Thursday, 25. August 2016
18.06.2015
 
 

Manfred Kleine-Hartlage: Die Sprache der BRD

Markus Gärtner

Kleider machen Leute, hieß es einmal. Und Worte machen Politik. Letzteres gilt in unseren Tagen mehr denn je. Man sieht es an den Mainstream-Medien, die stur die Mär vom bösen Russen verbreiten, PEGIDA-Treffen stur als »Aufmärsche« bezeichnen, oder Projekte der Regierung wie »Stuttgart 21« und den »Euro« mit Totschlagswörtern wie »alternativlos« zum Erfolg schreiben wollen.

 

Das ist spätestens seit der Einführung des Euro so. Doch damals wurde eher mit dem Begriff »irreversibel« gearbeitet. Wie irreversibel die fehlkonstruierte Gemeinschaftswährung wirklich ist, sehen wir in diesen Tagen, wo sie Europa spaltet und ihre sture Verteidigung das sozial zermürbte Griechenland über das Kliff schiebt.

 

Die schleichende, aber zielstrebig betriebene Genderisierung unserer Sprache ist ein weiteres Beispiel für »Die Sprache der BRD«, wie sie der Diplom-Sozialwissenschaftler Manfred Kleine-Hartlage in seinem gleichnamigen Buch untersucht. Wie ein akribischer Staatsanwalt seziert Kleine-Hartlage »131 Unwörter und ihre politische Bedeutung«.

 

Sie alle bringen auf den Punkt, was viele von uns seit Langem mit wachsendem Unwohlsein beobachten: Selten zuvor wurde die öffentliche Diskussion Deutschlands so von Tabu-Begriffen, Kampf-Floskeln und suggestiven Ausdrücken geschwängert wie in diesen Tagen. In diesem Licht betrachtet wird fast jedes der 131 Unwörter in diesem erhellenden Buch zu einem kleinen Aha-Erlebnis über die politischen Verhältnisse in der Merkel-Republik.

 

Vielleicht liegt das auch daran, dass wir Zeiten voller sozialer Spannungen, schwelender Finanzkrisen, ausgehöhlter Freiheiten und geopolitischer Brandherde haben. Aber diese als Hauptgrund für die Radikalisierung und ideologische Instrumentalisierung der Sprache zu sehen, würde viel zu kurz greifen.

 

Diesen Fehler hat Kleine-Hartlage in seinem lesenswerten Buch ganz bewusst vermieden. Im Gegenteil: Er schildert die vorherrschenden Floskeln und Phrasen in den Medien und der öffentlichen Debatte vielmehr als Beweis dafür, dass die Freiräume in unserer bedrohten Demokratie rasant schwinden:

»Die öffentliche Sprache der BRD zeigt vielmehr seit Jahren eine deutliche Tendenz zur Zunahme stereotyper Floskeln, Phrasen und – meist inoffizieller – Sprachregelungen, an denen sich die immer stärkere Verengung des ideologischen Spektrums ablesen lässt, das innerhalb der meinungsbildenden Eliten noch als akzeptabel gilt. Ob ein Politiker der CDU oder der SPD angehört, ein Journalist für die FAZ oder die Süddeutsche Zeitung schreibt, ein Bischof katholisch oder evangelisch ist, ein Verbandsfunktionär die Arbeitgeber- oder die Gewerkschaftsseite repräsentiert: Die Begriffe sind austauschbar, und die wenigen verbliebenen Meinungsverschiedenheiten, die in diesen Begriffen artikuliert werden, sind erkennbar bloße Varianten ein und desselben ideologischen Universums.«

Genau deshalb darf man das Buch von Kleine-Hartlage getrost als politisches Buch verstehen. Es ist kein harmloses – und schon gar kein neutrales − Nachschlagewerk. Es ist eine forensische Analyse der Sprache als Erziehungswerkzeug der Herrschenden und politisch Korrekten in dieser Republik, die nach links weggekippt ist. Jetzt werden wir Zeuge, wie in diesem Berliner Biotop mit Begriffen, Tabus, Zuwanderung und »alternativlosen« Konzepten ein neues Volk geformt werden soll.

 

Das Ziel ist eine bunte Wohlfühl-Republik mit hoher ideologischer Konformität, eine Art politischer Schrebergarten mit penibel gepflegten Beeten und rigoros geschnittenen Hecken. Kleine-Hartlage hat zu diesem Gulag das Gutmenschen-Vokabular aufgeschrieben. Er entlarvt gnadenlos das Konzept und die Stoßrichtung hinter jedem dieser ideologischen Begriffe:

»Der denunziatorische Eifer, mit dem Abweichungen von etablierten Sprachregelungen skandalisiert werden, zeigt bereits für sich genommen, dass diese Konformität zwar zwischen den verschiedenen Fraktionen der Funktionseliten untereinander, keineswegs aber zwischen ihnen und dem von ihnen regierten und (des-)informierten Volk besteht, dass die Interessen, die in dieser ideologischen Sprache zum Ausdruck kommen, keineswegs die der gesamten Gesellschaft oder auch nur einer Mehrheit sind, und dass die herrschende Ideologie ihre Monopolstellung keineswegs der Schlüssigkeit oder Wahrhaftigkeit ihrer Argumente verdankt, sondern darauf angewiesen ist, ideologisch nonkonforme Positionen aus dem öffentlichen Diskurs auszuschließen.«

Mit anderen Worten: Hier werden verbale Sittenpolizisten losgeschickt und sprachliche Kerker aufgebaut. Wer in diesem Wohlfühl-Biotop die penibel markierten Grenzen verletzt, wird zurechtgewiesen, ausgegrenzt und fertiggemacht. Von Vielfalt kann da keine Rede mehr sein. Gerade deshalb, so erklärt der Autor, gehört das Wort »Vielfalt« zu den 131 ausgewählten Begriffen in diesem Buch:

»Unter dem Stichwort ›Vielfalt‹ wird die tatsächliche und schon immer vorhandene Vielfalt von Völkern und Kulturen bekämpft. Was entstehen soll, sind ethnische Gemengelagen, die im gesamten Westen (denn die übrige Welt hält wenig von dieser ›Vielfalt‹) ungefähr gleich sein sollen. … Und so ist es nur folgerichtig, dass die erste Form von Vielfalt, die den selbstproduzierten Sachzwängen einer multiethnischen Gesellschaft zum Opfer fällt, die Vielfalt der Meinungen ist.«

Für wahre Toleranz ist in diesem Umfeld kein Platz mehr. Zwar wird diese ständig eingefordert, verlangt aber lediglich Gehorsam innerhalb der eng gesteckten Tabu-Grenzen des Berliner Biotops. Tolerierst Du unsere Vorgaben nicht mehr, ist es aus mit unserer Toleranz, lautet das unausgesprochene Motto.

 

Das bekommen derzeit vor allem jene Menschen zu spüren, die in Demonstrationen ihre Furcht vor einer Verschiebung des kulturellen Koordinatensystems wegen eskalierender Zuwanderung zum Ausdruck bringen wollen.

 

So geschehen in Dresden. Hier wurde aus vielen Bürgern, die legitime Anliegen haben, aber sie oft nicht gut artikulieren können, im Handumdrehen »Rechtspopulisten« und »Braunhemden« gemacht. Sie wurden gar als »Schande für die Republik« bezeichnet. Und sie wurden der »Islamophobie« bezichtigt. Dazu Kleine-Hartlage:

»Dem Wortsinne nach eine krankhafte Angst vor dem Islam; der Ausdruck beinhaltet also den üblichen demagogischen Missbrauch des Wortes ›Phobie‹ zur Pathologisierung einer kritischen bis ablehnenden Einstellung gegenüber dem jeweiligen Objekt, hier also dem Islam. Dass es Gründe für diese Kritik oder Ablehnung geben könnte, wird schon durch die Wortwahl ausgeschlossen, auch wenn diese Gründe auf der Hand liegen, ihre wissenschaftliche Begründung ganze Bibliotheken füllt und es buchstäblich keine einzige europäische Geistestradition gibt, die keine islamkritischen Implikationen hätte.«

 

 

 

 

.

Leser-Kommentare (10) zu diesem Artikel

19.06.2015 | 16:42

Michael Schwede

Seit ich 1997 einen russischen (!), hochtalentierten Studenten für Germanistik in Berlin kennengelernt hatte, der mich immer wieder danach fragte, warum meine deutschen Landsleute manche Wörter völlig unpassend benutzen würden, begann ich mich wieder mit meiner Muttersprache zu beschäftigen und stellte fest, dass sie immer mehr verwässert und diskreditiert wird. Der Verein deutsche Sprache e.V. gründete sich zufällig im gleichen Zeitraum, u.a. mit dem Ziel genau dem entgegen zu...

Seit ich 1997 einen russischen (!), hochtalentierten Studenten für Germanistik in Berlin kennengelernt hatte, der mich immer wieder danach fragte, warum meine deutschen Landsleute manche Wörter völlig unpassend benutzen würden, begann ich mich wieder mit meiner Muttersprache zu beschäftigen und stellte fest, dass sie immer mehr verwässert und diskreditiert wird. Der Verein deutsche Sprache e.V. gründete sich zufällig im gleichen Zeitraum, u.a. mit dem Ziel genau dem entgegen zu wirken. Ist noch jemandem aufgefallen, dass immer mehr Termini im Sprech der Regierung und ihrer Medien verwendet werden, die traditionell der "revolutionären Arbeiterklasse" entsprangen? Erstmalig fiel mir dies bereits 1973 (!) auf, als H.-D. Genscher im Zusammenhang mit dem ´lupenreinen Demokraten´ Pinochet seine Amtskollegen in Europa dazu aufrief - so wie sonst andere Kräfte - auch ´wir als Regierungen der freien Welt´ "...mehr Solidarität..." miteinander zu üben. Ein Terminus der noch Wochen zuvor alle Sympathisanten für die reguläre Allende-Regierung vereinigte. Später wurde das auch deutlich, als in Nikaragua wohlhabende Hausfrauen mit Kochtöpfen gegen hohe Nahrungsmittelpreise trommelnd protestierten. Gibt es da Zusammenhänge zum Einfädeln von Farbenrevolutionen? Die Austauschbarkeit der Inhalte aller "Meinungsträger" lässt darauf schließen, dass Idenditäten sich auflösen sollen? Während früher scvheinbar immer auf den Unterschied in der Artikulation wert gelegt wurde, scheint immer mehr die Taktik zu lauten: das Großkapital lässt sich herab und nutzt der Niederen ´heiligen´ Wortschatz zur effektiveren Umsetzung seiner Ziele... Es wird der Anschein vorgegaukelt, wir säßen in einem Boot, wir meinen doch das Gleiche. Wo soll das hinführen, wenn das die Niederen nicht merken? Ich bin wirklich gespannt, was im angekündigten Buch vermittelt wird.


19.06.2015 | 14:12

WachtamRheinbeiRhöndorf

Ich gehe jetzt zum örtlichen Buchhändler. Mit gefällt der wissenschaftliche Sprachgebrauch neben der dezidierten Zerlegung der politisch defekten, semantisch minderbemittelten Sprachpanscher. Das ist sicherlich eine kurzweilige, substanzvolle Lektüre! Natürlich nur für Leute, die überhaupt noch denken, gerne republikanisch denken und gerne deutsch sind und bleiben wollen.


19.06.2015 | 11:49

Wetekamp

Die Sprache der BRD? Alter Wein in neuen Schläuchen? ... Seit Jahrzehnten wird die deutsche Sprache gezielt zerstört. Der Zerstörer ist durchaus bekannt und die Bücher darüber vielfältig. ... Einfach mal "Frankfurter Schule" googeln. ... Auch der Herr Hartlage ist wohl eher in Schieflage, weil bislang noch kein Autor auf die Idee gekommen ist, dieses (brisante) Thema in volksnaher Sprache in Buchform zu bringen. Leider.


19.06.2015 | 10:26

jeanette

"wohlfuehlpolitik" ist gut. wer sich wohlfuehlen soll ist auch klar, das ist auf keinen fall das volk. diese ganzen plaene gelingen nur, wenn wir sie zulassen. wenn wir gegen den strom schwimmen klappt das nicht. im taeglichen leben z.b. diese begriffe icht benutzen, klein schreiben, wie ich, und die alte rechtschreibung benutzen, sich nur anschnallen,wenn man es selbst fuer noetig haelt und nicht aus a n g s t vor polizei und versicherung, nur so viel auf dem kto...

"wohlfuehlpolitik" ist gut. wer sich wohlfuehlen soll ist auch klar, das ist auf keinen fall das volk. diese ganzen plaene gelingen nur, wenn wir sie zulassen. wenn wir gegen den strom schwimmen klappt das nicht. im taeglichen leben z.b. diese begriffe icht benutzen, klein schreiben, wie ich, und die alte rechtschreibung benutzen, sich nur anschnallen,wenn man es selbst fuer noetig haelt und nicht aus a n g s t vor polizei und versicherung, nur so viel auf dem kto lassen um die rechnungen zu begleichen (noch koennen wir bargeld ausgeben), kl. gruppen ins leben rufen um sich wieder auszutauschen ohne pc, handy, tv u.a., dem "teile und herrsche" entgengen wirken und andere darauf aufmerksam machen. wir alle sind maechtiger als die kl. "elite" gruppe. wir muessen nur wieder unsere gedanken benutzen um selbst kreativ fuer die allgemeinheit zu werden und nicht gegen, wie es gewuenscht wird. kurz, unabhaengig zu werden!!


18.06.2015 | 22:00

Bodo Matern

Nichts anderes als das von "George Orwell" beschriebene "Neusprech".Das Ministerium für Wahrheit fälscht die Geschichte schon seit 1949.Man kann das Buch "1984" gar nicht oft genug erwähnen, denn es ist eine Zukunftsprognose!Sprchabweichler stellen die Macht- und Profitinteressen der Herrschenden in Frage, deshalb werden ihre Aussagen auchvon geschmierten Pseudowissenschaftlern, die nichts weiter als Machthuren sind, zu "Unworten"...

Nichts anderes als das von "George Orwell" beschriebene "Neusprech".
Das Ministerium für Wahrheit fälscht die Geschichte schon seit 1949.

Man kann das Buch "1984" gar nicht oft genug erwähnen, denn es ist eine Zukunftsprognose!

Sprchabweichler stellen die Macht- und Profitinteressen der Herrschenden in Frage, deshalb werden ihre Aussagen auchvon geschmierten Pseudowissenschaftlern, die nichts weiter als Machthuren sind, zu "Unworten" deklariert.


18.06.2015 | 19:12

Reinhard Berndt

Hallo, würde gerne die amtliche Definition des Begriffes "rechtsradikal" seit 1974 an Herrn Hartlage als Anlage senden. Der Inlandsgeheimdienst schickte mir ein dreiseitiges Schreiben dazu. Mein Freund zu mir, als er das Schreiben sah: "Daß die damit herausgerückt sind!" Meine E- Mail: medemgrund@ewetel.net Gruß! Reinhard Berndt, Vogelsand 4, 21762 Otterndorf

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Gender-Krieg: Polizei verhaftet Männer, die breitbeinig in der U-Bahn sitzen

Peter Harth

»Männer: Beine zusammenpressen, ******* einziehen!«, das fordern Feministinnen schon lange. In New York bekommen sie jetzt Rückendeckung durch die Polizei. Die Frauenkämpferinnen haben dort aus ihrem Hass auf das männliche Gemächt endlich eine politisch korrekte Scham-Kampagne gemacht: Das starke Geschlecht darf in U-Bahnen und in der Metro nicht  mehr …

Gewalt gegen Ärzte und Pfleger: Report München sendet politisch korrekte Glanzleistung

Torben Grombery

Das Erste Deutsche Fernsehen hat mit dem jetzt ausgestrahlten Beitrag von Report München über die stark zunehmende Gewalt gegen Ärzte und Pfleger in deutschen Krankenhäusern ein Paradebeispiel an politisch korrekter Berichterstattung hingelegt. Wir liefern die verschwiegenen Daten und Fakten gerne nach.  mehr …

Politische Korrektheit: Werden schwarze Schuhcreme und dunkles Make-up verboten?

Udo Ulfkotte

In Potsdam befasst sich die Staatsanwaltschaft mit der unglaublich wichtigen Frage, ob schwarze Schuhcreme und dunkles Make-up eine Provokation gegenüber dunkelhäutigen Mitbürgern sind – also »Rassismus«.  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Russland und China vertiefen das gegenseitige Win-Win

F. William Engdahl

Es vergeht kaum ein Tag ohne eine neue faszinierende Entwicklung, die Russland und China in friedlicher Wirtschaftskooperation einander näherbringt. Das jüngste Beispiel ist ein ausgemachtes Win-Win: Russland hat eingewilligt, sibirisches Ackerland für die nächsten 50 Jahre an ein chinesisches Unternehmen zu verpachten. Es passt wunderbar in den  mehr …

Linksextremismus: Video-Dokumentation enthüllt Gesichter und Geldquellen

Redaktion

Anhand der gut strukturierten Proteste von linkspolitischer Seite gegen den G7-Gipfel in Bayern beleuchtet eine absolut sehenswerte Video-Dokumentation die Netzwerke hinter den Demonstranten und legt Gesichter und Geldquellen schonungslos offen. Es wird uns deutlich gemacht, dass wir nicht nur mit unseren Steuern, sondern auch mit den  mehr …

Brisantes IWF-Papier: Die Reichen und ihr Schiss vor dem Mob

Markus Gärtner

Der Papst übt heftige Kapitalismus-Kritik. Der milliardenschwere Cartier-Chef Johann Rupert gesteht, die Aussicht auf eine Revolte der Armen mache ihn schlaflos. Die Daily Mail beschreibt, wie ein Tycoon aus Kalifornien im thüringischen Rothenstein für eine Milliarde Dollar einen Untergangs-Bunker mit Pools, Theatern und Restaurants baut. -  mehr …

Putins fünfte Kolonne: Deutschlands »ossifizierte Unterschichtenarmee«

Peter Harth

Die Deutschen sind eine »Bande von wortbrüchigen Feiglingen«, jubelt Linkspopulist Jakob Augstein. Der Grund für seine Freude? Eine NATO-Umfrage zeigt: Wir wollen nicht als Kanonenfutter im Krieg mit Russland enden. Diese US-Studie soll uns bei der Ehre packen, doch der Comandante vom Spiegel träumt vom deutschen Sonderweg: Er degradiert uns zum  mehr …

Werbung

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.