Londoner Verteidigungsministerium bestätigt: Deutsche Kampfflieger in Afghanistan in britischen Kampfflugzeugen
Udo Ulfkotte
Unser Bericht über deutsche Kampfflieger im Kampfeinsatz in britischen Kampfflugzeugen in Afghanistan hat binnen weniger Stunden weithin Wellen geschlagen. Denn die geschilderten Kampfeinsätze sind nicht durch den Bundestagsbeschluss gedeckt. Jetzt bestätigt London: Die Bundesregierung hat die RAF zu dieser »Kooperation« beim Kampfeinsatz gedrängt. Und auch Londoner Medien berichten über die von uns genannten Fakten …
Deutsche Kampfeinsätze sind ganz klar keine Wiederaufbauhilfe. Und die getarnten Kampfeinsätze deutscher Kampfflieger sind nicht durch das Bundestagsmandat gedeckt. Denn offiziell ist die Bundeswehr zu einem »Stabilisierungseinsatz« in Afghanistan.
Wie von uns berichtet, wird der Frieden in Afghanistan jetzt in einem Mimikry-Spiel erkämpft, bei dem deutsche Kampfflieger ungeniert in britische Kampfflugzeuge gesteckt werden. In den Blogs britischer RAF-Piloten wird seit Tagen über diese deutschen Kampfeinsätze heißt diskutiert – in deutschen Medien schaut man derweilen lieber politisch korrekt weg.
Viele Politiker haben inzwischen bei uns angefragt und um weitere Einzelheiten zu unserem Exklusivbericht gebeten. Ihnen kann geholfen werden. Britische Medien haben schon vor wenigen Tagen stolz darüber berichtet, dass deutsche Kampfflieger in britischen Kampfflugzeugen bei Kampfeinsätzen in Afghanistan sitzen (siehe Screenshot links, berichtet wird ausdrücklich über »combat flights« (Kampfeinsätze), nicht etwa über Aufklärungsflüge). Die Funktion der Deutschen dabei: Waffennavigator auf dem zweiten Sitz hinter dem britischen Piloten. Das britische Verteidigungsministerium bestätigte britischen Medien inzwischen auch, dass die Deutschen von Dezember bis Januar 2010 insgesamt 18 solcher Kampfeinsätze mitgemacht hätten – und zwar auf Wunsch der Bundesregierung:

Man darf nun gespannt auf die Antwort sein, warum die in Großbritannien stationierten deutschen Korrespondenten das alles verschwiegen – oder gar nicht mitbekommen – haben. Werden deutsche Qualitätsmedien das alles weiterhin politisch korrekt übersehen …?
Uns haben Luftwaffenkreise über diese britisch-deutschen Kampfeinsätze berichtet. Sie werden intern ganz klar als »Rache« für getötete deutsche Soldaten gesehen – auch wenn das in den Memoranden der Ministerien nicht ausdrücklich vermerkt ist.
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