Sonntag, 4. Dezember 2016
25.01.2016
 
 

Was Kritik von Kopp bewirkt: Mainstream holt Junge Freiheit zurück in die offizielle Auflagenliste

Markus Mähler

Medienzensur in Deutschland. Am 21. Januar berichteten wir: Die Junge Freiheit feiert in der Flüchtlingskrise einen Leserrekord und die Auflagenverlierer vom Mainstream schweigen diesen Erfolg tot. Das Medienmagazin dwdl.de hatte die Junge Freiheit sogar aus seiner offiziösen Auflagenliste verbannt. Jetzt schreiben unsere Leser: Stimmt doch nicht, Deutschlands unbequemste Wochenzeitung ist drin. Ja, wegen uns! Das wurde klammheimlich korrigiert. Hier der Beweis.

 

Merken Sie sich bitte dieses Datum, es wird noch wichtig: Am 21. Januar erscheint auf Kopp Online dieser Artikel: »Keiner darf erfahren, dass Junge Freiheit größter Auflagen-Gewinner ist«. Die neuen Auflagenzahlen der IVW sind draußen und alle Journalisten schweigen den Gewinner der eigenen Branche tot – bloß, weil die Junge Freiheit im »falschen« Lager gelesen wird, also auch von AfD und PEGIDA.

 

Die Junge Freiheit aus Berlin war die einzige Wochenzeitung, die VOR der Kölner Silvesternacht auf die dunkle Seite der alternativlosen Willkommenskultur blickte.

 

Der Artikel von Kopp Online enthüllte einmal mehr die Rudelbildung der Medien während der Flüchtlingskrise. Das schlug im Merkelland hohe Wellen; besonders in den sozialen Netzwerken: Es gibt sie eben doch, eine Journalistenherde, die unter politischer Einflussnahme steht.

 

Gerade erlebt diese Herde ihren neuesten Skandal. Mit dem WDR, seiner Selbst-Zensur und vielen unfreien Journalisten, die die Schnauze voll haben. Aber zurück zur Jungen Freiheit und dem Erfolg, der totgeschwiegen wurde.

 

Kopp Online lag doch richtig: Die politische Listen-Trickserei von dwdl.de

 

Der Leser W. P. schreibt uns: »In Ihrem Artikel vom 21. Januar 2016 behaupten Sie, die Wochenzeitung Junge Freiheit würde auf dem Portal von dwdl.de in den Auflagenzahlen nicht aufgeführt. Dies stimmt nicht. Es wäre sicher nicht verkehrt, wenn Sie diesen Fehler korrigieren und als Erratum dem Artikel anhängen.«

 

Der erste Blick gibt W. P. recht: In der Auflagenliste von dwdl.de taucht die Junge Freiheit unter den Wochenzeitungen auf: 16,4 Prozent im Plus. Hat sich Kopp Online geirrt? Wir schrieben immerhin am 21. Januar: »Beim Onlinemedienmagazin dwdl.de warf man die Junge Freiheit und ihren Erfolg gleich aus den Auflagen-Listen.«

 

Der Zensurfall wird korrigiert – heimlich und ohne einen Kommentar

 

Kopp Online liegt aber doch richtig! Die Macher von dwdl.de haben inzwischen heimlich, still und leise, ohne einen Kommentar die Junge Freiheit in ihre Liste aufgenommen. Nach dem Motto: Wird schon keiner merken.

 

Offenbar stöhnt das Medienmagazin seit dem Artikel von Kopp Online unter einer Flut von Leserpost. Der stellvertretende Chefredakteur Uwe Mantel entschied sich dort aber gegen die Offenheit und für das Weitertricksen. Die Junge Freiheit ist drin, eine Erklärung zu diesem Zensurfall sucht man auf dwdl.de aber vergeblich.

 

Nirgendwo steht: »Warum Deutschlands unbequemste Wochenzeitung nicht bei uns auftauchte und weshalb wir das korrigiert haben.« Eine feine Art der Schadensbegrenzung.

 

Was dwdl.de vergessen hat: Das Netz vergisst nichts. Hier ein Google-Schnappschuss (mit Screenshot) der Auflagenliste am 20. Januar um 15:49 Uhr. Weit und breit keine Junge Freiheit zu sehen. Vergleichen Sie die Liste noch einmal mit der aktuellen, getricksten Live-Version. Da ist sie wieder, die Junge Freiheit. Ohne Kommentar, dass sie jemals fehlte.

 

Nach dem Rundumschlag auf Kopp Online ist Junge Freiheit nicht mehr tabu

 

Und noch ein Link vom 24. Januar – drei Tage nach dem Rundumschlag auf Kopp Online schreibt der Berliner Tagesspiegel: »Wochenzeitung – AfD und Pegida bescheren ›Junger Freiheit‹ Auflagenrekord«

 

Das fällt der Tageszeitung erst am Sonntag auf, obwohl die Auflagenzahlen der IVW da schon ganze fünf Tage draußen waren. Manchmal braucht die Wahrheit eben ein bisschen länger – besonders, wenn sie jenen nicht gefällt, die darüber schreiben müssen.

 

Durch den gesamten Beitrag des Tagesspiegels zieht sich ein giftiger Unterton. Die Journalistin Sonja Álvarez kann sich den manipulativen Seitenhieb einfach nicht verkneifen: Die Junge Freiheit sei eben bloß die neue Parteizeitung von AfD und PEGIDA.

 

Was wieder mal fehlt: Dieser Erfolg wäre ohne Medien-Mainstream nicht möglich gewesen. Der hat in der Flüchtlingskrise wieder eindrucksvoll gezeigt, warum er dem Berliner Parteien-Karussell so lieb und teuer ist.

 

 

 

 

 

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