Monday, 27. June 2016
08.03.2016
 
 

Dank ARD endlich offiziell: Wir schießen nicht beim KOPP Verlag!

Markus Mähler

Wenn bei ARD und ZDF überhaupt noch ein Geschäft brummt, dann das: kräftig Panik machen vor Deutschlands (eingebildeten) Angstmachern. Am Sonntagabend hetzte das Erste wieder gegen uns. Trotzdem darf man sich freuen. Für Albert Bodenmiller. Der (eingebildete) Kopp-Kritiker schaffte es endlich in die Sendung titel thesen temperamente!. Dort warnte er vor dem bösen Weltuntergangsverlag – zum 312. Mal, aber nach sechs Jahren endlich mit neuem Fazit: »Die machen das sehr schlau. […] Sie schießen nicht selber.« Stimmt, schießen tut Albert Bodenmiller.

 

Die schlechte Nachricht: »Die Untergangsstimmung kommt«, und schon wieder bringt sie der Kopp Verlag »aus dem beschaulichen Rottenburg am Neckar«. So billig und reißerisch können auch ARD-Journalisten texten, wenn es gegen uns geht. Die gute Nachricht: Albert Bodenmiller lebt noch! Der 77-jährige Kopp-Kritiker durfte am Sonntagabend in der Sendung titel thesen temperamente! auftreten (im Video ab Minute 4:09 zu sehen). Sein Mitwirken im Hetzbeitrag wird er wohl als Triumph gegen uns gefeiert haben. Wir atmen trotzdem erleichtert auf – denn Bodenmillers letztes Lebenszeichen ist bereits einen ganzen Monat alt gewesen.

 

 

Dieses Lebenszeichen tauchte im Schwäbischen Tagblatt auf. Ein Anti-Kopp-Leserbrief, wie er bereits so viele nach dem gleichen Muster verfasst hat: »Der Kopp-Verlag ist ein wichtiger geistiger Zulieferer von Pegida und der AfD«, weil … ja warum eigentlich? Weil Bodenmiller seit sechs Jahren nichts anderes mehr sagt. Das wird ja wohl mal irgendwann genügen! Munter leiert die Dauerschallplatte.

Was sich bei ihm ändert, sind bloß die Reizvokabeln, die uns in den Schmutz ziehen sollen. Aktuell AfD und Pegida. Finden Sie so etwas hanebüchen? Egal. Auf keinen Fall widersprechen! Immer mehr Menschen in Rottenburg und Umgebung werden nach dieser Maxime wieder glücklich. Andernfalls schreibt und spricht Bodenmiller stur weiter. So lange, bis der Letzte, der noch Widerspruch wagt, abwinkt und entnervt aufgibt.

 

»Quertreiber und Klagewüter«: Wer ist Kopp-Kritiker Albert Bodenmiller?

 

Schon in den ersten Jahren seiner Anti-Kopp-Berufung flutete er die Lokalpresse mit seinen sehr persönlichen Ansichten über den Verlag. Immer wieder mit der gleichen Botschaft: Die Menschheit muss gewarnt werden, weil Kopp darum und deshalb böse ist. Aktuell sind wir böse, weil sich am 23. Januar wieder ein Gedenktag jährte. Der Rottenburger Ehrenbürger Eugen Bolz wurde 1945 tatsächlich von Nazis erschossen, und deshalb ist der Rottenburger Kopp Verlag 71 Jahre später eben böse. Weil halt!

 

Es ist sinnlos, jetzt einzuwenden: Wir können nichts dafür, dass Eugen Bolz starb! Wir haben weder geschossen noch Bücher über Zeitreisen im Programm. Schusswaffen gibt es schon gar nicht im Sortiment. Außerdem finden wir es geschmacklos, dass Bodenmiller immer wieder die Namen von Verstorbenen für seinen persönlichen politischen Kreuzzug missbraucht.

 

All das bringt nichts: Bald wird er eine andere Pseudogelegenheit finden, irgendeine Quasibegründung, um dieselben Phrasen noch einmal zu dreschen. Echte Fakten präsentiert Bodenmiller keine. Stattdessen vergiftet der Streitsüchtige das Meinungsklima über den Kopp Verlag so penetrant, dass sich dabei schon eine fixe Wahnidee herausschält: Uns gibt es noch, und so was darf nicht sein, weil es halt nicht sein kann. Fertig.

 

Über all die Jahre ätzte Bodenmiller allein vor sich hin; seit wir kritisch über die Flüchtlingskrise berichten, passt er bei der ARD offenbar ins politische Konzept zur Berichterstattung. Sie buchte ihn als »Experten«. Wahrscheinlich, weil er mit dem hetzerischen Grundton des Beitrags harmonierte. Das spricht nicht für die Qualität des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Für den freien Wettbewerb der Meinungen schon gar nicht.

 

»›Die Leute lieben ihren Albert‹, sagt Albert Bodenmiller über sich selbst«

 

Warum hasst uns aber dieser Mann so sehr, der bis 2014 für die Fraktionsgemeinschaft »Bürgerfreundliche Heimat / Die Linke« im Rottenburger Gemeinderat saß? Der inzwischen 77 Jahre alte Pensionär kann einfach nicht vom Kreuzzug gegen Kopp lassen. Seit sechs Jahren tut Albert Bodenmiller gefühlt nichts anderes mehr. Selbst der linken (!) Wochenzeitung Kontext war das bereits 2012 nicht ganz geheuer. Sie titelte unter der Schlagzeile: »Der einsame Kampf des Albert B.« Darin kamen entlarvend zweideutige Sätze wie dieser vor: »›Die Leute lieben ihren Albert‹, sagt Albert Bodenmiller über sich selbst.«

 

Es gibt noch mehr solcher Perlen: »Bodenmiller leidet unter einer Kopp-Allergie«, »Seine Ratskollegen nennen ihn einen ›Querulanten‹«, »Es geht ihm in dieser Frage nicht um Geld, nicht mal ums Recht«. Formt sich bereits ein Bild? Hiermit wird es klarer: »›Ich bin doch Demokrat und Christ!‹, sagt er aufgebracht und rudert mit den Armen über dem Tisch mit der Spitzendecke. Hinter ihm hängen Zinnteller an der Wand, auf dem Fensterbrett lebt eine Orchideensammlung, im Regal stehen ein paar Bergkristalle.«

 

Nein, man hat nicht das Gefühl, dass Kontext Albert Bodenmiller damals wirklich ernst nahm. Sogar das Bild zum Artikel hatte etwas von einer Karikatur. Bodenmiller faltete dort die Hände zum Gebet. Ein Mann in Fraktionsgemeinschaft mit den Linken ist auf heiliger Mission in der Bischofsstadt Rottenburg. »Hihi«, wird sich wohl die Bildredaktion der linken Wochenzeitung Kontext bei diesem Bildstreich gedacht haben.

 

»Sie erzählen jedes Mal denselben Quatsch!«

 

Die Lokalpresse nimmt den »Quertreiber und Klagewüter« hingegen sehr ernst. So wird er unter der Schlagzeile »Bodenmillers Beschwerden kosten 88  800 Euro« im Schwarzwälder Boten bezeichnet. Dieser Mann kommt der Demokratie im sparsamen Schwaben inzwischen so richtig teuer zu stehen. Rottenburg führt sogar eine eigene Kostenaufstellung über den »einsamen Kampf des Albert R.«. 19 Verfahren gegen die Stadt habe er bereits angestrengt – und keines davon gewonnen. Allein 32 000 Euro kostete die Auferlegung eines Ordnungsgeldes gegen Bodenmiller. Der Mann, der »oft und laut« (ZEIT) klagt, wurde bereits 2008 selbst zum Justizfall. Damals wegen Vorteilsgewährung als Amtsträger.

 

Unser verbittertster Kritiker ist also ein Mann, der mit der ganzen Welt offenbar zahlreiche Probleme zu klären hat. Hauptsache, sein Name taucht wieder auf. Die Presse führte aus lauter Gewohnheit eine Bodenmiller-Rubrik ein, seit sie in Serie über ihn berichten muss. »Bodenmiller: Nächste Beschwerde«, lautet eine dieser typischen Schlagzeilen. Das Ganze ist nur nicht mehr komisch, weil er schon lange kein gesundes Maß mehr zu kennen scheint. Bodenmiller zermürbt Mitmenschen, bis denen der Kragen platzt.

 

»Das muss ich mir nicht mehr anhören!«

 

So etwas passierte mehrfach. Bereits 2011 ereignete sich ein »Eklat«, nachzulesen im Schwäbischen Tagblatt. Damals verließ CDU-Stadtrat Hermann Sambeth entnervt den Saal mit folgenden Worten: »Das muss ich mir nicht mehr anhören!« Es war eine Flucht vor Bodenmiller. Im Sitzungsprotokoll ist überliefert: Dessen Äußerungen seien wieder mal unerträglich gewesen.

 

Rottenburgs Oberbürgermeister Stephan Neher (CDU) überwand in der »Eklat«-Sitzung alle Fluchtreflexe und fand deutliche Worte für den Streitsüchtigen: »Sie erzählen jedes Mal denselben Quatsch!« Bodenmiller würde historisch nicht nur ständig Äpfel mit Birnen verwechseln. »Sie unterscheiden nicht einmal zwischen Mirabellen und Ananas.« Was war passiert? Das Übliche. Bodenmiller hatte den Gemeinderat in eine Reihe mit »Nationalsozialisten« gestellt und auch noch als Heiligenschänder bezeichnet. »Dieses Geschäft ist eine Beleidigung des Märtyrers Eugen Bolz und des Bekennerbischofs Baptista Sproll.«

 

Und das nur, weil damals gerade ein Baugrundstück an den Kopp Verlag verkauft worden war. Abgesegnet durch einen Mehrheitsentscheid im Gemeinderat, obwohl Albert Bodenmiller doch so sehr dagegen war! Diesen Demokratieschock – es läuft nicht immer so, wie man es selbst will –, den hat der Streitsüchtige seither nie verwunden. Seine Trotzphase hält immer noch an.

 

Gerade wieder schön anzusehen im Beitrag von titel thesen temperamente!. Dort verurteilte Albert Bodenmiller wieder unseren Verlag: »Die machen das sehr schlau. […] Sie schießen nicht selber.« Dieses eine Mal wollen wir ihm recht geben, denn wenn sich Bodenmiller in einer Sache bestens auskennt, dann beim Schießen auf andere.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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