Tuesday, 30. August 2016
12.03.2011
 
 

Sind Wertgegenstände in einem Bankschließfach wirklich sicher?

Michael Grandt / Alexander Strauß

Sofern es um die sichere Aufbewahrung von etwas Wertvollem geht, setzen die Besitzer meist auf die sichere Verwahrung in einem Banktresor. Wie sich im Fall von Twila Coleman aus dem US-Bundesstaat Kentucky herausstellt, kann diese Annahme jedoch täuschen.

Twila Coleman, eine ältere Dame aus der amerikanischen Kleinstadt Murray (Kentucky), hatte sich dafür entschieden, einige ihrer wertvollen Sammlerstücke in die Obhut der örtlichen Bank zu geben. Darunter waren eine Münzsammlung, ein chinesisches Schriftstück, Aktienzertifikate und Aufzeichnungen aus dem Zweiten Weltkrieg. »Ich dachte, dass dies der sicherste Platz wäre«, sagt Coleman rückblickend.

Wie sich jedoch herausstellte, waren die Dinge nicht annähernd so sicher aufbewahrt, wie sie es geglaubt hatte. Doch davon ahnte sie zunächst nichts. Über vier Jahre lang kümmerte sie sich nicht mehr um ihr Schließfach. Bei ihrem letzten Besuch allerdings entdeckte sie zu ihrem Erschrecken, dass die Aufbewahrungsbox gewaltsam geöffnet worden und leer war.

Sie meldete dies unverzüglich dem zuständigen Bankangestellten. Die Überprüfung ergab, dass der Behälter des Schließfachs, bankinternen Unterlagen zufolge, bereits im April 2006 geöffnet und der Inhalt komplett entnommen wurde. Warum das Schließfach aber gewaltsam geöffnet wurde, konnte niemand sagen. Man händigte Twila Coleman lediglich die Kopie eines Formulares aus, laut dem sie ihre Sachen bereits im Januar 2007 wieder abgeholt hatte.

Laut US-Gesetzen ist eine Bank, die Schließfächer an Privatkunden vermietet, frühestens dann zu einer gewaltsamen Öffnung autorisiert, wenn drei Jahre lang keine Mietgebühr bezahlt wurde. Doch in dem Fall von Twila Coleman kassierte die Bank ab dem Zeitpunkt der Öffnung weiterhin die Miete für das leere Schließfach. Diesen Betrag erhielt sie zwischenzeitlich jedoch wieder zurückerstattet.

Twila Colemans Anfragen, warum die Bankangestellten ihr Schließfach denn überhaupt geöffnet hätten, ohne sie zu informieren und wo ihre Besitztümer sich eigentlich befänden, blieben zunächst unbeantwortet.

Doch die rüstige Dame ließ nicht locker und bombardierte den Geschäftsführer immer weiter mit ihren Briefen. Dieser räumte nach einiger Zeit dann ein, dass Fehler gemacht worden wären. Die Aufzeichnungen, die die Öffnung begründen könnten, seien verloren gegangen und die Mitarbeiter, die die Box geöffnet hätten, wären nicht mehr im Unternehmen beschäftigt. Doch der Geschäftsführer vertrat weiterhin die Ansicht, dass die Gegenstände abgeholt worden seien, konnte seine Behauptung aber wegen der fehlenden Unterschrift auf dem Übergabedokument nicht untermauern.

»Es ist, als ob jemand in ihr Haus kommt und sich etwas nimmt, das ihnen gehört hatte«, sagt die ältere Dame heute frustriert. Doch zu ihrer Überraschung bekam sie im Laufe der Zeit einen großen Teil ihrer Besitztümer von der Bank wieder zurück. Sie waren angeblich in verschiedenen Bundesstaaten als »herrenlose Güter« aufgefunden worden, was immer das heißen mag. Die wertvolle Münzsammlung blieb jedoch verschwunden.

So bleibt Twila Coleman nur die bittere Erkenntnis, dass ein Bankschließfach nicht so sicher ist, wie man annehmen könnte. Sie jedenfalls vertraut keinem Banker mehr.

 

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Quelle:

http://www.wpsdlocal6.com/

 

 

 


 

 

 

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