Saturday, 28. May 2016
04.07.2014
 
 

Obamas »Braunhemden-Gesetz« in Internierungslagern

Mac Slavo

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen 2008 versprach Barack Obama, er werde eine inländische Sicherheitstruppe aufstellen, die es durchaus mit den amerikanischen Streitkräften aufnehmen könnte. Diese Idee wurde von seinen Gegnern scharf kritisiert, weil man befürchtete, eine solche Organisation würde ähnlich wie die Spionagegruppen in der Zeit des Zweiten Weltkriegs agieren, die die Bürger in Nazi-Deutschland überwachten.

 

Viele bezeichneten Obamas geplante Truppe in Anlehnung an die paramilitärische nationalsozialistische Sturmabteilung (SA) und andere Gruppen, die wiederholt mit einer extrem nationalistischen Auffassung und einer Bereitschaft zu bedingungslosem Gehorsam in Verbindung gebracht wurden, als »Braunhemden«.

Diese »Braunhemden« hatten u.a. die Aufgabe, Dissidenten zu verhaften, Kritiker zum Schweigen zu bringen und sogar Hinrichtungen an Personen vorzunehmen, die als »nicht umerziehbar« eingestuft wurden.

 

Für die meisten Menschen bedeutete die Vorstellung, dass eine solche inländische Sicherheitstruppe in den USA aufgestellt würde, nur eine weitere Verschwörungstheorie verrückter rechter Kreise. Aber im Oktober 2012 verabschiedete das Heimatschutzministerium im Rahmen des neuen Programms nach seiner Ausbildung sein erstes Korps »ziviler Einsatzkräfte« (»Civilian Responders«, FEMA-Corps). Seitdem wurden vermutlich Tausende weitere junge Erwachsene ausgebildet und im ganzen Land eingesetzt und könnten im Falle von Notstandssituationen einberufen werden.

 

Und wenn es überhaupt eine Notfallsituation geben könnte, die eine quasimilitärische Reaktion in Amerika selbst erforderlich machte, so wäre dies nach Ansicht vieler heute die Situation an der Südgrenze der USA, wo Hunderttausende Migranten versuchen, illegal in die USA einzuwandern.

 

Aufgrund der schieren Zahl der Menschen, die sich auf den Weg in die USA machen, und des völligen – ungewollten oder absichtlichen – Versagens der Regierung Obama bei der Sicherung der Grenzen steht Amerika nun vor dem Problem, mehr Menschen als ursprünglich erwartet mit Unterkünften, Essen, Kleidung und medizinischen Dienstleistungen versorgen zu müssen.

 

Aber anstatt nun Sicherheitskräfte des Heimatschutzministeriums oder die Nationalgarde einzusetzen, um die illegale Einwanderung dort einzudämmen, wo sie geschieht, begann die Regierung damit, provisorische Internierungslager einzurichten. In einigen dieser Einrichtungen wird eine große Zahl von Menschen in Räumen von der Größe eines Apartments zusammengepfercht. Als Folge davon haben sich bereits ansteckende Krankheiten verbreitet, und zivile Nothilfeorganisationen wurden damit beauftragt, Pflegedienste zu leisten.

 

Aber neben den Ärzten und Pflegekräften findet sich auch eine private Sicherheitstruppe, die angeheuert wurde, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Nach Angaben verschiedener Personen, die in den Lagern arbeiten, geht es diesen Sicherheitskräften weniger darum, den Frieden zwischen den Einwanderern zu sichern. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht vielmehr der Versuch, den Betrieb und die Lage in diesen Einrichtungen vor der allgemeinen Öffentlichkeit geheim zu halten.

 

Wie eine anonyme Quelle berichtete, die leider keine Bilddokumentation dieser Ereignisse vorlegen konnte, da Handys und Smartphones in der Einrichtung nicht erlaubt sind, bezeichnen sich die Sicherheitskräfte Berichten zufolge selbst als »Braunhemden«.

 

Weiter heißt es, sie hätten angeordnet, dass jeder verhaftet werden sollte, der mit der Öffentlichkeit Kontakt aufnimmt oder Handys bzw. Smartphones benutzt.

 

Darüber hinaus hätten sie bestimmte Vorschriften eingeführt, die »Braunhemden-Gesetz« genannt werden. Der amerikanische Nachrichtensender Fox News berichtete:

»›Einige von uns wollten über die Zustände in den Lagern reden, aber die Agenten haben klargemacht, dass wir dann verhaftet würden‹, berichtete mir ein Betreuer aus der Psychiatrie.

Uns wurde strikt befohlen, zu niemandem etwas zu sagen.‹ …

Die Quellen erklärten, die Sicherheitskräfte bezeichneten sich selbst als Braunhemden.

Es herrschte eine allgemeine Atmosphäre großer Unterwürfigkeit.‹

Sobald du deinen Fuß in das Lager gesetzt hast, untersteht du ihrem Gesetz – dem Braunhemden-Gesetz.‹

[Die Quelle] berichtete, den Mitarbeitern würden ihre Handys, Smartphones und andere Kommunikationsgeräte abgenommen. Jeder, der mit einem Handy erwischt werde, würde sofort gefeuert.

Jeder verhielt sich paranoid‹, fuhr sie fort. ›Die Kinder besaßen mehr Rechte als die Mitarbeiter.‹ Weiter berichtete sie, die Kinder in dem Lager hätten an Masern, Krätze, Windpocken, Halsentzündungen, aber auch an psychischen und emotionalen Problemen gelitten.«

Die amerikanische Regierung hat Milliarden Dollar ausgegeben, um eine große Bandbreite unterschiedlichster Maßnahmen und Bestimmungen für den Fall von Notstandssituationen im Inland vorzubereiten. Zusätzlich zu den »Braunhemden«-Sicherheitskräften, die gegenwärtig in provisorischen Internierungslagern eingesetzt werden, hat die Regierung auch einige Milliarden Schussmunition, Gewehre, Schutzausrüstung für Polizeikräfte, gepanzerte Fahrzeuge, Militärdrohnen u.a. angeschafft. Darüber hinaus wurden Gerüchten zufolge in Erwartung von Ereignissen, die von umfassenden Unruhen bis hin zu Naturkatastrophen reichen, Hunderte Internierungslager im ganzen Land eingerichtet.

 

Im Falle eines Notstandes oder einer allgemeinen Krise hat der Präsident, der sich diese Befugnis im März 2012 mit seiner Executive Order 13603 - National Defense Resources Preparedness selbst eingeräumt hat, Zugriff auf das Militär, Strafverfolgungsbehörden, das Heimatschutzministerium und nun auch noch auf zivile Sicherheitskräfte, die bereit sind, diesen Eindruck gewinnt man zumindest, ihren Befehlen zu folgen, ohne ihre Mitverantwortung und Mittäterschaft bei der Vertuschung der Verbreitung von Krankheiten und von Wer-weiß-was-noch-allem zu hinterfragen.

 

In den FEMA-Lagern, die angeblich als letztes Mittel für den Fall eingerichtet wurden, dass die Regierung nach einer Verhängung des Kriegsrechts Zehntausende Menschen verhaften und internieren »muss«, dürfte eine ähnliche Logistik wie in den bereits existierenden Internierungslagern für Einwanderer erforderlich sein.

 

Jetzt wissen wir Bescheid, und sollte sich jemand jemals in einem solchen Internierungslager aufhalten müssen, weiß er nun, dass keinerlei Informationen aus dem Lager an die Öffentlichkeit gelangen. Es sei denn, diese Mitteilung wurde von offizieller Stelle für die Verbreitung freigegeben.

 

Jeder, der sich nicht an diese Spielregeln und an das »Braunhemden«-Gesetz hält, muss damit rechnen, dass seine Karriere zerstört und er möglicherweise sogar verhaftet wird. Vielleicht kommt es auch noch schlimmer und er wird nach den geltenden Antiterror-Gesetzen angeklagt, die eine, wie es die alten Braunhemden-Vorbilder aus den 30er Jahren möglicherweise genannt hätten, »Endlösung« vorsehen.

 

 

 


 

 


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