Saturday, 25. June 2016
08.05.2014
 
 

Russische strategische Bomber an der amerikanischen Westküste: Legten sie das Flugverkehrskontrollsystem von Los Angeles lahm?

Mac Slavo

Angesichts der immer weiter eskalierenden Situation in der Ukraine und der anhaltenden Forderungen der USA nach weiteren Sanktionen gegen die Finanz- und politische Elite Russlands verlegt der russische Präsident Wladimir Putin nicht nur Zehntausende russischer Soldaten an die Westgrenze des Landes, sondern schickt auch strategische Langstreckenbomber über den Pazifik. Nach Angaben der amerikanischen Streitkräfte ist dies seit dem Kalten Krieg das erste Mal, dass russische Kampfflugzeuge dem amerikanischen Luftraum so nahe gekommen sind.

Weitaus alarmierender ist aber, dass Russland eindeutig klargemacht hat, dass jeder Angriff auf das Mutterland aller Wahrscheinlichkeit nach umfassende Luftangriffe auf westliche Ziele nach sich zöge. Nuklear bewaffnete russische Bomber wurden in der letzten Zeit überall in der Welt gesichtet, darunter auch über Guam, wo sich der strategisch wichtige US-Luftwaffenstützpunkt Andersen befindet, sowie in Japan, Südkorea und Europa.

 

Der amerikanische Luftwaffenchef im Pazifik, General Herbert »Hawk« Carlisle, spricht von einem deutlichen Anstieg der Aktivitäten russischer strategischer Langstreckenflugzeuge, die sogar die kalifornische Küste entlang flogen.

 

Es gab keine Äußerung dazu, ob die Flugzeuge nuklear bewaffnet waren, aber in der Zeit nach Ende des Kalten Krieges Anfang der 1990er Jahre waren keine russischen Patrouillenflüge über dem Meer entlang der US-Westküste und über Kalifornien gesichtet worden. Über die Berichte über russische Bomberflüge in der Nähe amerikanischer Interessen hinaus vermeldete das amerikanische Militär keine weiteren außerordentlichen Vorkommnisse.

 

Aber in der vergangenen Woche geschah in Los Angeles etwas sehr Seltsames, das möglicherweise mit einem Überflug in sehr großer Höhe in Zusammenhang steht. Die Fluglotsen am Flughafen von Los Angeles berichteten, dass ihre Computersysteme überlastet waren und abstürzten, was zu Verspätungen von Hunderten von Flügen und sogar zu Streichungen von Flügen im ganzen Land führte.

 

Der amerikanische Nachrichtensender NBC News berichtete später, der Absturz sei durch den Überflug eines U-2-Spionageflugzeugs ausgelöst worden. Das Flugzeug, das aus den 1950er Jahren stammt, sei in einer Höhe von mehr als 18 Kilometern in den Luftraum über dem Flughafen von Los Angeles eingedrungen. Seine Störsender hätten nicht nur die laufenden Systeme der Luftverkehrskontrolle, die die zivilen Flüge überwachen und einweisen, sondern auch die Back-Up-Systeme zum Absturz gebracht:

»Ein U-2-Spionageflugzeug soll angeblich für einen Computerabsturz der Flugverkehrskontrolle in Kalifornien verantwortlich sein, der Anfang der Woche zu Verspätungen und Flugausfällen führte…

Wie NBC News berichtete, flog die U-2 in einer Höhe von etwas mehr als 18 Kilometern, während sich die Computer der Flugverkehrskontrolle bemühten, einen Zusammenstoß mit Flugzeugen zu verhindern, die tatsächlich nur wenige Kilometer unter ihm flogen. Die Computer des Flugsicherungszentrums in L.A. sind so programmiert, dass sie Zusammenstöße in der Luft zwischen zivilen und anderen Flugzeugen verhindern sollen.

Die Flughöhe des Spionageflugzeugs und dessen Route hatten offensichtlich ein Computersystem mit der Bezeichnung ›ERAM, das auf den Monitoren der Fluglotsen Daten darstellt, überlastet. Auch das Ausweich-Computersystem stürzte ab.«

Aber wenige Tage nach dem ursprünglichen Bericht, der inzwischen von Fernseh- und Radiosendern in ganz Amerika aufgegriffen worden war, dementierte die amerikanische Luftwaffe offiziell, dass es sich um ein U-2-Spionageflugzeug gehandelt habe, und behauptete demgegenüber, ihr sei die Ursache des Systemabsturzes der Flugsicherung bekannt, gab diese aber nicht preis:

»Bisher ist immer noch unklar, warum die U-2 in den Luftraum über dem Flugsicherungszentrum in Los Angeles eindrang oder warum sie nicht vorab ihren Überflug ankündigte, wie es eigentlich die Regel ist. Nach Angaben von NBC News sind der nahegelegene Luftwaffenstützpunkt Edwards und das Neil-A.-Amstrong-Flugforschungszentrum der NASA (ebenfalls Edwards) ›dafür bekannt, dass dort U-2 stationiert sind‹.

Ein Sprecher des Luftwaffenstützpunkts erklärte, solche Flugzeuge seien dem Stützpunkt nicht zugeteilt, und ein NASA-Sprecher meinte, keine ihrer U-2 sei am Mittwoch geflogen.«

Andererseits bestätigte die amerikanische Luftwaffe, dass sie an jenem Tag ein U-2-Flugzeug habe starten lassen – dementierte aber, dass das Spionageflugzeug für den Computerabsturz am Flughafen verantwortlich sei. Die Zeitung Air Force Times berichtete:

»Pentagon-Sprecher Oberst Steve Warren bestätigte, dass eine U-2 in der Region geflogen sei. Die Luftwaffe habe alle ›notwendigen Flugpläne und alle Formulare ... in Übereinstimmung mit allen Bestimmungen der amerikanischen Bundesluftfahrtbehörde FAA eingereicht‹, sagte Warren. Die FAA selbst veröffentlichte eine Erklärung, in der es hieß, Techniker hätten ›das spezifische Problem, das die Schwierigkeiten ausgelöst habe, beseitigt‹, aber die Behörde äußerte sich nicht dazu, um welches Problem es eigentlich ging. FAA-Sprecherin Laura Brown lehnte einen Kommentar dazu, ob es einen Zusammenhang zwischen der U-2 und den Computerproblemen der Flugverkehrskontrolle gebe, ab.«

Angesichts der Enthüllungen, dass Russland strategische Bomber für Flüge entlang der US-Westküste einsetzte, um Informationen zu sammeln und ihre Möglichkeiten auszutesten, ist es unter diesen Voraussetzungen möglich, dass irgendjemand einen Schalter betätigte, um zu sehen, was dann wohl geschähe?

 

Die amerikanische Luftwaffe weiß wahrscheinlich, was den Absturz der Computersysteme hervorgerufen hat, weigert sich aber, detailliert Auskunft zu geben. Dies wiederum legt nahe, dass entweder die USA selbst ein Militärmanöver durchführten und dies lieber unter Verschluss halten wollen, oder aber die Russen stecken dahinter, und dann würde es nur das bereits ohnehin aufgeheizte geopolitische Klima weiter verschlechtern, wenn man sich öffentlich dazu äußerte.

 

Sowohl die USA als auch Russland verfügen über modernste Tarnkappen-Technologien und Störsender, die durchaus für den Absturz der Computersysteme am Flughafen von Los Angeles verantwortlich sein können, aber eine spezielle Technologie sticht hier heraus, insbesondere dann, wenn man berücksichtigt, dass Techniker der Luftwaffe tätig werden mussten, um das Problem in den Griff zu bekommen.

 

Die USA, Russland und China sind dabei, nichtnukleare, elektromagnetische Puls-Waffen zu entwickeln und zu testen, die mittels einer Rakete eingesetzt oder an einem Flugzeug angebracht und dann in die Nähe eines bestimmten Ziels gebracht werden könnten. Anders als die nukleargezündeten Super-EMP-Waffen, die die elektrische Infrastruktur eines ganzen Landes zum Erliegen bringen könnten, wenn sie in einer Höhe von etwa 320 Kilometern über der Erdoberfläche zur Explosion gebracht werden, handelt es sich bei der nichtnuklearen EMP-Technologie um eine Waffe, die auf Sichtweite eingesetzt und gegen eine spezifische Stadt, ein Gebäude oder Computersysteme gerichtet werden kann.

 

 

In den USA wird eine Waffe dieses Typs mit dem Namen »CHAMP« (»Counter-electronics High Power Microwave Advanced Missile Project«) bezeichnet und von Boeing entwickelt und gebaut. Boeing-CHAMP-Projektleiter Keith Coleman meinte dazu: »Wir treffen jedes Ziel, das wir wollen. Wir verfolgen jeden. Heute haben wir Science-Fiction in reale Wissenschaft verwandelt… Wir können alles und jeden ausschalten.«

 

Es stimmt zwar, dass innerhalb des entsprechenden Zeitraums, in dem die Computer der Fluglotsen abstürzten, keine Rakete über den USA entdeckt wurde. Dennoch sollte man im Kopf behalten, dass CHAMP zwar einerseits sehr fortschrittlich ist, andererseits aber allgemein bekannt und von seiner technologischen Seite her bereits ein halbes Jahrzehnt alt ist.

 

Es ist sicherlich möglich und durchaus wahrscheinlich, dass Russland über vergleichbare Technologien verfügt und möglicherweise sogar über solche, die keiner Rakete mehr bedürfen, um ihr Ziel zu erreichen und zu treffen.

 

Als die russischen Bomber unsere Küste entlang flogen, hat Russland da vielleicht die Chance genutzt, einmal eine neue hochmoderne Technologie einzusetzen, die sich gegen bestimmte Komponenten des Flugverkehrskontrollsystems richtet, um Chaos zu stiften?

 

 

 


 

 

 

 

Interesse an mehr Hintergrundinformationen?

 

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!

 

Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information. Jede Ausgabe ist gründlich recherchiert, im Klartext geschrieben und setzt Maßstäbe für einen kritischen Informationsdienst, der nur unter ausgewählten Lesern zirkuliert und nur im Abonnement zu beziehen ist.

 

In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen:

 

  • So spioniert das Finanzamt die Bürger aus
  • EU will Abzocke von Autofahrern ausweiten
  • Ketzerische Tinte: Das Jesus-Geheimnis
  • Geheimdienste: So endete Flug MH370

 

 

Das alles und viele weitere Kurzberichte im neuen KOPP Exklusiv, fordern Sie noch heute Ihr Probeabonnement an!

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Nach verschiedenen »Beinahezwischenfällen« warnen Experten nun, der nächste »Carrington-Zwischenfall« könnte uns in ein dunkles Zeitalter zurückwerfen

Michael Snyder

Den meisten Menschen dürfte völlig entgangen sein, dass die Erde 2012, 2013 und im März dieses Jahres nur ganz knapp dem Schicksal entgangen ist, als Folge eines von der Sonne ausgehenden Sonnensturms durch einen starken elektromagnetischen Puls (EMP) »gebacken« zu werden. Hätte einer dieser Sonnenstürme die Erde direkt getroffen, wären die Folgen  mehr …

Säbelrasseln: Neuer chinesischer Bomber kann amerikanische Militärstützpunkte mit Atomwaffen angreifen

Paul Joseph Watson

Chinesische Staatsmedien berichteten, der neue chinesische strategische Bomber vom Typ H-6K mit seinen atomar bestückten Langstrecken-Marschflugkörpern vom Typ CJ-10 sei in der Lage, amerikanische Militärstützpunkte in Südkorea sowie auf der japanischen Hauptinsel anzugreifen. Ein entsprechender Artikel erschien am 26. Dezember auf der bekannten,  mehr …

Scheidende Heimatschutzministerin Janet Napolitano warnt vor gravierenden Cyberangriffen und verheerenden Naturkatastrophen

Redaktion

In ihrer Abschiedsrede warnte die scheidende »Heimatschutzministerin« Janet Napolitano die führenden Politiker der USA vor drohenden »schwerwiegenden« Cyberangriffen und Naturkatastrophen, deren Folgen die verheerenden Auswirkungen des Wirbelsturms Sandy und anderer Naturkatastrophen der jüngeren Zeit noch weit in den Schatten stellen könnten.  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Warum Ihre Entgiftungskur Sie krank macht: die Gefahren aggressiver Entgiftungsmethoden

Mike Adams

Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich von Menschen gehört habe, eine »Entgiftung« habe sie extrem krank gemacht. Sie nehmen Entgiftungsmittel, Pillen oder Tinkturen ein und innerhalb weniger Stunden leiden sie an Schwindel, Durchfall, Schüttelfrost, Übelkeit oder sogar Erbrechen. Diese Symptome sind mal leicht, mal schwerer, je nach Person und  mehr …

Demnächst in Ihrem Schmierentheater: Neue False-Flag-Aktion gegen Russland?

Gerhard Wisnewski

Ob Krieg, »Vergeltungsschlag« oder Offensive: Ohne False-Flag-Aktion geht bekanntlich gar nichts. Und ebenso bekanntlich basteln die USA und die ukrainische Putschregierung mit Feuereifer an einem Kriegsvorwand, um Russland eines Überfalls zu beschuldigen und in den Konflikt hinein zu ziehen. Jetzt sind neue Meldungen aufgetaucht, wonach für den  mehr …

Sparkasse prophezeit Zusammenbruch des Geldsystems

Redaktion

Alles wird gut. Diese Auffassung verbreiten Politik und Medien. Eine Sparkasse sieht das ganz anders und warnt ihre Kunden jetzt vor dem Crash des Geldsystems.  mehr …

Säbelrasseln: Neuer chinesischer Bomber kann amerikanische Militärstützpunkte mit Atomwaffen angreifen

Paul Joseph Watson

Chinesische Staatsmedien berichteten, der neue chinesische strategische Bomber vom Typ H-6K mit seinen atomar bestückten Langstrecken-Marschflugkörpern vom Typ CJ-10 sei in der Lage, amerikanische Militärstützpunkte in Südkorea sowie auf der japanischen Hauptinsel anzugreifen. Ein entsprechender Artikel erschien am 26. Dezember auf der bekannten,  mehr …

Werbung

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.