Sonntag, 4. Dezember 2016
11.11.2015
 
 

Was verschwiegen wird: Kopp Online so erfolgreich wie noch nie

Markus Mähler

Kopp Online ist in der Flüchtlingskrise so erfolgreich wie noch nie – zeigen jetzt auch die neuen IVW-Zahlen: 6,13 Millionen Besuche und Platz 26 unter allen deutschen Nachrichtenseiten im Netz. Wissen darf das aber keiner. Branchendienste wie Meedia zensieren ihre eigenen Statistiken und schweigen den Erfolg der Alternativmedien tot. Eigentlich die Bankrotterklärung der Meinungsfreiheit.

 

Von einem Rekord zum nächsten: Im September 2015 feierte Kopp Online bereits das Allzeithoch und hatte mehr Leser als je zuvor. Nur einen Monat später wird auch dieser Rekord von einem neuen abgelöst. Das zeigen wieder die neuesten Zahlen der IVW. Im Oktober sind wir noch einmal um 2,5 Prozent gewachsen. Die Zahl der Besuche stieg von 5,98 Millionen auf 6,13 Millionen. Besonders beeindruckend fällt aber der Jahresvergleich aus – also das Wachstum seit Oktober 2014: Wir haben um 56 Prozent zugelegt!

Andere Medien gehen in der Flüchtlingskrise einen anderen Weg – den nach unten. Nicht nur inhaltlich. BILD war auch im Oktober der absolut größte Verlierer im Netz. Zwar immer noch auf Platz eins, aber von oben dauert die Talfahrt besonders lange. Der Branchenprimus hatte im Oktober 2,3 Prozent weniger Besuche.

 

Wie Mainstream-Medien zum Inzestclub der Meinungsmonopolisten werden

 

Der Absturz kommt nicht ohne Grund: Springer jagt seine Leser in der Flüchtlingskrise, stellt sie als »Dunkeldeutsche« an den Pranger oder sperrt alle aus, die einen Adblocker benutzen.

 

Wer bei BILD, ARD und ZDF als »Pack« beschimpft wird und nur Durchhalteparolen zum Flüchtlingschaos hört, liest jetzt eben bei Kopp Online die ganze Wahrheit. Wie sieht aber der offizielle Vergleich in der Medienbranche aus? Der Branchendienst Meedia würfelt mit den IVW-Zahlen Monat für Monat eine eigene Top-50 der deutschen Nachrichtenseiten zusammen. Kopp Online könnte mittlerweile dort auf Platz 26 landen, wenn Meedia alternative Angebote nicht klammheimlich zensieren würde.

 

Traue keiner Statistik, die Meedia frisiert hat

 

Damit machen die Redakteure aber auch ihre eigene Statistik wertlos. Sie wird nach eigenem Gutdünken gefälscht und gibt nicht die wirkliche Entwicklung am Markt wieder. Das Publikum bekommt nicht einmal die Chance, diese Zensur zu durchschauen. Hinweise als Gebot der Fairness? Fehlanzeige.

 

Nirgendwo wird erklärt: Wir schließen Kopp Online aus unserem Inzestclub der Meinungsmonopolisten aus. Wir glauben nämlich, dass die Leser uns nichts mehr glauben, wenn sie dort lesen.

 

Was das über den Zustand unserer Demokratie sagt

 

Und tatsächlich: Meedia ist ein Anhängsel der Mediengruppe Dieter von Holtzbrinck (Die Zeit, Berliner Tagesspiegel, Handelsblatt, Wirtschaftswoche). Die Medienkritik hat dort also einen riesigen blinden Fleck: alle Mainstream-Medien, die zum eigenen Konzern gehören. Und natürlich die alternativen Medien, sie werden totgeschwiegen.

 

Meedias Zensur verrät viel darüber, wie sich der erlaubte Meinungskorridor im Land durch die Flüchtlingskrise immer weiter verengt. Noch im Juli 2014 schrieb man dort über Kopp Online:

»Es ist sogar ein Kennzeichen einer funktionierenden Demokratie, dass sie abweichende Meinungen duldet und toleriert. […] Insofern beweist der relative Erfolg des Kopp-Verlages sogar, dass unsere Demokratie noch in ganz gutem Zustand ist. Danke, lieber Kopp-Verlag!«

Inzwischen darf oder will der Branchendienst das Wort Kopp nicht mal mehr in den Mund nehmen. Was verrät das jetzt über den Zustand unserer Demokratie, liebe Meedia-Leute?

 

 

 

 

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