Jahrzehnten im Einsatz, aber »erst jetzt beginnen wir die zahlreichen Nebenwirkungen von Opioiden zu verstehen und zu erkennen. Verstopfung, Übelkeit, Emesis [Erbrechen], Pruritus [Juckreiz], Atemdepression und Somnolenz [Benommenheit mit abnormer Schläfrigkeit] sind gut dokumentiert. Nicht so gut bekannt sind Auswirkungen auf die Immunfunktion, auf den Harnverhalt, Endokrinopathien, Refluxösophagitis [Sodbrennen], Gastroparese, Schlafapnoe, das kardiovaskuläre System, Osteoporose, Gefühle, Dentition und Nierenfunktion.

 

Die Opiate von Big Pharma machen Menschen langfristig zu hilflosen Wracks mit völlig neuen Gesundheitsproblemen. Dabei existieren doch bessere Ansätze zum Schmerzmanagement. Es gibt diverse Lebensmittel, Kräuter und Gewürze mit entzündungshemmenden Bestandteilen, die Schmerzen lindern und gleichzeitig für eine gute Verdauung und eine gute Gehirnfunktion sorgen. Von Kurkumin beispielsweise – dem starken Inhaltsstoff im Kurkuma – ist bekannt, dass es im ganzen Körper Entzündungen hemmt. Pflanzenbasierte Medizin wie Ingwerwurzeln, Cayenne, Boswellia, Kirsche, Ananas und Teufelskralle sorgt für Linderung bei Schmerzen und arbeitet dabei mit dem Körper und nicht gegen ihn!

 

 


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