Samstag, 10. Dezember 2016
08.02.2014
 
 

False-Flag-Training: Innerhalb von nur 19 Minuten zerstörten Scharfschützen 17 Transformatoren in einem Umspannwerk in Kalifornien

Michael Snyder

Wenn ein wirklicher, realer Terroranschlag passiert, erfahren wir manchmal erst Monate später davon (wenn überhaupt). Wussten Sie bspw., dass eine Gruppe Scharfschützen im letzten Jahr eine Transformatorenstation in Kalifornien beschossen hat?

Die Terroristen zerstörten 17 Transformatoren und richteten so starken Schaden an, dass die Station für einen Monat geschlossen werden musste. Für dieses Werk der Zerstörung benötigten sie nur 19 Minuten. Wie üblich werden die meisten Amerikaner nichts davon wissen, da sie ihre Nachrichten aus den Mainstreammedien beziehen. Der damalige Vorsitzende der Bundesbehörde

für Energieregulierung sagte nun, hierbei habe es sich um den »bisher schwersten inländischen Terroranschlag auf das Stromnetz« gehandelt. Dennoch wurde darüber in den großen Nachrichtensendungen nicht berichtet. Vielleicht waren sie gerade zu sehr damit beschäftigt, die Weltöffentlichkeit mit den neuesten Nachrichten über den Justin-Bieber-Skandal zu versorgen.

 

Aber vielleicht hat es ja auch etwas Gutes, dass die meisten Leute nichts von dem Zwischenfall erfahren haben. Denn in Wahrheit wimmelt es in den USA von so genannten »weichen Zielen«, und wenn die Menschen erkennen, wie verwundbar und angreifbar wir tatsächlich sind, würden sie sich vielleicht zu sehr aufregen.

 

Wenn Sie tatsächlich noch nichts von dem Angriff auf die Transformatorenstation im Silicon Valley gehört haben, sollen Sie sich darüber informieren. Im Folgenden finden Sie einen Auszug aus dem Business Insider-Artikel von Rob Wile über den Scharfschützenangriff vom 5. Februar:

»Rebecca Smith vom Wall Street Journal (WSJ) berichtete, ein früherer Vorsitzender des Bundesausschusses für die Energieregulierung habe erstmals eingeräumt, im vergangenen Jahr habe eine Gruppe von Scharfschützen 19 Minuten lang auf eine Transformatorenstation im Silicon Valley geschossen und dabei 17 Transformatoren zerstört. Danach seien sie in der Dunkelheit verschwunden.

Bei diesem Zwischenfall habe es sich um den ›schwersten inländischen Terroranschlag auf das Stromnetz gehandelt‹, sagte Jon Wellinghof, der damals Vorsitzender der Federal Energy Regulatory Commission war, gegenüber Smith.«

Am Tatort wurden u.a. mehr als 100 Patronenhülsen ohne Fingerabdrücke sowie kleinere Felshaufen gefunden, die offenbar von jemandem, der die Gegend zuvor erkundet hatte, errichtet worden waren, um die Scharfschützen auf den Platz mit dem besten Schussfeld aufmerksam zu machen.

 

Und was passiert, wenn sich die Terroristen dazu entschließen, beim nächsten Mal ein Kernkraftwerk anzugreifen und dabei auch schwerere Waffen einzusetzen? Wäre eine Atomkatastrophe wie in Fukushima direkt bei uns möglich?

 

In einem früheren Artikel ging ich auf einen sehr beunruhigenden Bericht ein, nach dem unsere Nukleareinrichtungen extrem verwundbar seien:

»Kommerzielle und nukleare Forschungseinrichtungen in den ganzen USA sind nur unzureichend gegen terroristische Bedrohungen geschützt, wie eine neue Untersuchung des Nuclear Proliferation Prevention Project (NPPP) der LBJ School of Public Affairs der Universität von Texas in Austin ergab. Die beiden schwerwiegendsten terroristischen Bedrohungsszenarien, so die Studie, beträfen einmal den Diebstahl hochangereicherten, bombenfähigen Nuklearmaterials sowie Sabotageakte, die darauf abzielen, eine nukleare Reaktorkernschmelze auszulösen.

Die Studie mit der Überschrift ›Der Schutz amerikanischer Nukleareinrichtungen vor Terrorangriffen: Eine Neubewertung des gegenwärtigen ›Design Basis Threat‹-Ansatzes‹ kam zu dem Schluss, dass keiner der 104 kommerziellen Kernreaktoren in den USA gegen einen ›größten anzunehmenden Terrorangriff‹, wie etwa die Anschläge vom 11. September 2001, geschützt wäre. Nukleareinrichtungen sind nicht einmal verpflichtet, sich gegen mögliche Angriffe durch Flugzeuge, gegen Angriffe durch zahlenmäßig größere Gruppen von angreifenden Terroristen oder etwa gegen Angriffe mit Hochleistungsscharfschützengewehren zu schützen.«

In Wahrheit sind wir sehr, sehr viel verwundbarer gegenüber Terrorangriffen, als die meisten Amerikaner sich vorstellen können. Warum unternimmt die Regierung in Washington dann nicht mehr, um uns zu schützen?

Die traurige Wahrheit besagt, dass die Ressourcen der Regierung bereits extrem ausgedünnt sind, und sie nicht einmal ihre eigenen Computer schützen können. Einem anderen Bericht zufolge, der vor Kurzem veröffentlicht wurde, bleiben 40 Prozent der Sicherheitslücken bei Computern und des dadurch möglichen Eindringens in Computernetzwerke der Regierung unentdeckt:

»Ein neuer Bericht von Senator Tom Coburn legt im Einzelnen weitverbreitete Cybersicherheitslücken bei der Bundesregierung offen, obwohl Milliarden von Dollar ausgegeben werden, um die sensitivsten Informationen des Landes zu schützen. Wie es in dem am Dienstag veröffentlichten Bericht heißt, bleiben etwa 40 Prozent der Sicherheits-Lücken unentdeckt. Zudem verweist die Studie auf ›ernste Schwachstellen in den Bemühungen der Regierung, die eigenen zivilen Computer und Netzwerke zu schützen‹.

›In den vergangenen Jahren sind wir auf deutliche Lücken in der Cybersicherheit gestoßen, die wichtige Bereiche der amerikanischen Infrastruktur in Mitleidenschaft ziehen könnten‹, sagt der Bericht. ›Informationen über die schwächsten Dämme des Landes, darunter einige, deren Brechen oder Zerstörung den Tod zahlreicher Amerikaner nach sich ziehen würde, wurden von einem böswilligen Eindringling gestohlen. Vertrauliche Pläne zur Cybersicherheit für Kernkraftwerke wurden völlig ungesichert gespeichert. Blaupausen von Technologien, die an der New Yorker Aktienbörse eingesetzt werden, wurden Hackern zugänglich gemacht.‹«

Können Sie sich langsam ein Bild machen? Wir sind meilenweit von der Sicherheit entfernt, die wir gern hätten.

 

In den letzten Monaten mussten wir erfahren, dass unsere privaten Informationen hinsichtlich unserer Finanzen auch bei den größten Einzelhandelsgeschäften überall im Land nicht sicher sind. Sie haben sicher auch von dem Diebstahl von 40 Millionen Kundenkreditkartendaten gehört, von dem die Kaufhauskette Target in der Vorweihnachtszeit betroffen war:

»Der Datendiebstahl im Weihnachtsgeschäft betraf bis zu 110 Millionen Kunden, darunter 40 Mio. Kredit- und Kundenkreditkartenkunden und in bis zu 70 Mio. Fällen die persönlichen Daten von Kunden.

Die Kaufhauskette entdeckte den Datendiebstahl Mitte Dezember, informierte die Kunden wenige Tage später und leitete mithilfe eines privaten Sicherheitsunternehmens und der Ermittlungsbehörden eine Untersuchung ein.«

Experten sagen: Weil die Kreditkartenunternehmen an allen Ecken und Enden sparen, indem sie etwa veraltete Computertechnologien einsetzen, die billiger ist, werden auch weiterhin Kreditkarteninformationen überall im Land gehackt werden.

 

Was wollen Sie also tun, wenn Sie eines Tages aufwachen und feststellen müssen, dass keine Ihrer Kreditkarten oder Kundenkreditkarten funktioniert, weil Hacker das gesamte System lahmgelegt haben?

 

Was werden Sie tun, wenn Sie eines Tages aufwachen und feststellen müssen, dass Sie auf absehbare Zeit ohne Strom dasitzen werden, weil eine Gruppe Terroristen das gesamte Stromnetz in Ihrem Wohngebiet zerstört hat?

 

Was werden Sie tun, wenn Sie eines Tages aufwachen und feststellen müssen, dass Sie bald einer erheblichen radioaktiven Strahlung ausgesetzt sein könnten, weil Terroristen eine nukleare Einrichtung ganz in Ihrer Nähe angegriffen haben?

 

Wir leben in einem Land, das sehr verwundbar ist und in dem es buchstäblich Tausende leicht erreichbarer und erkennbarer »weicher Ziele« gibt, die praktisch jederzeit angegriffen werden könnten. Wir waren in der Vergangenheit in der glücklichen Lage, in einer Region zu leben, die im Allgemeinen von solchen Angriffen verschont geblieben war. Aber die Welt ändert sich sehr rasch vor unseren Augen.

 

Wir wollen das Beste hoffen, uns aber auch auf das Schlimmste vorbereiten.

 

 

 

 


 

 

 

 

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