Dienstag, 6. Dezember 2016
18.04.2014
 
 

US-Post deckt sich mit Waffen und Munition ein: »Sinn ergibt das nicht«

Mac Slavo

Dieses Jahr hat Kit Daniels berichtet, dass sich der US Postal Service – wie andere Bundesbehörden auch – mit Waffen und Munition eindeckt. Ein alarmierender Trend, der da seit einigen Jahren landesweit um sich greift. Das sei »höchst ungewöhnlich«, sagt Alan Gottlieb, Vorsitzender des in Washington ansässigen »Bürgerausschusses für das Recht, Waffen zu besitzen und zu tragen« (Citizens Committee for the Right to Keep and Bear Arms).

Zwei Milliarden Schuss Munition seien vorrätig, heißt es. Das facht Verschwörungstheorien an und führt dazu, dass viele sich fragen, was die amerikanische Regierung wohl für ihre Bürger plant.

 

Erst vergangene Woche meldeten Mainstreammedien nach der Schießerei in Fort Hood, dass der Schütze Ivan Lopez Waffen und Munition gebunkert habe. Wie sieht die Wahrheit aus? Er war ein paar Mal im Waffengeschäft und hat sich dabei eine Waffe und ein paar Hundert Schuss Munition gekauft.

 

Diese knappe Einkaufsliste soll die amerikanische Öffentlichkeit alarmieren und in Furcht versetzen? Wie erst sollten wir dann auf das Vorgehen unserer Regierung reagieren? Mit Schockstarre?

Die Post hat dieses Jahr auf ihrer Webseite unter der Überschrift »Ausgesuchte Munition für Kleinkaliberwaffen« Händler aufgefordert, ein Angebot für die Lieferung von Munition abzugeben. »Wenn Ihr Unternehmen sich an der Ausschreibung beteiligen möchte, muss es sich zuvor registrieren. Diese Nachricht dient nur dazu, unsere Absicht mitzuteilen, Angebote einzuholen.«

Alan Gottlieb sagte: »Wir beobachten, dass Bundesbehörden über einen vergleichsweise kurzen Zeitraum hinweg eine ungewöhnlich große Menge an Munition erwerben. Ehrlich gesagt kann ich nicht begreifen, warum die Bundesregierung derzeit so viel einkauft.«

Vor etwas über einem Jahr hatte die Sozialversicherungsbehörde Social Security Administration eine Ausschreibung gestartet. Darin ging es um 174 000 ».357 Sig 125 Grain verbundene, ummantelte Hohlspitzgeschosse«.

Zuvor hatte bereits das Landwirtschaftsministerium 320 000 Schuss kaufen wollen. Und in jüngerer Vergangenheit sorgte das Heimatschutzministerium für einiges Aufsehen mit seinem Auftrag für 450 Millionen Patronen – während gleichzeitig das FBI in einer separaten Ausschreibung 100 Millionen Hohlspitzgeschosse kaufen wollte. Auch die Wetterbehörde fragte 46 000 Schuss nach.

Wofür genau braucht denn ein Wetterdienst scharfe Munition, fragte Philip van Cleave, Präsident der Virginia Citizens Defense League.

»Ich glaube nicht an Verschwörungstheorien, aber Sinn ergibt das nicht gerade«, sagte Gottlieb. »Was die an Munition kaufen, übersteigt den eigenen Bedarf um ein Vielfaches. Es ist viel mehr als das, was sie verbrauchen werden – das können die doch niemals aufbrauchen.«

(Newsmax via Steve Quayle)

Nein, Sinn ergibt das nun wirklich nicht. Gehen Sie als Einzelperson mal los und kaufen 1000 Schuss Munition. Das wird sofort gemeldet und Sie werden als inländischer Terrorverdächtiger geführt, sagt Senator Rand Paul.

Eines Tages könnte eine Regierung an die Macht kommen, die andersdenkende Bürger wegsperrt. Es gibt jetzt Gesetze, die charakterisieren, wer ein Terrorist sein könnte.

Jemand, der über Waffen verfügt, der Munition besitzt, der wetterfest ist und der Lebensmittel für mehr als sieben Tage im Haus hat, kann nun als potenzieller Terrorist gelten.

Wovor hat die Regierung Angst? Worauf bereitet sie sich vor? Vielleicht ja auf… uns.

 

Aus Bunkerville, Nevada, mögen sie sich vergangene Woche verzogen haben, aber keine Bange – irgendwo lecken sie ihre Wunden und organisieren sich neu. Zweifelsohne haben sie bei diesem Vorfall viel gelernt und werden beim nächsten Mal besser vorbereitet sein, vermutlich mit Armeepersonal und bergeweise Munition im Schlepptau.

 

Auch wir teilen die Einschätzung, dass die Regierung all die Munition »doch niemals aufbrauchen kann«, aber alles spricht dafür, dass die Regierung ihre Bestände für den Ernstfall aufstockt.

 

Ganz offensichtlich rechnen Teile der US-Regierung in naher Zukunft mit Ereignissen, die es erfordern, gegen das amerikanische Volk mit Waffengewalt vorzugehen. Wenn dem so ist, dann ergibt auch alles Sinn – dass verschiedene Bundesbehörden zwei Milliarden Schuss Munition und dazu Waffen, taktisches Gerät und Särge bunkern… Bundesbehörden übrigens, die alle über spezifische Richtlinien für »nationale Notfälle« und Fälle von Kriegsrecht verfügen.

 

Sie bereiten sich auf etwas Großes vor und gehen dabei beschleunigt vor.

 

 

 


 

 

 

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