Friday, 1. July 2016
26.10.2013
 
 

An öffentlichen Schulen in den USA wird unablässig das Überbevölkerungsdogma gepredigt

Michael Snyder

Wollen Sie, dass Ihren Kindern beigebracht wird, dass zu viele Menschen auf der Erde lebten und sie selbst zum Wohle der Erde auf keinen Fall mehr als zwei Kinder haben sollten? Ich weiß, es hört sich absolut verrückt an, aber diese Art von Propaganda wird jungen Menschen in ganz Amerika aufgezwungen. Die Agenda der Überbevölkerungsideologie wird in den Schulbüchern der Sekundarstufe, im Unterricht selbst und von schulfremden Organisationen, die ständigen Zugang zu unseren Sekundarstufenschülern und -schülerinnen haben, unablässig und unbarmherzig eingebläut.

Wie Sie im Weiteren sehen werden, veranstaltet die führende amerikanische Organisation für Geburtenkontrolle – oder wie man es beschönigend auch nennt: Familienplanung –, die Organisation Planned Parenthood Federation of America (PPFA, meistens in der Kurzform:

Planned Parenthood), allein im Großraum Los Angeles fast 900 Präsentationen jährlich durch. Und die Propaganda der Geburtenkontrollideologie verschärft sich sogar nach Ende der Schulausbildung noch. Ich kann das aus eigener Erfahrung beurteilen – ich habe acht Jahre in Klassenräumen an öffentlichen Universitäten verbracht – und weiß, dass die meisten Eltern schockiert wären, wenn sie wüssten, was ihren Kindern so alles beigebracht wird.

 

Heutzutage nimmt die Geburtenkontroll-Propaganda immer krassere Züge an. Vor Kurzem ging Pater John Hollowell durch die Flure einer Highschool im US-Bundesstaat Indiana, als sein Blick plötzlich auf dieses Banner fiel, das über einigen Schränken hing: »Zero Population Growth – It’s up to you – No more than two« (»Bevölkerungsnullwachstum – Es liegt in deiner Hand – Nie mehr als zwei [Kinder]«)

 

So beschreibt Hollowell seine ersten Gedanken:

»Als ich das erste Mal an dem Banner vorbeiging, dachte ich bei mir: ›Toll, langsam verstehen sie, dass unsere Bevölkerungszahl eine kritische Grenze zu unterschreiten droht und wir es mit einer demografischen Krise zu tun bekommen werden, weil niemand mehr Kinder hat; sie versuchen, darauf aufmerksam zu machen, dass unser Bevölkerungswachstum krisenhafte Züge annimmt.‹

Aber dann wurde mir fast körperlich übel, als ich erkannte, dass ich die Worte völlig falsch verstanden hatte.

Das Mathematik-›Projekt‹, das im Korridor hing, lautete: ›Bevölkerungsnullwachstum – Es liegt in deiner Hand – Nie mehr als zwei [Kinder]«

Ich musste nach Luft schnappen. Margaret Sanger und die Planned-Parenthood-›Theologie‹ präsentierten sich unverhohlen an unseren öffentlichen Schulen. Vielleicht können Sie das Bild nicht in allen Einzelheiten erkennen: Jeweils ein lächelndes Gesicht steht für zehn Millionen Menschen… Betrachten Sie nur das Bild… Wenn die Menschen nicht aufhören, Kinder zu bekommen, passen die lächelnden Gesichter nicht mehr in die Kiste. Eine sehr wissenschaftliche Darstellung (sarkastisch gemeint)!«

Leider ist dies kein Einzelfall. Tatsächlich wird diese Ideologie unseren Jugendlichen und jungen Erwachsenen unablässig eingetrichtert.

 

Gegenwärtig ist es Planned Parenthood gestattet, in Highschools in ganz Amerika direkt Kinder über Sexualität, Schwangerschaft und Geburtenkontrolle zu indoktrinieren. Man kann es kaum glauben, aber die PPFA verfügt in einer Highschool in Los Angeles über eine eigene Klinik. Laut ihrer offiziellen Internetseite veranstaltet die PPFA fast 900 Vorträge für Highschool-Schülerinnen und  Schüler jährlich allein im Großraum Los Angeles:

»Das PPFA-Sexualerziehungsprogramm für Highschools in Los Angeles stellt die wichtigen Entscheidungen in den Mittelpunkt, die junge Menschen in Bezug auf ihre Sexualität treffen müssen, und bietet dazu Informationen und anderes Material an, das es den Jugendlichen ermöglicht, Verantwortung zu übernehmen und gesunde Entscheidungen zu treffen, darunter auch ein enthaltsames Verhalten. Die Unterrichtseinheiten richten sich an Schüler und Schülerinnen der neunten Jahrgangsstufe und sind darauf ausgerichtet, eine angenehme und informative Lernerfahrung zu ermöglichen. Zu den Themen gehören: Sexualität, Schwangerschaft bei Teenagern, körperliche Gesundheit, sexuell übertragbare Krankheiten und Geburtenkontrolle. Die Unterrichtseinheiten werden von ausgebildeten Vortragenden, die von der PPFA nach einem gründlichen 40 Stunden umfassenden Ausbildungskurs zugelassen wurden, abgehalten. Das High-School-Programm veranstaltet fast 900 Vorträge und Präsentationen, zu denen von 30 Schulen eingeladen wurde, und deckt den Großraum Los Angeles, das San-Fernando-Valley nordwestlich von Los Angeles gelegen und andere Regionen in Abhängigkeit von unseren terminlichen und personellen Möglichkeiten ab.«

Man muss sich daran erinnern, dass es sich bei der PPFA um alles andere als eine »neutrale« Organisation handelt. Die Gründerin der Organisation, Margaret Sanger, erklärte einmal tatsächlich:

»Das Barmherzigste, was eine Familie einem ihrer Kinder antun kann, besteht darin, es zu töten.«

Wollen Sie, dass Ihren Kindern ein solches Denken beigebracht wird?

 

Gegenwärtig führt die PPFA mehr als 300 000 Abtreibungen pro Jahr durch, und atemberaubende 72 Prozent der PPFA-»Klienten« liegen in ihrem Einkommen bei oder unter dem Anderthalbfachen der landesweiten Armutsgrenze.

 

Die PPFA wendet sich besonders an sozial schwächere Personen. Hinzu kommt, dass diese Organisation tatsächlich zu den Befürwortern einer »nachgeburtlichen Abtreibung«, mit anderen Worten einer »Kindstötung«, gehört:

»Der Landtag von Florida, der über ein Gesetz berät, das Abtreibungsärzte oder -kliniken verpflichtet, einem Kind, das eine Abtreibung überlebt, medizinische Hilfe angedeihen zu lassen, war schockiert, als eine Vertreterin der PPFA im Rahmen einer Anhörung ausdrücklich das ›Recht auf eine nachgeburtliche Abtreibung‹ befürwortete.

Alisa LaPolt Snow, Lobbyistin der Florida Alliance of Planned Parenthood Affiliates, erklärte, ihre Organisation vertrete die Auffassung, die Entscheidung, ein Kind zu töten, das eine fehlgeschlagene Abtreibung überlebt habe, sollte der Frau, die die Abtreibung vornehmen ließ, oder ihrem Abtreibungsarzt vorbehalten bleiben.

›Es fällt mit wirklich schwer, diese Frage auch nur zu stellen, ich kann nicht glauben was Sie gerade gesagt haben‹, sagte der Abgeordnete Jim Boyd. ›Wenn ein neugeborenes Baby als Folge einer fehlgeschlagenen Abtreibung auf dem Operationstisch liegt, wie soll dann nach Ansicht der PPFA mit diesem Kind umgegangen werden, das dort um sein Leben kämpft?‹

›Wir sind der Ansicht, dass jede Entscheidung der betreffenden Frau, ihrer Familie und dem behandelnden Arzt überlassen werden sollte‹, erklärte die PPFA-Lobbyistin Snow.«

Es versteht sich von selbst, dass die Leute der PPFA mit öffentlichen Geldern der Regierung in Washington nur so zugeschüttet werden, und dass sie mit ihrer Arbeit viel Geld verdienen. Einem Bericht zufolge verdienen 30 der Vorstandsmitglieder der PPFA mehr als 200 000 Dollar jährlich, und einige wenige streichen sogar mehr als 300 000 Dollar Jahresverdienst ein.

 

Seit der Grundsatzentscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA zu Schwangerschaftsabbrüchen im Fall Roe vs. Wade vom 22. Januar 1973 fanden in den USA mehr als 55 Millionen Abtreibungen statt. Und es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich diese Situation über kurz oder lang ändern wird. Gerade die so genannten »Progressiven« tun alles, um die Geburtenkontroll-Ideologie weiter zu verbreiten und alle Möglichkeiten auszureizen.

 

In einem Artikel auf der Internetseite Slate mit der Überschrift »Kanada verfügt über Todesausschüsse (und das ist auch gut so)« erklärte ein liberaler Blogger, die USA sollten sich überlegen, ob sie nicht dem kanadischen Vorbild folgen und ebenfalls »Todesausschüsse« einrichten sollten:

»In der vergangenen Woche entschied der Oberste Gerichtshof Kanadas, dass Ärzte nicht einseitig die Entscheidung einer Familie aus Toronto ignorieren dürfen, die für ihren im Koma liegenden Ehemann und Vater lebenserhaltende Maßnahmen forderte. Gleichzeitig aber bekräftigte das Gericht, dass nach dem Gesetz in Ontario, der bevölkerungsreichsten Provinz Kanadas, eine Gruppe von der Regierung berufener Schiedsgutachter die Entscheidung der Familie aufheben könnte. Dieses Tribunal und nicht die Familie oder die Ärzte haben das letzte Wort, den Stecker zu ziehen.

Das heißt mit anderen Worten, in Kanada gibt es Todesausschüsse.«

 

Und in Europa ist die Lage noch verheerender

 

In den Niederlanden gehen »mobile« Euthanasie-Teams nun von Tür zu Tür, um älteren Patienten dabei zu helfen, ihr Leben im Rahmen eines »begleiteten Selbstmords« in der gewohnten Umgebung ihrer eigenen vier Wände zu beenden. Und das Europäische Parlament stimmt in diesem Monat über einen Vorschlag ab, der Abtreibung zu einem »Menschenrecht« machte:

»Die progressive Allianz aus Sozialisten und Demokraten in der Europäischen Union hat einen Berichtsentwurf eingebracht, in dem Abtreibung zu einem ›Menschenrecht‹ erklärt wird.

In dieser Woche will das Europäische Parlament über diesen Vorschlag abstimmen. Sollte er verabschiedet werden, hätte das verheerende Auswirkungen in ganz Europa. Es zeigt darüber hinaus, wie weit die Abtreibungsbefürworter gehen wollen, nicht nur, um Abtreibung zu legalisieren, sondern auch, um ihre Zahl zu erhöhen… selbst wenn damit eine Verletzung persönlicher Rechte einher geht.«

In vielen früheren Artikeln habe ich dargelegt, dass die weltweite Elite Geburtenkontrolle befürwortet, aber damit steht sie nicht alleine. In den vergangenen Jahrzehnten ist es ihr gelungen, die Mehrheit der westlichen Welt davon zu überzeugen, sich hinter dieses Anliegen zu stellen.

 

Zudem muss man sagen, dass gegenwärtig selbst die meisten Amerikaner ohne nachzudenken das übernehmen, was ihnen im Fernsehen vorgesetzt wird. Dies wurde vor Kurzem von Mark Dice noch einmal sehr zugespitzt auf den Punkt gebracht.

 

Er forderte zufällig vorübergehende Passanten auf, eine Petition zu unterzeichnen, die sich für einen »Polizeistaat Orwellscher Prägung« einsetzte – und viele unterschrieben, ohne darüber nachzudenken.

 

 

 

 


 

 

 

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