Thursday, 29. September 2016
25.09.2015
 
 

Spiegel-Vizechef findet die deutschen Wutbürger »widerlich«

Markus Mähler

Dirk Kurbjuweit hat 2010 die Hetzvokabel »Wutbürger« erfunden. Jetzt rechnet der Spiegel-Vize-Chefredakteur mit seinem verhassten Kind ab: Der Wutbürger ist in der Flüchtlingskrise noch radikaler geworden, »da wird es für mich schon widerlich«. Kurbjuweit behauptet, dass der Deutsche aus Egoismus auf die Straße geht, dass er »Lügenpresse« und Politiker verachtet. Beide »werden als eine Klasse betrachtet und das finde ich fatal«. Deshalb wünscht sich der Alpha-Journalist in einer öffentlich-rechtlichen Sendung des SWR einen neuen Deutschen, der »persönliche Interessen zurückstellt und für die Allgemeinheit ein Opfer bringt«.

 

Wer, ja wer hat die Deutschen bloß zu Wutbürgern gemacht? Die Medien können es doch nicht gewesen sein, oder? Sie verbreiten bloß Sonnenschein – jetzt vor allem für Flüchtlinge. Dafür haben sie sich sogar neu erfunden. Ganz besonders die BILD-Zeitung und sie verrät damit viel darüber, wie die Deutschen wurden, was sie sind: wütend über so viel verlogene Liebe im Land.

 

Das Blatt stachelt die Deutschen seit Jahrzehnten als Hetzorgan auf. Die Königin des Boulevards peitschte eine Hasswelle nach der anderen durch. Jetzt vergessen die Scharfmacher plötzlich ihr Geschwätz von gestern. Ausgerechnet der Springer-Boulevard setzt sich mit seiner »Wir-helfen«-Kampagne an die Spitze des deutschen Kampagnen-Journalismus für Flüchtlinge.

 

In Wahrheit reitet das Blatt eher auf dem Rücken der Migranten und wäscht damit seinen Namen rein. BILD-Chef Kai Diekmann hat dafür die Zeitung sogar zum »Bollwerk gegen Hass« erklärt.

 

Es gibt nur noch die Guten und die Wütenden


Aber spätestens hier setzt wieder die vertraute Springer-Wut-Dialektik ein: Wer bei uns nicht mitmachen will, gehört automatisch zum Feind. Die BILD schiebt mit ihrer grenzenlosen Liebe zu Flüchtlingen sogar einen ultralinken Fußballverein wie St. Pauli in die Ecke mit dem »Pack« und den »Dunkeldeutschen« – weil der Club die BILD-Kampagne nicht unterstützt.

 

Dieser Irrsinn ist ein sicheres Zeichen dafür, dass es nicht mehr stimmt in Deutschland. Es gibt nicht mehr links oder rechts, es gibt nur noch die Guten und die Wütenden. Das BILD-Universum dreht dabei sogar komplett durch: Sogar mit einer guten Sache schürt das Leitmedium Hass – und erntet vernichtende Kritik im Land. Die ist unter dem Twitter-Hashtag #BILDnotwelcome nachzulesen. Wutbürger oder nicht, das Gebaren der BILD-Zeitung finden viele einfach zu doppelzüngig.

 

Wer hat das Feuer angefacht?

 

Die Medien stürzen ein Land in den Wut-Wahnsinn. Die BILD treibt es dabei am schlimmsten, aber auch andere Leitmedien spielen mit: Es ist nur noch eine Meinung erlaubt. Wer anders denkt, muss auf die Straße gehen und kommt dafür an den Pranger. So radikalisiert man eine Öffentlichkeit. Geben das die Journalisten aber zu? Nein, sie waschen ihre Hände in Unschuld. Das Volk hat sich halt von selbst aufgehetzt.

 

Dabei ist der Fall deutlich: Wer startet immer neue Kampagnen? Wer dreht die veröffentlichte Meinung beinahe im Wochentakt um 180 Grad? Sie wird immer der politischen Großwetterlage angepasst. Für Flüchtlinge, gegen Flüchtlinge. Heute so, morgen ganz anders. Wer tut sowas, wenn nicht die Journalisten?

 

Alpha-Journalist trifft auf Wutbürger

 

Diese Schizophrenie der Medien macht auch die öffentlich-rechtliche SWR-Sendung »Leif trifft« vom 23. September so scheinheilig: Diesmal trifft der Journalist Leiff die Wutbürger im Land. Zum Beispiel Dietrich Elsner aus Mainz – »eigentlich ein freundlicher, besonnener Rentner«, bemerkt der Erzähler im Off. Der Vorzeige-Wutbürger erzählt dann über sich selbst: »Wütend macht mich, dass die Industrie oder die Großunternehmen mit der Politik gerade machen, was sie wollen, und die Bürger überhaupt keine Rolle mehr spielen.«

 

Die SWR-Sendung bleibt diffus und manövriert die Leitmedien wieder ganz aus der Schusslinie: Ob gegen Bahnhöfe, Fluglärm, zu viele Flüchtlingsheime. Die Wut ist ganz allein eine Sache des Volkes. Dort soll es gegärt haben. Es entstand ein Gefühl, dass die da oben nicht im Interesse von denen da unten handeln. Dass man jetzt selber handeln muss. »Das Besondere, es sind Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, die früher nie auf die Straße gegangen sind«, heißt es wieder vom Sprecher.

 

Wenn der Vater mit dem verhassten Kind …

 

Das hat man schon zu oft gehört. Die Sendung bleibt oberflächlich, bis Alpha-Journalist Dirk Kurbjuweit auftritt und dem Ganzen etwas mehr Tiefe gibt: Der Spiegel-Vize-Chefredakteur verrät – wenn auch unfreiwillig – dass die Leitmedien viel Verantwortung für die aufgestaute Wut im Land tragen. Kurbjuweit ist nämlich der Vater aller Wutbürger. Zumindest gab er dem verhassten Kind 2010 diesen Namen. Die Sprach-Zensoren machten es gleich zum Wort des Jahres.

 

Jetzt, fünf Jahre später, tritt der Spiegel-Vize in der SWR-Sendung noch einmal gegen alle nach, die er Wutbürger getauft hat. In der Flüchtlingskrise haben die Wütenden offenbar neue Kraft getankt: »Die Wut ist sogar größer geworden und es ist weiterhin der Bürger, also die Mitte der Gesellschaft, der hier demonstriert, protestiert und blockiert.«

 

»Und da wird es für mich schon widerlich«

 

Die Empörten sind durch den Ausnahmezustand in der Flüchtlingskrise sogar noch radikaler geworden: »Wie der Wutbürger sich diesen Winter und dieses Frühjahr gezeigt hat, geht es in Richtung offener Rassismus und Ressentiments gegen Flüchtlinge und gegen Menschen mit Migrationshintergrund. Und da wird es für mich schon widerlich.«

 

Die Deutschen treibe der Egoismus auf die Straße, deshalb wünscht sich der Spiegel-Vize einen guten Staatsbürger, der »persönliche Interessen zurückstellt und für die Allgemeinheit ein Opfer bringt«.

 

Die da oben wissen besser, was gut für Euch ist

 

Moment, damit nimmt er eine verbotene Abkürzung. Die SWR-Sendung hat doch selbst eingeräumt, was die Menschen auf die Straße bringt: Das Gefühl der Ohnmacht. Von der Politik werden sie nicht mehr vertreten. Also nimmt es der wütende Deutsche jetzt selbst in die Hand. Genau diesen zentralen Impuls will der Spiegel-Vize der ganzen Bewegung aber nur zu gerne wieder wegnehmen. Bitte noch mehr verzichten, lasst es geschehen. Die da oben wissen besser, was gut für Euch ist.

 

Apropos Eliten, Kurbjuweit nennt auch die andere große Misere, die aus Bürgern Wutbürger macht: Journalisten und Politiker »werden als eine Klasse betrachtet und das finde ich fatal«. Wirklich fatal findet der Journalist also, dass es dieses Gefühl im Volk überhaupt gibt. Dabei ist eine andere Tatsache viel fataler: Immer mehr Beweise bestätigen das auch.

 

Ein Demokratieproblem wandert von oben nach unten

 

Dauerhafte Nähe zur Macht verändert Journalisten – oder lässt die Macht nur die Journalisten an sich heran, die zu ihr passen? Am Ende spielt das keine Rolle: Wer nicht zu unbequem ist und auf der gleichen Wellenlänge mitschwimmt, der darf gerne Platz nehmen im Karussell der Wichtigen. Dort, wo sich Journalisten und Politiker duzen, wo man zusammensitzt und jede Distanz verliert. In Hintergrundkreisen und in Lobby-Netzwerken werden die Beobachter schnell zu Mittätern.

 

Der Journalismus hat damit ein Distanz-Problem zur Politik, ist aber in diesem Punkt mit sich selbst nicht im Reinen. Zu seinem Publikum ist er dabei aber noch viel unehrlicher – bis weit über die Grenzen der Heuchelei hinaus. Genau das hat zur Geburt der Wutbürger geführt. Ein Demokratieproblem oben spiegelt sich irgendwann auch in einem Demokratieproblem unten.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (65) zu diesem Artikel

20.10.2015 | 17:30

didiman

OK, alles mal so, dann mal so, in Politik und Talk. Stets zu Lasten des einfachen Bürgers. Reiche verbringen ihre Zeit in ihren Domizilen und Jachten fernab Deutscher-Sch..... Ich bin bereit endlich Fakten zu schaffen. Leider fehlen mir die fachlichen, sprich rechtlich notwendigen finanziellen Mittel und die anwaltliche Unterstützung um diesen Weg zu gehen. Das kann ich nicht alleine stemmen. Also: Ausländerfeindlich? Warum "feindlich"? Wenn ich gegen etwas bin in einer...

OK, alles mal so, dann mal so, in Politik und Talk. Stets zu Lasten des einfachen Bürgers. Reiche verbringen ihre Zeit in ihren Domizilen und Jachten fernab Deutscher-Sch..... Ich bin bereit endlich Fakten zu schaffen. Leider fehlen mir die fachlichen, sprich rechtlich notwendigen finanziellen Mittel und die anwaltliche Unterstützung um diesen Weg zu gehen. Das kann ich nicht alleine stemmen. Also: Ausländerfeindlich? Warum "feindlich"? Wenn ich gegen etwas bin in einer Demokratie, dann muss ich nicht "feindlich" dagegen sein. Ich liebe keine SPD oder keine CDU etc., dann mag ich sie nicht, dann bin ich nicht "feindlich" gegen diese Partei/en?! Wenn ich keine ungewollt zugewanderten Flüchtlinge oder Sozialschmarotzer will, z.B. keine 1000 Flüchtlinge in einem Dorf mit 100 Einw0hnern, dann bin ich dagegen. Nicht als Feind gegen DIESE, sondern weil ich in einer Demokratie das Recht für mich in Anspruch nehme dies abzulehnen. Aus vielerlei Gründen, nicht zuletzt, weil gewachsene deutsche familiäre, soziale und strukturell entstandene Bande über Jahrzehnte hinweg, Land und Leute haben zusammenwachsen lassen. Und nun von Mutti über Nacht "geschreddert" werden. Wenn ich feindlich wäre, dann nur innerhalb eines Krieges, gegenüber meinen Feinden.. Warum feindlich? Wenn ich lieber zu Lidl gehe, statt zu Aldi, oder umgekehrt, bin ich dann feindlich gegen dessen Konkurrenten??? Wenn ich de facto "ausländerfeindlich" bin (wäre), dann ist im Umkehrschluss nur die Alternative möglich: Ich bin "inländerfeindlich"!!! Was im Grundsatz bedeutet: Ich bin gegen mein Volk, gegen Deutschland, gegen seine deutschen Bürger! Diese US-hörige deutsche Politikerkaste (und Lügenpresse) kann nicht mehr wirklich demokratisch urteilen, handeln und bewerten. Ich höre im TV nur noch von den unsäglichen entarteten, ausländerfeindlichen Attacken Deutscher. Deren Nazi- und rechtsradikalen Parolen und den „Vorgängen“, welche das Eingreifen der Staatsanwaltschaften zwingend notwendig macht. Die (Volks-) Diffamierungen von Merkel (hasserfüllte ...), Gabriel (Pack) und Konsorten sprechen die eindeutige Sprache von einer absolut unakzeptablen Radikalisierung seitens der gewählten „Politiker“ gegenüber dem Wähler, dem Deutschen-Volk, Hier wären Strafanzeigen gegen Merkel, Gabriel etc. wegen Volksverhetzung ein erster Weg diesen Feinden Deutscher-Kultur und den Feinden des einfachen Volkes absolut notwendig. „Einfach“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass „nur dass einfache Volk“ zu Ader gelassen wird. Z.B. in Merkel oder Gabriels direkten Umfeld und Leben spielen deren desaströse Entscheidungen keinerlei Rolle, Weder persönlich noch finanziell. Deshalb ist deren Entscheidungshorizont nicht negativ besetzt. Mit Unterstützung würde ich diese Strafanzeigen stellen wollen. PEGIDA sollte nun endlich auch in Süddeutschland geboren werden !!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich kann das Gesülze der „Grünen“ etc. im TV nicht mehr anhören, diese vermeintlichen „Gutmenschen“ laden ihre Sch.... auf dem Volk ab, monatlich € 1o.ooo und mehr machen es leicht dem Nachbarn einige (zehntausend und mehr) Sozial-Schmarotzer zuzumuten. Ich bin nicht gewalttätig, aber so eine „grüne“ Laus wie eben im TV und im ARD/ZDV etc. könnte mich zum Erbrechen bringen !!!!!!!! Dieser Stall gehört ausgemistet. Mit demokratischen Mitteln. Wikipedia: Feind (von althochdeutsch fiant, vint: „Hass“) ist eine Bezeichnung für einen Widersacher; in älteren Texten ist der Begriff regulär mit dem Synonym für den Teufel belegt. In militärischer Terminologie spricht man grundsätzlich vom Feind anstatt vom Gegner, ohne dabei den Widersacher als Unmensch oder Hassobjekt zu klassifizieren.


09.10.2015 | 14:50

Prostel

Ja, wenn ich diesen Menschen nur ansehe, gerate ich wirklich in Wut!


07.10.2015 | 21:06

Heinzi Heinzmann

Ich glaube viele dieser Pseudo-Journalisten sind sich überhaupt nicht bewusst, welchen Stellenwert und welches Ansehen sie bei vielen Menschen wirklich genießen! Selbst wenn bald der Tag der Abrechnung kommt, möchte ich mir an Hasspredigern wie Kurbjuweit oder Dieckmann nicht die Finger schmutzig machen! Solche Leute stinken gewaltig nach brauner Scheiße und Schmeißfliegen kreisen um sie hereum! Was diese Medien anbelangst, sind sich die Menschen, egal ob links oder rechts,...

Ich glaube viele dieser Pseudo-Journalisten sind sich überhaupt nicht bewusst, welchen Stellenwert und welches Ansehen sie bei vielen Menschen wirklich genießen! Selbst wenn bald der Tag der Abrechnung kommt, möchte ich mir an Hasspredigern wie Kurbjuweit oder Dieckmann nicht die Finger schmutzig machen! Solche Leute stinken gewaltig nach brauner Scheiße und Schmeißfliegen kreisen um sie hereum! Was diese Medien anbelangst, sind sich die Menschen, egal ob links oder rechts, größtenteils einig! Dieser unmenschliche und hetzerische Dreck verreckt langsam aber sicher, denn immer weniger Leute möchten so einen Schmutz noch kaufen! Meine Message an diese Leute: "Eure Dreckssparte liegt gerade im Sterben und ich feier das enorm ab!"


07.10.2015 | 10:59

Matthewprayer

Wenn auf beiden Seiten Wut und Hass aufeinander vorhanden ist, sollten beide Seiten mal die Augen gründlich aufmachen, denn dann muss wohl die Ursache für Wut und Hass wo ganz anderes liegen. Vielleicht sogar in der Mitte dazwischen?? Matthewprayer


03.10.2015 | 11:54

Clocharielle

.............Kurbjuweit, .....................................GEHEN Sie .....ERST NOCH EINMAL ....auf die SONDER -SCHULE....und.. ...............................................LERNEN das.....1x1= ????....der MATHEMATIK!!!!!!!!!!!!!!!!!!


01.10.2015 | 18:01

Horst Schmeil

Wie gut, dass nicht alle Bürger bei den letzten Wahlen ihre Stimme für jeweils weitere vier oder fünf Jahre abgegeben haben, damit eine kleine Gruppe von Blutegeln den begehrten Saft aus der Bevölkerung saugt. Aber solange die Mwehrheit sich das noch gefallen lässt und noch etwas aus der Mwehrheit der Bevölkerung auszusaugen gibt, werden diese Blutegel wohl nicht aufgeben. Im Unterschied zu den kleinen Gehilfen der Medizin sind die politischen und wirtschaftlichen Formen dieser...

Wie gut, dass nicht alle Bürger bei den letzten Wahlen ihre Stimme für jeweils weitere vier oder fünf Jahre abgegeben haben, damit eine kleine Gruppe von Blutegeln den begehrten Saft aus der Bevölkerung saugt. Aber solange die Mwehrheit sich das noch gefallen lässt und noch etwas aus der Mwehrheit der Bevölkerung auszusaugen gibt, werden diese Blutegel wohl nicht aufgeben. Im Unterschied zu den kleinen Gehilfen der Medizin sind die politischen und wirtschaftlichen Formen dieser Spezies nie satt. Wie gut, dass diese Bürger noch ihre Stimme erscallen lassen können.

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