Tuesday, 27. September 2016
11.03.2016
 
 

Tragen Pestizide und Herbizide wie Glyphosat zu Nervenkrankheiten wie Parkinson bei?

L. J. Devon

Noch nie wurden die Gene der menschlichen Rasse so stark von der Umwelt beeinflusst wie heute. Pflanzenschutzmittel und Unkrautvernichtungsmittel bringen das natürliche Gleichgewicht von Leben und Mikrobiologie durcheinander, verzerren und zerstören es. Mit diesen Mitteln werden die Lebensmittel besprüht, die wir essen, und die negativen Folgen ziehen sich durch bis zur genetischen Ebene.

 

Gesunde Gene, die aktiv sein sollten, werden durch Pestizide und Herbizide lahmgelegt, während Gene, die inaktiv sein sollten, aktiviert werden. Die menschliche Rasse erlebt einen beispiellosen Wandel, und die epigenetischen Veränderungen erfolgen still und leise, ohne dass die Menschen es begreifen.

 

Pestizide und Herbizide vernichten das natürliche Gleichgewicht des Körpers


Auslöser ist der Wunsch der Menschen, mithilfe chemischer Abkürzungen in der Landwirtschaft und der Lebensmittelproduktion die Natur zu kontrollieren und zu manipulieren. Wir entwickeln unzählige Chemikalien, die wir in der Luft versprühen, die wir einatmen, essen und uns injizieren.

 

Wann werden wir endlich begreifen, dass wir auf diese Weise das natürliche, gesunde Gleichgewicht zwischen unseren Organen zerstören? Unabhängige Wissenschaftler erkennen inzwischen, dass der Mechanismus, mit dessen Hilfe das Herbizid Glyphosat Unkraut vernichtet, derselbe Mechanismus ist, der die guten Mikroben im menschlichen Verdauungsapparat abtötet.

 

Aber wir benötigen diese Mikroben, denn sie helfen uns, Nährstoffe zu verdauen, Schadstoffe abzubauen, den Körper zu entgiften sowie Darmwände und Blut vor Krankheitserregern zu schützen. Ohne ein starkes Mikrobiom reagiert die Immunabwehr des Körpers nur langsam auf schädliche Eindringlinge.

 

Kleinkinder werden mit Chemikalien überflutet. Das schädigt bereits in jungen Jahren die Gene


Sie sind noch so jung, die armen Kinder, und werden trotzdem bereits Unkrautvernichtungs- und Pflanzenschutzmitteln ausgesetzt, sei es durch Sonden im Krankenhaus oder durch Babynahrung, die Maissirup enthält. Bei diesen kleinen Körpern, die sich erst noch entwickeln müssen, ist der Schaden, den all die Chemie anrichtet, deutlich größer. Die Kleinen wiegen doch erst ein Dreißigstel dessen, was ein typischer Erwachsener wiegt! Und Kleinkinder werden in einem derartigen Tempo mit aluminiumhaltigen Impfstoffen, Antibiotika, Formaldehyd, Mononatriumglutamat, Quecksilber und anderen Dingen bombardiert, dass die gesunden Gene der Babys wohl niemals Gelegenheit bekommen werden, auf natürliche und gesunde Weise ihrer Arbeit nachzugehen.

 

Die Chemikalien zersetzen die Darmwände und richten verheerende Schäden an der intelligenten Mikrobiologie des Körpers an. Das führt dazu, dass Schädlinge leichter in den Blutkreislauf gelangen. Chemikalien können sich einfacher innerhalb des gesamten Körpers ausbreiten und stellen interne Filtersysteme wie Nieren, Galle, Leber und Haut auf eine schwere Belastungsprobe. Ist der Körper Pestiziden, Schwermetallen und anderen Chemikalien lange genug ausgesetzt, können diese Stoffe bis ins Gehirn vordringen, wo sie Nervenzellen abtöten, die Hormone durcheinanderbringen und die mentale Homöostase stören.

 

Starke Verbindung zwischen Pestiziden, Herbiziden und Parkinson


Heutzutage geht man ausgesprochen sorglos mit Unkrautvernichtungsmitteln und Pflanzenschutzmitteln um, was dazu führt, dass sich die chemische Zusammensetzung von Lebensmitteln genauso verändert wie unsere Atemluft. Es ist furchtbar und es ist traurig, aber häufig wird Bauern empfohlen, selbst auf einem abgeernteten Feld noch das krebserregende Glyphosat zu sprühen. Warum? Damit dort während des Winters kein Unkraut wächst.

 

Forscher der Abteilung für Krebsepidemiologie und Genetik am amerikanischen National Cancer Institute haben einen direkten Zusammenhang zwischen chronischem Kontakt mit Pestiziden und Parkinson festgestellt. Die Parkinson-Krankheit ist ein ganzes Bündel von Gesundheitsproblemen, die ihren Ursprung im zentralen Nervensystem haben. Sie äußert sich durch nachlassende Kontrolle über die Motorik, unkontrollierbares Zucken der Extremitäten, kognitive Defizite und potenziell auch eine ausgewachsene Demenz.

 

Im Mai 2013 präsentierte die American Academy of Neurology, was sie nach dem Studium von über 100 Studien aus aller Welt festgestellt hatte: Ein erhöhter Kontakt mit Pestiziden, Herbiziden und Lösungsmitteln geht »vermutlich einher mit einem höheren Risiko, an der Parkinson-Krankheit zu erkranken«. Landwirte, die direkt mit diesen Chemikalien arbeiten, leiden am stärksten unter neurologischen Auffälligkeiten, speziell an Parkinson. Es bestand ein direkter Zusammenhang zwischen einem erhöhten Kontakt mit Pestiziden in ländlichen Gebieten und einem doppelt so hohen Risiko, Parkinson zu bekommen.

 

Im Jahr 2011 veröffentlichten Forscher der School of Public Health an der University of California in Los Angeles eine Studie, die nachwies, dass der ganz normale Kontakt mit Pestiziden, wie er in Heim und Garten erfolgt, das Risiko für eine Parkinson-Erkrankung verdreifacht. Im Rahmen einer Meta-Analyse zeigten 17 von 19 Studien, dass eine direkte Verbindung bestand zwischen einem längeren Kontakt mit den Chemikalien aus Pestiziden und Herbiziden und einem höheren Parkinson-Risiko.

 

Der menschliche Körper entwickelt keine Immunität gegenüber Industriechemikalien, der Kontakt mit Pestiziden härtet ihn nicht ab. Wir sind stets und ständig Chemikalien ausgesetzt, in unseren Gärten, in unseren Feldfrüchten, in unserem Zuhause.

 

Langsam und ganz unauffällig schwächt uns dieser ständige Kontakt. Die Schäden lassen sich bis auf die Ebene der Hormone beobachten und bis auf die Ebene der Mikroben und der Gene fühlen. Die Chemikalien zerstören das natürliche Gleichgewicht des Körpers, die Harmonie mit sich und seiner Umwelt.

 

 


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