Mittwoch, 7. Dezember 2016
03.10.2015
 
 

»Lügenpresse« rechnet mit »Pack« ab: Leitmedien fordern das Elite-Publikum

Markus Mähler

Medienmogul Sebastian Turner ruft in der Zeit den Sieg der Leitmedien aus: Wir »werden immer wichtiger« und haben auch noch das »Leitmilieu« auf unserer Seite. Das Elite-Publikum ist »die entscheidende Instanz« im Land, »der Rest sind Follower«. Wer auf der Resterampe landet, leidet übrigens unter der PEGIDA-Krankheit und muss isoliert werden. So klingen nur Leitmedien, die in der Geiselhaft der Mächtigen sind.

 

Wer ist Sebastian Turner: Journalist, Herausgeber, Honorarprofessor, Gründer einer Werbeagentur, Medienmogul, Berater, Kampagnenleiter für Lobbyisten, Netzwerker der Mächtigen und Politiker. Ein Mann ohne Grenzen und ohne Gefühl für das richtige Maß.

 

Was macht Sebastian Turner falsch? Die Allzweckwaffe redet einfach zu viel.

 

Sein geschwätziger Essay in der Zeit vom Donnerstag verrät mehr über unsere Leitmedien, als ihnen lieb ist. Die sind in der Dauerkrise, aber statt Ursachen werden dort ständig neue Sündenböcke gesucht – immer beim Publikum.

 

Wer den Leitmedien nicht folgt, wird ausgesperrt

 

Dieses Trauerspiel wiederholt jetzt auch Medienmogul Turner: Weil er nebenbei Mitherausgeber der Wochenzeitung ist, schnappte sich der Profiwerber eine prominente Seite in der Zeit und schrie Heureka! Die deutschen Journalisten haben zwar ihre Meinungsmacht über das Volk verloren, aber Turner tischt jetzt die häppchengerechte Lösung auf.

 

Vorher bringt der Alleskönner das Dilemma noch kurz auf den Punkt: »Wer führt, wer folgt?« Seine Antwort fällt genauso schlicht aus: Endlich führen wieder die alten Leitmedien und wer beim Publikum nicht mehr folgt, wird ausgesperrt. Der darf auch bei Turners schönem neuen »Leitmilieu« nicht mitmachen. Das ist die erste Touristenklasse auf der MS Deutschland.

 

Placebo-Pillen für die Herde journalistischer Leithammel

 

Endlich herrscht wieder eine kleine Zahl von Meinungsmachern, weil sie die einzigen sind, die »verlässlich Substanz im Ozean der Botschaften« liefern. Ja, die Durchschnittsjournalisten der »Folgemedien« werden laut Turner zwar bald absaufen, aber auf dem Sonnendeck schippern alle Alpha-Journalisten weiter unterm azurblauen Himmel. Happy End für die Leitmedien. Basta.

 

Na Gott sei Dank, endlich wird alles wieder einfach, zumindest für die obere Journalistenwelt. Die Massenmedien haben mit dem Internet zwar ihr Monopol verloren – aber der Tausendsassa Turner verteilt Placebo-Pillen an die Herde journalistischer Leithammel. Vielleicht löst das die Schockstarre.

 

Pressefreiheit: Wenn »200 reiche Leute ihre Meinung verbreiten«

 

Mussten sich die Alpha-Journalisten doch tatsächlich und zum ersten Mal wirklich mit dem eigenen Publikum befassen. Was sie dort sahen, gefiel ganz und gar nicht. Das Publikum will nicht mehr folgen und spielt mit seiner neuen Macht der Kritik, weil es die Holzmedien nicht mehr braucht. Richtig böse wurden die enttäuschten Leser in den letzten Jahren. Die aufgebrachten Kommentare auf den Nachrichtenseiten im Netz sind dafür ein gutes Trendbarometer.

 

Was hat sich da bloß aufgestaut? Noch 1965 schrieb Ex-FAZ-Herausgeber Paul Sethe: »Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten. Frei ist, wer reich ist. Das Verhängnis besteht darin, dass die Besitzer der Zeitungen den Redakteuren immer weniger Freiheit lassen, dass sie ihnen immer mehr ihren Willen aufzwingen.« 50 Jahre später sind die Medien kaputtgespart, haben ihren Zauber als exklusive Meinungsmacht im Land verloren und alle auf Linie gebrachten Redakteure stöhnen noch viel lauter. Unfreiheit tut immer weh, besonders im Schraubstock.

 

Neue Spielregeln: Die Menschen haben endlich eine hörbare Stimme

 

Abseits dieses Trauerspiels wurde aber ein völlig neues digitales Universum geboren. Im dezentralen Netz erreicht ein Mensch jeden anderen und die ganze Welt schaut dabei zu. Eine einzige Meinung kann wie eine Grippeepidemie um die ganze Welt gehen und immer mehr freie Geister infizieren. Kein Medienkonzern kann das noch lenken oder gar zensieren.

 

Inzwischen sind Suchmaschinen wie Google die neuen Meinungswächter, etwas Meinungsmacht fällt auch an die Menschen zurück, doch die großen Verlierer sind bisher die Medienkonzerne. Deshalb wird auch die Politik ungeduldig. Sie zweifelt öffentlich am Nutzen der Journalisten, weil sich immer mehr Menschen der Deutungshoheit der Journalisten entziehen – oder einfacher ausgedrückt: Das Volk glaubt den Medien nichts mehr, sondern verbreitet lieber seine eigene Meinung. So viel Freiheit ist erlaubt. Die zerstört allerdings die alten Spielregeln. Dass jetzt so viele Menschen eine hörbare Stimme haben, gefällt keinem, der Macht besitzt und sie festhalten will.

 

Steinmeiers Standpauke

 

Frank-Walter Steinmeier wusch der versammelten Medienriege deshalb bei den Lead Awards 2014 den Kopf: »Was sind die Ursachen der Glaubwürdigkeitskrise? Die einfachste Erklärung wäre: Der Leser ist schuld, der ist halt dumm und frech. […] Aber mit dem Leser ist es wie mit dem Wähler. Man kann sich über ihn ärgern, aber man sollte ihn nicht ignorieren und am besten sehr ernst nehmen.«

 

Deutschlands Medienkonzerne zitterten plötzlich: Jetzt denkt nicht mal mehr die Politik, dass uns die Leser noch glauben. Dieser Liebesentzug wiegt offenbar schwerer als sinkende Auflagen. Aber es gibt ja Sebastian Turner, der in seinem Essay das Problem mit dem Publikum klärt.

 

Ein Elite-Publikum für die Elite-Medien

 

Wie es sich für einen Werbeguru gehört, liefert er die denkbar einfachste Antwort. Sie lässt sich so drastisch wie einfach in einem Werbeslogan zusammenfassen: Die Leitmedien erreichen vielleicht nicht mehr alle Menschen, dafür aber die besten. Der Rest ist eh nur »Pack« und damit bedeutungslos.

 

Diese Arroganz zieht sich durch den gesamten Essay: »Die Medien mit dem besten Publikum bekommen die beste Kritik und werden noch besser.« Spiel, Satz und Sieg.

 

Die Leitmedien haben in der Internetära nicht nur vorzeitig gewonnen, »sie werden immer wichtiger«, formen die wichtigen Meinungen im Land, schreiben für das »Leitmilieu« und werden dort gelesen. Der Elite-Club nimmt in Turners schöner neuen Medienwelt die »Schlüsselrolle« ein. »Sie sind die entscheidende Instanz, der Rest sind Follower.«

 

Alternativlos: Welche Meinungen in die Isolation führen

 

Die Meinungsfreiheit wird zu einer geschlossenen Veranstaltung. Wer einen Platz an der Sonne will, muss einiges mitbringen: Turner will Meinungsführer, die eng vernetzt sind. Bildung, Einkommen und Karriere verstehen sich natürlich von selbst.

 

Und der Rest im Land und seine Meinung – was passiert mit allen, die vom verordneten Konsens abweichen? Im Essay ist von der ansteckenden PEGIDA-Krankheit die Rede, die wie eine Leprakolonie eingedämmt gehört. Sollen sie doch im Internet schmoren, in ihren »Echoräumen«, wie sie Turner nennt. Dort können sie sich zwar gegenseitig den Rücken stärken, aber bleiben »ohne breite gesellschaftliche Akzeptanz«.

 

Aussperren, Knüppel-Politik und die Flucht aufs Sonnendeck

 

Wer im Zangengriff der deutschen Leitmedien und des Berliner Parteien-Karussells landet, der wird isoliert, diffamiert und ausgestoßen: Lasst uns über Gabriels »Pack« lachen, schicken wir Gaucks »Dunkeldeutsche« an den Pranger. Feiern wir den Inzest zwischen Politik und Leitmedien. Deutschland ist auf dem besten Weg in eine Diktatur der Eliten. Der Krieg um die Meinungsmacht wird schon längst geführt. Der Beweis dafür steht sogar im Zeit-Essay: »80 Prozent aller substanziellen Zitate« im Mediendschungel gehen auf »eine kleine Anzahl von Leitmedien« zurück, die auch die »Agenda für die Leitmilieus« setzen.

 

Eine wachsende Zahl von Menschen im Land entzieht sich der bewährten Kontrolle – und den klugen Köpfen im Land fällt nichts dazu ein außer Aussperren, Knüppel-Politik und die Flucht aufs Sonnendeck. Vielleicht schickt der eine oder andere Zeit-Leser doch einen aufgebrachten Leserbrief. Artikel 20, Grundgesetz: »Alle Macht geht vom Volke aus.« Nicht von einem »Leitmilieu«, einigen wenigen Leitmedien oder einer Politkaste.

 

Zu Sebastian Turner:

 

Der Mann hat schon immer gerne Einfluss gesammelt. Wenn er nicht gerade als Werber bei Scholz & Friends abräumt oder Oberbürgermeister von Stuttgart werden will, steigt Turner bei defizitären Tageszeitungen ein oder gründet Journalistenmagazine und verkauft sie wieder. Er ist Beirat der Konrad-Adenauer-Stiftung und war der kluge Kopf hinter der Lobbyisten-Kampagne »Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft«. Sie hat am Ende das Gegenteil von dem erreicht, was der Name versprach. Weniger Soziales, dafür aber mehr unternehmerfreundliches Klima im Land.

 

Jetzt promotet Turner die Leitmedien Zeit, FAZ und Spiegel als »große Sieger der Internetära«. Er ist Aufsichtsrat im Medienkonzern Dieter von Holtzbrinck und kann Einfluss auf das Handelsblatt und die Wirtschaftswoche nehmen. Er ist Mitinhaber des Berliner Tagesspiegel.

 

Als Profiwerber machte Turner dieses Blatt zum Inbegriff dafür, wie gekaufter Journalismus aussieht und wie man die ohnehin schon löchrige Mauer zwischen Medien und Politik noch weiter einreißen kann. Der Tagesspiegel verkauft seine Inhalte an »Hauptstadtentscheider«. Turner nennt sie »anspruchsvolle Berliner«, das ist aber nur ein Schönwort für Lobbyisten, die Einfluss suchen.

 

Sie wollen die Nähe zum politischen Berlin und zu Medien. Der Tagesspiegel hat beides und vermittelt die nötigen Kontakte. Turner bringt Lobbyisten, Hauptstadtjournalisten und Politiker auf Konferenzen oder Kongressen zusammen. Dieses Netzwerken wird zwar gut bezahlt, doch Turner drängt seine Journalisten in eine Rolle, die nichts mehr mit ihrem Berufsethos zu tun hat. Man kann solche Veranstaltungen durchaus als Partnerbörse der Mächtigen beschreiben.

 

Beim Tagesspiegel ist das »Berlin Strategy Lab« angedockt. Die Firma verhilft Lobbyisten, Verbänden und Unternehmen zum optimalen Medienauftritt. Neben Turner ziehen immer Gesichter aus der PR-Branche die Strippen beim Tagesspiegel und bauen dort das eigene Geschäft aus. Turner ist Mitherausgeber der Zeit. Die Macher der Wochenzeitung haben Eliten-Gipfel wie die Bilderberg-Konferenz mitorganisiert und mehrere Zeit-Journalisten gerieten wegen ihrer Nähe zu transatlantischen Netzwerken in die Kritik.

 

Der dänische Journalist Ulrik Haagerup beobachtet ein europaweites Phänomen: »Der Journalismus wurde in den vergangenen Jahren von Leuten in Geiselhaft genommen, die sich mehr um Ökonomie und Geschäfte gekümmert haben. […] Viele Menschen glauben nicht, dass ihnen die Mainstream-Medien die Wahrheit erzählen. Und zum Teil haben sie recht.«

 

Klingt nach Sebastian Turner. Er ist das Problem, gerade weil er den Journalisten einen vermeintlich einfachen Ausweg aus der Dauerkrise verkauft. Am Ende verkauft er nur den Journalismus.

 

 

 

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Leser-Kommentare (42) zu diesem Artikel

23.10.2015 | 05:28

Otto J.

>"Das ist die erste Touristenklasse auf der MS Deutschland"< Da ist was dran ! Multiple Sklerose heißt das Zauberwort, Herr Sebastian Turner. Freilich nur symbolisch und im übertragenden Sinne betrachtet. Da ich jedoch überhaupt kein Spielverderber sein will, erspare ich mir, das für die mittelfristig nahe Zukunft bevorstehende Schicksal für die sogenannten Leitmedien, im Langen und Breiten im Voraus zu kommunizieren. Ich habe auf deren vorbestimmtes Ende einen durchs...

>"Das ist die erste Touristenklasse auf der MS Deutschland"< Da ist was dran ! Multiple Sklerose heißt das Zauberwort, Herr Sebastian Turner. Freilich nur symbolisch und im übertragenden Sinne betrachtet. Da ich jedoch überhaupt kein Spielverderber sein will, erspare ich mir, das für die mittelfristig nahe Zukunft bevorstehende Schicksal für die sogenannten Leitmedien, im Langen und Breiten im Voraus zu kommunizieren. Ich habe auf deren vorbestimmtes Ende einen durchs Göttliche Auge geleiteten Blick wagen dürfen, freilich nur ganz kurz und ich verspreche Euch Allen: es besteht absolut kein Grund, Eifersucht oder Neid oder gar Missgunst aufkommen zu lassen, falls Ihr verstanden habt was ich da schreibe.? ! --- mfg, Otto J.


20.10.2015 | 17:27

didiman

OK, alles mal so, dann mal so, in Politik und Talk. Stets zu Lasten des einfachen Bürgers. Reiche verbringen ihre Zeit in ihren Domizilen und Jachten fernab Deutscher-Sch..... Ich bin bereit endlich Fakten zu schaffen. Leider fehlen mir die fachlichen, sprich rechtlich notwendigen finanziellen Mittel und die anwaltliche Unterstützung um diesen Weg zu gehen. Das kann ich nicht alleine stemmen. Also: Ausländerfeindlich? Warum "feindlich"? Wenn ich gegen etwas bin in einer...

OK, alles mal so, dann mal so, in Politik und Talk. Stets zu Lasten des einfachen Bürgers. Reiche verbringen ihre Zeit in ihren Domizilen und Jachten fernab Deutscher-Sch..... Ich bin bereit endlich Fakten zu schaffen. Leider fehlen mir die fachlichen, sprich rechtlich notwendigen finanziellen Mittel und die anwaltliche Unterstützung um diesen Weg zu gehen. Das kann ich nicht alleine stemmen. Also: Ausländerfeindlich? Warum "feindlich"? Wenn ich gegen etwas bin in einer Demokratie, dann muss ich nicht "feindlich" dagegen sein. Ich liebe keine SPD oder keine CDU etc., dann mag ich sie nicht, dann bin ich nicht "feindlich" gegen diese Partei/en?! Wenn ich keine ungewollt zugewanderten Flüchtlinge oder Sozialschmarotzer will, z.B. keine 1000 Flüchtlinge in einem Dorf mit 100 Einw0hnern, dann bin ich dagegen. Nicht als Feind gegen DIESE, sondern weil ich in einer Demokratie das Recht für mich in Anspruch nehme dies abzulehnen. Aus vielerlei Gründen, nicht zuletzt, weil gewachsene deutsche familiäre, soziale und strukturell entstandene Bande über Jahrzehnte hinweg, Land und Leute haben zusammenwachsen lassen. Und nun von Mutti über Nacht "geschreddert" werden. Wenn ich feindlich wäre, dann nur innerhalb eines Krieges, gegenüber meinen Feinden.. Warum feindlich? Wenn ich lieber zu Lidl gehe, statt zu Aldi, oder umgekehrt, bin ich dann feindlich gegen dessen Konkurrenten??? Wenn ich de facto "ausländerfeindlich" bin (wäre), dann ist im Umkehrschluss nur die Alternative möglich: Ich bin "inländerfeindlich"!!! Was im Grundsatz bedeutet: Ich bin gegen mein Volk, gegen Deutschland, gegen seine deutschen Bürger! Diese US-hörige deutsche Politikerkaste (und Lügenpresse) kann nicht mehr wirklich demokratisch urteilen, handeln und bewerten. Ich höre im TV nur noch von den unsäglichen entarteten, ausländerfeindlichen Attacken Deutscher. Deren Nazi- und rechtsradikalen Parolen und den „Vorgängen“, welche das Eingreifen der Staatsanwaltschaften zwingend notwendig macht. Die (Volks-) Diffamierungen von Merkel (hasserfüllte ...), Gabriel (Pack) und Konsorten sprechen die eindeutige Sprache von einer absolut unakzeptablen Radikalisierung seitens der gewählten „Politiker“ gegenüber dem Wähler, dem Deutschen-Volk, Hier wären Strafanzeigen gegen Merkel, Gabriel etc. wegen Volksverhetzung ein erster Weg diesen Feinden Deutscher-Kultur und den Feinden des einfachen Volkes absolut notwendig. „Einfach“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass „nur dass einfache Volk“ zu Ader gelassen wird. Z.B. in Merkel oder Gabriels direkten Umfeld und Leben spielen deren desaströse Entscheidungen keinerlei Rolle, Weder persönlich noch finanziell. Deshalb ist deren Entscheidungshorizont nicht negativ besetzt. Mit Unterstützung würde ich diese Strafanzeigen stellen wollen. PEGIDA sollte nun endlich auch in Süddeutschland geboren werden !!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich kann das Gesülze der „Grünen“ etc. im TV nicht mehr anhören, diese vermeintlichen „Gutmenschen“ laden ihre Sch.... auf dem Volk ab, monatlich € 1o.ooo und mehr machen es leicht dem Nachbarn einige (zehntausend und mehr) Sozial-Schmarotzer zuzumuten. Ich bin nicht gewalttätig, aber so eine „grüne“ Laus wie eben im TV und im ARD/ZDV etc. könnte mich zum Erbrechen bringen !!!!!!!! Dieser Stall gehört ausgemistet. Mit demokratischen Mitteln. Wikipedia: Feind (von althochdeutsch fiant, vint: „Hass“) ist eine Bezeichnung für einen Widersacher; in älteren Texten ist der Begriff regulär mit dem Synonym für den Teufel belegt. In militärischer Terminologie spricht man grundsätzlich vom Feind anstatt vom Gegner, ohne dabei den Widersacher als Unmensch oder Hassobjekt zu klassifizieren.


20.10.2015 | 14:49

Pack

Das sind die wahren Dämokraten!


06.10.2015 | 18:56

Bernhard Klapdor

Nicht aufregen! Sebastian Turner ist Walter-Lippmann-Schule. Also 100 Jahre alte Suppe aus Spülwasser, lecker aufgerührt und warmgekocht. Mandell House - The Inquiry - 14 Punkte - Kalter Krieg/ Führung - Spezialisten - verwirrte Herde / Zentralkommitee der SU als Toppführungskader. Das ist nicht Euer Spiel, also links liegen lassen!


05.10.2015 | 17:51

edmundotto

@Orwellversteher, Sie schreiben, PISA und seine Folgen sind eine der größten Bildungslügen aller Zeiten. - Kann man überhaupt noch von Bildung sprechen? Ich denke, was seit Jahrzehnten mit unseren jungen Menschen geschieht, ist eine "Uniformierung" des Geistes und das läuft mit Sicherheit nach Plan. - Ich kann Ihrer Erkenntnis allerdings nicht so ohne Einwand zustimmen, wenn Sie insbesondere "älteren Menschen" die Kritikfähigkeit absprechen, das trifft...

@Orwellversteher, Sie schreiben, PISA und seine Folgen sind eine der größten Bildungslügen aller Zeiten. - Kann man überhaupt noch von Bildung sprechen? Ich denke, was seit Jahrzehnten mit unseren jungen Menschen geschieht, ist eine "Uniformierung" des Geistes und das läuft mit Sicherheit nach Plan. - Ich kann Ihrer Erkenntnis allerdings nicht so ohne Einwand zustimmen, wenn Sie insbesondere "älteren Menschen" die Kritikfähigkeit absprechen, das trifft ebenso auf jüngere Generationen zu. - Ich bin ohne das Fernsehen aufgewachsen, wofür ich jetzt dankbar bin. Unsere Gesellschaft ist durch dieses Medium einem regelrechten Bann von Materialismus, Besitzstreben, Körperkult, Oberflächlichkeit und abstumpfender Unterhaltung verfallen und mit Zunahme der Informations- und Unterhaltungsmöglichkeiten durch Handy, Smartphone etc verstärkt sich dieser desaströse Trend zunehmend. Letztgenannte Medien werden zumeist jedoch von jungen und jüngsten Mitmenschen genutzt. da sehe ich eine große Gefahr, das Wahrnehmungen verkümmern, Kritikfähigkeit sich kaum ausbilden kann.


05.10.2015 | 14:11

Rietarla

Die GmbH BRD knarrt gewaltig im Gebälk. Die Menschenfreundlichkeit der Berliner Eitlen und Selbstdarsteller nimmt ihnen niemand mehr ab, der die Zahlen der Waffenexporte kennt. Krisen schaffen mit immer mehr Waffen, scheint das Credo seit über 25 Jahren zu sein. Es wird keinerlei Rücksicht mehr genommen. Ist der Ruf erst ruiniert.....Wer mit Menschen redet, um sie für bestimmte Themen neugierig zu machen, trifft in 90 % auf Desinteresse. Egal ob Kultur, Wissenschaft, Politik,...

Die GmbH BRD knarrt gewaltig im Gebälk. Die Menschenfreundlichkeit der Berliner Eitlen und Selbstdarsteller nimmt ihnen niemand mehr ab, der die Zahlen der Waffenexporte kennt. Krisen schaffen mit immer mehr Waffen, scheint das Credo seit über 25 Jahren zu sein. Es wird keinerlei Rücksicht mehr genommen. Ist der Ruf erst ruiniert.....Wer mit Menschen redet, um sie für bestimmte Themen neugierig zu machen, trifft in 90 % auf Desinteresse. Egal ob Kultur, Wissenschaft, Politik, kein Interesse. Ich kann sowieso nichts ändern wird entgegnet und fertig ist. Was nicht in ein oder zwei Minuten erklärt oder gelöst werden kann, ist nicht von Belang. Ich nenne das Klickmentalität, geschuldet dem Internet, in dem die vermeintlich richtigen Antworten sofort mit einem Klick vorhanden sind. Tiefer wollen die meisten Menschen garnicht mehr gehen, weil das Internet auch einsam, desinteressiert sprachlos macht. Wenn ich hier Beiträge lese freue ich mich, dass sie dazu beitragen dieser Medienmafia in ihrer verwalteten GmbH ein ganz klein wenig zu zeigen, dass sie doch nicht alle im Griff haben. Last die Wut wachsen und raus. Ich bin auch nur durch Zufall hier gelandet, was nicht der schlechteste Teil meiner Freizeitgestaltung ist.

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